DD219028A3 - Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten - Google Patents

Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten Download PDF

Info

Publication number
DD219028A3
DD219028A3 DD24188982A DD24188982A DD219028A3 DD 219028 A3 DD219028 A3 DD 219028A3 DD 24188982 A DD24188982 A DD 24188982A DD 24188982 A DD24188982 A DD 24188982A DD 219028 A3 DD219028 A3 DD 219028A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
catalysts
isocyanurate
tert
polymerization
compounds
Prior art date
Application number
DD24188982A
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Noack
Klaus Schwetlick
Original Assignee
Univ Dresden Tech
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Univ Dresden Tech filed Critical Univ Dresden Tech
Priority to DD24188982A priority Critical patent/DD219028A3/de
Publication of DD219028A3 publication Critical patent/DD219028A3/de

Links

Landscapes

  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Abstract

Die Erfindung beschreibt neue Katalysatoren zur Polymerisation von organischen Isocyanaten zu isocyanuratgruppenhaltigen Verbindungen. Die neuen Katalysatoren sind Stoffe, die in einem Molekuel eine tertiaere Aminogruppe und eine N, O-Acetalgruppe R-O-CHR-N enthalten. Diese Katalysatoren besitzen eine aussergewoehnlich hohe Aktivitaet bei Polymerisation organischen zu Isocyanuratpolyisocyanaten, bei der Herstellung von Polyisocyanuratschaum und bei der Einfuehrung von Isocyanuratgruppen in beliebige Polyurethankunststoffe.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Dia vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von neuartigen Katalysatoren und deren Verwendung zur Polymerisation von Isocyanaten zu Isocyanuratgruppen und gegebenenfalls Carbodiimidgruppen aufweisenden Polyisocyanaten, PolyisocyanuratSchaumstoffen und anderen Polyurethankunststoffen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß Isocyanate mit Hilfe von Katalysatoren in Isocyanurate überführt werden können.
In der vorliegenden Literatur werden zahlreiche Katalysatoren für die Cyclisierung und Polymerisation beschrieben· Als Beispiele seien genannt: starke Basen, wie quarternäre Ammoniumhydroside, Alkalimetallsalze von Alkoholen, Phenolen, Amiden und Imiden; weiterhin Alkalimetall- und- Metallsalze von Carbonsäuren, metanorganische "Salze, Phosphine, Mannichbasen von Phenolen, substituierte Hexahydro triazine und andere· Eine große. Anzahl von Katalysatorsystemen ist auf der Grundlage
• - j
von.basischen tertiären Aminen und geeigneten Cokatalysatoren aufgebaut worden, beispielsweise tert.Amine
in Kombination mit Oxiranen, Aziridinen, cyclischen Carbonaten, Lactonen, Hexahydro-s-triazinen, «6-Diketonen, Aldehyden, Oximen, Alkoholen, Phenolen, Urethanen und Allophanaten.
Es ist ebenfalls möglich, Cyclisierungs- .und Polymerisationsreaktionen von Isocyanaten durch saure Katalysatoren, wie AlCl-, ZnCl2, FeCl^, BP- und andere zu
bewirken*
Die anionische Aktivierung der Isocyanuratbildüng durch basische Salze ist im allgemeinen recht wirksam, aber mit einer Reihe von Beschränkungen behaftet, die die* begrenzte Löslichkeit/der Salze im ..Reaktionssystem,' die zum Teil extreme Aktivität und die damit verbundene schlechte.Dosierbarkeit"sowie die Störanfälligkeit gegen Verunreinigungen betreffen. Die.katalytischem Systeme^ aus tert. Aminen und Cokatalysatoren, insbesondere Epoxiden sind ebenfalls besonders geeignet· Die oftmals notwendige Yorreaktion zwischen Amin, Cokatalysator und gegebenenfalls auch der Isocyanatkomponente führt- jedoch häufig zu Komplikationen, die den gleichmäßigen Ablauf der Reaktion erschweren· Aus Aminen, Spoxiden· und H-aciden Yerbindiangen in einer Vorreaktionrihergestellte quateraäre Ammoniumhydroxide sind demgegenüber zwar empfehlenswerter, erleiden aber bei der Lagerung durch Zersetzungsreaktionen Aktivitätsverluste, was wiederum eine genaue Dosierung problematisch macht. , .
Hohe Isocyanuratausbeuten bei einfacher Reaktionsführung ergeben die stark basischen "S1 IT' ,IP '-5ris-(dialky!aminoalkyl)-1,3,5-hexahydrotriazine oder Mannichbasen von Phenolen, z.B· 2,4,6-Tris-(diethylamin©-^ methyl)phenol· Diese Stoffklassen enthalten Katalysator und Cokatalysator in einem Molekül und entsprechen
den Katalysatorkombinationen tert« Amin/Hesahydrotriazin bzw. tert. Amin/Phenol.
Die Anwendung der letztgenannten Katalysatoren gehört zum Stand der Technik, entspricht aber ebenfalls in vielen Fällen nicht den technischen und örtlichen Forderungen und Gegebenheiten bei der Herstellung von isocyanuratgruppenhaltigen Polyurethanprodukten.
Ziel der Erfindung
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, neuartige und leicht zugängliche Katalysatoren für die Polymerisation von Isocyanaten zu finden, die die Herstellung von Isocyanuratpolyisocyanaten und Polyisocyanuratschaumstoffen ermöglichen. ...--,, '
Darlegung des Wesens der Erfindung
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung und Verwendung von neuartigen Katalysatoren für die Polymerisation von organischen Isocyanaten.
Die neuartigen Katalysatoren sind dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem Molekül über mindestens eine tert. Aminogruppe sowie über eine Η,Ο-Acetalgruppe verfugen. Diese Kombination führt zu außerordentlich aktiven Katalysatoren für die Isocyanuratbildung. Der intramolekulare Effekt ist überraschend, in seinem Mechanismus unbekannt und war auf Grund des Standes der Technik nicht erwartet worden. Gegenüber Vergleichbaren Systemen des Standes der Technik z.B. Amin/Alkohol, Phenolmannichbasen, tert. Aminogruppen enthaltende Hexahydrotriazine sowie dem ungekoppelten System Amin/ ΪΓ,Ο-Acetal liegt die katalytisch^ Aktivität der erfin-v dungsgemäßen Katalysatoren bei der Polymerisation von
- 4 -
aromatischen Isocyanaten wesentlich·höher· Darüberhinaus lassen sich auch aliphatisch^ und cycloaliphatische Isocyanate tri- und polymerisieren,
Beispiele für die erfindungsgemäßen Katalysatoren ent sprechen bevorzugt den Konstitutionsformeln I-VI und stellen beispielsweise'Reaktionsprodukte von Dialkylaminoalkanolen, Aldehyden und Dialkylaminen(I),
R2IT- (CR2* )n-0CE2lTH| . I
Dialkylaminoalkanolen, Aldehyden und Alkylaiainen(II), · (R2H-(CR|)n-OCR2)2im2 , . II
Dialkylaminoalkanolen, Aldehyden und Ammoniak(III),
|)3lT " ·." III
Dialkylaminoalkanolen, Aldehyden und W-Aminoalkanolen(IY) dar.
CR
2"^ it
Weiterhin sind analoge Umsetzungsprodukte von primären und sekundären Di- und Polyaminen, beispielsweise entsprechend Y einsetzbar· .
^R2F(CHg)2OCH2J2I-X-HZ: CHgO(CHg)2IRg J g ..V
Reaktionsprodukte aus Dialkylaminoalkylaminen, Aldehyden und Alkoholen(VI) entsprechen ebenfalls den er-
f indungsgemäßen Katalysatoren·
YI
für die angegebenen Eeste sind beispielhaft folgende Gruppen anzusetzen: .
R1 = Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl,
R2 s--(CH2)m-, -CH2CH2SCH2CH2-(X=S1OjIIR), -CH2SiR2OCH
H3 = H, Alkyl, · ' .
R .s H, Alkyl, Aralkyl, Aryl, Heteroaryl, '
R2= R1 .
2 1 ' Rp = R2, mehrwertiger heterocyclischer Rest, η =2-20, m = 2-5
2 . = mehrwertiger Rest eines Di- oder Polyamines, der nach der formalen Entfernung der Aminogruppen ver bleibt.
Gegebenenfalls können die genannten Reste noch indifferente Substituenten tragen oder auch weitere katalytisch oder cokatalytisch wirkende Substituenten besitzen, wie z,B. tert. Aminogruppen, ürethangruppen, Alkoholgruppen, Phenolgruppen etc.·
Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen,· die sich vom formaldehyd ableiten·
nachstehend sollen einige Verbindungen beispielhaft genannt werden: ,„
H(Ef ,JS' -Dimethylamino-ethoxymethyl) -dimethylamin, ¥-(Dimethylaminoetho3:ymethyl)-morpholin, ΪΓ-(Dime thy laminoe thosyme thyl)-oxä zo lidin, H, IT-Bis- (Dime thylaminoethöxyme thyI)-anilin Έ,Ή,Έ',Έ1 -Tetrakis-(dimethylaminoethosymethyl)-hezandiamin-(1,6),
H- (Dime thylaminopropyl) -U, ϊΤ-bis- (me thoxyme thy 1) -
3-I)imethylaminopropionsäiare-2t-(dimetliylaminome-
thstey ) -e thyle s t er
I-(3-Dimethylpropyl) τ-Ο-Ζ~ (2-Diethylaminomethosy)
ethylJ-carbamat
Die erfindungsgemäßen Katalysatoren sind nach den literaturbekannten Verfahren der Herstellung von Η,Ο-Acetalen leicht aus ,den entsprechenden-Alkoholen, Aldehyden und Aminen· zugänglich. Spezielle Angaben hierzu findet man beispielsweise in:
Houben-Weyl, Handbuch-Methoden der organischen Chemie, Bd* 11/2 ;
-τ Hellmann, Die Aminoalkylierung ,We in he im. I960 .:"B·Müller, Ή·Thomas, Angew.Makromol.Chem. 1973, ;34-; 111 . . . .,.
Die erfindungsgemäßen Katalysatoren sind vorwiegend flüssige Substanzen, deren niedermolekularen Vertreter durch Vakuumdestillation gereinigt und durch llementaranalyse, IHR-Spektroskopie.oder Titration , des Amingehaltes charakterisiert werden können# Die Verbindungen besitzen eine überraschend hohe thermische Stabilität· Der größte Teil der erfindungsgemäßen Verbindungen war bislang unbekannt und wurde erstmalig hergestellt·
Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Katalysatoren gelingt es in einfacher Weise Diisocyanate zu Isocyanuratpblyisocyanaten umzusetzen. Die notwendige Katalysatorkonzentration ist you Pail zu Pail verschieden und liegt etwa zwischen 0,01 und 2. %· Die ' gezielte Cyclotrimerisierung von Diisoeyanaten zu Isocyanuratpolyisocyanaten erfolgt entsprechend anderer katalytischer Verfahren des Standes der Technik
lösungsmittelfrei oder in Gegenwart von inerten Lösungsmitteln bei Temperaturen zwischen 0 und 120 0C, vorzugsweise 20-80 0G, und Reaktionszeiten zwischen 0,1 und 20 h. Nach Erreichen des bevorzugten Umsatzes kann die Reaktion, durch Zugabe von sauren Stoffen, wie z.B. Benzoylchlorid, Toluolsulfochlorid, Phosphorsäure, beendet werden·
Die so hergestellten Produkte können gegebenenfalls nach Entfernung der Restmengen an freien Diisocyanaten als Härterkomponenten für Polyurethanlacke und -klebstoffe verwendet werden·
Hach der Blockierung der freien UCO-Gruppen mit Phenolen, Oximen oder Lactamen sind wertvolle Isocyanatabspalter für Ofenlacke zugänglich. . \
Die lö'sungsmittelfreien Isocyanuratpolyisocyanate eignen sich zum Einbringen von Isocyanuratgruppen in beliebige Polyurethankunststoffe insbesondere in Polyurethanschäume·
Ein weiteres Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Herstellung von gegebenenfalls schwerentflammbaren, urethangruppenhaltigen Polyisocyanuratschaumstoffen durch Umsetzung von organischen Polyisocyanaten und Polyhydroxyverbindungen in Gegenwart von Katalysatoren, Treibmitteln, Hilfsstoffen und Zusatzstoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß als Katalysatoren die erfindungsgemäßen tert. Aminogruppen aufweisenden Π,Ο-Acetale verwendet werden. Überlicherweise ι kommen dabei 0,4-5,0 Gewichtsteile Katalysator auf 100 Gewichtsteile Polyisocyanat ztaa Einsatz.
Katalysatoren der Urethanbildung, wie Diazabicyclooctan, 2,2-Dimethyl-silamorpholin, 1,5-Diazabicyclo-undecen, Tetramethy!guanidin oder organische Metallver-
bindungen, wie Zinnoctoat und Dibutylzinn-dilaurat sind optimalerweise mitzuverwenden·
Die verwendeten Polyisocyanate, Polyhydroxy!verbindungen, Treibmittel, Schaumstabilisatoren, Flammschutzmittel entsprechen den in der Polyurethanchemie üblichen Stoffen· Die Herstellung kann nach den be- ' kannten Methoden des Standes der Technik erfolgen·
Ausführungsbeispiele Herstellung von ,erfindungsgemäßen Katalysatoren
A) Zu 31,0 g 2-Dimethylaminoethanol in 60 ml Cyclohezan werden 11,0 g Paraformaldehyd gegeben und auf ca, 70 0G erhitzt. xTach Zugabe, von 0,01 g'KOH findet spontane Depolymerisation statt. Man. läßt anschließend 25»2 g Diethylamin zutropfen und entfernt das entstandene Reaktionswasser durch azeo-'trope. Destillation. !lach dem Abdampfen des Cyclo-, hexan erhält man 52,5 g Rohprodukt, das durch
Vakuumdestillation gereinigt werden kann. Ausbeute: 38 g (63 fo), Kpr5 7.8-83 0G, n|0= 1,4280.
Sleinentaranalyse:. .
berechnet/% gefunden/% ' '
C 62,07 C 61,96
. H' 12,64 Ή 12,69
I ,16,09 Ή 16,10
Die IIMR-Daten entsprechen der chemischen Struktur:
GE, G9H^
3\ s 2 5 .
HCH0GH0OGH0Xl S 2 2 2 -s
CH3 G2H5
In analoger Weise' wurden weitere Ιί,Ο-Acetale mit tertiären Aminogruppen hergestellt -(Tab* A).
B) Zu 35,6 g 2-Dimethylaminoethanol in 50 ml Cyclohes:an gibt man 6,5 g Paraformaldehyd, 0,01 g KOH und 54,0 g Bis -dibutylaininome than. Man kocht ca. 30 min ab Wasserabscheider und destilliert anschließend fraktioniert. Bei Kp12 124-126 0C gehen 71 g (79 % Ausbeute), von 2-Dimethylaminoethylmethyl-dibutylamin als farblose Flüssigkeit über. .; ,
·' .'. berechnet/?? gefunden/% ,
C 67,82 C 67,54 , . ·'
H 13,04 IH 12,98
' IT 12,17-,'- -. . . · ΪΓ 12,03 · '
C) 25* 6 g Tris-2-dietliylain.'inoethyl--he2cshydro-s-triazin
: werden in 50 ml Cyclohesan gelöst und nach Zusatz von 6,5 g Paraformaldehyd und 35,6 g 2-Dimethylaminoethanol am Wasserabscheider erhitzt. Hach 15 min sind 4,2 ml HpO abgeschieden. Das nach der Entfernung von Cyclohexan verbleibende Rohprodukt (62 g, 97 % Ausbeute) kann unmittelbar als Katalysator verwendet werden.
Λ 1
Beispiel -1: 5 ml Phenylisocyanat (destilliert, Gl^y= 63. ppm) werden in 50 ml absolutem Methylethylketon gelöst, auf 50 0C temperiert und mit 0,4 ml H-(2-Dimethylaininoethoxymetiiyl)-morpliolin versetzt. Ton der Reaktionslösung werden nach bestimmten Zeiten Proben entnommen, mit Methanol umgesetzt und mittels Hochdruckflüssigchromatographie auf ihren Gehalt an Phenylisocyanat (als IT-Phenyl-o-methylcarbamat, RT = 4,08). und Triphenylisocyanurat '(Ri= 5»20) untersucht (Tab. 1).
•Tabelle 1
t/min pnllCO/moll""1 (PhIJGO) ,/mo 11~
ο . ' 0,332 . _
5 0,760 ; 0,008
TO 0,564 0,052 - .
15 0,400 0,091
20 0,303 , 0,130
30 0,196 0,142
40 0,133 0,151
Beispiel 2-7: 60ml Toluylendiisocyanat (80/20) werden in 86 ml But^lacetat gelöst, auf 60 0G erwärmt und mit den angegebenen Mengen an Katalysatoren versetzt. Man kühlt stark und beendet die Reaktion sofort mit, Benzoylchlorid (1,0 ml), wenn die Viskosität stark ansteigt. Die erhaltenen Polyisocyanatlösungen weisen die in Tab. angegebenen Daten auf, wobei gelegentlich mit Butyläcetat auf 40 % Feststoff verdünnt wurde·
Beispiele 8-16
Zur Bestimmung der katalytischem Aktivität (Polymerisation)Werden 10 ml 2,4/2,6-Toluylendilsocyanat (Systanat TP 80) unter magnetischer Rührung in einem isolierten Gefäß mit den angegebenen Mengen der erfindungsgemäßen Katalysatoren versetzt. Die auftretende Reaktionswärme der Polymerisation wird durch Temperaturmessung verfolgt. Falls eine Verschäumung stattfindet, wird das Volumen bestimmt 1). Die erhaltenen Meßergebnisse sind in Tabelle zusammengestellt.
Tabelle 3 _ ' '
Beispiel Kataly-" Menge/ml IP/s3' ^) V/°G ( Δ τ/δ t) Vgrd jmin"1 V/ml
sator ; . max ,-· . max
8 2 0,5 132 100 54 80
9 5 ' 0,2 . 76 96 102 16O
10 8 0,2 148 102 44 240
11 ^9 0,2 46 95 126 125
12 10 0,2 24 95 172 230
13 11 0,2 17 92 138 220
14 12 0,2 44 104 48 ' 130
15 13 0,2 72 104 50 50
16 ' 14 0,2 _26_ 98- 116 200 __
Vergleichs- } DIIAE ^^2 -. y\ -
beispiele TDHT 0,2 35 76 108 30
TDMP 0,2 37 63 53 : 2O
1) Im Schaum sind nach der IR-Analyse 'isocyanurat- und Oarbodiiaidstrukturen vorhanden.
2) 1,3,S-Tris-dimethylaminopropyl-hexahydro-s-triaKin = TDHT, Dimethylaminoethanol = DMBA 2, 4,6-Tris-dimethylaminoethyl-phenol = TDI.ff ^
3) IP = Induktionsperiode
Tabelle A
Ν,Ο-Acetale mit tertiären Aminogruppen
Hr. Verbindung
Kp/mtn nD(20°G) Ausbeute/% Methode
38-42/12, - 42 B
78-83/15 1,4280 63 A
124-126/12 - 79 B
109-112/14 1,4605 55 A
122-127/14 1,4625 '" 51- A
109-114/12 1,4684 19 A
92-94/12 1,4353 84 A
nicht dest# 1,4492 87 A
nicht ,dest. 1,5089 83 A
102-106/0,5 1,4555 42 A
9 10
Me2NGH2GH2PCH2NBt2 Me2NGH2GH2OCH2NBu Me2NGH2GH2OOH2 Me2NGH2OH2OGH2If "0
Me
ir ^
Et2NGH2OH2OGH2NEt2
MeN( OH
FhN(GH2OGH2CH2IMe2)
BuN ( CH2OGH2GH2MIe 2 ) 2/N(CH2OCH2CH2NMe2)
Fortsetzung Tabelle A
Verbindung
Kp/ratn
nD(20°G) Ausbeute/^ Methode
nicht dest.
)2 nicht dest.
nicht dest.
Me2NCH2CH2CH2N(CH2OCH2CH2NMe2)2 nicht deat.
97 86 96
A C A A
Tabelle 2 Oyclotrimerisierung von Toluylendiisocyanat (80/20) in Butylacetat bei 60 0G
Beispiel Kataly- Verbindung Ir,, sator
Reak- Fest- WO/% TDI/% «(2CTG zeit/ stoff/ "»tv. »l-i
min
7-11 10
Me 2 Me2 Et2 (GH2
PhI ( CH 0,4 83 (6 min) 35 0,4 74 (10min) 90 0,5 76 (12min). 70 0,25 104(4 min) 15 0,25 92 (4 min)25 0,25 89 (6 min)40
50 11,5 ~ 250',,-
50 10,6 3,9 960
50 11,6 180 "
40 7,9 3,3 580
40 8,1 2,9 600
40 9,1 3,4 . .110

Claims (5)

Erfindungsansprucne
1. Verfahren zur Polymerisation von organischen Isocyanaten zu Isocyanurat-,und gegebenenfalls Carbodiimidgruppen enthaltenden Verbindungen, gekennzeichnet dadurch, daß als Katalysatoren Verbindungen eingesetzt werden, die in einem Molekül sowohl mindestens eine tert. Aminogruppe als auch über eine. !',O-Acetalgruppe verfügen.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Katalysatoren ϊΤ,Ο-Acetalisierungsprodukte aus tert. Aminogruppen aufweisenden Alkoholen, Formaldehyd und primären oder sekundären Aminen bzw. aus Alkoholen, Formaldehyd und tert. Aminogruppen'aufweisenden Di-,oder Polyaminen sind.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Katalysatoren ϊϊ,ο-Acetalisierungsprodukte von 2-Dimethylaminoethanol,.2-Dimethylaminopropanol, Diethylaminoethanol, Formaldehyd und Dimethylamine Diethylamin, D ibu ty lamln, Piperidin, Morpholin, Anilin, Ii-Me thy !anilin, IT-Ethylanilin, Methylamin-, Ethylamin, Butylamin, Gyclohexylamin, Aminoethanol, Hexamethylendiamin, Isophorondiamin, 2-Diethylamlnoethylamln, 3-
Dimethylaminopropylamin sind.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1-3, gekennzeichnet dadurch, daß die Katalysatoren zur Herstellung von Polyisocyanuratschaumstoffen aus organischen Polyisocyanaten, gegebenenfalls PoIyhydroxylverbindungen, Treibmitteln, Hilfsmitteln und Zusatzstoffen verwendet werden.
5· Verfahren gemäß Anspruch 1-3, gekennzeichnet dadurch, daß die 'Katalysatoren zur Herstellung von gegebenenfalls lö'sungsmittelhaltigen Isocyanuratpolyisocyaiiaten verwendet werden» . '·.'. \
UM1984-*14252ö
DD24188982A 1982-07-23 1982-07-23 Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten DD219028A3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24188982A DD219028A3 (de) 1982-07-23 1982-07-23 Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24188982A DD219028A3 (de) 1982-07-23 1982-07-23 Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD219028A3 true DD219028A3 (de) 1985-02-20

Family

ID=5540157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD24188982A DD219028A3 (de) 1982-07-23 1982-07-23 Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD219028A3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118084690A (zh) * 2024-01-24 2024-05-28 恒光新材料(江苏)股份有限公司 发泡催化剂的制备方法及其在高密度、高强度聚氨酯泡沫中的应用

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118084690A (zh) * 2024-01-24 2024-05-28 恒光新材料(江苏)股份有限公司 发泡催化剂的制备方法及其在高密度、高强度聚氨酯泡沫中的应用
WO2025156863A1 (zh) * 2024-01-24 2025-07-31 恒光新材料(江苏)股份有限公司 发泡催化剂的制备方法及其在高密度、高强度聚氨酯泡沫中的应用
CN118084690B (zh) * 2024-01-24 2026-02-27 恒光新材料(江苏)股份有限公司 发泡催化剂的制备方法及其在高密度、高强度聚氨酯泡沫中的应用

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0896009B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyisocyanaten
EP0017998B2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Isocyanuratgruppen enhaltenden (cyclo)-aliphatischen Polyisocyanaten
EP0178520B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Uretdiongruppen aufweisenden Verbindungen, die nach diesem Verfahren erhältlichen Verbindungen und ihre Verwendung bei der Herstellung von Polyurethankunststoffen
EP0962454B1 (de) Verfahren zur Herstellung Iminooxadiazindiongruppen enhaltender Polyisocyanate
DE2452532C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyisocyanaten mit Isocyanurat-Struktur
EP0798299B1 (de) Isocyanattrimerisate und Isocyanattrimerisatmischungen, deren Herstellung und Verwendung
EP0668271B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Isocyanuratgruppen aufweisenden Polyisocyanaten
EP3585826B1 (de) Verfahren zur modifizierung von mindestens pentamethylendiisocyanat unter verwendung von spirocyclischen ammoniumsalzen als katalysator
EP1229016A2 (de) Katalysator und Verfahren zur Herstellung von niedrigviskosen und farbreduzierten isocyanatgruppenhaltigen Polyisocyanaten
EP3107948A1 (de) Verfahren zur isocyanatmodifizierung unter verwendung von spirocyclischen ammoniumsalzen als katalysator
EP1170283B1 (de) Verfahren zur Herstellung von geruchsarmen und lagerstabilen monomerhaltigen Polyisocyanuraten aus Isophorondiisocyanat
DE102004012571A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Isocyanuratgruppen aufweisenden Polyisocyanaten und ihre Verwendung
DE4405054A1 (de) Modifizierte (cyclo)aliphatische Polyisocyanatmischungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
EP3838939A1 (de) Katalysatorkomponente für die isocyanatmodifizierung
EP1645577B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Iminooxadiazindiongruppen aufweisenden Polyisocyanaten
EP1273603A1 (de) Verfahren zur Herstellung von geruchsarmen und lagerstabilen monomerhaltigen Polyisocyanuraten auf Basis von Isophorondiisocyanat
EP2067773A2 (de) Herstellung von Uretdion-Polyisocyanaten
DE10123417A1 (de) Verfahren zur Dimerisierung von Isophorondiisocyanat
EP3569624A1 (de) Verfahren zur herstellung von isocyanuratgruppen aufweisenden polyisocyanaten und ihre verwendung
DD219028A3 (de) Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten
EP1454933A1 (de) Verfahren zur Herstellung von geruchsarmen und lagerstabilen monomerhaltigen Polyisocyanuraten auf Basis von Isophorondiisocyanat
DD219030A3 (de) Verfahren zur polymerisation von organischen isocyanaten
DE69626847T2 (de) Verfahren zur maskierung von isocyanat, verwendung von oximen zur maskierung von isocyanat, maskierte isocyanate und ihre verwendung zur herstellung von beschichtungen
DD237512A1 (de) Verfahren zur polymerisation von isocyanaten
DE1203792B (de) Verfahren zur Herstellung von Isocyanursaeure-derivaten durch katalytische Polymerisation von organischen Isocyanaten

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee