DD219436A1 - Einrichtung zur selbsttaetigen herstellung von feuchtmittel aus mehreren komponenten in vorbestimmter konzentration fuer offsetdruckmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttaetigen Herstellung von Feuchtmittel aus mehreren Komponenten in vorbestimmter Konzentration als Beistelleinheit fuer Feuchtwerke an Offsetdruckmaschinen. Mit einem bekannt gewordenen Zwei-Schwimmer-System erfolgt automatisch der Zufluss dreier Feuchtmittelkomponenten in Abhaengigkeit von einer fuer jede Komponente vorbestimmten Menge, allerdings auch unabhaengig von auftretenden Stoergroessen, wie z. B. beim Zufluss des Feuchtmittelzusatzes unter Ausnutzung des Injektroprinzipes mittels des zufliessenden Wassers durch den unterschiedlichen Wasserdruck. Auftretende Konzentrationsschwankungen werden hierbei erst durch unzureichende Druckqualitaet an der zugehoerigen Offsetdruckmaschine erkannt. Damit nur Feuchtmittel mit der vorbestimmten Konzentration in die Druckmaschine gelangt, ist die erfindungsgemaesse Einrichtung derart konzipiert, dass den Magnetventilen des Feuchtmittelzufuhrsystems eine die Konzentration der Feuchtmittelbestandteile auswertende, die Magnetventile steuernde, eine Anzeigeeinrichtung in Funktion setzende sowie eine Absaugepumpe betaetigende Auswerte- und Steuereinrichtung vorgeordnet ist, der wiederum an jeweils einen Eingang ein Konzentrationsmesssystem und ein Mengenmesssystem zugeordnet sind. Mit dieser Einrichtung wird dem Drucker sofort die Ursache der Konzentrationsabweichung angezeigt.
Description
Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Feuchtmittel aus mehreren Komponenten in vorbestimmter Konzentration für Offsetdruckmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Feuchtmittel aus mehreren Komponenten in vorbestimmter Konzentration als Beistelleinheit für Feuchtwerke an Offsetdruckmaschinen.
Mit der DE-PS 14 57 277 ist eine Vorrichtung zur selbständigen Herstellung von Lösungen in vorbestimmter Konzentration bekanntgeworden, die für die Dosierung eines chemischen Feuchtmittelzusatzes, dem Ätzkonzentrat, ein im Mischgefäß angeordnetes und als Schwimmkörper ausgebildetes Meßgefäß sowie für die Dosierung des Alkoholes und der Hauptflüssigkeit Wasser zwei funktionell aufeinander abgestimmte Schwimmersysteme aufweist. Dem Mischgefäß ist der das Ätzkonzentrat beinhaltende Vorratsbehälter vorgeschaltet.
Infolge des Absaugens des Feuchtmittels aus dem Mischgefäß in das Umlaufsystem der Offsetdruckmaschine durch die dafür auf der Abdeckplatte des Mischgefäßes installierten Absaugpumpe wird ein Tiefstand des Feuchtmittelspiegels in diesem Gefäß erreicht. Dies bewirkt, daß durch das eine Schwimmersystem der zugeordnete Schalter für die Absaugpumpe geöffnet, also deren Erregerstromkreis unterbrochen wird. Gleichzeitig wird durch den unteren Schwimmer des zweiten Schwimmersystems der Schalter und damit der Erregerstromkreis des sowohl den Wasserzufluß, als auch den Zufluß des chemischen Feuchtmittelzusatzes steuernden Ventiles geschlossen. Dadurch wird dieses Ventil geöffnet und das Wasser sowie der chemische Feuchtmittelzusatz, das Ätzkonzentrat, durch Ausnutzen des Injektorprinzipes durch das Wasser aus dem Meßgefäß über die sogenannte Syphonleitung und die Wasserzufuhrleitung dem Mischgefäß solange zugeführt, bis der Flüssigkeitsspiegel das durch den oberen Schwimmer des zweiten Schwimmersystems vorgegebene Niveau erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt hat das Meßgefäß seine durch die Deckelplatte des Mischgefäßes bestimmte höchste Lage erreicht. Nunmehr werden mittels des gleichen Schalters der Erregerstromkreis und damit die Zufuhr des Wasser-Atzkonzentrat-Gemisches unterbrochen. Gleichzeitig wird von diesem Schwimmersystem ein weiteres, den Älkoholzufluß steuerndes Ventil in der Weise betätigt, indem der zugehörige Erregerstromkreis geschlossen und das Ventil geöffnet wird. Der Alkohol strömt solange in das Mischgefäß, bis das dritte, durch den oberen Schwimmer des ersten Schwimmersystems vorgegebene Flüssigkeitsniveau
erreicht ist. Von diesem Schwimmersystem wird der Erregerstromkreis des Alkoholventils und somit auch der Alkoholzufluß unterbrochen und mittels des eingangs erwähnten Schalters die Absaugpumpe eingeschaltet. Bei diesem Zwei-Schwimmer-System ist durch die beschriebene Regelung zwar gesichert, daß eine Absaugung des Feuchtmittelgemisches erst bei Erreichen einer vorbestimmten Menge erfolgt, jedoch geschieht dies unabhängig von der nach beendetem Mischvorgang im Mischgefäß tatsächlich erzielten Feuchtmittelkonzentration, also unabhängig auftretender Störgrößen. So ist beispielsweisedie Konzentration des chemischen Zusatzes im Feuchtmittelvom an der Wasserzufuhrleitung anliegenden Druck abhängig. Liegt nicht der notwendige Druck an, wird weniger Ätzkonzentrat als jeweils beabsichtigt über die Syphonleitung angesaugt. Bei dieser Vorrichtung auftretende Störungen werden erst durch ungenügende Druckqualität an der zugehörigen Offsetdruckmaschine, also erst bei Entstehen von Makulatur, erkannt. Ein weiterer die Druckqualität beeinträchtigender Faktor kann auch die unzureichende Durchmischung des Feuchtmittels auf Grund der Zugabe des Alkoholes als letzte Komponente sein, da bei Erreichen des oberen Flüssigkeitsniveaus von der Absaugpumpe kein homogen gemischtes Feuchtmittel abgesaugt und an die Druckmaschine übergeleitet werden kann. Des weiteren ist das angewandte Zwei-Schwimmer-System technisch sehr aufwendig, da deren Schwimmer zum Zwecke der jeweils erforderlichen Dosierung einzeln einstellbar und zueinander justierbar sein müssen. Bei sehr hohem Einstellaufwand sind Schwankungen in der Dosierung der im Feuchtmittel enthaltenen Komponenten kaum zu vermeiden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Feuchtmittel zu entwickeln, mit der eine gegenüber dem Stand der Technik einfachere und genauere Einstellung der Konzentration der Komponenten des Feuchtmittels möglich ist, also Fehldrucke absolut ausgeschlossen sind.
Der Erfindung liegt darum die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von aus mehreren Komponenten in vorbestimmter Konzentration bestehendem Feuchtmittel derart zu gestalten, daß die für die verschiedensten Druckausführungsmöglichkeiten notwendigen Variationen der Konzentration der im Feuchtmittel enthaltenen Komponenten durch einfache Bedienung möglich sind, daß Schwankungen in der Dosierung der im Feuchtmittel enthaltenen Komponenten keinen Einfluß auf die Druckqualität haben, also die Dosierung in sehr engen, für Qualitätsdrucke erforderlichen Toleranzbereichen erfolgen kann und daß Fehlerursachen schnell erfaßt und beseitigt werden können. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Feuchtmittel den Durchlaßventileh des Feuchtmittelzufuhrsystems eine die Konzentration der Feuchtmittelbestandteile auswertende, die Durchlaßventile steuernde, eine Fehieranzeigeeinrichtung in Funktion setzende sowie die Absaugeinrichtung betätigende Auswerte- und Steuereinrichtung vorgeordnet ist, daß an jeweils einen weiteren Ausgang der Auswerte- und Steuereinrichtung eine Absaugeinrichtung und eine Anzeigeeinrichtung sowie an jeweils einen Eingang ein Konzentrationsmeßsystem und ein Mengenmeßsystem geschaltet sind und daß dem Mengenmeßsystem über eine Ansteuerschaltung Förderpumpen zugeordnet sind. Vorteilhaft ist es, die Auswerte- und Steuerschaltung derart auszubilden und mit den zugeschalteten Systemen derart zu verknüpfen, daß die Durchlaßventile zweier Komponenten des Feuchtmittels mit sich in der Auswerte- und Steuereinrichtung befindlichen Zeitgliedern oder Durchflußmengenmessern verbunden sind und die Zeitglieder bzw. Durchflußmengenmesser jeweils über ein Verzögerungsglied an den mit dem Mengenmeßsystem verbundenen Eingang geschaltet sind> daß dieser Eingang gleichzeitig mit jeweils einem ersteh negierten Eingang eines ersten und zweiten UND-Gliedes verbunden ist, daß der erste negierte Eingang des ersten UND-Gliedes mit den negierten Rücksetzeingängen eines ersten und eines zweiten bistabilen Multivibrators und daß deren Setzeingänge mit dem Konzentrationsmeßsystem verbunden sind, daß ein zweiter Eingang des ersten UND-Gliedes an einen Ausgang des ersten bistabilen Multivibrators und ein erster Eingang eines dritten UND-Gliedes an einen Ausgang des zweiten bistabilen Multivibrators geschaltet sind und ein zweiter und dritter Eingang des zweiten UND7 Gliedes ebenfalls an die zwei Ausgänge der bistabilen Multivibratoren geschaltet sind, daß der Ausgang des zweiten UND-Gliedes über einen Ausgang der Auswerte-und Steuereinrichtung mit der Ansteuerschaltung der Absaugeinrichtung verbunden ist und daß die Anzeigeeinrichtung den Ausgängen des ersten und dritten UND-Gliedes sowie einem an einen zweiten Eingang des dritten UND-Gliedes geschalteten dritten bistabilen Multivibrators nachgeordnet ist. Das Konzentrationsmeßsystem kann aus einem die durch den chemischen Feuchtmittelzusatz veränderte Dichte des Feuchtmittels messenden sowie aus einem die durch den Alkoholzusatz veränderte Dichte des Feuchtmittels messenden Aräometer bestehen. Möglich ist es auch, daß das Konzentrationsmeßsystem lediglich aus einem die durch den chemischen Feuchtmittelzusatz und durch den Alkoholzusatz veränderten Dichten des Feuchtmittels messenden Aräometer besteht. Des weiteren ist es zweckmäßig, das Mengenmeßsystem als ein den unteren und oberen Pegel des Feuchtmittels erfassendes und in diesen Grenzfällen ein elektrisches Signal abgebendes Schwimmersystem auszubilden. Möglich ist es, darüber hinaus an Stelle des Schwimmersystems ein Zeitglied mit einem vorgeschalteten Verzögerungsglied vorzusehen und diese Glieder mit dem Ansteuersystem der Absaugpumpe signalzuverknüpfen. Außerdem ist es vorteilhaft, daß in der Anzeigeeinrichtung jeweils eine zur Anzeige von Abweichungen des chemischen Feuchtmittelzusatzes und des Alkoholes im Feuchtmittel vom Sollwert sowie zur Anzeige des Erreichens des oberen Pegelstandes des Feuchtmittels im Mischgefäß dienende Signalquelle angeordnet ist, wobei diese aus LED-s bestehen und auf dem Steuerpult der Offsetdruckmaschine angeordnet sein können.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist gesichert, daß das Feuchtmittel nur dann abgesaugt und der zugehörigen Druckmaschine zugeführt werden kann, wenn die entsprechend der angestrebten Druckqualität eingestellte Konzentration aller Komponenten tatsächlich erreicht ist und daß gleichzeitig dem Bedienungspersonal der Druckmaschine die Fehlerquelle angezeigt wird. Mithin werden Fehldrucke, die bisher auf Grund der allmählichen Änderung der Feuchtmittelkonzentration und damit der allmählichen Qualitätsverschlechterung erst nach einem relativ großen Zeitraum sichtbar wurden, absolut vermieden. Außerdem werden die auf Grund der Fehlersuche aufgetretenen Stillstandszeiten der Druckmaschine auf ein ökonomisch vertretbares Minimum reduziert.
Nachstehend soll ein in der Zeichnung schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung ragen in das Mischgefäß 1 die Zuflußrohre 2,3 und 4 für die Komponenten Wasser, Alkohol und Feuchtmittelzusatz. Geregelt wird der Zufluß dieser Komponenten durch die in den Zuflußrohren 2, 3 und 4 angeordneten Durchlaßventile* insbesondere Magnetventile 5, 6 und
7. Des weiteren befindet sich im'Mischgefäß 1 befindlichen Feuchtmittei 8 das Schwimmersystem 9. iwimmersystem
ist ein von diesem betätigter Schalter 10 zugeordnet. Dieses Schwimmersystem 9 dient dazu, bei Erreici rau cmes vorbestimmten unteren Pegels des Feuchtmittels 8 den Schalter 10 zu schließen und bei Erreichen eines vorbestimmten oberen Pegels des Feuchtmittels 8 den Schalter 10 zu öffnen. Durch die Abgabe des elektrischen Signals beim Schließen des Schalters 10 werden die den Magnetventilen 5,6, 7 vorgeordneten Verzögerungsglieder 11,12 und 13 angesprochen. Entsprechend der festgelegten Zuflußreihenfolge der Komponenten sind die zeitlichen Verzögerungen der Verzögerungsglieder 11,12 und 13 derart eingestellt, daß zuerst der Alkohol, dann der Feuchtmittelzusatz und zuletzt das Wasser zufließt. Die zeitliche Verzögerung für die Betätigung des Magnetventiles 6 wird so gewählt, daß nach dem Ansprechen der Förderpumpen 14 und 15 durch das elektrische Signal des Schalters 10 am Schwimmersystem 9 sich vor dem Magnetventil 6 der erforderliche Strömungsdruck des Alkohols aufbaut. Nach Ablauf dieser Verzögerungszeit wird das Magnetventil 6 geöffnet. Die Öffnungszeit des Magnetventiles 6 und damit die Zuflußmenge des Alkoholes wird durch ein zwischen dem Verzögerungsglied 12 und dem Magnetventil 6 geschalteten Zeitglied 16 bestimmt. Die zeitliche Verzögerung für die Betätigung des Magnetventiles 7 wird so eingestellt, daß das diesem Verzögerungsglied 13 nachfolgende Zeitglied 17 das Magnetventil 7 dann öffnet, wenn das Zeitglied 16 das Magnetventil 6 geschlossen hat. Nachdem das Zeitglied 17 das Magnetventil 7 geschlossen hat, wird durch die zeitliche Verzögerung eines zwischen dem Schalter 10 und dem Magnetventil 5 geschalteten Verzögerungsglied 11 das Magnetventil 5 geöffnet. Die Zuflußmenge der dritten Komponente Wasser wird durch das Öffnen des Schalters 10 bei Erreichen des oberen Pegels des Feuchtmittels 8 begrenzt.
Die Funktion der Zeitglieder 16 und 17 sowie des Schwimmersystems 9 kann auch von Durchflußmengenmessern o.a. übernommen werden. In diesem Fall wird als Ansprechsignal für die Verzögerungsglieder 11,12 und 13 das negierte Schließsignal des der Absaugpumpe 19 nachgeschalteten und den Abfluß des Feuchtmittels 8 regelnden Magnetventiles 18 genutzt. ' . .
Zur Kontrolle der tatsächlichen Konzentration der Medien Feuchtmitteizusatz und Alkohol ist für das jeweilige Medium ein Aräometer 20 und 21 am Mischgefäß 1 angeordnet. Diese Aräometer 20 und 21 besitzen in einstellbarer Höhe je einen Schleifkontakt 22, die jeweils dem Solldichtewert der betreffenden Komponente innerhalb des zulässigen Toleranzbereiches im Feuchtmittel 8 entsprechen. Wird nach Zufluß des jeweiligen Mediums der Solldichtewert erreicht, so wird über den Schleifkontakt 22 ein Stromkreis geschlossen und durch den Aräometern 20 und 21 zugeordnete bistabile Multivibratoren 23, . 24 die Signale gespeichert. Die Ansteuerung der Absaugpumpe 19 über die Ansteuerschaltung 25 erfolgt dann, wenn der Schalter 10 geöffnet, also der obere Pegel des Feuchtmittels 8 erreicht ist und die zwei gesetzten Ausgänge der bistabilen Multivibratoren 23, 24 ein Η-Signal aufweisen, also die Solldichtewerte erreicht worden sind. Diese Verknüpfung wird durch ein UND-Glied 26 verwirklicht, dessen mit dem Schalter 10 verbundener Eingang eine negierende Funktion besitzt. Die Anzeigeeinrichtung 27 ist so gestaltet, daß die optischen Signalquellen 28, 29 dann aufleuchten, wenn der Schalter 10 geöffnet und die bistabilen Multivibratoren 23, 24 gesetzt, also die Solldichten des Feuchtmittelzusatzes und des Alkoholes vorhanden sind und daß die optische Signalquelle 30 verlischt, sobald der obere Pegel des Feuchtmittels 8 erreicht ist. Das Aufleuchten der optischen Signaiquellen 28,29 erfolgt gleichzeitig mit dem Verlöschen der optischen Signalquelle 30 und dem Absaugen des Feuchtmittels 8, vorausgesetzt, die Solldichten beider Komponenten sind erreicht. Eine weitere Gestaltung der Anzeigeeinrichtung 27 besteht darin, jeder optischen Signalquelle 28,29 und 30 eine zweite andersfarbige Signalquelle zuzuordnen. ' - . >
Nach Erreichen des unteren Pegels des Feuchtmittels 8 werden gleichzeitig die Absaugpumpe 19 abgeschaltet und die bistabilen Multivibratoren 23, 24 zurückgesetzt, sowie der für die Ansteuerung der optischen Signalquelle 30 vorgesehene bistabile Multivibrator 33 über seinen dynamischen Setzeingang gesetzt (L/H-Sprung). Die optischen Signalquellen 28, 29 und 30 werden dadurch in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es mithin gesichert, daß alle vor der Konzentrationsmessung bei der Zuführung und Mischung der Komponenten des Feuchtmittels 8 möglichen Fehlerquellen, wie z. B. der subjektive Faktor des falschen Beschickens der Vorratsbehälter 34,35, Funktionsstörungen an einem der Zeit- und/oder Verzögerungsglieder 11 bis 17, an den Magnetventilen'5 bis 7 oder auch ein Defekt oder eine Verstopfung in den Zuflußrohren 2 bis 4, insbesondere zwischen den Magnetventilen 5 bis 7 und dem Mischgefäß 1, auf Grund ihrer Auswirkungen auf die Konzentration erfaßt und hinsichtlich ihrer Erkennung ausgewertet und angezeigt werden. Im Ergebnis dieser Auswertung wird schon bei Auftreten nur eines Fehlers das Absaugen des gemischten Feuchtmittels 8 verhindert, indem die Absaugpumpe 19 nicht angesteuert wird. Infolge der gründlichen Durchmischung des Feuchtmittels 8 durch den Wasserzufluß bis zum Erreichen des oberen Pegels kann es auch '. keine Verfälschungen der Meßergebnisse geben. Bei dieser Einrichtung ist des weiteren die Dosierung der anderen Komponenten des Feuchtmittels 8 nicht mehr von nur mit zusätzlichem Aufwand zu beeinflussenden Faktoren, wie beispielsweise vom Wasserdruck, abhängig.
Claims (8)
- Erfindungsansprüche:1. Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von aus mehreren Komponenten zusammengesetztem Feuchtmittel in vorbestimmter Konzentration für Offsetdruckmaschinen, die mit einem die Ein- und Ausschaltung bei unterem bzw. oberem Füllstand des Feuchtmittels im Mischgefäß bewirkenden Schwimmersystem versehen ist, gekennzeichnet dadurch, daß in der Einrichtung den Durchlaßventilen des Feuchtmittelzufuhrsytems eine die Konzentration der Feuchtmittelbestandteile auswertende, die Durchlaßventile steuernde, eine Anzeigeeinrichtung (27) in Funktion setzende sowie eine Absaugeinrichtung (19) betätigende Auswerte- und Steuereinrichtung (36) vorgeordnet ist, wobei sowohl die Absaugeinrichtung (19), als auch die Anzeigeeinrichtung (27) an jeweils einen Ausgang der Auswerte- und Steuereinrichtung (36) geschaltet sind, daß an jeweils einen Eingang der Auswerte- und Steuereinrichtung (36) ein Konzentrationsmeßsystem und ein Mengenmeßsystem geschaltet sind und daß dem Mengenmeßsystem über eine Ansteuerschaltung (37) Förderpumpen (14, 15) zugeordnet sind.
- 2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Magnetventile (5, 6, 7) ausgebildeten Durchlaßventile zweier Komponenten des Feuchtmittels (8) mit sich in der Auswerte- und Steuereinrichtung (36) befindlichen Zeitgliedern (16, 17) oder Durchflußmengenmessern verbunden sind, und die Zeitglieder (16, 17) bzw. Durchflußmengenmesser jeweils über ein Verzögerungsglied (12, 13) an den mit dem Mengenmeßsystem verbundenen Eingang geschaltet sind, daß dieser Eingang gleichzeitig mit jeweils einem ersten negierten Eingang eines ersten und zweiten UND-Gliedes (31, 26) verbunden ist, daß der erste negierte Eingang des ersten UND-Gliedes (31) mit den negierten Rücksetzeingängen eines ersten und eines zweiten bistabilen Multivibrators (23, 24) und daß deren Setzeingänge mit dem Konzentrationsmeßsystem verbunden sind, daß ein zweiter Eingang des ersten UND-Gliedes (31) an einen Ausgang des ersten bistabilen Multivibrators (23) und ein erster Eingang eines dritten UND-Gliedes (32) an einen Ausgang des zweiten bistabilen Multivibrators (24) geschaltet sind und ein zweiter und ein dritter Eingang des zweiten UND-Gliedes (26) ebenfalls an die zwei Ausgänge der bistabilen Multivibratoren (23, 24) geschaltet sind, daß der Ausgang des zweiten UND-Gliedes (26) über einen Ausgang der Auswerte- und Steuereinrichtung (36) mit der Ansteuerschaltung (25) der Absaugeinrichtung (19) verbunden ist und daß die Anzeigeeinrichtung (27) den Ausgängen des ersten und dritten UND-Gliedes (31, 32) sowie einem an einen zweiten Eingang des dritten UND-Gliedes (32) geschalteten dritten bistabilen Multivibrators (33) nachgeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Konzentrationsmeßsystem aus einem die durchden chemischen Feuchtmittelzusatz veränderte Dichte des Feuchtmittels (8) messendes Aräometer (21) sowie aus einem die durch den Alkoholzusatz veränderte Dichte des Feuchtmittels (8) messendes Aräometer (20) besteht.
- 4. Einrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Konzentrationsmeßsystem aus einem die veränderten Dichten des Feuchtmittels (8) durch den chemischen Feuchtmittelzusatz und den Alkoholzusatz messenden Aräometer besteht.
- 5. Einrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Mengensystem aus einem den unteren und oberen Pegel desFeuchtmittels (8) erfassenden und in diesen Grenzfällen ein elektrisches Signal abgebenden Schwimmersystem (9) besteht.
- 6. Einrichtung nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß in der Anzeigeeinrichtung (27) je eine zur Anzeige von Abweichungen des chemischen Feuchtmittelzusatzes im Feuchtmittel (8) vom Sollwert und eine zur Anzeige von Abweichungen des Alkoholzusatzes im Feuchtmittel (8) vom Sollwert sowie zur Anzeige des Erreichens des oberen Pegelstandes des Feuchtmittels (8) im Mischgefäß (1) dienende optische Signalquelle (28, 29,30) angeordnet ist.
- 7. Einrichtung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die optischen Signalquellen (28, 29, 30) der Anzeigeeinrichtung (27) aus LED-s bestehen und diese auf dem Steuerpult der Offsetdruckmaschine angeordnet sind.
- 8. Einrichtung nach Punkt 1 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Mengenmeßsystem aus einem Zeitglied und einem diesem vorgeordneten Verzögerungsglied (11) besteht und daß diese Glieder mit der Ansteuerschaltung (25) der Absaugeinrichtung (19) signalverknüpft sind.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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