DD220372A1 - Lamellenbremse - Google Patents

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DD220372A1
DD220372A1 DD25441983A DD25441983A DD220372A1 DD 220372 A1 DD220372 A1 DD 220372A1 DD 25441983 A DD25441983 A DD 25441983A DD 25441983 A DD25441983 A DD 25441983A DD 220372 A1 DD220372 A1 DD 220372A1
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DD
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brake
slats
disc brake
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braking
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DD25441983A
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Inventor
Rainer Wend
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/28Means for securing sliding members in any desired position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE LAMELLENBREMSE, DEREN EINSATZ AUCH ALS KLEMMUNG UND SICHERHEITSKUPPLUNG UNTER BEENGTEN RAUMVERHAELTNISSEN VORTEILHAFT IST. ZIEL DER ERFINDUNG IST EINE BREMSE, DIE MIT GERINGEREM TECHNISCHEN AUFWAND UND KLEINER BAUWEISE HOHE BREMSMOMENTE UND EINE SPIELFREIE KLEMMUNG GEWAEHRLEISTET. DER ERFINDUNG LIEGT DIE AUFGABE ZUGRUNDE, EINE LAMELLENBREMSE ZU SCHAFFEN, BEI DER IM ABGEBREMSTEN ZUSTAND BEI RICHTUNGSWECHSEL DES AUF DIE BREMSE WIRKENDEN DREHMOMENTES EIN SPIEL IN DER BREMSE VERMIEDEN WIRD UND BEI DER SICH BEIM LOESEN DER BREMSE DIE LAMELLEN SELBSTTAETIG VONEINANDER LOESEN. DIE AUFGABE WIRD DADURCH GELOEST, DASS DIE JEDEM DER BEIDEN RELATIV ZUEINANDER ABZUBREMSENDEN BAUTEILE ZUGEORDNETEN LAMELLEN FEST MIT DIESEN VERBUNDEN SIND. ZWISCHEN DEN EINZELNEN LAMELLEN BEFINDEN SICH AN DER BEFESTIGUNGSSTELLE ZWISCHENLAGEN, DIE IM WESENTLICHEN DIE GLEICHE DICKE HABEN, WIE DIE GEGENUEBER LIEGENDEN LAMELLEN.

Description

Titelt
Lamellenbremse
Anwendungegebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Lamellenbremse, deren Einsatz auch als Klemmung und Sicherheitskupplung unter beengten Raumverhältnissen vorteilhaft ist» Sie ist besonders für die Gerätetechnik geeignet«
Charakteristik der bekannten technischen Lesungen
In der Technik sind viele Aufgabenstellungen bekannt, nach denen swei relativ zueinander bewegliche Bauteile abgebremst oder in bestimmten Stellungen in ihrer Relativlage lösbar fixiert werden sollen. Dazu werden Bremsoder Klemmeinrichtungen verwendet. Die einfachsten dieser Einrichtungen sind nach dem Prinzip der Einscheibenbremse aufgebaut, wobei je nach erforderlichem Bremsmoment die Größe der Reibfläche und der Anpreßdruck des Bremselementes gewählt wird. Zur Erzielung größerer Brerasmomente bei relativ kleiner Bauweise werden eine Anzahl Reibpaärungen in Form von Lamellen parallel geschaltet. Die so. entstandenen Lamellenbremsen (Beckert, M.; .Maschinenelemente» Fertigungstechnik, Betriebsmeß-, ' Steuerungs- und Regelungstechnik, VEB Fachbuchverlag Leipzig 1973* S 154) sind analog den Lamellenkupplungen
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aufgebaut. Die Lamellen sind dabei als plangeschliffene in sich starre blanke oder mit einem Reibbelag versehene Stahlscheiben ausgeführt. Diese werden beim Bremsen durch geeignete Hebel oder ähnliche Mittel axial gegeneinander verschoben, so daß ihre Reibflächen aufeinander gepreßt werden und ein Reibmoment erzeugt wird» Dabei sind die Lamellen jeweils wechselweise in einem der beiden Bauteile formschlüssig gegen Verdrehen gesichert· Nachteilig bei dieser Lösung ist das durch den Formschluß bedingte Spiel zwischen den einzelnen Lamellen und dem zugehörigen Bauteil. Ein v/eiterer Nachteil liegt darin, daß auch im gelbsten Zustand ein beträchtliches Restbremsmoment vorhanden ist, da sich die Lamella nicht vollständig voneinander lösen« Dies ist besonders dann! störend, wenn sowohl eine zuverlässige Bremsung bzw. Klemmung als auch eine besondere Leichtgängigkeit bei gelöster Bremse gefordert sind·
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat zum Ziel, die genannten JTachteile zu beseitigen. Insbesondere soll eine Bremse geschaffen werden, die mit geringem technischen Aufwand und bei kleiner Bauweise hohe Bremsmomente gewährleistet. Weiterhin soll im abgebremsten Zustand eine spielfreie Klemmung möglich und im gelösten Zustand ein geringes Restmoment vorhanden sein.
Darlegung; des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lamellenbremse sum Abbremsen der Relativbewegung zweier Bauteile mit einer Anzahl wechselweise mit den Bauteilen verbundener einander oberlappenter und mit den Bauteilen relativ zueinander bewegbarer Lamellen so zu gestalten, daß im abgebremsten Zustand bei Richtungswechsel des auf die
Bremse wirkenden Drehmomentes ein Spiel in der Bremse verhindert wird und beim Lösen der Bremse selbsttätig ein weitestgehendes voneinander Lösen der Lamellen erfolgt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an jedem der beiden Bauteile jeweils die zugehörigen Lamellen mittels zwischen ihnen angeordneter Zwischenlagen derart befestigt sind, daß zwischen den über die Zwischenlagen hinausreichenden Teilen der Lamellen Zwischenräume entstehen, in die die am anderen Bauteil befestigten Lamellen teilweise eintauchen. Die!Zwischenlagen besitzen im wesentlichen die gleiche Dicke wie die in die Zwischenräume" eintauchenden Lamellen.
Beim Betätigen der Lamellenbremse wirkt z. B. ein Stößel auf die einander überlappenden Enden der Lamellen und verbiegt diese in geringem Maße· Dadurch kommen die Lamellen zur Anlage aneinander und es entsteht ein Bremsmoment. Vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Lamellenbremse zum Bremsen oder Klemmen von Drehbewegungen geeignet. Dabei sind die an dem rotierenden Bauteil befestigten Lamellen scheibenförmig ausgebildet. Weiterhin kann die Lamellenbremse vorteilhaft zum Bremsen von Längsbewegungen verwendet werden· In diesem Fall sind die Lamellen vorzugsweise des bewegten Bauteiles streifenförmig ausgebildet und parallel zu einer zugehörigen Längsführung befestigt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Pig 1: eine erfindungsgemäße Lamellenbremse für Drehbewegungen, '
Fig 2: die Lamellenbremse nach Fig 1 in Draufsieht.
Fig 3ϊ eine erfindungsgemäße Lamellenbremse für Längs bewegungen.
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Pig 4: die !Lamellenbremse nach Fig. 3 in Draufsicht,
In Fig. 1 und Pig. 2 ist eine erfindungsgemäße Lamellen-, bremse in Vorderansicht und Draufsicht dargestellt. Eine Vielle 1 in einem Gestell 2 drehbar gelagert. Auf einem Flansch 3 der Welle 1 sind wechselweise scheibenförmige Lamellen 5 und erste Zwischenlagen 6 mittels einer Druckplatte 4 und Schrauben 11 befestigt. In die Zwischenräume zwischen den Lamellen 5 greifen gestellfeste Lamellen 7 ein. Diese sind quadratisch gestaltet und zwischen ihnen sind dreieckige zweite Zwischenlagen 8 angeordnet. Mittels einer Druckplatte 9 und Schrauben 12 sind die gestellfesten Lamellen 7 und die zweiten Zwi~ schenlagen 8 am Gestell 2 befestigt. Ein Druckelement befindet sich oberhalb der einander überlappenden Bereiche der Lamellen 5 und 7· Die Lamellen 5 und 7 und die ersten und zweiten Zwischenlagen 6 und 8 haben gleiche Dicke. Mit a und b sind die freien Längen der Lamellen 5 und 7 gekennzeichnet«
Bei gelöster Klemmung ist das Druckelement 10 nicht mit den Lamellen in Berührung. Die Welle 1 ist bis auf ein geringes Restmoment ohne Wiederstand durch die Lamellenbremse drehbar. Wirkt durch das Druckelement 10 eine Kraft auf die Lamellen ein, so werden diese elastisch verformt und gegeneinander gepreßt. Dadurch entsteht ein Reibmoment zwischen den einzelnen Lamellen. Die Welle 1 wird abhängig von dieser Kraft gebremst oder geklemmt. Durch die gleiche Dicke der Lamellen und Zwischenlagen wäre bei gelöster Klemmung das Restmoment der Lamellenbremse nur durch Adhäsions- bzw. Kohäsionskräfte zwischen den Lamellen 5 und 7 bedingt. Praktisch ist mit einer Reihe von Einflüssen zu rechnen, die zwangsläufig eine Verspannung der ineinander greifenden Lamellen 5 und 7 und damit ein entsprechend höheres Restmoment bedingen.
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Solche Einflüsse sind Dickentoleranzen und Unebenheiten der Lamellen und Zwischenlagen. ~
DaB Restmoment läßt sich erfindungsgetnäß minimieren durch eine Vergrößerung der Dicke der Zwischenlageri, durch eine geringe Lamellendicke z. B. im Zehntelmillimetorbcreich und eine biegegünstige Gestaltung der Lamellen 5 un-ö 7j verbunden mit möglichst großen Biegelängen a, b. '
In Fig. 3 und Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel der erfinöungsgemäßen Lamellenbremse für Längebewegungen in Vorderansicht und Draufsicht dargestellt. Ein Schlitten 16 ist mittels Kugeln 17 in einer Führung 15 geführt. Auf dem Schlitten sind Lamellen 51 und Zwischenlagen mit Schrauben 111 und einer Druckplattev41 befestigt. Lamellen 71» Zwischenlagen 81 unci eine Druckplatte 91 sind mittels Schrauben 121 an der Führung 15 angebracht. iiiri Stößel 101 wirkt wiederum auf die einander überlappenden Bereiche der Lamellen 51 und 71· Das Abbremsen bzw. Klemmen und Lösen der Bremse erfolgt analog zu den Fig. 1 und 2 durch Betätigen des Stößels 101· Es ist auch'möglich» die erfindungsgemäße Lamellenbremse für. Länr.sbewegungen so zu gestalten, daß die Lamellen 71 vollständig durch die Lamellen .111 hindurchragen und beiderseitig befestigt sind. In diesem Falle erfolgt die Befestigung der Lamellen 51 an ihren beiden Enden.
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Claims (3)

  1. ErfindungGanspruch
    1. Lamellenbremse zum Abbremsen der Relativbewegung zweier ,Bauteile mit einer Anzahl wechselweise mit den Bauteilen verbundener einander überlappender und mit den Bauteilen relativ zueinander bewegbarer Lamellen, gekennzeichnet dadurch, daß an jeden der beiden Bauteile jeweils die zugehörigen Lamellen mittels zwischen ihnen angeordneter Zwischenlagen derart befestigt sind,.daß zwischen den Lamellen Zwischenräume entstehen, in die die Lamellen'des anderen Bauteiles eintauchen und daß die Zwischenlagen im wesentlichen die gleiche Dicke wie die in die Zwischenräume eintauchenden Lamellen. .
  2. 2. Lamellenbremse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die,Bremse zum Abbremsen von Drehbewegungen verwendet wird und die an dem rotierenden Bauteil befe-· stigten Lamellen als runde Scheiben ausgebildet sind.
  3. 3. Lamellenbremse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Lamellenbremse zum Abbremsen von Längsbewegungen benutzt wird und die Lamellen vorzugsweise des bewegten Bauteiles streifenförmig ausgebildet und parallel zu einer zugehörigen Längsführung befestigt, Bind»
    Hierzu *£ Seilen h\amun$*fi
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DD25441983A 1983-09-01 1983-09-01 Lamellenbremse DD220372A1 (de)

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