DD219927A1 - Wendevorrichtung fuer drehpfluege - Google Patents

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DD219927A1
DD219927A1 DD25434983A DD25434983A DD219927A1 DD 219927 A1 DD219927 A1 DD 219927A1 DD 25434983 A DD25434983 A DD 25434983A DD 25434983 A DD25434983 A DD 25434983A DD 219927 A1 DD219927 A1 DD 219927A1
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turning
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hydraulic
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switching unit
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DD25434983A
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Inventor
Wilfried Reiferth
Manfred Berger
Diethelm Nebel
Original Assignee
Fortschritt Veb K
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/421Turn-wrest ploughs with a headstock frame made in one piece

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung fuer Drehpfluege mit hydraulischem Wendezylinder. Die bekannten Wendevorrichtungen mit hydraulischem Wendezylinder sind mit mechanischen oder hydraulischen Umschaltvorrichtungen ausgeruestet, um den Wendezylinder im Totpunkt umzusteuern. Diese Umsteuereinrichtungen weisen oft nicht die notwendige Funktionssicherheit auf. Nach der Erfindung wird die Umsteuerung durch die Anordnung einer elektrischen bzw. elektronischen Schalteinheit zwischen einem feststehenden Pflugteil und einem bei der Wendung bewegten Pflugteil vorgenommen. Die elektronische Schalteinheit steuert ueber einen Stellmotor das hydraulische Umsteuerventil. Dadurch wird die Funktionstuechtigkeit der Wendevorrichtung wesentlich erhoeht und die Wartung erleichtert. Fig. 1

Description

Wendevorrichtung für Drehpflüge
Anwendungsgebiet:
Die Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung für Drehpflüge mit hydraulischem Wendezylinder.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Moderne Drehpfiüge werden hydraulisch gewendet. Dazu ist zwisohen dem Kurbelzapfen der Drehwelle und dem Pflugkopfstück ein doppelt wirkender hydraulischer Arbeitszylinder angeordnet, der mittels entsprechender Steuerventile den Pflug zunäohst durch Einfahren der Kolbenstange des Hydraulikzylinders um eine Vierteldrehung wendet und danach durch Ausfahren der Kolbenstange den Pflug um eine weitere Vierteldrehung in seine neue, insgesamt etwa 180° gewendete Lage bringt·
Die Schwierigkeit bei dieser Wendevorrichtung liegt in der sicheren Überwindung der Totpunktlage in Verbindung mit der Umschaltung der Druckölzufuhr von einer Kolbenseite auf die andere in diesem Bereich.
Dazu sind mechanische UmschaItvorrichtungen für die Betätigung der Steuerventile bekannt· So ist nach der DE-OS 1 937 382 in der Nähe des oberen Anlenkpunktes des Wende Zylinders am Pflugkopfstück eine Steuerfläche angebracht, die den Stößel für den Steuerkolben des Steuergerätes betätigt. Damit wird der Druckölfluß während des Schwenkens des
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WendeZylinders im Bereich der oberen Totpunktlage umgeschaltet.
Es sind auch hydraulische Umschaltvorrichtungen bekannt. Haoh der DE-OS 3 007 992 beispielsweise sind die Steuerventile im Kopf des Drehzylinders angeordnet und mittels Kanälen mit dem Zylinderraum über dem Kolben verbunden. Die Umsteuerung des Ventils erfolgt durch den Druckanstieg des Hydrauliköles im Bereich des oberen Totpunktes des Kolbens.
Die mechanischen Umschaltvorrichtungen sind nachteilig, da sie einem gewissen Verschleiß unterliegen und ständig gewartet werden müssen. Die Schaltelemente sind offen und ohne jeden Sohutz am Pflug angebracht, so daß es leicht zu Beschädigungen bzw. Veränderungen der Einstellung durch äußere Krafteinwirkung kommen kann.
Die Umschaltung auf hydraulischer Basis ist durch die erforderliche Präzission der Steuerteile sehr empfindlich gegen Ö!verschmutzung. Bei modernen hydraulischen Wendevorrichtungen »bei denen der Wendezylinder mit dem Umsteuerventil zu einem Ventil-Zylinderblock zusammengefügt ist, ist es bei Schäden erforderlich, diese hydraulische Einheit komplett auszutauschen.
Trotz aller Versuche, die hydraulischen Wendevorrichtungen in ihrer Funktionsisicherheit zu verbessern, zeigt die Praxis, daß immer wieder Schwierigkeiten auftreten, den Wendezylinder so umzuschalten, daß er mit Sicherheit in der eingeleiteten Wenderichtung den Pflug weiterdreht. Durch Hangneigung, Fahrwerksstoße, Druckverluste und falsche Bedienung kommt es häufig vor, daß der Pflug in halb gewendeter Lage, d.h. in der Totpunktlage der Wendevorrichtung hängen bleibt, zurüoksohlägt oder verklemmt, so daß oft nur durch das Geschick des Bedienungspersonals, natürlich mit entsprechendem Zeitverlust, die Wendung vollzogen werden kann. Diese Erscheinung beweisen letztlich auch die relativ zahlreichen Erfindungen,
die die hydraulischen Wendevorrichtungen von diesem Mangel befreien wollen· Eine der Ursachen für diesen Hangel liegt in der ungenügenden Exaktheit des Unisteuervorganges« Die Hydraulik weist eine bestimmte Trägheit in ihrer Reaktionsgeschwindigkeit auf, die nur schwer zu kompensieren ist. Die Ablaufgeschwindigkeit der hydraulischen Steuervorgänge schwankt infolge sich ändernder Beschaffenheit des Drucköles, TemperatürSchwankungen, (^verschmutzungsgrad usw.· Dazu kommen noch Schwankungen der kinetischen Energie des Pfluges im Zeitpunkt der Umsteuerung durch unterschiedliche Umfeldbedingungen, wie Hanglage, Bodenbeschaffenheit, Fahrbahnstoße· Aus diesen Mängeln erklären sich zumindest teilweise die aus der Literatur und Praxis bekannten Kritiken an der Funktionssicherheit der bekannten hydraulischen Wendevor- ' richtungen·
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Punktionssioherheit des Drehpfluges·
Wesen der Erfindung: /
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die hydraulische Wendevorrichtung mit einer Umsteuereinrichtung zu versehen, die funktionssicher und präzise die Wendung des Pfluges ermöglicht und eine lange Lebensdauer aufweist· Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß zwischen dem feststehenden Pflugkopfstück und einem sich gegenüber dem Pflugkopfstück bewegenden Pflugteil eine elektrische Schalteinheit zum Schalten des hydraulischen Umsteuerventils angeordnet ist. Bevorzugt wird eine elektronische Schalteinheit zum berührungslosen Schalten, die im Bereich der Totpunktlage angebracht ist. Vorzugsweise ist die elektronische Schalteinheit einerseits am Pflugkopfstück, andererseits an dem Wendearm der Wendevorrichtung befestigt·
:,, " · , .' :.· .;.; . :· · V ' 4-, Die elektronische Schalteinheit besteht aus einem induktiven Geber, dem ein Schaltverstärker mit Selbsthaltung zugeordnet ist. Am Ausgang des Schaltverstärkers ist der Stellmotor für das hydraulische ümsteuerventil angeschlossen. Vor der Schalteinheit ist ein Öldruckschalter angeordnet, der an der Druckölleitung der Hydraulikanlage angeschlossen ist» Die Funktionsweise der Wendevorrichtung ist folgende:v. Zum Auslösen des WendeVorganges wird die hydraulische Leitung mit|Druok beaufschlagt. Dieser Druck bewirkt einerseits die Drehung des Pfluges in der Totpunktlage durch Ausfahren der Kolbenstange des Wendezylinders, andererseits betätigt er den Öldruckschalter und schaltet die elektronische Schalteinheit ein. Sobald der Wendezylinder die Totpunktlage erreicht, gerät das Schaltstück in den Wirkungsbereich des induktiven Gebers, der sofort über den Schaltverstärker den Stellmotor für das Umschalten des Umsteuerventils betätigt· Die Selbsthaltung des Schaltverstärkers bewirkt, daß der Stellmotor auch nach dem Überschreiten der Totpunktlage bis zur vollständigen Wendung des Pfluges betätigt wird. Erst mit dem Druckabfall in der hydraulischen Leitung wird durch Lösen des Öldruckschalters der elektronische Teil der Wendevorrichtung wieder außer Betrieb gesetzt und ist für die Rückwendung des Pfluges bereit. Der Vorteil der Erfindung liegt in der Verringerung der hydraulischen Bauteile und deren Auswechslung gegen die elektronischen Baugruppen. Die Kombination zwischen der schnell und exakt wirkenden Elektronik ermöglicht die sichere Wendung des Pfluges bei allen Betriebsbedingungen. Der Impuls für das Umschalten des WendeZylinders im richtigen Zeitpunkt steht sofort zur Verfügung, während die Trägheit des nachgeordneten hydraulischen Steuerventils der Wendevorrichtung Gelegenheit gibt, sich über den Totpunkt hinwegzubewegen. Dazu genügen schon wenige Winkelgrade. Heben der hohen Punktionssicherheit der Elektronik bedarf es keinerlei Wartung. Fehler in der Wendevorrichtung lassen sich durch die Kombination elektronispher und hydraulischer
Bauteile leichter lokalisieren, ao daß die gesamte Vorrichtung wartungsfreundlicher wird. ^
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert*
In der zugehörigen Zeichnung zeigen: Pig. 1 Seitenansicht der Wendevorrichtung am Pflug in Totpunktlage
Fig. 2 Frontansicht der Wendevorrichtung in Arbeitslage Fig. 3 Aufbau der elektronischen Schalteinheit
Der Drehpflug besteht in bekannter Weise aus dem Pflugkopfstück 1 mit den Befestigungsbolzen 2j3 für die Anbringung am Traktor, dem Werkzeugträger 4 «Bit den Pflugkörpern 5 und der Wendevorrichtung 6, -
Der Werkzeugträger 4 ist im Wendelager 7 des Pflugkopfstückes drehbar gelagert. Die Wendewelle 8 ist mit dem Wendearm 9 versehen, an dem .der hydraulische Wende zylinder 10 angreift, der andererseits an der Konsole 11 des Pflugkopfstüokes 1 sohwenkbar gelagert ist. Die Verriegelungseinrichtung für die Arbeitslagen des Pfluges wurden nicht dargestellt.
Am Fuß der Konsole 11, etwa lo'trechi; unter dem oberen Lager des WendeZylinders 10, also im Bereich der( Totpunktlage der Wendevorrichtung nach der halben Drehung des Pfluges, ist die elektronische Schalteinheit 13-angebracht. Das zugehörige Schaltstück 14 ist am Wendearm 9 befestigt, so daß dieses der Schalteinheit 13 in der Totpunktlage gegenüber.steht· Am Wendezylinder 10, oder auch an einer anderen Stelle des Pfluges, ist das hydraulische Umsteuerventil 15 angebracht, von dem die hydraulischen Leitungen 16$ 17 zum Hydrauliksystem des Traktors führen. Das Unasteuerventil 15 ist mit einem elektrischen Stellmotor 18 ausgestattet, der von der Schalteinheit gesteuert wird. Entsprechende elektrische Leitungen 19;20 verbinden den Stellmotor 18 mit der Schalteinheit 13 und einer
Stromquelle, beispielsweise mit dem Traktor· Die elektronische Schalteinheit 13 besteht aus dem induktiven Geber 21 und dem Schaltverstärker 22, der mit einer Selbsthaltung ausgestattet ist. Am Ausgang des Schaltverstärkers 22 ist der Stellmotor 18 für das Umsteuerventil 15 angebracht. Vor der Schalteinheit 13 ist der Öldruckschalter 23 angeordnet. '. ' ' " ' . ' . ". .

Claims (6)

Erfindungsanspruch
1. WendeVorrichtung für Drehpflüge mit hydraulischem Wendezylinder, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem feststehenden Pflugkopfstück (1) und einem sich, gegenüber dem Pflugkopfstüok (1) beim WendeVorgang bewegenden Pflugteiles (9}10) eine elektrische Schalteinheit (13) zum Schalten des Umsteuerventils (15) angeordnet ist.
2. Wendevorrichtung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektronische, berührungslos erregbare Schalteinheit (13) im Bereich der Totpunktlage der Wendevorrichtung (<£) angeordnet ist.
3. Wendevorrichtung nach Pkt. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Schalteinheit (13) am Pflugkopfstück (1) und das Schaltstück(14) am Wendearm (9) angeordnet ist.
4. Wendevorrichtung naoh Pkt. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Umsteuerventil (15) ein elektrischer Stellmotor (18) angeordnet ist, der von der Sohalteinheit (13) gesteuert wird.
5· Wendevorrichtung nach Pkt· 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohalteinheit (13) einen Induktionsgeber (12) und einen Schaltverstärker (22) mit elektronischer Selbsthaltung aufweist, dessen Ausgang am Stellmotor (18) angeschlossen ist.
6. Wendevorrichtung nach Pkt. 1 bis 5f daduroh gekennzeichnet, daß vor der Schalteinheit (13) ein Öldruckschalter (23) angeordnet ist, der an der hydraulischen Druckleitung (16) angeschlossen ist. ' '
Hierzu: 2 Blatt Zeichnungen I
DD25434983A 1983-08-30 1983-08-30 Wendevorrichtung fuer drehpfluege DD219927A1 (de)

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DE19942504A1 (de) * 1999-09-07 2001-03-15 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zum Wenden eines an einem landwirtschaftlichen Fahrzeug angelenkten Anbaugeräts, insbesondere eines Drehpfluges

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