DD219820A1 - Bewehrung fuer beton - Google Patents

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DD219820A1
DD219820A1 DD25734583A DD25734583A DD219820A1 DD 219820 A1 DD219820 A1 DD 219820A1 DD 25734583 A DD25734583 A DD 25734583A DD 25734583 A DD25734583 A DD 25734583A DD 219820 A1 DD219820 A1 DD 219820A1
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DD
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reinforcement
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concrete
composite material
distribution
Prior art date
Application number
DD25734583A
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English (en)
Inventor
Reinhard Erfurth
Michael Reuther
Peter Boettcher
Hans-Joachim Koenig
Richard Kaczor
Original Assignee
Ve Wbk Wilhelm Pieck Karl Marx
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/02Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bewehrung fuer Beton zur Aufnahme der Zugspannungen sowie als Verteilungs- oder Montageelement oder als Buegel und findet Anwendung auf dem Gebiet des Bauwesens bei der Herstellung und Verarbeitung bewehrten Betons, insbesondere im industriellen Montagebau. Waehrend das Ziel der Erfindung eine optimale Stahleinsparung sowie die Senkung des Energieverbrauches, die Verminderung des Werkzeugverschleisses und die Beseitigung schwerer koerperlicher Arbeit bei der Herstellung und Verarbeitung von Bewehrungen beinhaltet, besteht die Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer vielseitig einsetzbaren, einfach mittels mechanischen und physikalischen Prozessen herstell- und verarbeitbaren Bewehrung. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe geloest, indem die Bewehrung aus einem, eine ausreichende Zugfestigkeit aufweisenden textilen Verbundmaterial, vorzugsweise aus synthetischen Sekundaerrohstoffen, besteht und eine zweckentsprechende Ausbildung aufweist. Fig. 2

Description

Titel der Erfindung Bewehrung für Beton
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Bewehrung für Beton, insbesondere tragende, Montage- und Verteilungsbewehrung sowie Bügel, und findet Anwendung auf dem Gebiet des Bauwesens, insbesondere' im industriellen Montagebau, ist aber auch in anderen Bereichen des Bauwesens, in dsnen Beton bewehrt wird, anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Aufnahme der Zugkräfte in Betonkonstruktionen wird in diese eine tragende Bewehrung eingefügt. Um deren- Lage im Beton entsprechend der Berechnung zu gewährleisten, werden Montagelemente eingesetzt. Verteilungselemente dienen der Verteilung der Last und der Verbesserung des Zusammenwirkens der tragenden Bewehrung. Bügel sichern den Zusammenhang von Druck- und Zugzone und dienen der Aufnahme von Schubkräften sowie der Bildung räumlicher Bewehrungsgebilde. In der Regel besteht diese Bewehrung aus rundem oder ovalem Stabstahl, der zur besseren Verbindung mit dem Beton mit Rippen versehen sein kann. Die Herstellungs- und Verarbeitungskosten des Stahles sind jedoch sehr hoch und es sind " aufwendige Bearbeitungsmaschinen mit einem hohen Energieverbrauch und hohem Werkzeugverschleiß notwendig. Da Stahl ein hohes Eigengewicht hat, ist das Einbringen der Bewehrung in. den Beton mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. Die komplizierte'mechanische Bearbeitung und die Fügeprozesse,
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insbesondere das Schweißen, sind mit Gefügeänderungen im Material verbunden, so daß gefährdete Querschnitte, die den aufzunehmenden Belastungen nicht standhalten, entstehen können. : ' ·..
Als tragende'Bewehrung sind auch Rohre aus Stahl bekannt, deren.Oberfläche Verformungen aufweist (DD-WP 134 885). Diese Rohre können jedoch nicht entsprechend den Belastungsy linien im Beton verformt werden, so daß die Einsatzmöglichkeiten sehr beschränkt sind. ·< Des weiteren ist bekannt, nichtmetallische Stäbe und Rohre
1 ' ι -
ausreichender-Festigkeit,, deren Kern aus einem billigen Werkstoff (Silikat oder Glas) besteht, während der: Rand aus hochwertigem Material, z. B.'geklöppelten, flexiblen Gewebe besteht, zu verwenden (DD-WP 127 361)· Hierbei ist die Herstellung jedoch sehr aufwendig und die Einsatzmöglichkeiten sind ebenfalls beschränkt. ' ' ·
Bekannt ist auch der Faserbeton, bei dem den Beton faserartige metallische oder nichtmetallische Werkstoffe beigemengt werden, so daß ein homogenes Material entsteht,. daß eine hohe_Festig-, keit aufweist* Spezielle Belastungsarten, die bei freitragenden Platten, Plattenwänden mit Öffnungen u. ä., bei denen örtlich begrenzt sehr hohe Belastungen' auftreten, sind jedoch nicht durch die Faserbewehrung zu übernehmen.
Ziel der Erfindung; ' . * '.'
Die Erfindung hat,das Ziel, bei. Beseitigung der' Nachteile der bekannten technischen Lösungen eine optimale Stahleinsparung, eine .Senkung des Energieverbrauches, ,eine Verminderung des Werkzeugverschleisses und die Reduzierung der schweren körperlichen Arbeit bei der Herstellung und Verarbeitung von Bewehrung für Beton ohne Veränderung' der vorhandenen Grund- . · fonds, insbesondere der .Formgebungseinrichtungen, zu erreichen.
,.Darlegung des Wesens der Erfindung , ' .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bewehrung zu schaffen, die vielseitig einsetzbar ist und deren Herstellung und Verarbeitung mittels, einfacher mechanischer und physikalischer Prozesse ermöglicht wird..
Brfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch, gelöst, daß die Bewehrung für Beton mit glatter oder geformter' Oberfläche ' als tragende, als Montage- oder Verteilungselement sowie als Bügel aus steifem oder flexiblem, eine ausreichende Zugfestigkeit aufweisenden textlien Verbandmaterial, vorzugsweise aus synthetischen Sekundärrohstoffen, besteht und daß dieses textile Verbundmaterial seil-, streifen", band- oder netzförmig mit Verdickungen oder eben ausgebildet ist, sowie daß dieses textile Verbundmaterial polygonartig entsprechend der im Element verlaufenden Belastungslinie geformt ist und an den Enden stirnseitig am Element Verankerungen angeordnet sind, oder daß das textile Verbundmaterial geradlinig, schlaff oder vorgespannt mit an den Enden angeordneten Verankerungsschlaufen ausgebildet ist, oder daß das textile VerbOndmate— rial mattenartig aus einzelnen Streifen, Seilen oder Bändern steif als Lastverteilungsmatte mit kraftschlüssiger Verbindung an den Kreuzungspunkten ausgebildet und an den stirnseitigen Enden mit oder onne Verankerung oder Verankerungsschlaufen versehen ist, oder daß das textile Verbundmaterial steif und gerade al3Verteiler oder steif und bügelartig geformt ausgebildet und mit der statischen Bewehrung verbunden ist·
Ausführungsbeispiel , .. .'"..
Die Erfindung soll nachstehend an. einigen Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: Die Anordnung der Bewehrung in einer freitragenden Platte. ' ·
Figur 2r Die Anordnung der Bewehrung in einer freitragenden Platte mit einer der Belastungslinie angepaßten "Form·
Figur 3: Die Anordnung der Bewehrung in einer freitragenden . Platte als Lastverteilungsmatte. · '
Figur 4: Die Anordnung der Bewehrung in einer Wandplatte als Bewehrungskorb. .
Bei einer Anordnung der Bewehrung 1 in einer freitragenden Platte 9 gemäß Figur 1 ist das textile Verbundmaterial, welches
eine den aufzunehmenden:Belastungen entsprechende Zugfestigkeit von 50 U/mm "oder mehr aufweist und aus miteinander verflochtenen, vernadelten, verklebten.oder plastverschweiSten .- textlien Sekundärrohstoffen, insbesondere synthetischen; besteht, geradlinig ausgebildet und mit Verdickungen 3 zur. Verbesserung des Verbundes zwischen Bewehrung 1 und Beton des Elementes sowie, mit Verankerungsschlaufen 2 an den Enden versehen, welche eine ,Verankerung an den Auflagerelementen, z. B· Wandplatten, der freitragenden Platte 9 angeordneten-(Stiften,"· Bolzen oder Aussparungen).ermöglichen. -
Bei einer Anordnung der Bewehrung 4 in einer freitragenden Platte 9 gemäß Figur 2 ist das textile Verbundmaterial, welches seil-, streifen-oder bandförmig ausgebildet ist, mit Verdickungen 3 versehen, entsprechend der dem Element zugeordneten Belastung und der sich daraus ergebenden Belastungslinie polygonartig ausgeformt und ah den Stirnseiten des Elementes mit Verankerungen 5» z. B. Knoten, fixiert. Bei Beibehaltung der erforderlichen tragenden Bewehrung aus Stahl T ist in einer freitragenden Platte 9 eine obere Lastverteilungsmatte β. gemäß Figur 3 angeordnet, deren längs- und Querstäbe aus steifem, band-, streifen- oder seilförmigem textlien Verbundmaterial bestehen, welchen an den Kreuzungspunkten kraftschlüssig durch Verkleben oder verrödeln, verbunden ist·· Körbe für Wandplatten 10 gemäß Figur 4 bestehen aus der tragenden Bewehrung aus Stahl 7 sowie aus Bügeln 8 aus steifem, bügelförmig ausgebildetem textlien Verbundmaterial, wobei die Verbindung zwischen Bügel 8 und statischer Bewehrung 7 durch Rodeln erfolgt.

Claims (5)

Brfindungs ans pruch
1. Bewehrung für Beton mit glatter oder geformter Oberfläche als tragende, als Montage- oder Verteilungselemente sowieals Bügel, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bewehrung aus steifem oder flexiblem, eine ausreichende Zugfestigkeit aufweisendem textlien Verbundmaterial, vorzugsweise aus ,. synthetischen Sekundärrohstoffen, besteht und daß dieses flexible Verbundmaterial seil-, streifen-, band- oder netzförmig mit Verdickungen (3) oder eben ausgebildet ist«
2. Bewehrung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bewehrung polygonartig (4), entsprechend der im Element verlaufenden Belastungslinie, geformt ist und an den Enden stirnseitig am Element Verankerungen (5) angeordnet sind.'
3. Bewehrung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Bewehrung geradlinig (1), schlaff oder vorgespannt mit an den Enden angeordneten Verankerungsschlaufen (2) ausgebil-? det ist·
4· Bewehrung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Lastverteilungsmatte (6) aus einzelnen steifen Streifen, Seilen oder Bändern mit kraftschlüssiger Verbindung an den "einzelnen Kreuzungspunkten und mit oder ohne an den Stirnseiten der Längsstreifen angeordneten Verankerungsschlaufen (2) oder Verankerungen (5) ausgebildet ist· ' .
5· Bewehrung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese steif als Verteilerstab oder bügelartig als Bügel (8) geformt und mit der tragenden Bewehrung aus Stahl (7) verbunden ist.
- Hierzu 3 Seiten Zeichnungen -
DD25734583A 1983-12-01 1983-12-01 Bewehrung fuer beton DD219820A1 (de)

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