DD218755A3 - Vorrichtung zum pneumatischen transport mit einem druckgefaess - Google Patents

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DD218755A3
DD218755A3 DD24687682A DD24687682A DD218755A3 DD 218755 A3 DD218755 A3 DD 218755A3 DD 24687682 A DD24687682 A DD 24687682A DD 24687682 A DD24687682 A DD 24687682A DD 218755 A3 DD218755 A3 DD 218755A3
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pneumatic transport
discharge
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DD24687682A
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Gerd Arnold
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Univ Dresden Tech
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  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE VORRICHTUNG ZUM PNEUMATISCHEN TRANSPORT RIESELFAEHIGER GUETER, WIE Z.B. GETREIDE ODER GRANULATE, UNTER VERWENDUNG EINES DRUCKGEFAESSES, DAS WECHSELWEISE GEFUELLT UND UEBER EINEN UNTEREN AUSTRAG ENTLEERT WIRD. DAS ZIEL DER ERFINDUNG IST EIN LEISTUNGSFAEHIGER, ENERGIEARMER UND GUTSCHONENDER PNEUMATISCHER TRANSPORT RIESELFAEHIGER GUETER. TECHNISCHE AUFGABE DER ERFINDUNG IST ES, ZUR REALISIERUNG DES GENANNTEN ZIELS EINE EINFACHE, QUASI STEUERUNGSLOSE PFROPFENBILDUNG ANZUGEBEN. ERFINDUNGSGEMAESS WIRD DIE AUFGABE DADURCH GELOEST, DAS DAS AUSTRAGROHR AN DEN AUSTRAGKEGEL DES DRUCKGEFAESSES IN ETWA WAAGERECHT ANGESCHLOSSEN IST UND AN SEINEM DER FOERDERRICHUNG ENTGEGENGESETZTEN ENDE MITTEL ZUM EINBLASEN DER DRUCKLUFT IN DEN WINKEL ZWISCHEN DEN ACHSEN VON DRUCKGEFAESS UND AUSTRAGROHR, VORZUGSWEISE EINE SCHRAEGGESTELLTE LUFTDURCHLAESSIGE SINTERPLATTE, AUFWEIST.

Description

Vorrichtung zum pneumatischen Transport mit einem Druckgefäß
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum pneumati- . sehen Transport rieselfähiger Güter, wie z. B. Getreide oder Granulate, unter Verwendung eines Druckgefäßes, das wechselweise gefüllt und über einen unteren Austrag entleert wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der pneumatische Transport rieselfähiger Güter unter Einsatz von Druckgefäßen ist bekannt. Das Fördergut wird in das Druckgefäß gefüllt und anschließend bei unterbrochener Gutzufuhr vom trichterförmigen Boden des Druckgefäßes aus durch eine im inneren angeordnete Steigleitung nach oben oder durch ein an den Austragkegel angeschlossenes Austragrohr nach unten pneumatisch abgezogen.
Eine hohe Förderleistung bei geringem Energieaufwand und schonender Gutbehandlung wird durch die Ausbildung einer Pfropfenströmung in der Förderleitung erreicht. v
Eine derartige Pfropfenströmung bildet sich in der Steigleitung dadurch aus, daß die von der Luft mitgerissenen
Teilchen in der Steigleitung zunächst eine Wirbelschicht bilden, dann zu einem Pfropfen anwachsen und' infolge des .- /dadurch wesentlich erhöhten Druckabfalls insgesamt transportiert werden. Die Pfropfehlänge-wird reguliert, beispielsweise nach DD-WP 138 056 über eine Bypass-Leitung mit druckabhängig gesteuerten Ventilen. .
Nach DD-WP-.59727 ist an den Austragkegel, ein weit gekrümmtes Rohr angeschlossen. Das Fördergut wird mit Druckluft beaufschlagt und durch das Rohr geschoben.. Die,geschlossene. Gutsäule wird im angeschlossenen Aktivator, z\ B. eine im Austragrohr angeordnete Ringdüse, aufgelöst. /--·.. Der Aktivator wird hierzu mit einer Speziellen Steuerung ν gepulst. . ' " ·
Zur Pfropfenbildung werden auch mechanische Verschlußeinhe.iten eingesetzt. Sie unterliegen aber' einem starken Ver-· schleiß. ' : . *
.Ziel der Erfindung. . : -
' . . / .·. . .
Das Ziel der Erfindung ist, ein leistungsfähiger, energiearmer ,und gutschonender pneumatischer Transport rieselfähiger Güter.
/ Darlegung des Wesens der Erfindung
. . .Technische Aufgabe der Erfindung ist.es, zur Realisierung des genannten Ziels eine einfache, quasi steuerungslose Pfropfenbildung anzugeben.· - .
; .
s .-
.. , Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das: Austragrohr an den Austragkegel des Druckgefäßes in etwa waagerecht abgeschlossen ist und an seinem der Förderrichtung entgegengesetzten Ende Mittel zum Einblasen der Druck-{ luft in den Winkel zwischen den Achsen von Druckgefäß und .Austragrohr, vorzugsweise eine .schräggestellte luftdurch- : lässige' Sinterplatte, aufweist. .
In einer vorzugsweisen Ausführung ist das Austragrohr auf einem kurzen Stück nach seinem Anschluß an den Austragkegel konisch ausgeführt und die Druckluftzufuhr geregelt.
Die sowohl in das Austragrohr und in den Austragkegel ein- * strömende Druckluft fluidisiert das Gut im Austragsbereich. Das Fördergut wird entsprechend den wechselnden Druckverhältnissen zwischen Druckgefäß und Austragrohr mal vom Druckgefäß in das Austrägrohr ausgetragen,, mal im Austragrohr pfropfenförmig gefördert. Eine,leicht konische Ausbildung des Austragrohres wirkt sich günstig auf die Pfropfenbildung aus. Der Massestrom ist insgesamt über die Regelung der Druckluftzufuhr einstellbar. "
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1: ein erfindungsgemäß ausgebildetes Druckgefäß, Fig. 2: einen Schnitt durch das Austragrohr und
Fig. 3: den Schnitt A-A. , '
Das Druckgefäß 6 ist in seinem unteren Teil trichterförmig ausgebildet. An den Austragskegel 5 ist das Austrittsrohr .1 mit seinem konischen Teil 2 und der Förderleitung 7 angeschlossen. An dem Ende des Austrittrohres T, das der Förderrichtung entgegengesetzt liegt, befindet sich eine schräggestellte luftdurchlässige Sinterplatte ,3 und ein Druckluftanschluß 4. Die Druckluft wird aus der Druckluftleitung 8 über ein Regelventil 3 zugeführt. Das Ventil 9 wird durch eine Füllstandsanzeige 11 und einen Druckgeber 10 gesteuert. Im oberen Teil des Druckgefäßes ist- außerdem ein Entlüftungsventil vorgesehen.
Das Druckgefäß wird gefüllt, der Füllstandszeige.r 11 (oben) spricht an, schließt das Entlüftungsventil 12 und öffnet das Ventil 9. Die durch die Sinterplatte 3 einströmende Luft fluidisiert das1im Austragkegel befindliche Gut; es
fällt in das Austragsrohr t- staut sich. hier an, bis ss als Pfropfen ausgesehenen .wird. Der Druck im Austragrohr fällt ab, der im Behälter steigt wieder an,das Austragronr füllt sich wieder. Der Behälter wird nach und nach .geleert. Der Füllstandszeigevr 11 (unten) schaltet die Luftzufuhr ab und öffnet das Entlüftungsventil 12; das Druckgefäß kann erneut gefüllt werden. Bei hohem Luftdruck verkürzen sich die Pfropfenabstände, dev Massegutstrom steigt. Ausgehend vom Druckgeber 10 ist ^durch diese Abhängigkeit eine Regelung des Massestroms möglich. . .

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum pneumatischen Transport mit einem Druckgefäß, das wechselweise gefüllt und entleert wird, und im unteren Teil einen Austragkegel mit angeschlossenem Aus-' tragrohr aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß das Austragrohr in etwa waagerecht angeschlossen ist und an seinem der Förderrichtung entgegengesetzten Ende Mittel zum Einströmen der Druckluft in. den Winkel zwischen den Achsen von Druckgefäß und Austragrohr aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß' in dem der Förderrichtung entgegengesetzten Ende des Austragrohrs eine luftdurchlässige Sinterplatte schräg angeordnet ist. . ....
  3. 3.' Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Austragrohr auf einem kurzen Stück nach seinem Anschluß an den Austragkegel konisch ist., .
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Druckluftzufuhr geregelt ist. ν . .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD24687682A 1982-12-31 1982-12-31 Vorrichtung zum pneumatischen transport mit einem druckgefaess DD218755A3 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0268101A1 (de) * 1986-10-21 1988-05-25 Kyowa Hakko Kogyo Co., Ltd. Pneumatisches Transportverfahren mit hoher Dichte für pulverförmiges oder körniges Material und System zum Durchführen des Verfahrens
DE4303271A1 (de) * 1993-02-04 1994-08-18 Eisenmann Kg Maschbau Verfahren und Fördereinheit zum Fördern von Farbpulver oder dergleichen Materialien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0268101A1 (de) * 1986-10-21 1988-05-25 Kyowa Hakko Kogyo Co., Ltd. Pneumatisches Transportverfahren mit hoher Dichte für pulverförmiges oder körniges Material und System zum Durchführen des Verfahrens
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