DD220686A1 - Schmiereinrichtung fuer mitnehmerbolzen an foerdereinrichtungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung fuer Mitnehmerbolzen an Foerdereinrichtungen mit einer um eine vertikale Achse rotierenden Baueinheit, wobei der Mitnehmerbolzen in einer Fuehrungsbohrung innerhalb der rotierenden Baueinheit axial verlagerbar ist. Erzielt werden soll eine verbesserte Schmierung des Mitnehmerbolzens bei weitgehender Wartungsfreiheit. Dabei ist es Aufgabe der Erfindung, eine selbsttaetige Schmierung des Bolzens zu schaffen, wobei sowohl die tragenden als auch die dichtenden Gleitflaechen vom Schmiermittel beaufschlagt werden. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe geloest, indem die rotierende Baueinheit oberhalb des Waelzlagers eine radiale Bohrung aufweist, die ueber eine im Mitnehmerbolzen ausgestaltete Ringaussparung und eine Bohrung mit der Fuehrungsbohrung verbunden ist, von der ein Kanal in eine obere Kammer abzweigt, durch die der obere Bereich des Mitnehmerbolzens hindurchreicht und deren Abflussquerschnitt zum Gehaeuseraum oberhalb oder in gleicher Hoehe der in der rotierenden Baueinheit ausgestalteten Bohrung angeordnet ist und eine Drosselstelle aufweist. Fig. 1
Description
Titel: . . .
'Schmiervorrichtung für Mitnehmerbolzen an Fördereinrichtungen
Anwendungsgebiet der Erfindung: _ . Die Erfindung ,betrifft eine .Schmiervorrichtung für Mitnehmerbolzen an.Fördereinrichtungen mit einer um eine vertikale Achse rotierenden Baueinheit, die mit einem an eine Druckumlaufschmierung angeschlossenen Wälzlager in einem drehfesten Gehäuse gelagert ist, wobei der Mitnehmerbolzen in einer Führungsbohrung innerhalb der rotierenden Baueinheit entgegen der Kraft einer Feder axial verlagerbar ist und an seinem Umfang mit Schmiermittel beaufschlagt wird. -.:"
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Vorbekannt sind verschiedenartige Fördereinrichtungen mit urn eine, vertikale Achse rotierenden Baueinheiten, ζ. B. Trommeln, Drehtische o. ä., bei denen Bolzen zur Mitnahme von' Bauteilen vorgesehen sind. Die Lagerung der rotierenden Teile erfolgt in drehtesten Gehäusen mit Wälzlagern, die oftmals an eine Druckumlaufschmierung angeschlossen, sind.-Die-Mitnehmerbolzen sind bei den bekannten Einrich-· tungen in Führungsbohrungen angeordnet, entgegen der Kraft einer Feder axial verlagerbar und mit Fettschmierung ausgerüstet. Die hierfür notwendigen Schmiernippel münden in dem aus der rotierenden Baueinheit ragenden Bereich des Mitnehmerbolzens. Weiterhin ist es vorbekannt, die: Schmiernippel in der den Bolzen umschlieI3enden Wand der rotierenden Baueinheit anzuordnen. Die vorbeschriebenen Schmiervorrichtungen für Mitnehmerbolzen erfordern eine regelmäßige
Wartung, die besonders aufwendig an schlecht zugänglichen Baueinheiten ist. Auch "besteht ein Nachteil der beschriebenen Anordnungen darin, daß die Gleitfläche zwischen dem; oberen Bereich des Mitnehmerbolzens und dem Dichtelement nicht geschmiert wird. Somit entsteht bei Föfdereinrichtungen, die einer starken Schmutzbelastung ausgesetzt sind, ein hoher Verschleiß dieser Gleitfläche. Dadurch wird dem Eindringen von Schmutz in den.Gehäuseraum der fördereinrichtung kaum ..Widerstand entgegengesetzt. ·
Ziel der Erfindung:
Bei einer Schmiervorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung soll die Schmierung des Mitnehmerbolzens verbessert und eine weitgehende .Wartungsfreiheit erzielt werden. . \ ''' -:
Darlegung des Wesens der Erfindung: :
Aufgabe der Erfindung ist es,- bei einer. Schmiervorrichtung gemäß dem _Oberbegrif f des Erfindungsanspruches eine selbsttätige Schmierung des Mitnehmerbolzens zu schaffen, v/obei sowohl die tragenden als auch die dichtenden Gleitflächen des Bolzens vom Schmiermittel'beaufschlagt'werden. Diese Aufgabe,wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die rotierende Baueinheit ^oberhalb des Wälzlagers eine radiale Bohrung aufweist, die bei oberer Endlage des in an sich bekannter Weise abgesetzten Mitnehmerbolzens über eine im unteren Bereich des Mitnehmerbolzens zwischen diesem und der Pührungsbohrung angeordnete Ringausspärung und eine Bohrung mit der Plihrungsbohrung verbunden ist, wobei die Pührungsbohrung zwischen ihrem Grund und dem Mitnehmerbolzen eine Kammer bildet, von der ein vertikaler Kanal in eine bei oberer Endlage des Mitnehmerbolzens oberhalb des Flüssigkeitsstandes'liegende Kammer ,geführt ist.,'. durch die der obere Bereich des Mitnehmerbolzens hindurchreicht und deren Abflußquerschnitt zum Innenraum des drehfesten Gehäuses* oberhalb.oder in gleicher Höhe der radialen Bohrung angeord-
' ' ' -ν·" ' ;" -· ' ·' · : . " . -3-
net ist und eine Drossel st eile aufweist. : .·
Die erfindungsgemäße Konstruktion verbindet den Mitnehmer-.bolzen mit einer vorhandenen Druckumlaufschmierung. Bs entfällt damit eine regelmäßige. Wartung.'.Der gegenüber der Pulirungsbohrung geringe Querschnitt der 'Drosselbohrung bewirkt einen Druckaufbau in der.oberen Kammer. Der durch diese Kammer geführte Bereich des Mitnehmerbolzens wird vom Schmiermittel: umspült. Die Reibung zwischen Bolzen und Dichtelement wird verringert, der Verschleiß dieser Gleitfläche vermindert und das Bindringen von Schmutz über die: Dichtelemente weitgehend vermieden.
Ausführungsbeispiel:
Sin .Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Ss zeigt:
Pig. 1 eine fördereinrichtung mit einer erfindungsgemäßen Schmiervorrichtung,
Pig. 2 eine weit ere fördereinrichtung mit einer erfindungs- gemäßen Schmiervorrichtung, .
Pig. 3 eine weitere Pordereinrichtung mit einer erfindungsgemäßen Schmiervorrichtung.
Die in Pig. 1 dargestellte Fördereinrichtung besteht aus einem drehfesten. Gehäuse 1 und einer um eine vertikale Achse rotierenden Baueinheit 2, die mit einem Wälzlager 3 im drehfesten Gehäuse 1 gelagert ist. Das Wälzlager 13 ist über einen Kanal 4 an eine Druckumlaufschmierung angeschlossen. Unterhalb des Wälzlagers 3ist eine-Drosselstelle· 5 aus-, gestaltet. Diese.Schmiermitteldrosselstelle 5 kann jedoch auch oberhalb bzw. oberhalb und unterhalb des Wälzlagers 3 angeordnet sein. Das drehfeste Gehäuse 1 ist mit einem Dichtring 6 gegenüber der rotierenden Baueinheit 2 abgedichtet. Die rotierende Baueinheit 2 umfaßt eine Pührungsbohrung 7 mit einer radialen Bohrung 8 oberhalb des Wälz-^ lagers 3· Sin Mitnehmerboizen 9 ist mit einer Peder 10 auf dem Grund der Pührungsbohrung 7 abgestützt und ragt mit seinem oberen abgesetzten Bereich aus der rotierenden Bau-,
einheit 2. ifür die Abdichtung dieser 'Gleitfläche ist ein Dichtelement 11 vorgesehen. Im unteren Bereich des Mit- . nehmerbolzens 9 ist eine Ringaussparung 12 mit einer Boh-. rung 13 ausgestaltet. Die Führungsbohrung 7 bildet zwischen ihrem Grund und dem Mitnehmerbolzen 9 eine Kammer, von. der ein vertikaler Kanal 14 abzweigt. Der Kanal 14 mündet in eine obere .Kammer 15, durch die der obere Bereich des Mit-Inehmerbolzens 9 hindurchreicht. Von dieser Kammer 15 führt eine Drosselbohrung ,16. zum Innenraum des drehfesten Gehäuses 1 .Anstelle dieser Drosselbohrung 16 kann auch ein Abflußkanal mit einer Drosselstelle vorgesehen werden. Der Abflußquerschnitt der Bohrung 1 β ist jedoch stets oberhalb oder in gleicher Höhe' der radialen Bohrung 8 angeordnet. In Fig. 1'ist die obere Endlage des Mi'tnehmerboIzens 9 dargestellt. Das Schmiermittel gelangt durch den Kanal 4 an das Wälzlager 3. Die Drosselstelle 5 verzögert den Abfluß, des Schmiermittels1in den Innenraum des drehfesten Gehäuses 1. Dadurch ist eine ausreichende Schmiermittelversorgung für das Wälzlager,3 und" die Gleitflächen des Mitnehmerbolzens gewährleistet. Ein Teil des Schmiermittels strömt durch die radiale Bohrung 8, die Ringaussparung 12 und die Bohrung in die Führungsbohrung 7 und den vertikalen Kanal 14· In der dargestellten oberen Endlage des Mitnehmerbolzens 9 liegt die Kammer 15 oberhalb des Flüssigkeitsstandes. Die als · . überlauf wirkende Drosselbohrung 16 zum Gehäuseinnenraum ist so angeordnet, daß die Führungsbohrung 7 ständig mit Schmiermittel gefüllt'ist. Bei Abwärtsbewegung des Mitnehmerbolzens 9 wird das Schmiermittel in Abhängigkeit der Hublänge aus. der Juhrungsbohrung- 7 über 'den vertikalen Kanal 14 in die obere Kammer 15 verdrängt. Der durch diese Kammer 15 ge— führte Bereich des Mitnehmerbolzens 9 wird vom Schmiermittel-, umspült. Durch die Drosselwirkung "des Abflußkanals Io zum Gehäuseinnenraum wird nach .einem bestimmten Hubweg des Mitnehmerbolzens 9 die obere Kammer 15 vollständig1'mit Schmiermittel gefüllt und bei fortschreitendem Hubweg ein Druckaufbau ^ der oberen Kammer 15 erreicht. Dadurch wird das Eindringen
von Schmutz über, das Dicht element 11 vermindert·.'; Bei der in Pig. 2 dargestellten Fördereinrichtung strömt das über den Kanal 4 zugeführte Schmiermittel zunächst . zwischen: zwei Y/ellendichtringen an die rotierende Baueinheit 2 und durch die Bohrung 8, die Ringaussparung .12 ' und die Bohrung 13 in die Führungsbohrung 7. Das Schmiermittel gelangt durch die Drosselbohrung 16 auf das Wälzlager 3 und danach in den Gehäuseraum. Bei der Fördereinrichtung gemäß Fig. 3 wird das Schmiermittel durch den Kanal 4 an die Lagerstelle der rotierenden/ Baueinheit 2 geführt. Das Schmiermittel strömt durch das Wälzlager 3 und die Bohrungen 17 und 8 in die Führungsbohrung 7· Über die Drosselbohrung 16 gelangt das Schmier- , mittel in den Innenraum des drehfesten Gehäuses 1.
Claims (1)
- Erf indungsanspruch;Sciimiervorriciitung für Mitnehmer bolzen an Fördereinrich-. tungen mit einer um eine vertikale Achse rotierenden, ' Baueinheit, die mit einem an eine Druckumlaufschmierung angeschlossenen Wälzlager in einem drehfesten Gehäuse gelagert ist, wobei, der Mitnehmerbolz.en in einer Führungsbohrung innerhalb der rotierenden Baueinheit, entgegen der Kraft einer Feder axial verlagerbar ist und an seinem Umfang mit Schmiermittel beaufschlagt wird, . , gekennzeichnet dadurch, daß die rotierende Baueinheit (2) oberhalb des Wälzlagers (3) eine radiale Bohrung.(8) aufweist, die bei oberer Endlage des in an sich bekannter Weise abgesetzten Mitnehmerbolzens (9) über eine im unteren' Bereich des Mitnehmerbolzens (9) zwischen diesem und der ·. Führungsbohrung (7) angeordnete Eingaussparung (12) und eine Bohrung (13.) mit der Führungsbohrung (T). verbunden ist, wobei die Fünrungsbohrung- (7) zwischen ihrem.Grund und dem Mitnehmerbolzen- (9) eine Kammer bildet, von der v ein vertikaler Kanal (14) in eine bei oberer Endlage des Mitnehmerbolzens (9) oberhalb des Flüssigkeitsstandes , liegende Kammer (15) geführt ist,' durch die der obere Bereichdes MitnehmerboIzens (9) hindurchreicht und deren Abflußquerschnitt (16) zum Innenraum des. drehfesten Gehäuses (1) oberhalb oder in gleicher Höhe der.radialen Bohrung (8) angeordnet ist und eine Drosselstelle aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25895183A DD220686A1 (de) | 1983-12-30 | 1983-12-30 | Schmiereinrichtung fuer mitnehmerbolzen an foerdereinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DD220686A1 true DD220686A1 (de) | 1985-04-03 |
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Family Applications (1)
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| DD (1) | DD220686A1 (de) |
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1983
- 1983-12-30 DD DD25895183A patent/DD220686A1/de not_active IP Right Cessation
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