DD219072A3 - Verfahren zum bestimmen der fliessgrenze von fliessfaehigen substanzen - Google Patents

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DD219072A3
DD219072A3 DD24460782A DD24460782A DD219072A3 DD 219072 A3 DD219072 A3 DD 219072A3 DD 24460782 A DD24460782 A DD 24460782A DD 24460782 A DD24460782 A DD 24460782A DD 219072 A3 DD219072 A3 DD 219072A3
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contact switch
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movement
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DD24460782A
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Werner Dahms
Uwe Reinhold
Wolfgang Roth
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Mlw Pruefgeraete Werk Medingen
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Abstract

Verfahren zum Bestimmen der Fliessgrenze von fliessfaehigen Substanzen unter Verwendung eines Rotationsviskosimeters. Es soll der Bewegungsbeginn des Rotationskoerpers unverzueglich und fehlerfrei erfasst und verarbeitet werden, so dass der Wert der Fliessgrenze anschliessend sofort zur Verfuegung steht. Die Fliessgrenzenbestimmung soll mit hoeherer Messsicherheit als bei den bekannten Methoden durchgefuehrt werden. Nach dem Anschalten des Antriebes 12 bei noch ruhendem Rotationskoerper 3 wird staendig mindestens ein an der Innenseite des Messzylinders 2 angeordneter Kontaktschalter 5, der in Verbindung mit der Auswerteeinheit 7 steht, abgefragt. Bei Beginn der Bewegung des Rotationskoerpers 3 wird durch das am Rotationskoerper 3 befindliche, den Kontaktschalter 5 beeinflussende Koppelelement, z. B. ein Magnet 4, der Kontaktschalter 5 betaetigt. Die Auswerteeinheit 7 erfasst dieses Signal und gleichzeitig das von dem Erfassungselement, z. B. einem Potentiometer 14, aufgenommene Drehmomentensignal. Die Auswerteeinheit 7 errechnet unter Verwendung weiterer gespeicherter Daten nach bekannten Gleichungen die Fliessgrenze. Die Auswerteeinheit 7 veranlasst, dass der Wert der Fliessgrenze in Einheiten der Schubspannung auf dem Anzeigeteil 16 sichtbar wird und speichert anschliessend diesen Wert im Speicher 17 zur spaeteren Verwendung. Figur

Description

Verfahren zum Bestimmen der Fließgrenze von fließfähigen . Substanzen ·.'..'
Anwendungsgebiet der Erfindung: ,
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum '-Bestimmen der Fließgrenze unter Verwendung eines Kotationsviskosimeters,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:. . .
Zum Srfassen des- Bewegungbeginns des Rotors des zum 'Bestimmen der Fließgrenze verwendeten Rotationsviskosimeters ist es. bekannt, diesen Bewegungsbeginn-visuell, zu erfassen und kurzfristig das Drehmomentensignal der Anzeige abzulesen und - auszuwerten. Nachteilig ist bei dieser Methode, daß bei niedrigen oder hohen Antriebsdrehzahlen der Beginn· der Rotorbewegung fehlerhaft erfaßt wird. Durch die Zeit,:die zwischen dem Erkennen' der 'Rotorbewegung und dem Ablesen des Drehmomentensignals vergeht,- entsteht ein zusätzlicher Fehler.
Weiterhin ist es ,bekannt, das Drehmomentensignal über einen' Schreiber als Funktion der Zeit oder des. Drehzahlsignals .'· auszugeben. Der Abknickpunkt"nach dem linearen Anstieg am Anfang der Kurve wird zur Berechnung der Fließgrenze ausgewertet. -Auf Grund der Trägheit des Schreibers entsteht bei .! hohen Antriebsdrehzahlen "ein'Fehler, ..' " · :'
Außerdem ist es bekannt, das Drehmomentensignal und/oder ,-das Drehzahlsignal und/oder ein zeitanaloges Signal auf.Datenspeicher .aufzubringen. Mittels eines Rechners'wird der Abknickpunkt ermittelt und die entsprechende Eließgrenze ausgerechnet. Auf Grund von Signalschwankungen bzw. bei hohen An- triebsdrehzahlen auf Grund der diskontinuierlichen Signale zur Speicherung können Fehler entstehen.
Letztendlich ist es bekannt, den Antrieb des Rotationsvis- , kosimeters schlagartig anzuhalten und aus der Abklingkurve
des' Drehmomentensignals die Fließgrenze zu ermitteln. Ais . ITachteil ist zu erkennen, daß sich die Fließgrenze auf Grund
vorhergehender -Scherung verändert hab,en kann. Der konstruktive Aufbau-des verwendeten Viskosimeters bestimmt die Abklingkurve mit.
Ziel der Erfindung: "
Ss ist ein Verfahren zu schaffen, das es erlaubt, die Fließ grenz enbe Stimmung mit- höherer Meßsicherheit als mit den bekannten Methoden durchzuführen.
Darlegung des 'Wesens der Erfindung: '
Die technische Aufgabe' i.st darin- zu sehen, daß der Beginn der Bewegung des Rotationskörpers unverzüglich und-fehler-
frei; erfaßt und verarbeitet-wird, so daß die Fließ grenze - der zu untersuchenden Substanz- anschließend sofort zur . Verfügung steht. *
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß nach dem Einschalten des Antriebes bei noch ruhendem Rotationskörper· - ständig mindestens ein an der Innenseite des Meßzylindersangeordneter Kontaktschalter, der in Verbindung mit der . Auswerteeinheit·steht, abgefragt.wird. Nach dem Beginn der Bewegung des Rotationskörpers wird durch ein an dem Rotationskörper befindliches, den Kontaktschalter beeinflussendes Koppelelement, z. B. ein Magnet, der-Kontaktschalter betätigt. Die Auswerteeinheit erfaßt dieses Signal und gleichzeitig das_ von einem Erfassungselement, z. B. einem Potentiometer, aufgenommene Drehmomentensignal. Unter Verwendung weiterer gespeicherter Daten'errechnet die Auswerteeinheit nach bekannten Gleichungen die Fließgrenze. Die Auswerteeinheit veranlaßt, daß der Wert der Fließgrenze in Einheiten der
SchubSpannung auf dem Anzeigeteil sichtbar wird und speichert abschließend diesen Wert in dem Speicher zur späteren ,Verwendung. ..'
Ausführungsbeispiel i '.· ' ' '. ' ^
An Hand einer zugehörigen Zeichnung soll die Erfindung nachstehend näher erläutert werden, wobei das verwendete
Rotationsviskosimeter stark vereinfacht dargestellt worden
ist. " "' '
Der Temperierbehälter 1 zur Aufnahme des Temperiermediums umsciiließt den Meßzylinder 2 mit der darin, befindlichen zu untersuchenden Substanz. Innerhalb des Meßzylinders 2 ist der Rotationskörper 3 niit dem Magneten 4· angeordnet. -In gleicher Ebene mit. dem Magneten Λ ist im Meßzylinder 2' der magnetisch betätigbare Kontaktschalter 5 eingelassen. Der Kontaktschalter 5'ist über die Leitung 6 mit der Aus- . werteeinheit 7 verknüpft.. Die Kopplung von Rotationskörper 3 und Meßzylinder 2 kann auch über ändert Mittel erfolgen, z.B. mit mechanischer, elektrischer oder optischer Wirkung.
Der Rotationskörper 3 ist über die Meßwelle 8, die Federn 9 und 10. und die Antriebswelle' 11 mit dem Antrieb 12 verbunden. Die' Auslenkung der Meßwelle 8 gegenüber der Antriebswelle ist das Maß für das am Rotationskörper 3 wirkende Drehmo- .' ment. Diese Relativdrehung, die die Meßwelle 8 mit dem daran befestigten Rotationskörper'3 ausführt, wird mit einem am Antriebswellenschalter 13 befindlichen Potentiometer 14 erfaßt. Das Potentiometer 14 ist mittels der i/erbindungsleitung 13 ebenfalls mit der Auswerteeinheit 7 verknüpft.
Bei eingeschaltetem Antrieb 12 und ruhendem Rotationskörper 3 werden die geschlossenen Kontakte des.Kontakt- . schalters 5 von der Auswerteeinheit 7 ständig abgefragt. Entsprechend der- Zunahme des Drehmomentes zeigt das Potentiometer 14- ein sich ständig veränderndes- Signal an. Solange das Drehmoment am Rotationskörper 3 den Wert der Fließgrenze nicht überschreitet, beharrt der Rotationskörper 3 in ruhendem Zustand. Ist die Fließgrenze erreicht, so beginnt -der Rotationskörper-3'sich zu bewegen.
Der am Rotationskörper 3 angebrachte Magnet 4 betätigt dadurch den Kontaktschalter 5» Das in diesem Augenblick vorhandene Drehmomentensignal wird von'der Auswerteeinheit 7 aufgenommen. Das Drehmomentensignal wird in: der Auswerteeinheit, 7 mit anderen, in der Auswerteeinheit 7 gespeicherten 'Daten nach bekannten Gleichungen zur Fließgrenze - verarbeitet. Die so ermittelte Fließgrenze wird in Ein- '· heiten der Schubspannung im Anzeigeteil 16 digital ange-. zeigt. Zur späteren Verarbeitung des ermittelten Wertes;
der Fließgrenze wird dieser zusätzlich .im Speicher 17 20- gespeichert. ·- ' ;

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch . .'
    Verfahren zum Bestimmen der Fließgrenze von fließfähigen· ·.. Substanzen unter Verwendung eines Rotationsviskosimeters, "bei dem die Größe des wirkenden Drehmomentes .bei Beginn der Bewegung des Rotationskörpers erfaßt und in einer Auswerteeinheit die Fließgrenze berechnet wird, dadurch > gekennzeichnet, daß nach dem Einschalten eines Antriebes (12) bei noch ruhendem Rotationskörpers (3) ständig mindestens ein an der Innenseite eines Meßzylinders (2) angeordneter Kontaktschalter (5), der in Verbindung mit der Auswerteeinheit (J7) steht, ,abgefragt, nach dem Beginn der Bewegung des Rotationskörpers (3) durch ein an dem . Rotationskörper (3) befindliches, den Kontaktschalter (5) beeinflussendes Koppelelement, z.B. ein Magnet (4), .der Kontaktschalter (5) betätigt wird, die Auswerteeinheit (7) dieses Signal und gleichzeitig das von einem Srfas.sung.s-. element, z".B. einem Potentiometer (14·),. aufgenommene' Drehmomentensignal erfaßts die Auswerteeinheit (7) die . Fließgrenze unter,Verwendung weiterer gespeicherter Daten nach bekannten Gleichungen errechnet und die" Auswerteeinheit (7) den Wert der Fließgrenze in Einheiten der Schubspannung auf einem Anzeigeteil (16) sichtbar macht und diesen Wert in einem Speicher (17) zur späteren Verwen-.dung speichert. . ' ,
    Hierzu eine Seite Zeichnung.
DD24460782A 1982-11-05 1982-11-05 Verfahren zum bestimmen der fliessgrenze von fliessfaehigen substanzen DD219072A3 (de)

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