DD219669A1 - Brillenkoerper, insbesondere fuer arbeitsschutzbrillen - Google Patents

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DD219669A1
DD219669A1 DD25789883A DD25789883A DD219669A1 DD 219669 A1 DD219669 A1 DD 219669A1 DD 25789883 A DD25789883 A DD 25789883A DD 25789883 A DD25789883 A DD 25789883A DD 219669 A1 DD219669 A1 DD 219669A1
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DD
German Democratic Republic
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bearing blocks
lenses
edge
back bearing
protective
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Application number
DD25789883A
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English (en)
Inventor
Gerd Seupel
Joerg Fabig
Gisbert Helm
Original Assignee
Chem Fab Muegeln Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen nutlosen Brillenkoerper mit Rueckenlagerboecken, insbesondere fuer Arbeitsschutzbrillen. Ziel der Erfindung ist die Ermoeglichung der Fassung sowohl von planen Schutzscheiben als auch gewoelbten Brillenlinsen. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Distanz der Fassungsteile zur Aufnahme von Schutzscheiben bzw. Brillenlinsen an der fertigen Brille variierbar zu gestalten, wird erfindungsgemaess durch den Ersatz ueblicher Nuten in den Fassungsteilen durch Fassungsraender und laengenvariierbare Rueckenlagerboecke geloest. Die Erfindung ist auf dem Gebiet der industriellen Herstellung von Arbeitsschutzbrillen anwendbar. Figur

Description

Brillenkörper, insbesondere für Arbeitsschutzbrillen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist auf dem Gebiet der industriellen Herstellung von Arbeitsschutzbrillen im Spritzgießverfahren abwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß bei Korbbrillen die Schutzscheiben einseitig gelagert werden und durch einen Sprengring oder einen Gewindering das zur Befestigung der Scheiben erforderliche Gegenlager gebildet wird. Gleiches trifft auch für Kastenbrillen zu, die mit Einzelscheiben ausgerüstet sind.
Bei Arbeitsschutzformbrillen sind dagegen bisher nur mit einer Nut versehene Brillenkörper bekannt, die einen relativ großen Fertigungsaufwand (kompliziertes Spritzgießwerkzeug) erfordern. Derart gefertigte Arbeitsschutzbrillen sind allgemein bekannt und in einer Vielzahl von Erfindungsschriften sowie in zahlreichen anderen Publikationen beschrieben. Neben dem relativ hohen Fertigungsaufwand weisen alle derartigen Brillen den Nachteil auf, daß es nicht möglich ist, an der fertigen Brille die Distanz zur Aufnahme von verschiedenen dicken planen Schutzscheiben oder gewölbten Brillenlinsen zu variieren.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, bei Arbeitsschutzbrillen sowohl plane Schutzscheiben als auch gewölbte Brillenlinsen unterschiedlicher Randdicke zu fassen, ohne dafür die Herstellungstechnologie jeweils modifizieren zu müssen.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, gleichzeitig die Herstellung der Brillenkörper im Spritzgießverfahren rationeller zu gestalten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Ermöglichung der Fassung von planen Schutzscheiben oder gewölbten
Brillenlinsen in starren Brillenkörpern die Distanz der Fassungsteile zur Aufnahme der Schutzscheiben bzw. Brillenlinsen an der fertigen Brille variierbar zu gestalten und gleichzeitig die Herstellungstechnologie so zu verändern, daß mit einem kernlosen Schieberwerkzeug mit Auswerfern eine effektive Produktion im Spritzgießverfahren gewährleistet wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein außen an den Scheibenfassungen umlaufender Rand Durchbrüche entsprechend der Kontur dahinter angeordneter hakenförmiger Rückenlagerböcke aufweist. Die Rückenlagerböcke sind um die Dicke normgerechter planer Schutzscheiben nach hinten in die inneren Fassungsränder versetzt. An Füßen sind die Rückenlagerböcke mit den Fassungsinnenrändern fest verbunden. Zum Fassungsinnenrand frei liegende Zungen der Rückenlagerböcke können bei Verwendung gewölbter Brillenlinsen entsprechend deren unterschiedlichen Randdicken gekürzt oder leicht angekippt und dadurch quasi verlängert werden. Zum Einsetzen der Scheiben weisen die Fassungsteile Verschlüsse auf.
Die erfindungsgemäßen Brillenkörper können sehr dünnwandig hergestellt werden, ohne daß die Stabilität und Schutzwirkung der Brille darunter leiden. Die Dünnwandigkeit bringt neben Materialeinsparungen auch verbesserte Trageeigenschaften durch die Reduzierung der Gesamtmasse der Brille mit sich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
In der Zeichnung ist die Frontansicht einer Ärbeitsschutzbrille dargestellt.
Ein außen an den Scheibenfassungen umlaufender Rand 5 weist Durchbrüche entsprechend der Kontur der dahinter angeordneten Rückenlagerböcke 1,2,3 und 4 auf. Die Rückenlagerböcke 1,2,3 und 4 sind um die Dicke normgerechter planer Schutzscheiben nach hinten in die inneren Fassungsränder versetzt. An Füßen 7 sind die hakenförmigen Rückenlagerböcke 1, 2,3 und 4 mit den Fassungsinnenrändern fest verbunden. Die zu den Fassungsinnenrändern frei liegenden Zungen 8 sind für die Verwendung gewölbter Brillenlinsen entsprechend deren unterschiedlicher Randdicken verkürzbar oder leicht ankippbar.
Zum Einsetzen der Scheiben weisen die Fassungsteile Verschlüsse 6 auf. i 1 e

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Brillenkörper, insbesondere für Arbeitsschutzbrillen, gekennzeichnet dadurch, daß je ein die Scheibenfassungen umlaufender Rand (5) Durchbrüche entsprechend der Kontur dahinter angeordneter Rückenlagerböcke (1,2,3,4) aufweist, die Rückenlagerböcke um die Dicke normgerechter Schutzscheiben vom Rand aus nach hinten versetzt angeordnet sind, einen hakenförmigen Querschnitt aufweisen, deren Füße (7) mit den Fassungsinnenrändern fest verbunden sind und deren Zungen (8) zum Innenrand der Fassungen einen Freiraum aufweisen.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Brillenkörper, insbesondere für Arbeitsschutzbrillen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung ist auf dem Gebiet der industriellen Herstellung von Arbeitsschutzbrillen im Spritzgießverfahren anwendbar.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, daß bei Korbbrillen die Schutzscheiben einseitig gelagert werden und durch einen Sprengring oder einen Gewindering das zur Befestigung der Scheiben erforderliche Gegenlager gebildet wird. Gleiches trifft auch für Kastenbrillen zu, die mit Einzelscheiben ausgerüstet sind.
    Bei Arbeitsschutzformbrillen sind dagegen bisher nur mit einer Nut versehene Brillenkörper bekannt, die einen relativ großen Fertigungsaufwand (kompliziertes Spritzgießwerkzeug) erfordern. Derart gefertigte Arbeitsschutzbrillen sind allgemein bekannt und in einer Vielzahl von Erfindungsschriften sowie in zahlreichen anderen Publikationen beschrieben. Neben dem relativ hohen Fertigungsaufwand weisen alle derartigen Brillen den Nachteil auf, daß es nicht möglich ist, an der fertigen Brille die Distanz zur Aufnahme von verschiedenen dicken planen Schutzscheiben oder gewölbten Brillenlinsen zu variieren.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, bei Arbeitsschutzbrillen sowohl plane Schutzscheiben als auch gewölbte Brillenlinsen unterschiedlicher Randdicke zu fassen, ohne dafür die Herstellungstechnologie jeweils modifizieren zu müssen. '
    Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, gleichzeitig die Herstellung der Brillenkörper im Spritzgießverfahren rationeller zu gestalten.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Ermöglichung der Fassung von planen Schutzscheiben oder gewölbten Brillenlinsen in starren Brillenkörpern die Distanz der Fassungsteile zur Aufnahme der Schutzscheiben bzw. Brillenlinsen an der fertigen Brille variierbar zu gestalten und gleichzeitig die Herstellungstechnologie so zu verändern, daß mit einem kernlosen Schieberwerkzeug mit Auswerfern eine effektive Produktion im Spritzgießverfahren gewährleistet wird. Pie Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein außen an den Scheibenfassungen umlaufender Rand Durchbrüche entsprechend der Kontur dahinter angeordneter hakenförmiger Rückenlagerböcke aufweist. Die Rückenlagerböcke sind um die Dicke normgerechter planer Schutzscheiben nach hinten in die inneren Fassungsränder versetzt. An Füßen sind die Rückenlagerböcke mit den Fassungsinnenrändern fest verbunden. Zum Fassungsinnenrand frei liegende Zungen der Rückenlagerböcke können bei Verwendung gewölbter Brillenlinsen entsprechend deren unterschiedlichen Randdicken gekürzt oder leicht angekippt und dadurch quasi verlängert werden. Zum Einsetzen der Scheiben weisen die Fassungsteile Verschlüsse auf. '
    Die erfindungsgemäßen Brillenkörper können sehr dünnwandig hergestellt werden, ohne daß, die Stabilität und Schutzwirkung der Brille darunter leiden. Die Dünnwandigkeit bringt neben Materialeinsparungen auch verbesserte Trageeigenschaften durch die Reduzierung der Gesamtmasse der Brille mit sich.
    Ausführungsbeispiel:
    Pie Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. In der Zeichnung ist die Frontansicht einer Arbeitsschutzbrille dargestellt.
    Ein außen an den Scheibenfassungen umlaufender Rand 5 weist Durchbrüche entsprechend der Kontur der dahinter angeordneten Rückenlagerböcke 1,2,3 und 4 auf. Die Rückenlagerböcke 1,2,3 und 4 sind um die Dicke, normgerechter planer Schutzscheiben nach hinten in die inneren Fassungsränder versetzt. An Füßen 7 sind die hakenförmigen Rückenlagerböcke 1, 2,3 und 4 mit den Fassungsinnenrändern fest verbunden. Die zu den Fassungsinnenrändern frei liegenden Zungen 8 sind für die Verwendung gewölbter Brillenlinsen entsprechend deren unterschiedlicher Randdicken verkürzbar oder leicht ankippbar. Zum Einsetzender Scheiben weisen die Fassungsteile Verschlüsse 6 auf.
DD25789883A 1983-12-14 1983-12-14 Brillenkoerper, insbesondere fuer arbeitsschutzbrillen DD219669A1 (de)

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