DD219108A1 - Uhrenarmband - Google Patents

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DD219108A1
DD219108A1 DD25595483A DD25595483A DD219108A1 DD 219108 A1 DD219108 A1 DD 219108A1 DD 25595483 A DD25595483 A DD 25595483A DD 25595483 A DD25595483 A DD 25595483A DD 219108 A1 DD219108 A1 DD 219108A1
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DD
German Democratic Republic
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bracelet
halves
slot
plastic material
watch
Prior art date
Application number
DD25595483A
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English (en)
Inventor
Claus Gulba
Original Assignee
Claus Gulba
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Publication of DD219108A1 publication Critical patent/DD219108A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges Uhrenarmband aus Plastwerkstoff, vorzugsweise aus Thermoplast, das im Spritzgiessverfahren herstellbar ist. Es soll ein Uhrenarmband aus Plastwerkstoff konstruktiv so gestaltet werden, dass es technologisch einfach herzustellen ist und eine unkomplizierte, variierbare Verschlussmoeglichkeit erreicht wird. Die Befestigung an der Uhr soll mittels einfach zu handhabender Zusatzteile moeglich sein. Das erfindungsgemaesse Uhrenarmband besteht aus zwei aus Thermoplast bestehenden Armbandhaelften, von denen die eine einen nach aussen gerichteten Rastvorsprung und einen Schlitz und die andere einen nach innen gerichteten Buegel, mehrere Rastdurchbrueche und ebenfalls einen Schlitz aufweist. Der Rastvorsprung ist in seiner Hoehe groesser gehalten als die lichte Hoehe des Buegels. Das Uhrenarmband besitzt ausserdem zwei U-foermig gebogene Federelemente mit nach aussen abgewinkelten Enden, die jeweils in den Schlitzen der beiden Armbandhaelften formschluessig eingesetzt sind. Zusaetzlich koennen beide Armbandhaelften mittels je einer metallischen Doppellasche ueber die Federelemente mit der Uhr verbunden werden.

Description

Uhrenarmband
Anwendungsgebiet der 3rfindung
Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges Uhrenarmband aus Plastwerkstoff, vorzugsweise aus Thermoplast, das im Spritzgießverfahren herstellbar ist«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Uhrenarmbänder aus Plastwerkstoff sind bekannt, Sie entsprechen im allgemeinen im Aussehen und in der konstruktiven Gestaltung den Lederarmbandern und erfordern deshalb eine Vielzahl von Arbeitsgängen bei der Herstellung, - wie Ausschneiden, Stanzen, Lochen, Biegen, Kleben, Nähen und Oberflächenbehandlung der Ei blichen Schnallenteile· Ihre Befestigung an der Uhr erfolgt mittels Federhülse oder eines axial verformbaren Federelementes und mittels Schlaufen an den Armbandhälften, wobei die Schlaufen selbstklebend verbunden, genietet, geklammert oder auch aufeinander geknöpft werden.
Ss wurde auch bereits vorgeschlagen, die Armbandhälften mittels eines geraden, durchbiegbaren Federstabes, der in einem u-förmig gebogenen Blechteil gelagert ist, an der Uhr zu befestigen. Beim Eindrücken der Armbandhälften in die Aussparung der Uhr biegt sich der Pederstab durch und schnappt in die seitlichen Bohrungen der Uhr ein. Bei den bekannten Uhrenarmbändern aus Plastwerkstoff hat sich als nachteilig erwiesen, daß die Herstellung technologisch sehr aufwendig i3t. Das trifft insbesondere auf die Befestigungselemente zu. Die gebräuchlichen ?aderhülsen bestehen beispielsweise aus den Präzisionsteilen Hülse, Druckfeder und Stift, Die Befestigung des Armbandes mittels eines geraden, durchbiegbaren Pederstabes hat den ETachteil, daJ3 sich der Stab beim Befestigungsvorgang mit
relativ großer Kraft gegen die Vorspränge der Uhr stemmt und dabei die Oberfläche zerstört. Es hat sich weiterhin gezeigt, daß das Anbringen von 4rmbändern mit festen Schlaufen beim Jäichtf achmann auf Schwierigkeiten stößt, da mangels Sachkenntnis und geeigneter Werkzeuge der Aus- und Einbau der Federhülse oft unmöglich ist. Die vorgeschlagenen Varianten zur Befestigung der Schlaufenenden erwiesen sich entweder als nicht für dauerhafte Verbindung geeignet, wie beispielsweise die Klebeverfahren, oder sie sind zu aufwendig, wie beispielsweise geknöpfte Verbindungen. Die für Leder- und Plastuhrenarmbänder gebräuchlichen Schnallenverbindungen haben allgemein den Nachteil, daß sie im dereich der Lochungen durch die Einwirkung des Schnallendorns einreißen. Weiterhin kann der Schnallendorn zu Verletzungen und zu Sachbeschädigungen fuhren*
Zur Ausschaltung dieses Mangels bietet sich eine aus dem beschriebenen Stand der Technik bekannte Lösung an, bei der bei einem Stahluhrenarmband eine Armbandhälfte einen Längsschlitz und die andere schlüsselloch^örmige Aussparungen besitzt. Beide Hälften haben an den Enden einen bzw· mehrere Niete, die jeweils formschlüssig in die gegenüberliegende Seite eingreifen. Diese Verschlu-ßform garantiert zusätzlich eine Variation der Verstellmöglichkeit und wird deshalb bevorzugt für Taucherarmbanduhren eingesetzt, filine bloBe Übertragung der konstruktiven Gestaltung auf Uhrenarmbänder aus Plastwerkstoff, insbesondere Thermoplast, ist jedoch nicht möglich, da sich die Nietköpfe bei Belastung aus der Aussparung herausdrücken würden.
- 3 Ziel der Erfindung
Ss ist Ziel der Erfindung, die Nachteile auszuschalten, die sich, bei der Herstellung, bei der Befestigung an der Uhr und bei der Yerschlußart der nach dem Stand der Technik bekannten Uhrenarmbändern, insbesondere der aus Plastwerkstoff, gezeigt haben.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Srfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Uhrenarmbänder aus Plastwerkstoff, insbesondere aus Thermoplast, konstruktiv so zu gestalten, da£ sie technologisch einfach, bevorzugt im Spritzgußverfahren, herzustellen sind und daß eine unkomplizierte, variierbare Yerschlußmöglichkeit erreicht wird. Die Befestigung an der Uhr soll mittels einfach zu handhabender Zusatzteile möglich sein und sie soll gleichzeitig gestatten, daß die unterschiedlichen Abmessungen gebräuchlicher Uhren außer Acht gelassen werden können.
Srfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein aus Plastwerkstoff, vorzugsweise Thermoplast, bestehendes und im Spritzgießverfahren herstellbares zweiteiliges Uhrenarmband gelöst, bei dem die eine Armbandhälfte einen Sastvorsprung und die andere mehrere dazu' passende Sastdurchbrüche und einen Bügel besitzt. In Gebrauchslage sind der Eastvorsprung nach außen und der Bügel nach innen gerichtet, wobei die Armbandhälfte mit dem Hastvorsprung vom Bügel umschlossen wird. Die Rastung beider Armbandhälften hält aufgrund der elastischen Spreizkräfte, die durch den nach innen gerichteten Bügel der außen anliegenden Armbandhälfte wirksam werden. Zur Yerstellung oder zur Abnahme des Armbandes vom Handgelenk wird der Bastvorsprung nach innen gedruckt. Als zusätzliche Sicherung gegen Verlieren ist der Rastvorsprung in seiner Höhe
größer gehalten als die lichte Höhe des Bügels, wodurch in der Endlage zum Entkuppeln eine bestimmte Kraft aufgebracht werden muJ3. , : '. Zur Befestigung an der Uhr weisen beide Armbandhälften erfind ungsge maß einen Schlitz auf, in den jeweils ein u-förmig gebogenes, aus Federdraht bestehendes Federelement formschlüssig eingesetzt wird. Die Enden des Federelementes weisen räumliehe Doppelabbiegungen auf, nobei die nach außen gerichteten Abbiegungen in die an der Uhr befindlichen üblichen Bohrungen eingreifen. Zur Verbesserung der Haltkraft besitzen die beiden nach außen weisenden Abbiegungen eine geringe Winkalzugabe', so daß bei starker Zugbelastung eine\Spreizung des Federelernen tes entsteht..
Srfindungsgemä-B können die Armbandhälften auch jeweils eine in den Schlitz eingesetzte Doppellasche aus Metall besitzen, wobei die eine Zunge der Doppellasche zur Aufnahme des Federelementes spaltförmig offen bleibt. Das Federelement besitzt hierbei einfache, in der gleichen Sbene liegende, nach außen gerichtete A.bbiegungen, die ebenfalls eine Winkelzugabe aufweisen können. Die Doppellaschen sind erfindungsgemäB schmaler als die Armbandhälften. Ein Aushaken des Armbandes wird dadurch verhindert. Es wird auf diese Art gleichzeitig erreicht, daß die Abmessungen gebräuchlicher Uhren von untergeordneter Bedeutung sind·
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll Nachstehend an zwei Aus führungsbeispis-
len näher erläutert werden« -
Äusführungsbeispiel 1: \
In der zugehörigen Zeichnung zeigt Fig. 1 die Ansicht der beiden Armbandhälften 1 und 2 in Verbindung mit der Uhr la gestrecktem Zustand und die Seitenansicht mit geschlossenem Armband··
Pig. 2 zeigt perspektivisch das in Pig. 1 eingesetzte Federelement 6, das an den Enden mit räumlichen Doppelabbiegungen versehen ist. Fig. 3 zeigt die Winkelzugabe der nach außen abgebogenen Enden des Ρederelemantes 6.
Die Armbandhälfte 1 besitzt den Rastvorsprung 4 und den Schlitz 9· Cie Armbandhalfte 2 besitzt die Rastdurchbrüche 5» den Schlitz 10 und den Bügel 3· I® geschlossenen Zustand ist die Armbandhälfte 1 durch den Bügel 3 hindurchgeführt und rastet mit dem Rastvorsprung 4 in ain&n der Rastdurchbrüche 5 der Armbandhälfte 2 ein, wobei der Bügel 3 die elastischen Armbandhalften daran hindert, den gestreckten Zustand einzunehmen, so da£ die gewählte formschlüssige Yerbindung erhalten bleibt. Sas u-förmig gebogene und an den Enden mit einer Doppelabbiegung versehene Federelement 6 sitzt formschlüssig in' den Schlitzen 9 und 10 der beiden Armbandhälften und die nach außen weisenden Enden greifen in die Bohrungen an der Uhr ein,
Ausführungsbeispiel 2s
In der zugehörigen Zeichnung zeigt Pig. 4 die Befestigung einer Armbandhälfte mit AnsOhlagkante 8 unter Terwendung der Doppellasche 7, wobei das Federelement 6 nur einfach an den Enden nach auJ3en abgewinkelt ist. Das Federele meat 6 liegt hierbei locker im Spalt unter der oberen Zunge der Doppellasche 7. Die auf der Rückseite der Doppellasche 7 befindliche Zunge dient dem Anquatschen an der Armbandhälfte, Die Anschlagkante 8 ist aufgrund der offenen oberen Zunge der Doppellasche erforderlich und verhindert das ungewollte Aushaken der Armbandhalftan.

Claims (1)

  1. Srfindungsanspruch
    Zweiteiliges Uhrenarmband aus Plastwerkstoff, vorzugsweise Thermoplast, gekennzeichnet dadurch, daß. die eine Armbandhälfte (1) einen nach außen gerichteten · Rastvorsprung (4) und einen Schlitz (9) und die andere Armbandhälfte (2), einen nach innen gerichteten Bagel (3)> Sästdurchbräche (5) und einen Schlitz {10} besitzen, wobei der Rastvorsprung (4) in seiner Höhe größer gehalten ist als die lichte Höhe des Bügels (3) ausmacht, und daß eine metallische Doppellasche (7) und bzw. oder ein u-förmig gebogenes Federelement (6) mit nach außen abgewinkelten Enden, deren außenliegende Abbiegungen geringe Winkelzugaben aufweisen, jeweils in den Schlitzen (9j 10} der Armbandhälften Ci j 2) formschlüssig eingesetzt sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD25595483A 1983-10-25 1983-10-25 Uhrenarmband DD219108A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT398026B (de) * 1985-04-15 1994-08-25 Hirsch Armbaender Verfahren zur herstellung wenigstens zweilagiger gegenstände

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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