DD219507A1 - Einrichtung zum biegen und haerten von blattfedern - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Biegen und Haerten von Blattfedern, mit deren Hilfe die gluehenden Federlagen gebogen und anschliessend einem Haertebehaelter zugefuehrt werden. Es ist das Ziel der Erfindung, die koerperliche Arbeit zu verringern, den Zeitaufwand zu verkuerzen sowie den apparativen Aufbau zu senken. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zu entwickeln, mit deren Hilfe Blattfedern unterschiedlicher Groesse geformt und ohne erforderliche Zwischenstellungen zeit- und kostenguenstig gehaertet werden koennen. Geloest wird die Aufgabe dadurch, indem in einer hydraulischen Drueckeinrichtung sich ein auswechselbar gestaltetes und aus Ober- und Unterteil bestehendes Biegewerkzeug befindet und vorderseitig ein hydraulisch gesteuerter mehrgliedriger, mit einer Greifzange versehener Manipulator befestigt ist. Ferner wird die Aufgabe durch einen der Drueckeinrichtung zugeordneten Haertebehaelter, in dem ein Stahlgliederband angeordnet ist, geloest.
Description
Titel der Erfindung: .
Einrichtung zum Bie.gen und Härten von Blattfedern
Anwendungsgebiet der Erfindung: .
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Biegen und Härten von Blattfedern, mit deren Hilfe die glühenden Pederlagen gebogen und anschließend einem Härtebehälter zugeführt werden. '....-;
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Aus der Praxis sind zum Biegen der Blattfedern Federlagenrollgeräte bekannt geworden. Diese Art des Biegens bringt jedoch zu große Toleranzen mit sich. Ferner ist von Nachteil, daß der Transport jeder einzelnen Blattfeder vom Glühofen zum Rollger-ät und von diesem zum Behandlungsbecken körperlich schwere Arbeit darstellt·
In der DE-PS 3 127 716 ist eine Vorrichtung zum Biegen und Härten von Blattfedern beschrieben, die. sich aus mehreren jeweils aus Ober- und Unterteil bestehenden Werkzeugen zusammensetzt, durch die· jeweils das erwärmte Werkstück eingespannt, dabei gebogen und im eingespannten Zustand in einem Behandlungsbecken gehärtet wird. Dabei wird das jeweilige Werkzeug in geschlossenem Zustand mittels eines Tauchrahmens an einem Tauchpörtal abgesenkt und in der abgesenkten Stellung aus dem Tauchrahmen entlassen sowie mittels Tragrollen auf unteren Führungsschienen durch das Behänd-
lungsbecken bewegt 'wird, bevor es durch einen Hubrahmen erfaßt : und durch diesen in einem.Hubportal in eine oberhalb des Behandlungsbeckens liegende Stellung angehoben wird, inder das Werkzeug geöffnet -sowie das Werkstück entnonimen'wird," und aus der das geöffnete Werkzeug 'mittels seiner Tragrollen durch obere Führungsschienen zum' Tauchportal überführt wird, •Der liachteil dieser bekannten Vorrichtung, besteht einerseits in den durch die Zwischenstellungen erzwungenen langen Taktzeiten und andererseits in den hohen Abbremskräften, die erforderlich sind,, um die Werkzeuge .jeweils in einer Zwiscnenstellung vor dem Tauchrahmen bzw. dem Hubrahmen festzuhalten·
Ziel der Erfindung: .
Die Erfindung hat das Ziel, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden, indem die körperliche Arbeit verringert, der Zeitaufwand verkürzt sowie der apparative Aufbau zum Biegen und Hgrten von Blattfedern gesenkt wird·
Das Wesen der Erfindung: . '-. . .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu entwikkeln, mit deren Hilfe Blattfedern unterschiedlicher Größe geformt und ohne erforderliche''Zwischenstellungen zeit- und kostengünstig gehärtet werden kqnhen. Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, indem in einer hydraulischen Drückeinrichtung sich ein auswechselbar gestaltetes und aus Ober- und Unterteil bestehendes Biegewerkzeug befindet und vorderseitig ein hydraulisch gesteuerter mehrgliedriger, mit einer Greifzange versehener Manipulator befestigt ist. Ferner wird die Aufgabe durch einen der Drückeinrichtung zugeordneten Härteb'ehälter, in dem ein Stahlgliederband angeordnet ist, gelöst.
Ausführungsbeispiel: .
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert «erden. Die zugehörige Zeichnung zeigt die erfindungsgeaäße Einrichtung im Prinzip dargestellt.
Die Federlagen 1 gelangen über eine Rollenbahn 2 von einem Glühofen bekannter Art selbständig bis an die Drückeinrichtung 3· In der hydraulisch beaufschlagbaren Drückeinrichtung 3 befindet sich ein aus eine αϊ Oberteil und einem Unterteil , bestehendes. Biegewerkzeug-4· Von einer Arbeitskraft werden mindestens zwei Federlagen 1 zwischen Ober- und Unterteil des Biegewerkzeuges 4 gelegt, Nach, dem Einlegen der Federlagen T entfernt sich die Arbeitskraft von der Drückeinrichtung 3· Dabei passiert er eine nicht näher beschriebene Lichtschranke, wodurch ein selbsttätiger Arbeitsablauf zum Biegen und Härten der Federlagen eingeleitet wird. Nach dem erfolgten Biegevorgang werden die Federlagen 1 mittels einer Greifzange 5, die an einem vorderseitig an der Drückeinrichtung 3 angeordneten, hydraulisch steuerbaren Manipulator 6 sich befindet, aus dem Biegewerkzeug 4 entnommen und dem im Härtebehälter 7 sich befindenden Härtemedium durch Absenken des Manipulators 6 zugeführt und oberhalb eines :im Härtebehälter 7 angebrachten und vom Hgrtemedium umgebenen Stahlgliederbandes abgelegt. Mit Hilfe des nicht näher beschriebenen Stahlgliederbandes werden die dem Härtemedium übergebenen Federlagen 1 aus dem Härtebehälter 7 heraustransportiert. Die Arbeitsgänge sind steuerseitig so aufeinander abgestimmt, daß die erforderliche Härtezeit einge-. halten werden kann.
Da das Biegewerkzeug 4 auswechselbar angeordnet ist, können mit dieser Einrichtung Federlagen 1 unterschiedlicher Größe behandelt werden·
Claims (1)
- Patentanspruch: .Einrichtung zum Siegen.und Härten.von Blattfedern, mit deren Hilfe Blattfedern nach dem Biegen einem Härtemedium übergeben werden, gekennzeichnet dadurch, daß in einer hydraulischen Deckeinrichtung (3) sich ein auswechselbar gestaltetes und aus Ober- und Unterteil bestehendes Biegewerkzeug (4) befindet und vorderseitig -ein hydraulisch gesteuerter üiehrgliedriger,. mit einer Greifzange (5) versehener Manipulator (6) befestigt ist und in einem der Drückeinrichtung (3) zugeordneten Härtebehälter ^7) ein nicht näher beschriebenes Stahlgliederband angeordnet ist·Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25751783A DD219507A1 (de) | 1983-12-05 | 1983-12-05 | Einrichtung zum biegen und haerten von blattfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25751783A DD219507A1 (de) | 1983-12-05 | 1983-12-05 | Einrichtung zum biegen und haerten von blattfedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD219507A1 true DD219507A1 (de) | 1985-03-06 |
Family
ID=5552593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD25751783A DD219507A1 (de) | 1983-12-05 | 1983-12-05 | Einrichtung zum biegen und haerten von blattfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD219507A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2642088A1 (fr) * | 1989-01-21 | 1990-07-27 | Luhn Pulvermacher Gmbh Co | Machine a tremper pour ressorts a lames |
-
1983
- 1983-12-05 DD DD25751783A patent/DD219507A1/de unknown
Cited By (1)
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| FR2642088A1 (fr) * | 1989-01-21 | 1990-07-27 | Luhn Pulvermacher Gmbh Co | Machine a tremper pour ressorts a lames |
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