DD218514A5 - Zentrales nachrichtensystem mit einem bezirksantennensystem - Google Patents

Zentrales nachrichtensystem mit einem bezirksantennensystem Download PDF

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DD218514A5
DD218514A5 DD25761083A DD25761083A DD218514A5 DD 218514 A5 DD218514 A5 DD 218514A5 DD 25761083 A DD25761083 A DD 25761083A DD 25761083 A DD25761083 A DD 25761083A DD 218514 A5 DD218514 A5 DD 218514A5
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summing
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DD25761083A
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Robert Zimmersmann
Peter Koch
Attila Kuerthy
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Elektromos Hiradastechnikai Ki
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Abstract

Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, die sonst fuer Rundfunk- und Fernsehuebertragungen dienenden Systeme auch noch zusaetzlich fuer andere Zwecke ausnutzbar zu machen, z. B. zum Verkehr zwischen einzelnen Nebenstellen, zum Anschluss von Rechnern oder zur Fernablesung von Haushaltszaehlern. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Nebenstellen (2) und der Hauptstelle (1) eine spezielle Nachrichtenuebertragungskette vorgesehen ist. Diese laesst auch eine Informationsuebertragung entgegen der ueblichen Hauptuebertragungsrichtung des Systems zu und ist fuer Frequenzen ausgelegt, die ausserhalb des eigentlichen Arbeitsfrequenzbereiches des Systems liegen. Mittels dieser Kette werden bestimmte Baugruppen des Systems bei Einsatz des Systems fuer die vorgenannten zusaetzlichen Anwendungsfaelle umgangen. Sie enthaelt richtungsgekoppelte Summierglieder (8 a bis 8 n) und Summierfilter (6 a bis 6 n) und ist mit einem der Hauptleitung zugeordneten Summierfilter (9) der Hauptstelle verbunden, welches geeignet ist, das Betriebsfrequenzband der zusaetzlichen Kette abzutrennen. Fig. 1

Description

15 808 57
Zentrales nachrichtensystem mit einem Bezirksantennensystem
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft ein zentrales Nachrichtensystem mit einem Beζirksantennensystem. ι
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Bezirksantennensysteme werden zur Versorgung von Städten, Stadtteilen, Ortschaften und sonstigen Gemeinden mit Fernseh- und UKW-Sendungen im großen Umfang eingesetzt. Die Bezirksamtennensysteme bestehen aus einer Hauptstelle und mehreren über Hauptleitungen mit dieser verbundenen liebenstellen« Die Nebenstellen können in Stern- oder in Kettenform an die Hauptstelle angeschlossen sein. Die Antennen der Hauptstelle sind über Pernseh- und UKW-Kanaleinheiten mit breitbandigen Summierstufen verbunden,' die die Nutzsignale zusammengefaßt an die Hauptleitung geben. Die Nebenstellen sind,jeweils mit einem Breitbandverstärker ausgerüstet, deren Ausgänge an einem Nebenschleifenverstärker und in verketteten Systemen an die von der Nebenstelle weitergeführte Hauptleitung angeschlossen sind.
Die Bezirksantennensysteme verbinden Gebäude und Wohnungen verhältnismäßig dicht besiedelter Gebiete untereinander.
Da in dicht besiedelten Ortsqhaften die Ausbildung eines Verbindungsnetzes mit Leitungen erhebliche Investitionen erfordert, sind Versuche unternommen worden, die Bezirksantennensysterne auch für andere Zwecke auszunutzen, damit Ueuinvestitionen für die Verbindungserweiterung vermieden oder vermindert werden. Da die Bezirksantennensysterne ihrem Zweck entsprechendizur Übertragung der Signale von Rundfunkkanälen, hauptsächlich aber von Fernsehkanälen in Richtung von der Hauptstelle zu den Nebenstellen (nachfolgend als Hauptrichtung bezeichnet) geeignet sind, sind die andersartigen Anwendungen ebenfalls unter Verwendung von' Fernsehkanälen, in enger Verbindung mit dem Fernsehsystem ausgebaut worden. Hierzu gehören z.B. die nach unterschiedlichen Verfahren arbeitenden Videotextsysteme und das in den USA eingeführte Münzprogrammsystem, wobei die Teilnehmer unter den Programmen einer Fernsehzentrale wählen können. ...· ;' ' .
Alle vorgenannten Lösungen sind'einander darin ähnlich, daß über das Bezirksantennensystem die- sonstigen Informationen nur in Richtung von der Hauptstelle zum Teilnehmer, d.h. in Hauptrichtung ausgesandt werden können. Die Kennwerte der Signalübertragung werden durch die des Programmübertragungssystems begrenzt.
Zur Zeit ist noch kein Fernmeldesystem bekannt, bei dem 'zwischen zwei beliebigen Abzweigungen eines Bezirksantennensystems eine weitere Informationsverbindung ohne irgend-^ welche Einschränkungen hergestellt werden kann, und auch", ein Verkehr in entgegengesetzter Richtung ist über bestehende Bezirksantennensysteme nicht möglich.
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines zentralen Informationfernmeldesystems, . bei dem über das normal aufgebaute Bezirksantennensystem zwischen einer beliebigen Nebenstelle und der Hauptstelle, gegebenenfalls auch zwischen zwei beliebigen Nebenstellen^praktisch beliebig viele und frei benutzbare Informationsverbindungen hergestellt werden können.
Eine derartige Verbindung kann in bewohnten Gebieten aus zahlreichen Gründen von Nutzen sein, von welchen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - nur einige erwähnt werden sollen: -zentrale Steuerungsmöglichkeit von Verkehrsleitsystemen, Verbindung von telemechanischen Einheiten untereinander inenergetischen Systemen, zentrale Ablesung der Verbrauchszähler von Wohnungen, Ausbau von Rechnerverbindungen oder Herstellung von Fernsprechverbindungen ohne zusätzliche Investitionen.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß mit Hilfe geeigneter Summierfilter und richtungsgekoppelter Summierglieder das Verbindungs.netζ eines Bezirksantennensystems zur Ausbildung einer Informationskette auch entgegen der Hauptrichtung durch Umgehen bestimmter Systemeinheiten verwendet werden kann, wobei das Betriebsfrequenzband dieser Nachrichtenübertragungs- oder Informationskette außerhalb des Arbeitsfrequenzbandes des Bezirksantennensystems liegt.
Es wird also ein zentrales Nachrichtensystem bereitgestellt, das mit dem Bezirksantennensystem verkettet ist, wobei erfindungsgemäß zwischen den Nebenstellen und der · . Hauptstelle über das Bezirksantennensystem eine Informationskette in Richtung entgegen der üblichen Hauptrichtung
mit einem Betriebsfrequenzband, das außerhalb des Bandes des Bezirksantennensystems liegt geschaffen wird, deren an den Nebenstellen angeschlossene Eingänge über richtungsgekoppelte Summierglieder und Summierfilter unter Umgehung der an der Signalübertragung in der Hauptrichtung beteiligten Einheiten mit dem Hauptleitungs-Summierfilter der: Hauptstelle verbunden sind, wobei das Hauptleitungs-Summierfilter einen der neuen (entgegengesetzten) Richtung zugeordneten Ausgang aufweist. '
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems ist in der Hauptstelle der der oben erwähnten zusätzlichen Informationsstelle (in der die Informationen also entgegen der sonst üblichen Hauptverkehrsrichtung, die nachfolgend als Rückverkehrsrichtung bezeichnet wird, übertragen werden X zugeordnete Ausgang des HauptIeitungs-Summierfilters mit einem der Eingänge eines Frequenzwandler verbunden, an dessen anderem Eingang der niederpeglige Ausgang eines für den Rückverkehr vorgesehenen Pilotsignalgenerators angeschlossen ist, wobei der Ausgang des Frequenzwandler s mit einem der Eingänge eines breitbandigen Summiergliedes in Verbindung steht, während der andere Eingang des breitbandigen Summiergliedes an den hochpegligen Ausgang des für den Rückverkehr vorgesehenen Pilotsignalgenerators angeschlossen ist. Der Ausgang ist hierbei an einen Hauptrichtungsbandverstärker angeschlossen, und zwischen dem Ausgang der Pernseh- und UKW-Kanaleinheiten und' dem Hauptleitungs-Summierfilter ist ein breitbandiges.Summierglied vorgesehen,, das einen weiteren Eingang aufweistj der mit dem Ausgang des,Hauptrichtungbandverstärkers in Verbindung steht. . :
Die Erfindung umfaßt auch eine Hebenstelle, die außer den zu der nebenstelle des Bezirksantennensystems gehöj&renden Einheiten noch ein richtungsgekoppeltes Summierglied ent- . hält, dessen Eingang mit dem Ausgang des Modulators verbunden ist. Der Ausgang des Modulators liegt am Eingang
eines zwischen einem die Hauptleitung aufnehmenden Eingang und dem Hauptrichtungsbreitbandverstärker eingeschalteten Summierfilters, und der Ausgang des Hauptrichtungsbreitbandverstärkers ist über einen weiteren Nebenzweigverstärker mit den Eingängen von Demodulatoren verbunden.
Bei einer Ausführungsform der Nebenstellen wird ein zweites Summierfilter verwendet,'dessen Eingang am Ausgang des .Hauptrichtungsbreitbandverstärkers und dessen Ausgang an einem weiteren Eingang des richtungsgekoppelten Summiergliedes liegt, wobei dessen gemeinsamer Zweig an die abgehende Hauptleitung angeschlossen ist. -
Ausführungsbeispielt
Das zentrale Nachrichtensystem nach der Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel nachfolgend näher erläutert. Die zugehörige Zeichnung zeigt das allgemeine Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Systems.
Das erfindungsgemäße zentrale Nachrichtensystem ist mit einem Bezirksantennensystem verkettet. Das Bezirksantennensystem hat eine Hauptstelle 1, an die über Hauptleitungen 3a; 3c; 3n Nebenstellen 2a; 2b; 2n angeschlossen sind. Über die Nebenstelle 2a ist eine weitere Nebenstelle 2b. mit der Hauptstelle 1 verbunden, so daß die Nebenstellen 2a bis.2n stern- oder kettenförmig an die Hauptstelle 1 angeschlossen werden können. . .
In der Hauptstelle 1 sind Fernseh- und UKW-Kanaleinheiten 14 vorgesehen, deren Eingänge an Antennen 21 und deren Ausgänge an einem breitbandigen Summierglied 12a liegen. Zwischen den Hauptleitungen 3a bis 3n und dem breitbandigen Summierglied 12a ist ein Hauptleitungs-Summierfilter 9 vorgesehen, dessen Ausgänge, die für ein unter dem Betriebs- . · fre-quenzband des Bezirksantennensystems liegendes unteres
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-6.- . '. ;
Frequenzband (4 bis 25 MHz) durchlässig sind, mit einem Frequenzwandler 10 in Verbindung stehen.
Ein sog. Rückverkehrs-Pilotsignalgenerator 11 weist einen nieder- und einen hochpegligen Ausgang auf* Der niederpeglige ,Ausgang liegt am Eingang des Frequenzwandlers 10, der hochpeglige an einem der Eingänge eines zweiten breitbandigen Summiergiiedes 12b. Der andere Eingang-des breitbandigen Summiergiiedes 12b ist mit dem Ausgang des Frequenz-Wandlers 10 verbunden, an dem Grundbandsignale in ihrer transponierten Form (295 bis 320 MHz) auftreten. Der Ausgang des breitbandigen Summiergliedes 12b ist über Hauptrichtungsbandverstärker 13 an einen der Eingänge des ersten breitbandigen Summiergliedes 12a angeschlossen.
Im wesentlichen sind die Nebenstellen 2a bis 2n gleich aufgebaut. Nachstehend wird die liebenstelle 2a beschrieben, bei den anderen wird der Bezugszahl der entsprechende Buchstabe der jeweilige Nebenstelle hinzugefügt.
Die Hauptleitung 3a ist mit einer gemeinsamen Leitung eines Summierfilters 6a.. verbunden. Die für die hohen Frequenzen vorgesehene Klemme des Summierfilters 6a., ist an den Eingang eines Hauptrichtungsbreitbandverstärkers 4a und die andere, für die niedrigeren Frequenzen vorgesehene Klemme liegt am Ausgang eines Rückverkehrsverstärkers 5a.
Der Ausgang des Hauptrichtungsverstärkers 4a hat drei Ab- . zweigungen. Die erste liegt über einen Hebenzweigverstärker 7a- an den Teilnehmerleitungen, die zweite über ein Summierfilter 6ap an der abgehenden Hauptleitung 3b und die dritte über einen Uebenzweigverstärker Ta2 an Demodulatoren I6a^, i6ao · · ♦ 1.6a . , , , .
In der Pig. sind die Leitungen zur Übertragung der Signale des normalen Betriebsban'des des Bezirksantennensystems mit voll.ausgezogener Linie, die Leitungen zur Übertragung des niedrigeren Frequenzbandes mit gestrichelter Linie dargestellt. Die Signale des niedrigeren Frequenzbandes, die über die Hauptleitung 3b bei der Nebenstelle 2a eintreffen, werden durch das Summierfilter 6a2 an ein richtungsgekoppeltes Summierglied .'8a weitergeleitet. Die nebenstelle 2a ist mit Modulatoren 15a..., 1 5a2 ... 15a ausgestattet, deren Ausgänge ebenfalls mit den Eingängen des richtungsgekoppelten Summiergliedes 8a verbunden sind. Der Ausgang des richtungs-. gekoppelten Summiergliedes 8a ist über den Rück ν er Ae^r* verstärker 5s an den niederfrequenten Eingang des Summierfilters 6a.. angeschlossen.
Wie ersichtlich, haben die Signale des Betriebsbandes und des niederfrequenten Bandes an der Nebenstelle 2a entgegengesetzte Laufrichtungen und setzen ihre Wege über voneinander getrennte Einheiten fort. An die nebenstelle 2a kann das Nachrichtensystem über Grundbandsignaleingänge 17a,. , 17ao ... 17a und GrundbandSignalausgänge 18a., 18a2 ... 18a angeschlossen sein.
Das Hauptleitungs-Summierfilter 9, die Summierfilter 6a. 6a_ und die Summierfilter 6a2 ... 6a2 sind vorzugsweise als Abzweigfilter ausgebildet, die getrennte Anschlüsse für die einzelnen Betriebsbänder und einen gemeinsamen Anschluß für beide'Bänder aufweisen.
Das erfindungsgemäße zentrale Nachrichtensystem arbeitet wie folgt: . ,
Zunächst sei vorausgesetzt, daß in der Nähe der Nebenstelle 2n ein- Rechner angeschlossen ist, an dessen Eingänge die Grundsignalausgänge 18η.., 18η« ... 1Sn. und dessen Ausgänge die Grundsignaleingänge 17n^, 17n2 ... 17n angeschlossen sind.
1 - ' . ' . . - 8 -
An die Nebenstelle 2b sei z.B. ein Verkehrsampelsysteni angeschlossen, das in Wechselverbindung mit dem an der nebenstelle 2n angeschlossenen Rechner gebracht werden soll. Bei der Verbindungsherstellung ergibt sich folgender Stromkreis:
in den Grundbandsignaleingang 17^ wird der Informationsausgang des Verkehrsampelsystems mit in das Grundband fallenden TTL-Signalen angekoppelt. Diese Signale werden zum Modulator 15b.. geführt, wo sie nach irgendeinem Modulationsverfahren (ASK, PSK, PSK, MSK usw.) einen Träger im Grundbandbereich von 4 bis 25 15Hz modulieren. Der modulierte Träger gelangt über das richtungsgekoppelte Summierglied 8b zum Rückverkehrsverstärker 5b, wo er auf den entsprechenden Pegel verstärkt wird. Die Rückverkehrssignale werden' dann über das Summierfilter 6b.. in die Hauptleitung 3b eingeko.ppelt. . '
Über das Hauptleitungskabel gelangen die Signale zum Summierfilter 6ap der Nebenstelle 2a, von dort über das richtungsgekoppelte. Summierglied 8a, den Verstärker 5a und das Summierfilter 6a.. zum Hauptleitungskabel 3a. über das Hauptleitungskabel 3a erreichen die Rückverkehrssignale dann die Hauptstelle 1. . · .
Die Rückverkehrssignale gelangen über das Hauptleitungs-Summierfilter 9 zum Frequenzwandler 10. Im Frequenzwandler
10 werden die Signale mit "dem Signal des Rückverkehrs-PilotsignalgeneratoriH gemischt, und am Ausgang erscheinen dann Signale, im Frequenzbereich von 295 bis 3201SiIHz. Dieses, Signal erreicht anschließend das breitbandige Summierglied 12b.
Das breitbandige Summierglied 12b erhält außerdem das Signal des Rückverkehrs-Pilotsignalgenerators 11 mit einer solchen Amplitude, daß am Ausgang des breitbandigen Summiergliedes 12b die Amplitude der Rückverkehrs-Pilotsignalgeneratoren
11 um 11 dB höher als die des in den Frequenzbereich von
' ' . . - 9 - '
295'bis 320 MHz fallenden RückVerkehrssignals ist (dies gilt im allgemeinen für alle Rückverlcehrssignale).
Eine derartige Übertragung der Signale des Rückverkehrs-Pilotsignalgenerators 11 und der Rückverkehrsinformationen ist für die spätere Demodulation erforderlich, da dann nämlich das Signal des Rückverkehrs-Pilotsignalgenerators 11 als Lokaloszillatorsignal verwendet wird.
Vom Ausgang des breitbandigen Summiergliedes 12b erreicht das Signal den Hauptrichtungsbandverstärker 13» dessen Ausgang, über das breitbandige Summierglied 12a mit den Ausgängen der Fernseh- und UKW-Kanaleinheiten 14 verbunden ist. , ' '
Am Ausgang des breitbandigen Summiergliedes 12a treten also die Signale der Pernseh- und UKW-Kanäle, das Rückverkehrspilotsignal und die gemischten Rückverkehrsinformationen von 295 bis 320 MHz auf. Dieses summierte Frequenz Spektrum gelangt über das Hauptrichtungs-Summierfilter 9 und die Hauptleitung 3n zum Summierfilter Sn^ der Nebenstelle 2n. Das Summierfilter δη. ist so aufgebaut, daß es die Frequenzen von 40 bis 320 MHz nur für den Hauptrichtungs-Breitbandverstärker 4n passieren läßt.
Der Ausgang des Hauptrichtungs-Breitbandverstärkers 4n hat. drei Auegänge, d.h. der Ausgang hat drei.Abzweigungen. Ton der ,ersten Abzweigung gelangen die Signale über das Summierfilter 6n2 zur nächsten Nebenstelle.
Die anderen beiden Ausgänge bzw. Abzweigungen des Hauptrichtungs-Breitbandverstärkers sind mit Nebenzweigverstärkern 7n^ und 7n^ verbunden, von denen der ÜFebenzweigverstärker 7n^. die Signale der Fernseh- und UKW-Kanäle zu den Teilnehmern weitergeleitet, während der Hebenzweigverstärker 7np zur Weiterleitung der Rückverkehrsinformationen dient.
- 10 -
Vom iTebenzweigverstärker 7n2 gelangen die Signale zu den Demodulatoren 16η.., I6n2 ... 1^η η· Diese Demodulator en bestehen aus.zwei Teilen. Der- erste dient dazu* den Frequenzbereich von 295 bis 320 MHz mit Hilfe des Rückverkehrs-Pilotsignals in den Bereich von 4 bis.25 MHz zurückzutranspon/ieren. Diese Mischung mit dem Rückverkehrs-Pilotsignal an der Hauptstelle und im Demodulator ermöglicht größere Schwankungen in der Frequenz des Rückverkehrs-Pilotsignals und macht einen zusätzlichen Oszillator-im ersten Teil des" Demodulators überflüssig. Der zweite Teil des Demodulators erzeugt dem liodulationsbe trieb des Rückverkehrs signals entsprechende TTl-Grundbandsignale.
'
Wird z.B. der zweite Teil des Demodulators 16η.. zum Empfang des Signals des Modulators 15b.. ausgebildet, erscheint am Grundbandsignalausgang 1Sn1 die genaue Abbildung des über den Grundbands ignal eingang 17b.. eingegebenen TTL-Signals, wobei zwischen den beiden Signalen nur ein sich in der Verzögerung, die den Laufzeiten der genannten Elemente entspricht, auswirkender Unterschied festzustellen ist.
Die von dem an der Hebenstelle 2b liegenden Verkehrsampelsystem ausgegebenen Informationen erreichen also über die Hauptstelle den Eingang des an der nebenstelle 2n vorgesehenen Rechners, der diese Informationen entsprechend seinem Programm auswerten kann. Stellt er anhand der erhaltenen Informationen gegebenenfalls Unregelmäßigkeiten im. Be-,trieb des Ampelsystems fest, kann er über den Weg, über dem die bekanntgegebene Signalübertragung erfolgte, entsprechende Anweisungen erteilen. .
. * .
Ein möglicher Signalweg kann z.B. über den Grundbandsignaleingang 17n2, den Modulator 15^," das richtungsgekoppelte Summierglied 8n, den Rückverkehrsverstärker ;5n,. das Summierfilter 6n.j , die Hauptleitung 3n, das Hauptricht'ungs-Summierfilter 9, den Frequenzwandler 10, das breitbandige
Summierglied 12b, den Hauptrichtungsbandverstärker 13» das breitbandige Summierglied 12a, das Hauptriehtungs-Summierfilter, das Hauptleitungskabel 3a, das Summierfilter 6a^, den Hauptrichtungs-Breitbandverstärker 4a, das Summierfilter 6&2> ^as Hauptleitungskabel 3b, das Summierfilter 6b-, den Hauptrichtungs-Breitbandverstärker .4b, den Hebenzweig-.verstärker 7b2 und die Demodulatoren I6b2 ... 16b. verlaufen. Ist jedoch zum Bmpfang des Signals des Modulators 15n2 der Demodulator1 I6b2 vorbereitet, wird das über den Grundband-Signaleingang 17n2 eingegebene TTL-Signal am Grundbandsignalausgang I8b2 erhalten.
Aus den vorangegangenen Ausführungen geht hervor, daß in einem zweckentsprechend aufgebauten Bezirksantennensystem neben den Pernseh- und UKW-Signalen zahlreiche andersartige Informationen übertragen werden können, und daß zwischen zwei beliebigen Punkten des Bezirksantennensystems über die Hauptstelle Verbindungen in beiden Richtungen aufgebaut werden können.
- 12 -

Claims (1)

  1. . .... ; - 12 - · " . . · ,Srfindungsanspruch:
    1. Zentrales nachrichtensystem mit einem Bezirksantennensystem, wobei im Bezirk'santennensystem leine zentrale Hauptstelle vorgesehen ist, an deren Ausgang über Hauptleitungen Nebenstellen angeschlossen sind und' die Hauptstelle Pernseh- und'UKW-Kanaleinheiten mit einem an J ihren Ausgängen liegenden breitbandigen Summierglied aufweist und wobei in jeder Nebenstelle ein Hauptrichtungs-Breitbandverstärker vorgesehen ist, dessen Ausgang
    L' mit einem Nebenzweigverstärker verbunden und an eine von der nebenstelle abgehende Hauptleitung anschließbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Nebenstellen
    ' . (2a bis 2n) und der Hauptstelle (1) über das Bezirksantennensystem eine verdrahtete Nachrichtenübertragungskette, die eine Informationsübertragung entgegen der Hauptrichtung ermöglicht, vorgesehen ist, deren Betriebsband außerhalb des Arbeitsfrequenzbereiches des Bezirksantennensystems liegt, daß die an die Nebenstellen (2a
    « ' '. · bis 2n) angeschlossenen Eingänge der vorgenannten Nachrichtenübertragungskette über richtungsgekoppelte Summierglieder (8a bis 8n) und Summierfilter (6a bis Sn),
    r-~: . die die an der Signalübertragung in der Hauptrichtung
    K-· ' beteiligten Einheiten der jeweiligen Nebenstelle umgehen, mit einem Hauptleitungs-rSummierfilter (9) der Hauptstelle (1) verbunden sind, und daß das Hauptleitungs-Summierfilter (9) einen der Nachrichtenübertragungskettezugeordneten Ausgang aufweist und zum ". Abtrennendes Betriebsbandes der Nachrichtenübertragungskette geeignet ist. . » , ,
    . 2. Zentrales Nachrichtensystem nach Punkt 1, gekennzeich- \ - ' net-dadurch, daß in der Hauptstelle (1) der der Nach-
    , richtenübertragungskette. zugeordnete Ausgang des Haupt-, leitungs-Summierfilters (9) mit.einem der Eingänge eines Frequenzwandler (10) verbunden ist, an dessen anderen Eingang der niederpeglige Ausgang eines für
    - 13 - . ',
    den Verkehr in der Hauptrichtung entgegengesetzten Richtung vorgesehenen Pilotsignalgenerators (11) angeschlossen ist, daß der Ausgang des Frequenzwandler-, (10) mit einem der Eingänge eines breitbandigen Summiergliedes (12b) in Verbindung steht, während der andere Eingang des breitbandigen Summiergliedes (12b) am hochpegligen Ausgang des vorgenannten Pilotsignalgenerators (11) liegt, und daß der Ausgang des letztgenannten Summiergliedes an einen Hauptrichtungs-Bandverstärker (13) angeschlossen ist, wobei das breitbandige Summierglied (12a) zwischen den Ausgängen der Pernseh- und TJKW-Kanal einheit en und dem Eingang des HauptIeitungs-Summierfilters (9) angeordnet ist und einen weiteren Eingang aufweist, der mit dem Ausgang des Hauptrichtungs -Bandverstärkers (13) in Verbindung steht.
    Zentrales Nachrichtensystem nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß in einer Hebenstelle, die einen mit der Hauptleitung der Hauptstelle verbundenen Eingang, einen an diesen Eingang angeschlossenen Hauptrichtungs-Sreitbandverstärker (6a.. ... 6a) und einen mit dessen Ausgang verbundenen Hebenzweig-Eingangsverstärker (4a 4n) aufweist, ein richtungsgekoppeltes Summierglied (8a bis 8n) vorgesehen ist, dessen Eingang mit dem Ausgang eines oder mehrerer Modulatoren O5äj bis 15an) verbunden ist, daß der Ausgang des Modulators bzw,, der Modulatoren (14a
    bis 15an) am Eingang eines zwischen
    einem an der Hauptleitung liegenden Eingang und.dem Hauptrichtungs-Breitbandverstärker (4a bis 4n) angeordneten Summierfilters (6a.. bis 6η..) liegt, und daß der Ausgang des Hauptrichtungs-Breitbandverstärkers (4a bis 4n) über einen weiteren üebenzweigverstärker (7a2 bis Tn^) mit Demodulatoreneingängen (16a. bis I6a„) verbunden ist.
    - 14 -
    Zentrales Nachrichtensystem nach Punkt 3> gekennzeichnet dadurch, daß die Nebenstelle ein zweites Summierfilter (6a? bis 6n?) aufweist, dessen Singang am Ausgang des Hauptrichtungs-Breitbandverstärkers (4) liegt, während dessen Ausgang mit einem weiteren Eingang des richtungsgekoppelten Summiergliedes (8a bis 8n) verbunden ist, und dessen gemeinsamer Zweig an die weitergehende Hauptleitung (3b) angeschlossen ist.
    - Hierzu 1 Blatt Zeichnung -
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