DD220040A1 - Pvc-kleber fuer die beflockung von flaechengebilden - Google Patents

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DD220040A1
DD220040A1 DD25715883A DD25715883A DD220040A1 DD 220040 A1 DD220040 A1 DD 220040A1 DD 25715883 A DD25715883 A DD 25715883A DD 25715883 A DD25715883 A DD 25715883A DD 220040 A1 DD220040 A1 DD 220040A1
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pvc
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plastisol
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DD25715883A
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Bernd Riedel
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Schwarza Chemiefaser
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Abstract

Die Erfindung betrifft thermisch aushaertbare Kleber, insbesondere fuer die Herstellung beflockter textiler Erzeugnisse. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, oekonomisch guenstig PVC-Plastisolzusammensetzungen mit Eignung fuer die Herstellung von beflockten textilen Flaechengebilden zu erreichen, die eine niedrige Anfangsviskositaet, relativ stabiles Viskositaetsverhalten ueber die Zeit und ausgehaertet ein gutes Haftvermoegen zu partiell eingebrachten Flockfasern garantieren. Erfindungsgemaess ist der Kleber ein PVC-Plastisol, welches aus 66-71 Masse-% PVC-Emulsionspolymerisat mit einem K-Wert von 67-71, bestimmt nach TGL 28475/02 und einer Korngroesse 63 mm, 24-31 Masse-% Alkylphenylsulfonsaeureester und 3-5 Masse-% Dibutylphthalat besteht.

Description

Titel der Erfindung ,
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PVC-Kleber für die Befleckung- von Flächengebilden Anwendungsgebiet der Erfindung
Erfindungsgemäß zusammengesetzte Piastisole-eignen sich als thermisch aushärtbare Kleber, insbesondere für die Herstellung befleckter textiler Erzeugnisse, die als Raum- und technische Textilien Verwendung finden können.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
In Abhängigkeit von den gewählten PVC-Typen, den verwendeten Weichmachern und den sonstigen Ansatzbedingungen zeigen PVC-Plastisole bei ihrer Lagerung beginnend vom Ende der Herstellung bis zu ihrer Weiterverarbeitung, die oftmals erst nach Stunden oder Tagen erfolgt, erhebliche Viskositätsschwankungen. Vor allem die für die Verwendung als Beflockungskleber geeigneten PVC-Typen, beispielsweise "Scovinyl-PVC-E-esai" ergeben Piastisole, die eine extrem hohe Anfangsviskosität besitzen, welche nach 3 - 8 Stunden auf ein Minimum sinkt, um danach langsam wieder anzusteigen. .
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Diese Piastisole können erst nach Erreichung des Minimums als BefIqckungskleber eingesetzt werden, was eine Zwischenlagerung erforderlich macht.
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Dieser Nachteil kann nach dem Stand der Technik durch den Zusatz von Viskositätserniedrigern, wie Polyäthylenoxid, äthoxylierte Fettaraine, Amine, die eine Dissoziationskonstante von über 1O~ besitzen, und Ammoniumsalzen mit Alkylresten von insgesamt 11 - 23 Kohlenstoffatomen, beseitigt werden (US-PS 2 548 433, US-PS 2 810 703, US-PS 2 654 186, FR-PS 1 100 098). Gedoch wird durch den Zusatz derartiger Substanzen zum Plastisol die Haftung von Polyamidflockfasern im ausgehärteten Weich-PVC-Film sehr stark erniedrigt, so daß diese'Piastisole nicht als Beflockungskleber geeignet sind. Beflockte Produkte, die mit einem solchen Kleber hergestellt wurden, besitzen eine' ungenügende Abriebfestigkeit. ,
Plastisole aus Mischungen von zwei oder mehreren verschiedenen Weichmachern und PVC können eine Verbesserung der Aushärtbarkeit des Plastisols und der physikalischen Parameter des Weich-PVC-Films bewirken. Da sich die Viskosität: bei Verwendung von mehreren Weichmachern additiv gemäß den Anteilen und dem Löseverhalten der Weichmacher gegenüber PVC einstellt und alle für Herstellung von Beflockungsklebern geeigneten Weichmachern in, Verbindung mit PVC^Emulsionspolymerisat (K-Wert 67 - 71 nach TGL 28 475/02 und Korngröße '<.63jum) Plastisole mit hoher Anfangsviskosität ergeben, ist eine Reduzierung der hohen Anfangsviskosität durch Mischungen verschiedener Weichmacher nicht zu./erwarten^
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, ökonomisch günstig PVC- , Plastisolzusamraensetzungen mit relativ stabilem Viskositätsverhalten zur besonderen Eignung für die Herstellung von beflockten textilen Flächengebilden zu entwickeln. .
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem PVC-Kleber auf der Grundlage von PVC-Emulsionspolymerisat^ mit einem K-Wert von 67 - 71 bestimmt nach TGL 28 475/02 und einer Korngröße < 63 /jm und Alkylphenylsulfonsäureester eine niedrige Anfangsviskosität, relativ stabiles Viskositätsverhalten über die Zeit, sofortige Verarbeitbarkeit ohne Zwischenlagerung und ausgehärtet ein gutes Haftvermögen von partiell eingebrachten Flockfasern zu erreichen.
Die Aufgabe wird dadruch gelöst, daß der Kleber ein PVC-Plastisol ist, welches aus 66 - 71 Massel PVC-Eraulsionspolymerisat mit einem K-Wert von 67 - 71, bestimmt nach TGL 28 475/02 und einer Korngröße < 63 pm, 24-31 Massel Alkylphenylsulfonsäureester und 3 - 5 Massel Dibutylphthalat besteht.
Sowohl Alkylphenylsulfonsäureester als auch Dibutylphtha« lat ergeben mit PVC-tmulsionspolymerisat (K-Wert 67 nach TGL 28 475/02, Korngröße < 63^um) Plastisole mit hoher Anfangsviskosität, wobei Dibutylphthalat aufgrund seines größeren Löseverhaltens für PVC, Plastisole mit wesentlich höherer Viskosität entstehen läßt, als bei Verwendung von Alkylphenylsulfonsäureester.
Werden Gemische beider Weichmacher einges-etzt, entsteht bei einem Anteil von > 7 Masse% Dibutylphthalat erwartungsgemäß durch das höhere Löseverhalten des Dibutylphthalates eine signifikante Erhöhung der Viskosität des Plastisols.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß ein Anteil von nur 3 - 5 Masse% Dibutylphthalat und 24 - 31 Massel Alkylphenylsulfonsäureester im Plastisol, gegenüber PIastisolen mit gleichen PVC-Anteilen und ausschließlicher Verwendung von Alkylphenylsulfonsäureester als 'Weichmacher, eine rapide Verringerung der Anfangsviskosität eintritt. ... ' ' \ : '' \ ' :.
Darüber hinaus wird durch Dibutylphthalat im erfindungsgemäßen Gemisch das gute Viskositätsverhalten des PVC-Plastisols in Abhängigkeit von der Standzeit nicht verändert. Erfindungsgemäß gemischte Plastisole können ohne Zwischenlagerung sofort als Beflockungskleber eingesetzt werden, wobei der auf einen Träger aufgetragene PVC-Plastisol-Film die eingebrachten Flockfasern gut haften läßt und das erzeugte beflockte Flächengebilde eine gute Abriebfestigkeit besitzt.
Die Erfindung soll am folgenden Beispiel erläutert werden. Als PVC-Emulsionspolymerisat mit dem K-Wert 67 - 71, bestimmt nach TGL 26 475/02 und einer Korngröße < 63 wird "Scovinyl-PVC-E-6921" und als Alkylphenylsulfonsäureester wird "Mesanjoll* verwendet. .
- 5 - ... .; . .
AusfQhrungsbelspiel
In einem Gefäß werden unter Rühren nacheinander 156 kg Mesamoll, 30 kg Pibutylphthalat und 414 kg Scovinyl-PVC-E-6921 eingetragen und 30 min bei 20 -. 30 0C intensiv verrührt. Das daraus erhaltene Plastisol besitzt bei 25 0C eine Auslaufzeit von 850 sek (Auslaufbecher Düsendurchmesser 6 mm).
Ein Vergleichsplastisol hergestellt analog dem erfindungsgemäßen Beispiel aus 186 kg Mesasnoll und 414 kg Scovinyl-PVC-E-6921 besitzt dagegen bei 25 0C eine Auslaufzeit von 2400 sek und erreicht erst nach 7 Stunden eine Auslaufzeit von 1025 sek.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    PVC-Kleber für die Beflockung von Flächengebilden, auf der Grundlage eines PVC-Plastisols aus einem PVC-Emulsionspolymerlsat mit einem K-Wert von 67 - 71, bestimmt nach TGL 28 475/02 und einer Korngröße -^ 63 yum und , Weichmacher aus Alkylphenylsulfonsäureester, gekennzeichnet dadurch, daß der Kleber ein PVC-Plastisol ist, welches aus 66—71 Massel PVC-Emulsionspolymerisat mit einen K-Wert von 67 - 71, bestimmt nach TGL 28 475/ 02 uhd einer Korngröße < 53 /jm, 24 - 31 Massel Alkylphenylsulfonsäureeester und 3 - 5 Masse% Qibutylphthalat besteht. /
DD25715883A 1983-11-28 1983-11-28 Pvc-kleber fuer die beflockung von flaechengebilden DD220040A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004001493A1 (de) * 2004-01-09 2005-08-04 Henkel Kgaa Spaltüberbrückender Cyanacrylat-Klebstoff

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DE102004001493A1 (de) * 2004-01-09 2005-08-04 Henkel Kgaa Spaltüberbrückender Cyanacrylat-Klebstoff

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