DD218849A5 - Vorrichtung zum transportieren und einsetzen eines muffenkerns fuer schleudergussmaschinen fuer muffenrohre - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung und zum Einsetzen eines Muffenkerns fuer eine Schleudergussmaschine fuer gusseiserne Muffenrohre. Waehrend das Ziel in der Verbesserung des Arbeitsschutzes und Arbeitserleichterung besteht, ist es Aufgabe, durch die Stellung der Halterung das Einsetzen eines neuen Kernes zu erleichtern. Die Vorrichtung enthaelt einen Greif- und Stuetzkranz des Kerns, der an der Halterung unter der Einwirkung eines Arbeitszylinders um eine rechtwinklig zur Welle befindliche Achse geschwenkt werden kann, wobei der Kranz so angeordnet ist, dass er immer um einen spitzen Winkel auf der Achse geneigt bleibt. Diese Vorrichtung gestattet es, den Kranz und die Organe in eine zu einer Bedienungsperson seitliche und auf ergonomisch guenstige Weise pultartig geneigte Stellung zu bringen und somit das wiederholte sichere Einsetzen schwerer Kerne durch den Bedienungsmann zu erleichtern. Fig. 1
Description
Berlin» 20. 9· 84 AP B 22 C/263 392 4 63 897 28
Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen eines Muffenkerns für Schleuderoußmaschinen für Muffenrohre
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transportieren und zum Einsetzen eines Muffenkerns für eine Schleudergußmaschinezur Herstellung gußeiserner Muffenrohre·
Eine solche Maschine bekannten Typs enthält eine Gußkokille, die rotierend in einem Gehäuse gelagert ist, das mit Kühlmitteln für die Kokille und mit einer Gießrinne ausgestattet ist, wobei diese Rinne sich über die gesamte Länge der Kokille innerhalb derselben erstrecken kann« um dahinein das flüssige Gußeisen im Verlauf einer relativen geradlinigen Bewegung zwischen dem Maschinengehäuse und der Gießrinne zu gießen«
Genauer gesagt»erhält die Kokille, die die äußere Form des gußeisernen Rohres ergibt, an einem Ende einen Kern, der die innere Form des Muffenkelchs des Rohres bestimmt« Dieser Kern aus Formsand, der nur für einen einzigen Gießvorgang verwendet werden kann, d· h. nur für ein Schleudergußrohr, wird nach jedem Guß ausgetauscht* Er wird mit Hilfe einer Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen, die Gegenstand der Erfindung ist, an das Ende der Kokille herangeführt und eingesetzt*
Durch das Patent FR-A 2 314 790 ist eine Halte- und Einsetz» Vorrichtung eines Muffenkerns am Ende einer Schleudergußkokille bekannt, die gelenkig auf einer horizontalen Welle gelagert ist, die auf dem Gehäuse der Maschine liegt und die um diese Welle rotierend zwischen einer oberen eingezogenen Stellung über dem Muffenende der Kokille und einer unteren Stellung zur Einführung des Kerns in die Kokille kippen kann»
Diese Haltevorrichtung enthält zwei Teile, die sich beide unter den entgegengesetzten Wirkungen eines Arbeitszylinders und eines Gegengewichts um die gleiche horizontale Rotationsachse drehen: eine Kernstütze im eigentlichen Sinn, die während des Gusses nach oben zurückgezogen ist* und ein Stützelement, das nach oben eingezogen ist, um einen neuen Kern aufzunehmen, aber in gesenkter axialer Stützstellung des Kerns im Innern der Kokille während des Gusses bleibt»
Diese Vorrichtung weist den Vorteil auf, daß sie Von der Bedienungsperson nicht mehr verlangt, als einen neuen Kern auf die nach oben eingezogene Halterung zu legen« Außerdem gestattet sie einen guten Einblick ins Innere des Muffenkelches der Kokille, wenn der Kern während des Gusses an die Kokille gedrückt wird« Die Vorrichtung eignet sich sehr gut für Kerne mit kleinen Durchmessern (zum Beispiel unter 300 nun) , die eine Bedienungsperson mühelos auf ihre in oberer Stellung befindliche Aufnahme legt, ohne dabei zu ermüden* und das auf Grund des geringen Gewichts des Kerns·
Dagegen bei Durchmessern über 300 mm, wo die Kerne noch von einem Arbeiter getragen werden können, erreichen sie hohe Gewichte, die es der Bedienungsperson schwer machen'«, .den
Kern viele Male während einer Arbeitsperiode auf seine in hoher Stellung befindliche Halterung zu legen»
Ziel der Erfindung ist es« eine Vorrichtung zum Transportleren und Einsetzen eines Muffenkerns für Schleudergußmaschinen für Muffenrohre am Gußeisen zu schaffen, mit welcher eine Arbeitserleichterung beim Transportieren und Einsetzen von Kerls— nen und eine Verbesserung des Arbeitsschützes erreicht wer- · ' ;' . · -den. · ' '.' -.'. ' .' '.'
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen eines Muffenkerne für Schleudergußmaschinen für Muffenrohre aus Gußeisen, die eine kippbare Halterung enthält, die unter der Einwirkung eines auf der Maschine sitzenden Arbeitszylinders um eine horizontale Welle kippbar auf das Ende der Schleudergußmaschine montiert ist und die Mittel zum Greifen und Halten des Kerns enthält, die sp angeordnet sind, um letzteren in eine Schleuderguß-""" kokille der Maschine einzuführen, wenn der Arbeitszylinder diese Halterung kippt, so auszubilden, daß durch die Stellung der Halterung das Einsetzen eines neuen Kernes bequemer erfolgt und die Ermijdungserecheinungen verringert werden»
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen eines Kerns enthält eine kippbare Halterung, die auf das Ende der Schleudergußmaschine montiert ist und unter der
Einwirkung eines auf der Maschine sitzenden Arbeitszylinders um eine horizontale Welle kippbar ist und die Greif« und Haltemittel des Kerns aufnimmt, die so angeordnet sind, um letzteren in eine Schleudergußkokille der Maschine einzusetzen, wenn der Hydraulikzylinder diese Haltevorrichtung kippt«
Erfindungsgemäß sind die Greif- und Haltemittel des Kerns unter Einwirkung eines Betätigungszylinders schwenkbar um eine zur obengenannten Welle rechtwinklig befindliche Rotationsachse auf die Halterung montiert und enthalten einen Kranz, der direkt an der besagten Haltevorrichtung um die rechtwinklige Achse schwenkbar so angebracht ist, daß die Gesamtebene dieses Kranzes immer in einem spitzen Winkel zur rechtwinkligen Schwenkachse geneigt bleibt, wobei dieser Winkel nach unten offen ist, wenn der Kranz und seine Halterung in gesenkter Stellung sind, um die Greifmittel des Kerns in eine ungefähr in Armhöhe der Bedienungsperson geneigte Ebene seitlich der Maschine zu bringen»
In Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß der Kranz gelenkig um die besagte rechtwinklige Achse durch Zapfen beweglich ist, von denen der Zapfen, der am weitesten von der Welle der Halterung entfernt ist, durch einen Versetzungsarm verlängert wird, der sich senkrecht zur rechtwinkligen Achse befindet und an dem der Kranz an einer Stelle befestigt ist, die diametral entgegengesetzt zum Befestigungspunkt des Zapfens ist, der der Kippwelle am nächsten liegt> so daß der Kranz um einen spitzen Winkel zu seiner Schwenkachse geneigt ist, wodurch der Kranz in eine in bezug auf die Bedienungsperson pultartige Stellung gebracht wird.
um einen Kern aufzunehmen*
Es ist weiterhin möglich« daß der Betätigungszylinder zur Betätigung der Drehbewegung des Kranzes« der zu den Greif- und Haitemitteln des Kerns gehört, auf eine Konsole montiert ist« die mit der kippbaren Halterung formschlüssig verbunden ist und daß seine Stange gelenkig in einem Gabelstück gelagert ist, das am Oberteil des Kranzes in der Nähe des Zapfens befestigt ist, der sich der* Kippwelle am nächeten befindet·
' ,.*'
Dabei ist es vorteilhaft, daß die Halterung des Kranzes, die zu den Greif- und Haltemitteln des Kerns gehört, die allgemeine Form eines, Bügels mit zwei Schenkeln aufweist, an deren gegenüberliegenden Enden Aufnahmelager der Zapfen zur Schwenkung des Kranzes um die besagte rechtwinklige Achse angeordnet sind·
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es möglich, daß die Rotationswelle der Halterung, die mit derselben fest verbunden ist, mit Mitteln zur Einstellung ihrer in bezug auf die Maschine queren Stellung durch ein Schraube-Mutter-System ausgestattet ist, das eine zu einem Ende dieser Welle koaxialen Schraube enthält, die in eine Mutter des Lagers eingreift, die mit der Maschine formschlüssig verbunden ist und derenAbschlußteil in das besagte Ende der Welle eingespannt und in geradliniger Bewegung fest mit der Welle verbunden ist, wobei diese Schraube in die Mutter des Lagers eingeschraubt und mit einem Handrad ausgestattet ist, durch dessen kippbare Drehung die Welle entlang ihrer
Achse und die kippbare Halterung zwischen den Lagern der Welle verschiebbar ist» ,
Schließlich ist es zweckmäßig» daß das Lager« das der Kippwelle am nächsten liegt, eine Aufnahmemutter für eine Stellschraube mit der Achse bildet, die mit einem Handrad versehen ist, mit dessen Hilfe durch die Bewegung von Schraube-Mutter die Position des Kranzes» der in geradliniger Bewegung entlang der Achse fest mit dieser Stellschraube verb.un- -* den ist, verstellbar ist.
Dank dieser Anordnung gewährleistet die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht nur eine für den Arbeiter bequeme Stellung zum Einsetzen der tragbaren Kerne, geschützt vor der Hitze des gegossenen Rohres, sondern außerdem eine sichere Stellung, weil sich der Arbeiter seitlich von der Maschine außerhalb des Weges des Ausziehwagens des gegossenen Rohres aus der Kokille befindet,
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel """ näher erläutert werden* In der zugehörigen Zeichnung zeigen: . . .;. .. . . . ^ ·
Fig, It Eine scheraatische perspektivische Teilansicht
einer Schleudergußroaschine, die mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen eines Muffenkerns in gesenkter Stellung ausgestattet ist;
Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen des Kerns, in oberer eingezogener Stellung über der Maschine,·
Stellung für das seitliche Aufgeben eines Kerns durch eine Bedienpereon;
ßen Vorrichtung mit einem Teilschnitt des Endes der Schleudergußmaschine« wobei sich die Vorrichtung in ihrer Stellung zum Einsetzen des Kerns in die Kokille befindet;
der Quoreinstellvorrichtung der kippbaren Halterung des Muffenkerns;,
die die verschiedenen Winkelstellungen veranschaulicht , die die kippbare Halterung der erfindungsgemäßen Transportiervorrichtung bei jeder der Funktionsphasen dieser Vorrichtung einnehmen kann.
Die Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen von Muffenkernen, z. B, dem auf den Zeichnungen dargestellten Kern 36, ist so angeordnet, daß sie das Ende einer Schleudergußmaschine (im weiteren als Maschine CO bezeichnet) für gußeiserne Muffenrohre bestückt.
Bekanntermaßen enthält die Maschine CO eine Kokille ls die sich in einem Gehäuse 2 befindet und um eine Achse X-X rotierend angetrieben wird* Der auf diese Weise entstehende Komplex kann sich dank der Rollen 4 auf parallelen Schienen 3 entlang der Achse X-X in Richtung eines Gießschnabels 5 bewegen^ der das flüssige Metall in die Kokille 1 über einen Gießkanal 6 einbringt, der unbeweglich und unabhängig von der Maschine CO montiert ist«,
Der Kern 36, der aus zusammengepreßtem Sand (Fig# 4) besteht, wird am Muffenende der Kokille 1 vor Beginn des Schleudergusses so eingesetzt, daß er einen ringförmigen Raum 42 mit dem Ende der Kokille 1 bildet s wobei dieser Raum -42 während des Gusses mit flüssigem Metall gefüllt wird» um den Muffenkelch des Rohres zu bilden«
Die Vorrichtung M zum Transportieren und Einsetzen des Kerns 36 enthält eine kippbare Halterung 7e die auf das Ende der Maschine CO in Form eines Bügels 26 und kippbar um eine horizontale Welle 8 mit der Achse Υ-ΥΛ die senkrecht zur Umdrehungsachse X-X angeordnet ist, montiert iste Die Welle 8 kann mit ihren Enden in den beiden Lagern 9; 10 rotieren a die jeweils starr an die oberen Ecken des Gehäuses 2 und annähernd rechtwinklig zu den Seitenflanken des Gehäuses 2 so angebaut sind, daß die mittlere senkrechte Ebene der Welle 8 entlang der Achse Y-Y praktisch mit der Ebene der Abschlußfläche 11 des Gehäuses 2 zusammenfällt;
Vom Ende der Maschine CO her gesehen^ hat die kippbare Halterung die Form eines U oder eines Bügels mit kurzen Sehen-
kein von annähernd gleicher Länge, der bei Betrachtung der Fig, 1 und 3 um 90° nach links gekippt ist mit seinen Schenkeln 22; 23« die jeweils unterhalb und oberhalb der Achse X-X geöffnet sind, wobei der untere Schenkel 22 weniger breit als der obere Schenkel 23 ist, der fest mit der Welle 8 verbunden ist» Die Halterung 7 kann unter der Einwirkung eines seitlich auf die Maschine CO montierten Arbeitszylinders 29 um die Welle 8 geschwenkt werden. Andererseits nimmt die Halterung 7 Greif- und Haltemittel des Kerns 36 auf, die so angeordnet sind, um letzteren in die.Kokille 1 einzuführen, wenn der Arbeitszylinder 29 die Halterung 7 kippt.
Erfindungsgemäß sind die Greif- und Haltemittel des Kerns 36 so auf die Halterung 7 montiert, daß sie um eine rotierende Achse Z-Z, die senkrecht zur Welle 8 ist, unter der Wirkung eines Betätigungszylinders 38 geschwenkt werden können. Diese Mittel enthalten einen Kranz 31, der direkt an der Halterung 7 gelenkig und um die rechtwinklige Achse Z-Z schwenkbar so angebracht ist, daß die Hauptebene des Kranzes 31 immer um einen spitzen Winkel D (Fig, 3; 4) zur Achse Z-Z geneigt bleibt, wobei dieser Winkel D nach unten offen ist, wenn der Kranz 31 und seine Halterung 7 gesenkt sind.
Der Kranz 31 ist Teil eines Blockes CL, der schematisch auf don Fig, 2 bis 4 und 6 dargestellt ist und der mit einem Teller 43 zum Halten und Einsetzen des Kerns 36 in die Kokille 1 zusammenwirkt. Der Block CL und der Teller 43 können auf bekannte Weise realisiert werden, zum Beispiel gemäß Patent FR-A 2 051 993 oder Patent FR-A 2 053 388 und werden folglich nicht im einzelnen beschrieben.
Der Kranz 31 ist um die rechtwinklige Achse Z-Z durch Zapfen 32,· 33 schwenkbari von denen der Zapfen 33, der von der Welle 8 der Halterung 7 am weitesten entfernt ist, durch einen Versetzungsarm 34 verlängert wird, der sich senkrecht zur rechtwinkligen Achse Z-Z befindet« Der Kranz 31 ist am Versetzungsarm 34 an einer Stelle befestigt, die diametral entgegengesetzt zum Befestigungspunkt des Zapfens 32 ist, der der Welle 8 am nächsten ist, so daß der Kranz 31 um den spitzen Winkel D zur Achse Z-Z geneigt ist, wodurch der Kranz 31 in bezug auf die Bedienungsperson in eine pultartige Stellung gebracht wird» um einen Kern 36 (Fig, 3) aufzunehmen«
Die Zapfen 32; 33 sind jeweils in Lagern 25; 24 montiert, die an den Enden der Schenkel 23 und 22 der Halterung 7 befestigt sind, wobei diese Lager 24; 25 koaxial zur Achse Z-Z sind.
Die Halterung 7 ist seitlich mit einem Kolbenstangenkopf 27 (Fig. 1) versehen, der an der Halterung befestigt ist, und an den ein Gabelstück 28 angelenkt ist, das das Ende der Stange des Arbeitszylinders 29 bildet, der seinerseits um einen Zapfen 30 schwenkbar ist, der fest mit der Seitenwand des Gehäuses 2 verbunden ist* Die Anordnung ist so, daß die Translationsachse T-T des Arbeitszylinders 20 sich in einer senkrechten Ebene befindet, wobei die Halterung 7 somit unter Einwirkung des Arbeitszylinders 29 um die Welle 8 gekippt werden kann, um winkelige Stellung ausgehend von seiner höchsten eingezogenen Stellung über der Maschine CO (Fig. 6, Winkel A) bis zu seiner niedrigsten Stellung zum Einset-
zen des Kerns 36 in den Muffenkelch der Kokille 1 (Fig, 6, Winkel C) einzunehmen. Zwischen diesen beiden Endstellungen können die Halterung 7 und der Kranz 31 alle Zwischenstellungen einnehmen, zum Beispiel die auf Fig· 6 dargestellte Position, in der die Halterung 7 mit der Ebene der Abschlußfläche Il der Maschine CO einen Winkel B bildet· Oer Winkelausschlag zwischen den Endstellungen« die den Winkeln A und C entsprechen, beträgt ungefähr 80°#
Um den Kranz 31 seitlich einzuziehen, um ihn in bezug auf die Bedienperson 35 in eine pultartige Stellung (Fig, 3) zu bringen, die zur Achse Z-Z beispielsweise in einem Winkel von ungefähr 15° geneigt ist, ist ein Betätigungszylinder 38 mit einer horizontalen Achse U-U gelenkig im Inneren eines Gabelstücks 39 angebracht, das mit einer Konsole 40 (Fig, l; 3) formschlüssig verbunden ist, die seitlich an der Halterung 7 ungefähr in gleicher Höhe wie der Kolbenstangenkopf 27 befestigt ist (auf der Fig· 1 wurden die Konsole 40 und das Gabelstück 39 nicht dargestellt, um das Ende des Zylinders 29 nicht zu verdecken)· Die Stange 38a des Betätigungszylinders 38 ist gelenkig in einem Gabelstück 37 gelagert, das mit dem oberen Teil des Kranzes 31 fest verbunden ist. Der Kranz 31 kann somit unter der Wirkung seines Betatiguncjszylinders 38 um die Achse Z-Z geschwenkt werden, wobei er wohlverstanden immer in einem Winkel D zur Achse Z-Z geneigt bleibt.
Der auf der Halterung 7 angeordnete Zylinder 38 folgt also der Pendelbewegung der letzteren und kann also unabhängig von dieser Bewegung den Kranz 31 um die Achse Z-Z in einem Winkelbereich zwischen 0° und mehr als 90° schwenken. Die Stellung des Kranzes 31 bei 0° ist auf den Fig, I, 2, 4 und
6 dargestellt, während der Winkelabstand von 90° in bezug auf die Hauptebene der Halterung 7 auf Fig» 3 sichtbar ist, wenn sich der Kranz 3£ in einer für den Arbeiter bequemen Stellung befindet*
Entsprechend einer Besonderheit der Erfindung ist vorgesehen, daß das Lager 25, das der Welle 8 am nächsten liegt, eine Aufnahmemutter einer Stellschraube mit Handrad 60 bildete Diese Schraube gestattet es« durch eine Bewegung von Schraube und Mutter die Stellung des Kranzes 31 entlang der Achse X-X, der in geradliniger Bewegung mit dieser Schraube fest verbunden ist, zu verstellen»
Die Welle 8 der Halterung 7 ist mit Mitteln zur Einstellung seiner in bezug auf die Maschine CO queren Lage ausgestattet, von der Fig, 5 ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Die genannten Stellmittel enthalten in diesem Beispiel eine zu einem Ende 8a der Welle 8 koaxiale Schraube -16, die in das Lager 10 eingreift, die rait der Maschine CO fest verbunden ist» Wenn der Abschlußteil 15 der Schraube 16 in das Ende 8a eingreift und somit in geradliniger Bewegung mit der Weile 8 formschlüssig verbunden -ist, ist die Schraube in das Lager 10 eingeschraubt und mit einem Handrad 17 versehen« Durch die Drehung des letzteren können die Welle 8 entlang ihrer Achse Y-Y und die kippbare Halterung 7 zwischen den Lagern 9; 10 verschoben werden,,
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die: oben beschrieben wurde, ist folgende?
1· Ein Rohr 41 (Fig« 2) rait Muffenkelch wurde soeben gegossen. Der Kern 36 ist noch zwischen dem Muffenkelch 42a und dem Teller 43 eingeschlossen, der den Kern 36 trägt, wobei der Teller 43 selbst auf bekannte Weise durch nicht dargestellte, zentrifugale Keile mit der Kokille 1 verriegelt ist. Während sich die Maschine CO und-speziell die Kokille am weitesten von dem Gießschnabel 5 entfernt befindet, nimmt die Halterung 7 mit ihrem Kranz 31, der den nach unten gerichteten Block CL trägt, wie auf Fig· 2 dargestellt ist, unter der Einwirkung des Arbeitszylinders 29, dessen Stange vollständig ausgefahren ist, die obere Wartestellung ein. Der Winkel A zwischen der Achse Z-Z und der Ebene der Abschlußfläche 11 des Gehäuses 2 (Fig« 6) beträgt ungefähr 110°.
2. Der Teller 43 mit dem Kern 36 wird aus der Kokille 1 herausgezogen, wobei dieser Teller 43 während des Schleudergusses des Rohres 41 im Muffenende der Kokille eingeschlossen geblieben ist«
Dazu wird die Halterung 7 gesenkt, indem die Stange des Arbeitszylinders 29 soweit zurückgezogen wird, bis sich der Block CL gegen den Teller43 abstützt, der mit der sich langsam drehenden Kokille 1 durch zentrifugale Keile fest verbunden ist. Auf bekannte Weise wird der Block CL automatisch mit dem Teller 43 verriegelt, während in dieser Zeit die Halterung 7 so in ihrer untersten Stellung, wie auf den Fig, 1, 4 und 6 dargestellt, gehalten wird, daß ein Winkel C von etwa 15° zwischen der Achse Z-Z und der Abschlußfläche 11 gebildet wird·
Nun wird der Teller 43 herausgezogen s indem die Halterung 7 in ihre eingezogene Ausgangsstellung hochgefahren wird» d# h< bis sie einen Winkel A von ungefähr 110 mit der Abschlußfläche 11 bildet* wobei der Block CL mit dem Teller 43 im Eingriff bleibts der nach Zurückweichen der zentrifugalen Keile während des Stillstands der Kokille 1 aus derselben herausgezogen wird« Während des Herausziehens des Tellers trennt sich der Kern 36 automatisch vom Teller 43 und zerfällt mechanisch auf natürliche Weises wobei eine sehr geringe Anstrengung genügt^ damit die Halterung 7 diese Trennung ermöglicht» ,
3s Das Rohr 41 wird mit Hilfe des an sich bekannten Ausziehers E aus der Kokille 1 (Fig* 2) gezogen, während sich die Halterung 7s der Block CL und der Teller 43 in der oberen Stellung befinden* Das Rohr 41 wird axial entlang der Achse X-X in der durch den Pfeil auf Fig«, 2 angegebenen Richtung ausgezogene
4« Durch Auslösen des Arbeitszylinders 29, wird die Halterung 7 um die Welle 8 bis zu der Stellung geschwenkt,, in der die Achse Z-Z einen Winkel B mit der Abschlußfläche 11 (Fige 6) bildet, wobei der Winkel B so eingestellt ist, um sich optimal an die Bedienperson 35 anzupassen und zum Beispiel ungefähr 50 betragen kann«
Während die Halterung 7 nach unten geschwenkt wird oder am Ende dieser Kippbewegung, wird der Kranz 31 durch Betätigung seines Betätigungszylinders 38 so geschwenkt, daß er sich in der zum Arbeiter 35 gewünschten Winkelstellung
(Fig. 3; 6) befindet, damit dieser den neuen Kern 36 auf den mit dem Block CL verriegelten Teller 43 legen kann. v
Die pultartige Stellung des Tellers 43 in bezug auf die Bc,-dienperson 35, die an dessen Morphologie angepaßt ist, i9t vorteilhaft und ergonomisch, weil sie das Einsetzen verhältnismäßig schwerer Kerne 36 bedeutend erleichtert, .
Diese günstige Neigung des Tele rs 43 wird durch die winkelige Versetzung des Kranzes 31 durch den Arm 34 ermöglicht*
Außerdem ist diese Anordnung auch deshalb vorteilhaft, weil sie es dem Arbeiter ermöglicht, in aller Sicherheit zu ar» beiten, indem er den gefährlichen Zonen der Maschine CO fernbleibt, da er nacheinander die Kern 36 einsetzen kann, während er in seitlichem Abstand von der Maschine CO außerhalb der Reichweite des Ausziehers auf seiner Rollbahn und fern von der Hitzstrahlung bleibt*
5· Nachdem ein neuer Kern 36 auf bekannte und nicht dargestellte Weise am Teller 43 befestigt wurde, wird der so bestückte Block CL bis in seine Ausgangsstellung gebracht, indem man ihn 90° in Uhrzeigerrichtung um die Achse Z-Z schwenkt (Pfeil auf Fig· 3) und das mit Hilfe des Zylinders 38·
Unter Beibehaltung dieser neuen Stellung des Verschlusses wird die Halterung 7 gesenkt, indem*sie um die Welle 8 gekippt wird, und somit wird der Kern 36 in den Muffenkelch der Kokille 1 eingeführt· Dieser Vorgang erfolgt Vorzugs-
weise mit der Kokille 1, die sich langsam um ihre Achse X-X dreht. Unter Einwirkung des Arbeitszylinders 29, der ihrem Lauf, folgt, verstärkt sich die durch den Teller 43 auf die Auflageflächert der Kokille 1 ausgeübte Beanspruchung und zwingt die zentrifugalen Keile des Tellers 43 in eine Aufnahmenut des Muffenkelches der Kokille 1 einzurasten. Es wird nun die auf den Fig, 4 bis 6 sichtbare Lage erreicht, in der der Winkel C etwa 15 beträgt» Danach wird der Teller 43 automatisch vom Block CL getrennt, dann wird letzterer eingezogen, indem die Halterung 7 dank des· Arbeitszylinders 29 bis in die auf den Fig» 2j 6 dargestellte Stellung hochgefahren wird, in der sie sich im Winkel A von der Abschlußfläche 11 entfernt befindet.
Der Eingang des Muffenkelches der Kokille 1 ist nun vollständig frei, wodurch der Blick auf den Guß im Innern der Kokille 1 begünstigt wird, und der Guß kann beginnen.
Am Ende des Gusses eines neuen Rohres 41 beginnt der oben beschriebene Vorgang von neuem*-Wie oben erläutert, besteht der wesentliche Vorteil der Erfindung in der Tatsache, daß der Kranz 31 in eine zur Bedienperson 35 seitliche Stellung gebracht werden kann» die zweckmäßig pultartig geneigt ist, wodurch das wiederholte Einsetzen von verhältnismäßig schweren Muffenkernen während einer Arbeitsperiode erleichtert wird. Gleichzeitig verbessert die durch die Erfindung vorgesehene Anordnung die Sicherheit der Bedienperson 35 beträchtlich, die nacheinander Kerne einsetzen kann, während sie seitlich der Maschine bleibt,
Solbstverändlich kann der Neigungswinkel D des Kranzes 31 zur Achse Z-Z ebenso wie die Neigung B der Halterung 7 je nach Morphologie des Arbeiters beträchtlich schwanken, um demselben die für das Einsetzen der Muffenkerne ergonomisch günstigste Ebene zu bieten.
Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß der vollständige Einzug der Halterung 7 und des Blockes CL über der Maschine CO den Einblick ins Innere der Kokille 1 während des Gusses völlig freigibt·
Claims (6)
- le Vorrichtung zum Transportieren und Einsetzen eines Muffenkerns für' Schleudergußmaschinest f ür Huffenrohre, die eine kippbare Halterung enthält^ die unter der Einwirkung eines auf der Maschine sitzenden Arbeitszylinders um eine horizontale Welle kippbar auf das Ende der Schleudergußmaschine montiert ist und die Mittel zum Greifen und Halten des Kerns enthält8 die so angeordnet sind, um letzteren in eine Schleudergußkokille der Maschine einzuführen, wenn der Arbeitszylinder diese Halterung kippt, gekennzeichnet dadurch« daß die Greif- und Halte» mittel des Kerns (36) so auf die Halterung (7) montiert .,sind,..daß sie unter der Einwirkung eines Betätigungszylinders (38) um eine zur genannten Welle (8) rechtwinklige Achse (ZtZ) schwenkbar sinds und daß sie einen Kranz (31) enthalten, der direkt gelenkig mit der besagten Halterung (7) verbunden ist und so um die rechtwinklige Achse (Z-Z) beweglich ista daß die Hauptebene dieses Kranzes (31) immer in einem spitzen Winkel (D) zur rechtwinkligen Achse (Z-Z) geneigt bleibts wobei dieser Winkel (D) nach unten offen ist, wenn der Kranz (31)' und seine Halterung (7) gesenkt sind« um die Greifmittel des Kerns (36) , ungefähr in Armhöhe der Bedienperson in eine geneigte Stellung seitlich der Maschine (CO) zu bringen»
- 2» Vorrichtung gemäß Punkt ls gekennzeichnet dadurch, daß der Kranz (31) gelenkig um die besagte rechtwinklige Achse (Z-Z) durch Zapfen (32? 33) beweglich ist, von denen der Zapfen (33) , der am weitesten von der Welle. (8) der Halterung (7) entfernt ist, durch einen Versetzungsarm (34) verlängert wxrdj der sich senkrecht zur recht-winkligen Achse (Z-Z) befindet und an dem der Kranz (31) an einer Stelle befestigt ist, die diametral entgegengesetzt zum Befestigungspunkt des Zapfens (32) ist, der der Kippwelle (8) am nächsten liegt, so daß der Kranz (31) um einen spitzen Winkel (D) zu seiner Schwenkachse (Z-Z) geneigt ist, wodurch der Kranz in eine in bezug auf die Bedienungsperson pultartige Stellung gebracht wird, um einen Kern (36) aufzunehmen,
- 3» Vorrichtung gemäß einem der Punkte 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der, Betätigungszylinder (38) zur Betätigung der Drehbewegung des Kranzes (31), der zu den Greif- und Haltemitteln des Kerns (36) gehört, auf eine Konsole (40) montiert ist, die mit der kippbaren Halterung (7) formschlüssig verbunden ist und daß seine Stange (38a) gelenkig in einem Gabelstück (37) gelagert ist, das am Oberteil des Kranzes (31) in der Nähe des Zapfens (32) befestigt ist, der sich der Kippwelle (8) am nächsten befindet·
- 4# Vorrichtung gemäß einem der Punkte 2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung (7) des Kranzes (31), die zu den Greif- und Haltemitteln des Kerns (36) gehört, die allgemeine Form eines Bügels mit zwei Schenkeln (22; 23) aufweist, an deren gegenüberliegenden Enden Aufnahmelager (24; 25) der Zapfen (32; 33) zur Schwenkung des Kranzes (31) um die besagte rechtwinklige Achse (Z-Z) angeordnet sind»
- 5. Vorrichtung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daßdie Rotationswelle (8) der Halterung (7) t die mit derselben fest verbunden ist, mit Mitteln zur Einstellung ihrer in bezug auf die Maschine (CO) queren Stellung durch ein Schraube~Mutter-»System ausgestattet ist» das eine zu einem Ende (8a) dieser .Welle (8) koaxialen Schraube (16) enthält« die in eine Mutter des Lagers (10) eingreiftβ die mit der Maschine (CO) formschlüssig verbunden ist und deren Abschlußteil (15) in das besagte Ende (8a) der Welle (8) eingespannt ist und in geradliniger Bewegung fest mit der Welle (8) verbunden ist, wobei diese Schraube (16) in die Mutter des Lagers (10) eingeschraubt und mit einem Handrad (17) ausgestattet istj, durch dessen Drehung die Welle (8) entlang ihrer Achse (Y-Y) und die kippbare Halterung (7) zwischen den Lagern (9i 10) der Welle (8) verschiebbar ist«,
- 6« Vorrichtung gemäß den Punkten 2 und 49 gekennzeichnet dadurch^ daß das Lager (25) , das der Kippwelle (8) am nächsten liegts eine Aufnahmemutter für eine Stellschraube mit der Achse (Z-Z) bildete die mit einem Handrad (60) versehen ists mit dessen Hilfe durch die Bewegung von Schraube-Mutter die Position des Kranzes (31)., der in geradliniger Bewegung entlang der Achse (Z-Z) fest mit dieser Stellschraube verbunden ist« verstellbar ist.- Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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Publications (1)
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