DD219695A1 - Bohrkopf - Google Patents

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DD219695A1
DD219695A1 DD25787983A DD25787983A DD219695A1 DD 219695 A1 DD219695 A1 DD 219695A1 DD 25787983 A DD25787983 A DD 25787983A DD 25787983 A DD25787983 A DD 25787983A DD 219695 A1 DD219695 A1 DD 219695A1
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DD
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drill head
cutting
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cutting insert
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DD25787983A
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Inventor
Detlef Schlossarek
Original Assignee
Metalleichtbaukombinat Werk Im
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Bohrkopf zum Aufbohren von Loechern auf einen groesseren Durchmesser in Stahlblechen oder anderen spanbaren Werkstoffen. Ziel der Erfindung ist es, einen Bohrkopf zu schaffen, der mit geringem Fertigungsaufwand einen hohen Gebrauchswert besitzt und oekonomisch effektiv eingesetzt werden kann. Dafuer steht die Aufgabe, den Bohrkopf so zu entwickeln, dass die auswechselbaren Schneideinsaetze ein Minimum an Bohrweg ermoeglichen und eine grosse Vielzahl unterschiedlicher Durchmesser aufgebohrt werden koennen. Das wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass die Schneideinsaetze im Bohrkopf so angeordnet sind, dass in Bohrrichtung jeder Schneideinsatz um einen bestimmten Abstand zum vorherigen Schneideinsatz versetzt ist und dass fuer die Durchmessereinstellung der Schneideinsaetze, jeder Schneideinsatz um ein festzulegendes Mass auf einen groesseren Radius eingestellt ist. Der Bohrkopf kann ueberall dort eingesetzt werden, wo vorhandene Loecher oder Bohrungen auf einen wesentlich groesseren Durchmesser aufgebohrt werden muessen.

Description

Titel der Erfindung Bohrkopf
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Bohrkopf zum Aufbahren von Löchern auf einen größeren Durchmesser in Stahlblechen und anderen spanbaren Werkstoffen in einem Arbeitsgang· .··
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekannt sind Bohr-, Ausdreh-«, Senk- und Präsköpfe, die einen oder mehrere Schneideinsätze besitzen. Diese Schneideinsätze sind in der Regel auswechseln und verstellbar angeordnet· Bei diesen Werkzeugen sind, zur Herstellung der entsprechenden Bohrung und den erforderlichen Passungen, die Schneideinsätze im Toleranzbereich +/- o,1 mm und kleiner verstellbar und sie sind in einer gleichen. Schneid« ebene zum Werkstück angeordnet·
So wird in der DE-AS 22 57 653 ein Bohrkopf vorgeschlagen, an dem vier auswechselbare Schneideinsätze angeordnet sind, die alle vier ein gleiches Sohneidniveau gegenüber dem Werkstück ausweisen» Die Einstellung der Schneideinsätze für den Durchmesser der Bohrung ist in einem engen Toleranzbe- ' reich für Passungen möglich» Pur größere Toleranzen wird in der DE-AS 26 49 399 ein Kernbohrwerkzeug vorgeschlagen, bei dem zum Beispiel sechs Schneiden am Umfang dreh- und wendbar angeordnet sind· Mit diesem Werkzeug besteht die Möglichkeit, im Schwenkbereich der Schneideinsätze Bohrungen aufzubohren« Auch bei diesem Werkzeug sind die Schneiden auf einem gleichen Schneidniveau angeordnet·
Höft 1933*136223
, Auch, bei dem in der DE-AS 27 11 006 vorgeschlagenen Fräs-» messerkopf und dem Fräskopf mit ungleicher Schneideηteilung nach WP 116 565 sind die Schneideinsätze auf gleichem Fräsniveau angeordnet und lassen sich auch nur in einem Toleranzbereich von +/~ O91 mm und kleiner für erforderliche Passungen einstellen»
Diese beschriebenen Werkzeuge haben alle den Nachteil,daß sie nicht zum Aufbohren von Löchern auf einen größeren Durchmesser geeignet sind« So kann mit diesen Werkzeugen
.35 · ' . beispielsweise eine 60 mm-Bohrung nicht auf eine 12o mm~ Bohrung aufgebohrt werden.
Dafür ist nach der DE-AS 16 o2 941 ein Bohrkopf bekannt, auf dessen Werkzeughalter mehrere Werkzeugträger angeordnet und mit unterschiedlichen Schneidwerkzeugen ausgestattet sind»
Dieses Werkzeug hat den Nachteilj daß es einen umfangreichen Fertigungsaufwand bedarf, aus einer Vielzahl von Einzelteilen besteht und für unterschiedlich große Durchmesser immer wieder neue Werkzeugträger erforderlich sind«, Sin weiterer wesendlicher Nachteil besteht darin, daß dieses Werkzeug in Bohrrichtung relativ lang ausgeführt werden mußj so daß der Bohrweg durch das Werkstück mindestens so lang ist, wie die Schneidkanten des ersten Werkzeugträgers bis zu den Schneidkanten des letzten Werkzeugträgers 1 auseinander stehen» Damit sind längere Bohrzeiten verbunden^ die einen erhöhten Energieverbrauch für die Bohrmaschine mit sich bringen«
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung 9 einen Bohrkopf zu schaffen j, der mit einem geringen Fertigungsaufwand einen hohen Gebrauchswert besitzt und einen ökonomisch vorteilhaften Einsatz ge~ währleistete '
Darlegung des Wesens der Erfindung Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Bohrkopf mit auswechselbaren Schneideinsätzen zu entwickeln, der geeignet ist, Löcher in Stahlblechen und anderen spanbaren Werkstoffen
auf größere Durchmesser aufzubohren, wobei die Sohneidein-. sätze so angeordnet sind, daß ein Minimum an Bohrweg duroh das Werkstück erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in den Klemmhalterungen des Bohrkopfes beispielsweise fünf Sohneideinsätze so angeordnet sind, daß in Bohrvorschubrichtung jeder Schneideinsatz um einen zu bestimmenden Abstand zum vorherigen versetzt ist und daß für die Durchmessereinstellung der Schneideinsätze, jeder Schneideinsatz um einen • festzulegendes Maß auf einen größeren Radius, gegenüber dem vorherigen Schneideinsatz eingestellt ist. Dabei ist das festzulegende Maß, beispielsweise bei fünf Sohneideinsätzen, 1/5 der Durchmesservergrößerung» Zur Führung des Bohrkopfes mit den unsymetrisch eingestellten Schneideinsätzen beim Bohren, besitzt der Bohrkopf in Verlängerung des Werkzeughalters einen Führungsdorn·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In den Zeichnungen zeigen: Mg« 1: die Ansicht eines Bohrkopfe's Fig# 2: die Ansicht " A " der Fig· 1· Gemäß Fig· 1 sind am Umfang des Bohrkopf es 1 fünf Klemmhalterungen 2 angeordnet, in denen die Schneideinsätze 3|4, 5»6»7 mit bekannten Klemmschrauben 1o festgeklemmt sind« Jeder der fünf Schneideinsätze 3f4»5|6,7 ist gegenüber des vorherigen Schneideinsatzes um den Abstand χ versetzt. Am oberen Teil des Bohrkopfes 1 befindet sich der Werkzeughalter 8· In dessen Verlängerung ist unten am Bohrkopf 1 der Führungsdorn 9 angeordnete
In der Fig. 2 ist dargestellt, wie jeder der Schneideinsätze 3»4»5»6,7 um das Maß y größer im Radius eingestellt ist, wobei dieses Maß bei fünf Schneideinsätzen jeweils 1/5 der Durchmesservergrößerung ist.
Der Bohrkopf hat den Vorteil, daß er aus relativ wenigen unterschiedlichen Teilen besteht, d.h. er besteht aus dein .Grundkörper (Bohrkopf, Werkzeughalter, Führung sdorn) und je
fünf Klemmschrauben und fünf Schneideinsätze. Er hat ferner den Vorteil, daß durch die um den X-Abstand ver~»
1oo setzt angeordneten Schneideinsätze ein Minimum an Bohrweg erreicht wird. Damit verbunden ist eine Reduzierung der Bohrzeit und eine Energieeinsparung für die Bohrmaschine« Durch die Einstellung der Sohneideinsätze, mit dem Y-Maß von Schneideinsatz zu Schneideinsatz im Radius» maß der Schneideinsätze, ist das Bohren einer großen Durchmesserpalette möglich.
Der Bohrkopf kann überall dort angewendet werden, wo kleinere Bohrungen auf größere Bohrungen aufgebohrt werden müssen, so zum Beispiel im Stahlhoch«, Kran- und Schiffs-
11o bau und dergleichen·

Claims (2)

Patentanspruch
1, Bohrkopf zum Aufbohren vorhandener Löcher auf größere Durchmesser in Stahlblechen oder anderen spanbaren Werkstoffen mit mehreren einstell- und auswechselbaren Sehneideinsätzen, die mit Klemmschrauben im Bohrkopf gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Klemmhalterungen (2) des Bohrkopfes (1) beispielsweise fünf Schneideinsätze (3,4,5,6,7) so angeordnet sind, daß in Bohrvorschubrichtung jeder Schneideinsatz (3»4,5> 6,7) um einen Abstand ( X ) versetzt ist und daß für die Durchmessereinstellung der Schneideinsätze (3»4,5»6,7) deder Schneideinsatz um das Maß (T) auf einen größeren Radius, gegenüber den vorherigen Schneideinsatz (3»4,5»6,7) eingestellt ist, wobei das Maß' (Y) bei n-Schneideinsätzen (3,4,5,6,7.„..) 1/n der Durchmesservergrößerung ist«
2« Bohrkopf nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkopf (1) in Verlängerung des Werkzeug-
' halters (8) einen iHihrungsdorn (9) besitzt, der den Bohrkopf (1) mit den unsymetrisch eingestellten Schneideinsätzen (3,4,5,6,7) beim Bohren in der Lochmittelachse führt«
Hierzu gehören 2 Blatt Zeichnungen
DD25787983A 1983-12-14 1983-12-14 Bohrkopf DD219695B1 (de)

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DD25787983A DD219695B1 (de) 1983-12-14 1983-12-14 Bohrkopf

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DD219695A1 true DD219695A1 (de) 1985-03-13
DD219695B1 DD219695B1 (de) 1989-03-22

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ID=5552883

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4975002A (en) * 1986-09-06 1990-12-04 Mapal Fabrik Fur Prazisionswerkzeuge Dr. Kress Kg Boring tool for coarse and fine machining

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4975002A (en) * 1986-09-06 1990-12-04 Mapal Fabrik Fur Prazisionswerkzeuge Dr. Kress Kg Boring tool for coarse and fine machining

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DD219695B1 (de) 1989-03-22

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