DD219832A1 - Zweiteilige einweg-eckverbindung - Google Patents

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DD219832A1
DD219832A1 DD25398683A DD25398683A DD219832A1 DD 219832 A1 DD219832 A1 DD 219832A1 DD 25398683 A DD25398683 A DD 25398683A DD 25398683 A DD25398683 A DD 25398683A DD 219832 A1 DD219832 A1 DD 219832A1
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DD
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dowel
connection
socket
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corner
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Application number
DD25398683A
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English (en)
Inventor
Harri Rosch
Harry Haring
Helmut Samuel
Hans Siwakowski
Heinz Krause
Walter Bosse
Heinz Fritzsche
Original Assignee
Kombi Moebel Weissenfels Veb
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Abstract

Die zweiteilige Einweg-Eckverbindung findet bei der Moebelherstellung, speziell der Kastenmoebelfertigung Anwendung. Ziel der Erfindung ist es, einen Eckverbindungsbeschlag herzustellen, der einen einfachen montagearmen Zusammenbau von zerlegt versandten Kastenmoebelbauteilen gestattet. Durch den Eckverbindungsbeschlag werden zwei Moebelbauteile, die rechtwinklig und stumpf aufeinandertreffen, ohne Verschraubung und zusaetzliche Arretierung unloesbar miteinander verbunden. Zur Aufnahme der Beschlagteile werden in die Bauteile zylindrische Bohrungen eingebracht, in die diese eingedrueckt und verleimt werden. Der Verbindungsbeschlag besteht aus einer Buchse und einem Duebel, die aus einem elastischen Plastmaterial gefertigt sind. Die Verbindung wird durch das Eindruecken des Duebels in die Buchse hergestellt. Die Verbindungskraft ergibt sich durch das Ineinanderhaken der widerhakenfoermigen Feinrillung am Duebel aussen und in der Buchse innen.

Description

Titel der Erfindung
ι ,
Zweiteilige Einweg-Eckverbindung
· . ' ' . ·
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung.findet bei der Möbelherstellung, speziell bei der Kastenmöbel fertigung Anwendung, wobei eine einfache Montage der Möbelbauteile mittels eines kostengünstigen Beschlages möglich ist und die Qualität des Erzeugnisses gesteigert wird.
Durch die Erfindung wird die Montage von zerlegt versandten Möbeln für den Verbraucher wesentlich vereinfacht und qualitativ verbessert.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Die bekannten technischen Lösungen beziehen sich ausschließlich auf Eckverbindungen, die mit hohem techrnischem Aufwand und komplizierten materialintensiven Beschlägen zu realisieren sind.
Bekannt sind Exenterverbindungen, die eine Montage nur über viele Teilarbeitsschritte erlauben und bei denen eine Verbindung zwischen den mit den Beschlagteilen versehenen Möbelbauteilen durch zusätzliche Elemente hergestellt wird.
Eine weitere technische Lösung stellen Dübelverbindungen dar, die entweder in den unterschiedlichsten Ausführungen verschraubt werden oder bei denen unter Verwendung von zusätzlichen Beschlägen eine Arretierung erfolgt. .
Alle bisherigen Lösungen sind mehrteilig, müssen in der Tiefe und zueinander genau fixiert werden oder werden von einer dritten Seite aus festgestellt. Die genannten Lösungen erfordern einen sehr hohen Aufwand an Arbeitszeit und Material.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Eckverbindungsbeschlag herzustellen, der einen einfachen montagearmea Zusammenbau von zerlegt versandten Kastenmöbelbau teilen gestattet. Die Montage der zweiteiligen Einweg-Eckverbindung ist technologisch einfach und mit geringem Einsatz an Arbeitszeit und Material möglich. Die beiden an den Kastenmöbelbauteilen angebrachten Beschlagteile sind nach der Montage nicht mehr sichtbar. Durch den Eckverbindungsbeschlag wird eine nicht lösbare Verbindung mit ausreichend großer Festigkeit hergestellt. ^ Die Verbinduqgskraft wird einerseits durch den Einsatz eines elastischen Beschlagmaterials und andererseits durch die Formgebung der Beschlagteile Dübel außen und Buchse innen hervorgerufen.
Beim Einbringen der Beschlagteile in die Möbelbauteile ist eine genaue Tiefenfixierung nicht notwendig.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Eckverbindungsbeschlag zu fertigen, durch den die Verbindung der Möbelbauteile ohne Verschraubung und zusätzlicher Arretierung erfolgt. Durch die vorliegende Erfindung werden Eckverbindungen bei Kastenmöbeln hergestellt, wobei zur Bildung der Ecke zwei Bauteile rechtwinklig und stumpf aufeinandertreffen.
Merkmale der Erfindung
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ' in die zu verbindenden Kastenmöbei bauteile zylindrische Bohrungen eingebracht werden, in welche die Beschlagteile eingedrückt und verleimt werden. Der zweiteilige Eckverbindungsbeschlag besteht aus einer Buchse und einem Dübel, die aus einem elastischen Plastmaterial gefertigt sind. ;
Der 3uchsenmantel ist mit Befestigungsgrillen überzogen und die Buchsenbohrung besitzt eine Feinrillung, die einen widerhakenähnlichen Querschnitt aufweist. Die Buchse wird in das Möbelbauteil verleimt, bei dem sich die zylindrische Bohrung auf der Breitfläche befindet. Zur besseren Verleimung wurde in die äußere Mantelfläche der Buchse eine Leimnut eingearbeitet.
Die Oberfläche des Dübels ist ebenfalls mit Feinrillen mit einem widerhakenähnlichen Querschnitt und einer Leimnut versehen. Der Dübel wird in die zylindrische Bohrung des Möbelbauteiles verleimt, bei dem sich diese Bohrung in der Schnvalfläche befindet.
Die beiden Beschlagteile werden durch kurzzeitige Druckbel-astung ineinandergebracht. Durch die ineinanderfassenden Feinril.len der Beschlagteile und die Elastizität wird eine nicht lösbare Verbindung hergestellt, die auftretenden Druck-, Zug- und Scherbelastung staridhält. Das Ineinanderfassen der Feinrillen ist unabhängig von einer exakten Tiefenfixierung der Beschlagteile in den Möbelbauteilen.
Ausführungsbeispiel '
In die Breit fläche eines Möbelbauteils 1 wird eine '-'' zylindrische Bohrung 2 eingebracht. In die Bohrung 2 wird eine Buchse 3 aus elastischem Plastmaterial mittels einer Spezialdruckvorrichtung eingebracht und verleimt. Die Buchse 3 weist auf der äußeren Mantelfläche Befestigungsrillen 4 und eine Leirnnut 5 und auf der inneren Mantelfläche eine widerhakenähnliche Feinrillung 6 auf. Die Sc h.raal fläche des zweiten Möbelbauteiles 7 wird mit einer zylindrischen Dübelbohrung 8 versehen. In die Dübelbohrung 8 wird mit Hilfe eines Dübeleintreibautomaten der Dübel 9 eingetrieben. Der Dübel 9 weist auf der Oberfläche eine widerhakenähnliche Feinrillung 10 und eine Leimnut 11 auf.
Durch eine kurzzeitige Druckbelastung werden die Möbelbauteile 1 und 7 miteinander verbunden.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1. . ' ' . . ' "-
    Zweiteiliger Einweg-Eckverbindungsbeschlag zur Verbindung von zwei Bauteilen, die unter Bildung einer Ecke aneinandertreffen gekennzeichnet dadurch, daß in die Breitseite eines Bauteiles eine zylindrische Bohrung eingebracht wird, in die eine Buchse, deren äußerer Mantel mit Befestigungsrillen überzogen und insdem sich eine Leimnut befindet und deren innerer Mantel eine widerhakenähnliche Feinrillung aufweist, eingeleimt wird, daß in die Schmal fläche des zweiten Bauteiles eine zylindrische Dübelbohrung eingebracht wird, in die ein Dübel, der eine widerhakenähnliche Feinrillung auf der Oberfläche und eine Leimnut aufweist, verleimt wird, daß die beiden Bauteile durch eine kurzzeitige Druckbelastung miteinander verbunden werden.
    Zweiteiliger Einweg-Eckverbindungsbeschlag nach i-Punkt : gekennzeichnet dadurch, daß die Beschlagteile und Dübel aus einem elastischen Plastmaterial bestehen. ''".-
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD25398683A 1983-08-16 1983-08-16 Zweiteilige einweg-eckverbindung DD219832A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITUB20153854A1 (it) * 2015-09-24 2017-03-24 Hartwig Kamelger Giunto per mobili e mobile realizzato con esso

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