DD218747A3 - Einsteckverbindung fuer kombinationswerkzeuge - Google Patents

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DD218747A3
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DD
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combination
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DD24286982A
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Monika Bunge
Rainer Hempel
Peter Herwig
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Werkzeugind Forschzent
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  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE EINSTECKVERBINDUNG ZWISCHEN EINEM KOMBINATIONSGRUNDWERKZEUG UND EINEM ZUSATZWERKZEUG MIT DEREN HILFE DAS IN DEN WERKZEUGSTIEL EINES KOMBINATIONSGRUNDWERKZEUGES EINGEFUEHRTE ZUSATZWERKZEUG ARRETIER- UND VERRIEGELBAR IST. DAS ZIEL DER ERFINDUNG BESTEHT DARIN, EINE EINSTECKVERBINDUNG ZU SCHAFFEN, DIE EINEN LEICHTEN WERKZEUGWECHSEL ERMOEGLICHT, DABEI JEDOCH FUER DIE UNTERSCHIEDLICHSTEN BESETZUNGEN EINE SICHERE UND FESTE HALTERUNG GEWAEHRLEISTET. DABEI IST VON DER AUFGABENSTELLUNG AUSGEGANGEN, DIE EINSTECKVERBINDUNG FORMSCHLUESSIG WIRKEND AUSZUFUEHREN UND VERLAESSLICH SICHER ZU ARRETIEREN UND ZU VERRIEGELN. DIE ERFINDERISCHE LOESUNG SIEHT DEMGEMAESS VOR, DIE FORMSCHLUESSIGKEIT DURCH EIN MEHRKANTPROFIL HERZUSTELLEN. DIE ERFINDUNG FINDET ANWENDUNG IN DER WERKZEUGINDUSTRIE BEI DER HERSTELLUNG VON HANDBETAETIGTEN KOMBINATIONSWERKZEUGEN.

Description

A-
Titel der Erfindung
EinsteckverbäJidung für Kombinatioriswerkzeuge
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einst eckverbindung zwischen einem Kombinationsgrundwerkzeug und einem Zusatzwerkzeug, mit deren Hilfe das in den Werkzeugstiel eines Kombinationsgrundwerkzeuges eingefügte Zusatzwerkzeug arretier- und verriegelbar 1st·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Kombinationswerkzeugen, insbesondere bei kombinierbaren Handwerkzeugen für Bergungs- und Rettungszwecke im Unfall-, Feuerlösch- oder Katastropheneinsatz sind die Kombinationsgrundwerkzeuge, zumeist bestehend aus Axt und Picke, mit den verschiedenen Zusatzwerkzeugen, beispielsweise bestehend aus Brecheisen, Treibklauen, Blechaufreißern, Sägen für Holz oder Metall, zweckmäßig dadurch komplettierbar, daß der Werkzeugschaft der Zusatzwerkzeuge in den Werkzeugschaft bzw· in das Stielende des Grundwerkzeuges einsteckbar ausgeführt und in der eingesteckten Lage arretier- und verriegelbar 1st. Diese Einsteckverbindungen sollen dabei für die notwendigen Handhabungen der Zusatzwerkzeuge eine in allen Belastungsfällen haltbare, schnell lösbare und eben so rasch, verriegelbare Werkzeugverbindung garantieren,
um den Rettungsmann am Einsatzort ohne Zeitverlust in die lage zu versetzen, das für die Rettungsarbeit erforderliche Werkzeug schnell einsatzfähig verfügbar zu haben.
Bei einer bekannten Einsteckverbindüng dieser Art wird ein Axtblatt.mit daran fest angeordneter Stichsäge in ein teilweise geschlitztes rohrförmiges Griffstück eingesteckt und mittels einer am Axtblatt angenieteten Blattfeder mit Arretierungsbolzen, der in eine entsprechende Ausnehmung im rohrförmigen Griffstück eingreift, gehalt en. (Dg-PS 1 057 o29; TJS-PS 3 473 712) Liese Befestigungsart ist lediglich für flach ausführbare Zusatswerkzeuge geeignet und nur bei reiner Zugbelastung genügend gesichert. Für einen robusten Werkzeugeinsatz ist sie nicht geeignet·
Nach der DE-AS 1 922 162 ist in den rohrf örmigen "Stiel einer Axt mit picke ein ebenfalls mit rohrförmigem Stiel versehenes Zusatzwerkzeug in der Art einer Klaue mit Blechaufrelßer teleskopartig einschiebbar, wobei die Verriegelung zwischen den beiden rohrartigen Werkzeugstielen im eingeschobenen Zustand durch eine im Grundwerkzeug angeordnete federnd gehaltene Terriegelungsraste bewirkt 1st. Biese Einstecfcverblndung und deren Verriegelung ist awar stabil ausgeführt und auch relativ einfach In und außer Wirklage zu bringen, sie hat "jedoch den Nachteil ungünstiger Drehsicherheit und auch den Mangel,daß bei Zug- oder Stoßbelastung der Haue oder des Blechaufreißers die Verriegelung ungewollt gelöst wird.-
Durch die DE-OS 27 04 815 1st ein Kombinationshandwerkzeug mit rechteckigem Stiel bzw. Werkzeugschaftquerschnitt und in diesen einsetzbaren flach' ausgeführten Zusatzwerkzeugen in Vorschlag gebracht worden, bei dem die Einsteckverbindung derart gestaltet ist, daß am Ende des Werkzeugstieles zwei einander gegenüberliegende längsschlitze eingearbeitet sind und
die Zusatzwerkzeuge mit entsprechenden Anschlägen versehen, in diese eingeschoben werden. Die Yerrlegelung erfolgt durch eine an der Außenseite des Griffstuekes befestigte Blattfeder mit an deren Ende befestigtem Riegelzapfen., der In entsprechende Ausnehmungen des Griffstückes und der eingesteckten Zusatzwerkzeuge eingreift· Diese Einsteckverbindung ist für schlagende Arbeitsbeanspruchungen, ζ·Β· beim Arbeiten mit der Axt oder dem Spaten nicht stabil und sicher genug und hält den bei solchen Werkzeugen auftretenden Belastungen auf die Dauer nicht Stand« Außerdem gestattet diese Konstruktion einer Eins tee kverb in dung nur den Einsatz von Zusatzwerkzeugen mit flachem Querschnitt. Schließlich ist durch die DE-PS 1 034 065 ein Kombinationswerkzeug bekannt,, bei dem an ein rohrförmig es Griffstück als werkzeugstiel ein Axtblatt mit Picke angenietet ist. Am Werkzeugstielende Ist eine längs
geschlitzte Hülse über einen Hing außen anschraubbar, in der Hülse über einen speziellen Adapter sind Zusatzwerkzeuge einschiebbar und die Zusatzwerkzeuge mittels zweier Gewinderinge arretierbar, ausgeführt. Dieser durch eine Yielzahl von Einzelteilen und Supplungen realisierte Yerschluß einer Einst eckverbindung 1st wegen der Art und der Form des Aufnahmeadapters nur mit relativ hohem Iferkst off einsatz und technologisch großem Aufwand herstellbar und. führt wegen der Verwendung ,von zur Arretierung der Zusatzwerkzeuge bestimmten Gewinderingen zu großen Werkzeugwechselzeiten. Es liegt auf der Hand, daß dieser Umstand mit den bei Kombinationswerkzeugen für den Bergungs- und ßettungseinsatz gesondertes! Gebrauchseigenschaften nicht vereinbar ist. Auch die nach dem DB-Gbm 19 28 499 bekannt gewordene Lösung, wonach in eine schlitzartige Ausnehmung eines Werkzeugstieles ein Zusatzwerkzeug einsetzbar und durch eines federnden Druckknopf arretierbar ist, hat sich wegen der mangelhaften Übertragungsmöglichkeit von Zug- und Biegebelastungen in der Praxis nicht durohzusetzen vermocht.
Den vorbekannten Lösungen ist neben erhöhtem baulichem und fertigungstechnologischem Aufwand gemeinsam nachteilig, daß die Zusatzwerkzeuge unzureichend sicher aufgenommen und gehalten sind und der Werkzeugwechsel sich umständlich und zeitaufwendig gestaltet.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Einsteckverbindung zwischen einem Kombinationsgrundwerkzeug und einem Zusatzwerkzeug zu schaffen, durch die die den bekannten Lösungen anhaftenden Nachteile, baulicher, funktioneller und werkaeugweohselteohnischer Art beseitigt werden· v
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Kombinätionswerkzeuge der genannten Art eine Einsteckverbindung ,zwischen Kombinationsgrundwerkzeug und formschlüssig einfügbaren Zusatzwerkzeugen zu entwickeln, die bei relativ einfacher und kostengünstig technologischer Fertigung
- eine leichte Anpaßbarkeit der Einspannschäfte von Zusatzwerkzeugen unterschiedlicher Art und Zweckbestimmung an die Einsteckaufnahme ermöglicht,
- die Zusatzwerkzeuge im Grundwerkzeug In beliebiger radialer lage mit einfachen Mitteln verläßlich sicher arretiert und verriegelt, '
- die Aufnahme von Zug-, Druck-, Biegungs- und Torsionskräften in allen hier in Betracht kommenden Belastungsrichtungen ohne Beeinträchtigung der sandhabbarkeit und Sicherheit der Werkzeughalterung gestattet und
- das rasche und leichte Auswechseln der Zusatzwerkzeuge aus dem G-rundwerkzeug gewährleistet. ,
r 5 -
Biese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch, gelöst, daß die Einsteckverbindung in axialer und radialer Richtung formschlüssig durch,
grundwe rkzeugseitig
- durch ein in das Ende des Werkzeugstieles eingefügtes rohrartiges Mehrkant profil, vorzugsweise ein Innenachtkant und
zusatzwerkzeugseitig
- durch einen der Breite der Mehrkantflächen entsprechenden rechteckigen Schaftquerschnitt am Zusatzwerkzeug,
- durch, den Schaft des Zusatzwerkzeuges quer durchgreifende Arretierungsbolzen, deren Länge der Größe der Schlüssel weite des Mehrkantprof lies entspricht,
gebildet, und durch einen auf das aus dem Werkzeugstiel herausragende Ende des rohrärtigen Mehrkantprofiles aufgesetzten, durch eine Eingnut und durch einen Bund axial festgelegten jedoch drehbeweglichen, mit einem bundartigen Anschlag versehenen steckgewindeartig wirkenden Yerschlußring gesichert ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist hierbei der in Sinsteckrichtung hintere Arretierungsbolzen langer als der vordere Arretierungsbolzen ausgeführt, um bei der steckgewindeartig ausgeführten Sicherung durch den Yerschlußring ein ausreichendes Hintergreifen des Arretierungsbolzens am bundartigen Anschlag des Yerschlußringes zu erreichen.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen lösung ist das Zusatzwerkzeug im Inneren des Mehrkantprofiles gegen einen Anschlag abgestützt, um stets eine gleichmäßige Einstecktiefe der Zusatzwerkzeuge zu gewährleisten*
Die erfindungsgemäi3e lösung der Einsteckverbindung gestattet in einfacher und funktionell vollkommener Weise
die lagegenaue und sichere Aufnahme und Halterung des Zusatzwerkzeuges im Grundwerkzeug. Die Einsteckverbindung gemäß der Erfindung ist außerdem leicht und schnell zu "bedienen und auch fertigungstechnisch kostengünstig herstellbar. Als vorteilhafte Gebrauchseigenschaft kommt hinzu, daß durch die Ausführung des Formschlusses mit Hilfe eines Mehrkantes ein einfaches Umsetzen der Zusatzwerkzeuge im Stiel des Grundwerkzeuges> möglich ist· Dadurch ist auf sinnvolle Weise das betreffende Zusatzwerkzeug mit nur wenig Handgriffen einfach auf die gewünschte oder notwendige Arbeitshaltung einriclitbar.
Ausführungsbeispiel ;
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt.
In · . ' " ' ' ; . ' . .. '·
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Fig. 1: einen Längsschnitt der Einst eckverbindung mit in das Ende eines Werkzeugstieles des Grundwerkzeuges eingesetztem Zusatzwerkzeug,
Fig. 2: einen Querschnitt längs der Linie A-A in • : ' ' - Fig. 1. . ^ /
In das handgriffseitige Ende des Stieles des 'Grundwerkzeuges 1 ist ein rohrartiges Mefcrkantprofil 2, vorzugsweise ein Innenachtkant eingefügt. Das Zusatzwerkzeug 3 ist einsteckseitig mit einem rechteckigen Schaft-Querschnitt ausgestattet, dessen Breite, wie die Fig. 2 veranschaulicht, der Schlüsselweite des Mehrkantprofiles 2 entspricht. Den Binsteekschaft 4 des Zusatzwerkzeuges 3 durchgreifen quer je ein vorderer und ein hinterer Arretierungsbolzen 5; 6, deren Länge etwa der Größe der Schlüsselweite des Mehrkantprofiles 2 entspricht· Der hintere Ar^etierungsbolzen 6 ist jedoch nach dem irfindungsvorschlag länger ausgeführt, um einen Tersohlußring 7 an seinem bundartigen Anschlag 8 am Terriegelu2igszustand ausreichend zu hintergreifen·
' . ' - 7 -
Das Einfügen des Zusatzwerkzeuges 3 in das Mehrkantprofil 2 geschieht dabei steckgewindeartig, indem nach, erfolgter Arretierung des Zusatzwerkzeuges 3 der Yarschlußring 7 verdreht wird und durch den Mundart igen Anschlag 8 bei Verdrehung des Yerschloßringes 7 die axiale Sicherung des eingefügten Zusatzwerkzeuges herbeigeführt ist. Durch einen Bund 9 und eine zugehörige ELngnut 1Q ist der Terschlußring 7 auf dem rohrartigen Mehrkantprofil 2 axial festgelegt, jedoch drehbeweglich gehalten, um den Yerschlußring 7, wie vorstehend angedeutet, am hinteren Arretierungsbolzen 6 zum Zwecke der axialen Verriegelung in Wirkstellung zu "bringen· Zu diesem Zweck, d.h. zur steckgewlndeartigen Gestaltung des Yerschlujßringes 7 in Verbindung mit dem Arretierungsbolzen 6 ist der Yerschlußring 7 mit einer Freimachung 11; versehen, wie das aus dem Zeichnungsbild der Figur 2 ersichtlich 1st.

Claims (2)

  1. E r ί i η d u n g 3 a η 8 ρ ru
    1, Einsteckverbindung für Kombinationswerkzeuge, bei der das in den Werkzeugstiel eines Kombinationswerkzeuges in axialer und radialer Richtung formschlüssig einfügbare Zusatzwerkzeug arretier-
    ' und durch einen auf das Ende 'des-Werkzeugstieles aufgesetzten, steckgewindeartig wirkenden 7erschlußring verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Formschluß der Einsteckverbindung grundwerkzeugseitig ' .
    - durch ein in das Ende des. Werkzeugstieles (1) · · eingefügtes rohrartiges Mehrkantprofil (2), vorzugsweise ein Innenachtkant,
    und der radiale Formschluß der'Einsteckverbindung zusatzwerkzeugseitig
    - durch einen der Breite der Mehrkantflächen entsprechenden rechteckigen Schaftquerschnitt am Zusatzwerkzeug (3) - sowie
    - durch den Schaft (4) des Zusatzwerkzeuges (3) quer durchgreifende Arretierungsbolzen (5; 6), deren Länge der Größe der Schlüsselweite des Mehrkantprofiles (2) entspricht,
    gebildet ist. \
  2. 2. Einsteckverbindung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Einsteckrichtung hintere Arretierungsbolzen (6) langer ausgeführt und durch einen bundartigen Anschlag (8) des 7er-
    . schlußringes (7) in 7erriegelungssteilung der Einsteckverbindung gebracht ist.
    - Hierzu 1 Blatü Zeichnung - . ·
    -1.JlllLi984*i755lO
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