DD220485A3 - Verfahren zum herstellen von akkusaeure - Google Patents
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Abstract
VERFAHREN ZU SCHAFFEN, WELCHES ES GESTATTET, IN RELATIV KURZER ZEIT EINE GROSSE MENGE AKKUSAEURE HERZUSTELLEN. AUFGABE IST ES, EIN VERFAHREN ZUM MISCHEN VON KONZENTRIERTER SCHWEFELSAEURE MIT DESTILLIERTEM WASSER EINER GEWUENSCHTEN DICHTE UNTER DEFINIERTER WAERMEENTWICKLUNG ZU ENTWICKELN. DIE ZU MISCHENDEN FLUESSIGKEITEN WERDEN DURCH EINE WAERMEUEBERTRAGERBATTERIE GELEITET UND DURCH REGELTHERMOMETER WIRD DIE ZUDOSIERUNG VON H TIEF 2 SO TIEF 4 GEREGELT. DAS ANWENDUNGSGEBIET BESCHRAENKT SICH AUF DIE HERSTELLUNG VON AKKUSAEURE.
Description
Verfahren zum Herstellen von Akkusäure
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf das Mischen von Flüssigkeiten mit Flüssigkeiten.
Anwendungsobjekt ist insbesondere die Herstellung von Akkusäure·
Zu den bekannten technischen Lösungen gehören solche, bei denen Wasser in einen Mischbehälter gepumpt wird und mittels einer zweiten Pumpe konzentrierte Schwefelsäure hinzugeführt wird· Die Mengen der geförderten Flüssigkeiten werden so bemessen", daß die entstandene Mischung die gewünschte Dichte erhält· Dieses Verfahren bietet jedoch keine ausreichende Genauigkeit· Weiterhin sind Verfahren bekannt, welche durch Wiegen der entsprechenden Mengen von Wasser und Säure, gegebenenfalls in verschiedenen Gefäßen, eine bestimmte Dichte entstehen lassen, wobei die Mischung manuell oder automatisch erfolgt. Die notwendige Kühlung erfolgt mittels Schlangenkühler bzw. durch
r\ r\ /- .
Einblasen von Luft in bekannter Weise, Als eine weitere bekannte Lösung ist das in der DE-OS 2726223/ beschriebene Mischverfahren zu benennen, welches es ermöglicht, Flüssigkeiten verschiedener Dichte in einem Mischgefäß unter kontinuierlicher Dichtemessung mit Hilfe der Differenzdruckmessung in zwei verschiedenen Höhen angeordneten Blasenrohren unter Wärmeentwicklung zu mischen· Als nachteilig wirkt sich dabei die nicht ausreichende Kapazität des Kühlsystems aus, da mehr Wärme erzeugt als abgeführt wird und somit ein Temperaturanstieg eintri-tt. Bei einer Temperatur von 6Q0C muß die Säurezufuhr gestoppt werden, d. h., der Mischvorgang wird unterbrochen, da das System, bestehend aus Gefäßen, Rohrleitung und Armaturen aus Polyäthylen eine höhere Temperatur nicht zuläßt,' Dadurch wird der Mischvorgang, besonders bei größeren Mengen, sehr zeitaufwendig.
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, welches es gestattet, in relativ kurzer Zeit eine große Menge Akkusäure herzustellen.
Aufgabe der Erfindung' ist es, ein Verfahren zum Misehen Von konzentrierter Schwefelsaure mit destilliertem Wasser mit einer gewünschten Dichte unter definierter Wärmeentwicklung sowie einer Zwischenlagerung der fertigen Akkusäure zu entwickeln.
Die erfindungsgemäßen Merkmale bestehen darin, daß destilliertes Wasser über eine entsprechende Leitung in säure- und temperaturbeständige Misch- und Vorratsbehälter mit einem Fassungsvermögen von je 2 000 gelangt. Die Flüssigkeit aus dem Misch- und Vorratsbehälter wird durch die Umwälzpumpe über eine Wärmeübertragerbatterie dem Misch- und Vorratsbehälter zugeführt, wobei ein Teilstrom über den Bypass-direkt
der Umwälzpumpe zugeführt werden kann. Vor dem Eintritt in die VVärmeübertragerbatterie wird die von der Dosierpumpe kommende konzentrierte Schwefelsäure dem Destillat dosiert zugeführt. Dabei erfolgt eine Direkteindüsung der konzentrierten Schwefelsäure in das umgewälzte Geraisch. Unmittelbar nach der Mischstelle erfolgt eine Temperaturmessung zur Vermeidung eventueller Oberhitzungen mittels Regelthermometer. Das Destillat-Säure-Gemisch durchströmt danach eine VVä rraeü be rt ragerbat te rie im Gegenstromverfahren.
Ein der Wärmeübertragerbatterie nachgeordnetes zweites Regelthermometer dient zur Kontrolle-der Temperatur des Gemisches, welche durch eine Veränderung der KühjLwassermenge auf eine annähernd konstante Ausgangstemperatur des Geraisches vor dem Einleiten desselben in den Misch- und Vorratsbehälter gebracht wird. Beim Oberschreiten eines vorgegebenen Grenzwertes wird die Zudosierung von konzentrierter Schwefelsäure verändert und somit eine weitere Temperaturerhöhung verhindert·
Druckseitig der Pumpe zugeordnet befindet sich ein Meßgerät, welches zur kontinuierlichen Messung der Säuredichte dient· Das aus der Wärmetauscherbatterie geförderte Geraisch kann wahlweise ganz oder teilweise mittels entsprechender Ventileinstellung im Kreislauf der Umwälzpumpe verbleiben oder zu den Misch- und Vorratsbehältern gelangen. Der Druck im gesamten System ist so eingestellt, daß kein Kühlwasser in den Geraischkreislauf gelangt. Die kapazität der Anlage ist durch die Anzahl und Größe der Misch- und Vorratsbehälter variabel· Das Rohrleitungssystem besteht aus bis zu 2000C temperaturbeständigem Glas und ist absolut korrosionsbeständig·
Ausführungsbeispiel -.,— -
Das Verfahren wird nachstehend anhand der Fig· I - Schematische Darstellung einer Anlage für die Herstellung von Schwefelsäure verschiedener . Dichte -
.näher erläutert· ' , , Ober den Durchflußmengenmesser mit Voluraehvoreinstellung in Leitung 3 wird der (die) Misch- und Vorratsbehälter 4 mit einer bestimmten Destillatmenge aufgefüllt· Nach Inbetriebnahme der Umwälzpumpe 7 erfolgt Umwälzen des Destillates über den Wärmeübertrager 6 zurück in den Mischbehälter 4,
Vor Zudosieren der konzentrierten Schwefelsäure 2 ', zum Destillat durch Dosierpumpe 13 muß.· der Wärme-..
übertrager 6 mit Kühlwasser 1 beaufschlagt werden· Die Zugabe konzentrierter Säure erfolgt bis zum Erreichen einer Füllstandsmarke am Flüssigkeitsistand-Glas des (der) Misch- und Vorratsgefäße 4· Als Noteingriff setzen die Thermometer 8 bei Erreichen fest-
.20 gelegter max, Temperaturen vor oder nach Wärmeübertrager 6 die Dosierpumpe 13 still und schließen das Magnetventil in Leitung 2 als Sicherung gegen Rückströmen von Destillat zur konzentrierten Säure· Die Mischtemperaturen vor und nach Wärmeübertrager (Ablesung ah den Thermometern 8) sind einregelbar auf optimale Temperaturen (hohe Temperaturen zur Erhöhung des Wärmeüberganges im Wärmeübertrager 6) : durch: Veränderung der Kühlwassermenge 1; oder der Zugabemenge an konzentrierter Säure; oder durch Fahren eines Teilstromes über Bypass 14· Nach Beendigung des Zudosierens von konzentrierter Säure wird die Mischsäure weiterhin durch Pumpe 7 umgewälzt bis die gewünschte Endteraperaturerreicht ist» Entsprechend Anzeige des Dichtemeßgerätes 11 oder der Dichtemessung von entnommenen Proben wird durch Zugabe weiterer konzentrierter Säure oder von Destillat auf die Soll-Dichte korrigiert.
Claims (1)
- Erfindungsanspruchι±: - . -Verfahren zum Herstellen von Akkusäure, insbesondere > zum Mischen von Schwefelsäure und destilliertem Wasser, wobei der Mischvorgang unter Wärmeentwicklung abläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die zu mischenden Flüssigkeiten vor dem Eintritt in einen Misch- und Vorratsbehälter (4) durch eine Wärraeübertragerbatterie (6) geleitet werden und daß mittels vor und nach der Wärmeübertragungsbatterie (6) angeordneter Regelthermoraeter (8) zur Gemischtemperaturüberwachung die Zudosierung von konzentrierter Schwefelsäure durch Direkteindüsung geregelt wird.Verfahren zum Herstellen von Akkusäure gemäß Punkt i, dadurch gekennzeichnet, daß der Destillat-Schwefelsäure-Mischvorgang in einem Temperaturbereich zwischen 200C - 90°C abläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnung ! .
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