DD220827B1 - Verfahren zur untersuchung der aktivitaet und aciditaet - Google Patents
Verfahren zur untersuchung der aktivitaet und aciditaet Download PDFInfo
- Publication number
- DD220827B1 DD220827B1 DD25977384A DD25977384A DD220827B1 DD 220827 B1 DD220827 B1 DD 220827B1 DD 25977384 A DD25977384 A DD 25977384A DD 25977384 A DD25977384 A DD 25977384A DD 220827 B1 DD220827 B1 DD 220827B1
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- temperature
- acidity
- catalysts
- catalyst
- catalytic activity
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 22
- 239000003054 catalyst Substances 0.000 claims description 34
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 26
- 238000001179 sorption measurement Methods 0.000 claims description 18
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 claims description 13
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 claims description 13
- 230000003197 catalytic effect Effects 0.000 claims description 11
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims description 6
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims description 4
- 229920001577 copolymer Polymers 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 4
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 239000004215 Carbon black (E152) Substances 0.000 claims 3
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 claims 3
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 claims 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 2
- 238000003908 quality control method Methods 0.000 claims 2
- 239000000654 additive Substances 0.000 claims 1
- MYRTYDVEIRVNKP-UHFFFAOYSA-N divinylbenzene Substances C=CC1=CC=CC=C1C=C MYRTYDVEIRVNKP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 13
- 239000012159 carrier gas Substances 0.000 description 9
- RWGFKTVRMDUZSP-UHFFFAOYSA-N cumene Chemical compound CC(C)C1=CC=CC=C1 RWGFKTVRMDUZSP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 5
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 4
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 150000002431 hydrogen Chemical class 0.000 description 3
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 3
- 229910018072 Al 2 O 3 Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910004298 SiO 2 Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000006555 catalytic reaction Methods 0.000 description 1
- 238000012512 characterization method Methods 0.000 description 1
- 238000003776 cleavage reaction Methods 0.000 description 1
- 230000035484 reaction time Effects 0.000 description 1
- 230000007017 scission Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
Für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zweckmäßigerweise eine Apparatur eingesetzt, deren Bauteile derartig angeordnet sind, daß vor dem Reaktor 3 ein Gasumsteller 1 für die 3 Gase Ausheizwasserstoff, Substratwasserstoff und Trägergas für die Adsorptionsmessung mit nachgeschaltetem Probegeber 2 für die Dosierung der NH3-lmpulse während der Aciditätsmessung eingebaut ist und zwischen Reaktorausgang und Trennsäule des Gaschromatographen 8 nacheinander der Probegeber 5 für die Dosierung des Reaktionsproduktes, ein Gasumsteller 6 und ein mit Styren-Divinylbenzen-Copolymeren gefülltes, temperierbares, U-förmiges Adsorptionsrohr 7 eingebunden sind, wobei der Gasumsteller 6 mit dem vom Gaschromatographen kommenden Trägergas beschickt wird, der zentrale Ausgang des Gasumstellers 6 mit dem zweiten Eingang des Probegebers 5 verbunden ist und der Ein- und Ausgang des Adsorptionsrohres 7 kurzgeschlossen wird, so daß bei der Reaktionsproduktdosierung während der katalytischen Reaktion das vom Gaschromatographen kommende Trägergas über den Gasumsteller 6, Probegeber 5 und Trennsäule 8 zur Meßkammer der Wärmeleitfähigkeitszelle 9 gelangen kann und im Falle der Aciditätsmessung das vom Gasumsteller 1 für 3 Gase kommende Trägergas über den Probegeber 2, Reaktor 3, Probegeber 5, Gasumsteller 6, Probegeber 5, Adsorptionsrohr 7 und Trennsäule 8 zur Meßkammer der Wärmeleitfähigkeitsmeßzelle 9 strömt.
Wesentlich für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, daß die Spülung mit Wasserstoff nach der katalytischen Prüfung in einem Zeitraum von mindestens 30 min erfolgt. Nach dem Spülen wird der Katalysator schockartig auf die NH3-Adsorptionstemperatur abgekühlt und 15 min bei dieser Temperatur gehalten. Anschließend wird der Katalysator bei dieser Temperatur im Abstand von 7 bis 12 min mit NH3-lmpulsen beladen und die bei jeder Dosierung nach der Katalysatorschicht ankommende NH3-Menge in einem Adsorptionsrohr, das mit 2 bis 3g Cekachrom 3 gefüllt ist, bei einer Temperatur von 190 bis 21 OK adsorbiert und 4 bis 9 min nach Dosierbeginn 2 bis 3min lang schockartig bei einer Temperatur von 273 bis 373 K desorbiert wird, wobei die desorbierte NH3-Menge katharometrisch bestimmt wird. Für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist günstig, wenn als Trennsäulenmaterial eine basische Substanz eingesetzt wird. Zur Aktivierung werden die Katalysatoren im Reaktor mittels Strahlungsofen 4 temperaturprogrammiert auf Reduktionstemperatur geheizt, wobei die Temperaturregelung über ein Thermoelement erfolgt, das in die.Katalysatorschicht ragt. Die Dosierungen werden automatisch vorgenommen, wobei mit dem Auslösen des Dosiervorganges über eine elektronische Vorrichtung eine mikrorechnergestützte Auswerteeinheit zur quantitativen Ermittlung der NH3-Konzentration bzw. zur Bestimmung der quantitativen Zusammensetzung des Reaktionsproduktes in Betrieb genommen wird.
1. Vergleichsbeispiel
Drei verschieden hergestellte SiO2-AI2O3-Katalysatoren wurden in einer NrVChemisorptionsapparatur und in einer katatytischen Normaldruckapparatur unter den in den Tabellen 1 und 2 angegebenen Versuchsparametern charakterisiert. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 zusammengestellt.
| Tabelle 1 | Impuls-Strömungsverfahren |
| Bedingungen der NHa-Chemisorptionsmessung | 500 mg |
| Verfahren | 0,2-0,4 mm |
| Katalysatoreinwaage | |
| Korngröße | 101/h |
| Strömungsgeschwindigkeit | 5 l/h |
| des Ausheizwasserstoffes | 0,2 cm3 |
| des Trägergases (H2) | 15s. |
| Größe der NH3-lmpulse | 7 min |
| Dosierzeit | 737 K |
| Dosierabstände | 673 K |
| Aktivierungstemperatur | |
| Adsorptionstemperatur | |
Bedingungen der katalytischen Charakterisierung der Katalysatoren in der Cumenspaltung unter Normaldruck
Reaktor U-förmiger Strömungsreaktor
mit G 1-Fritte
Katalysatoreinwaage 500 mg
Korngröße 0,2-0,4 mm Strömungsgeschwindigkeit
des Ausheizwasserstoffes 101/h
des Substratwasserstoffes 101/h
Belastung 1,8gCumen/gKat.h
Aktivierungstemperatur 773 K
Reaktionstemperatur 673 K
Reaktionszeit 1 h
2.Betspiel (Erfindung)
Drei verschieden hergestellte AI2O3-SiO2-Katalysatoren A, B und C wurden nach folgendem erfindungsgemäßen Verfahren untersucht: 500mg des Katalysators werden in einen U-förmigen Reaktor 3 überführt und mittels Strahlungsofen 4 mit einer Aufheizgeschwindigkeit von 7 K/min im Wasserstoffstrom (10 l/h) auf 773 K hochgeheizt und 1 h bei dieser Temperatur belassen. Nach dieser Aktivierung wird die Probe auf 673 K abgekühlt und der Gasumsteller für 3 Gase 1 auf das Cumen-Wasserstoff-Gemisch (101/h, 0,9g Cumen/h) umgestellt. Dabei ist der Reaktorausgang mit der DosieFschleife des Probegebers 5 verbunden, dessen zweiter Gaseingang mit dem über den Gasumsteller 6 vom Gachromatographen kommenden Trägergas Il (H2,31/h) beschickt wird. Zudem ist der Ein- und Ausgang des Adsorptionsrohres 7 kurzgeschlossen.
1 h nach Reaktionsbeginn erfolgt mittels Probegeber 5 eine Dosierung des Reaktionsproduktes in das Trägergas II, das über die Trennsäule des Gaschromatographen zur Meßkammer der Wärmeleitfähigkeitszelle 9 strömt.
Unmittelbar nach der Dosierung wird der Gasumsteller für 3 Gase 1 auf Ausheizwasserstoff (15 l/h entsprechend 21000v/vh) umgestellt, die Reaktortemperatur schockartig auf 773 K erhöht und 30 min mit Wasserstoff gespült. Anschließend wird der Katalysator schockartig auf 673 K abgekühlt, der Gasumsteller für 3 Gase 1 auf Trägergas umgestellt und das Adsorptionsrohr 7 in den Strömungsweg eingebunden. Nachdem die Probe in den Reaktor 15 min bei 673 K temperiert worden ist, wird das Adsorptionsrohr 7 in ein auf 198 K gehaltenes Temperaturbad gebracht. 1 min nach der Überführung des Adsorptionsrohres 7 in das Kühlbad wird mittels Probegeber 2 ein NH3-lmpuls (0,2cm3) in den Wasserstrom dosiert und über die Katalysatorprobe im Reaktor geleitet. Dabei sind die Schaltstellungen des Probegebers 5 und des Gasumstellers 6 so, daß die NH3-lmpulse mit dem Trägergas über den Katalysator, den Probegeber 5, den Gasumsteller 6 und den Probegeber 5 zum Adsorptionsrohr 7 gelangen. Hier wird das vom Katalysator nicht aufgenommene NH3 am abgekühlten Styren-Divinylbenzen-Copolymeren (Cekachrom 3) adsorbiert. 7min nach Dosierbeginn wird das Adsorptionsrohr 7 in ein auf 298 K gehaltenes Wasserbad überführt und 2 min bei dieser Temperatur belassen. Das dabei desorbierende NH3 wird der Meßkammer der Wärmeleitfähigkeitsmeßzelle zur Konzentrationsbestimmung zugeführt. Nach der 2 min währenden Temperierung bei 298 K wird das Adsorptionsrohr 7 wieder in das Kühlbad gestellt und 1 min später wird wiederum NH3 mittels Probegeber 2 dosiert und weiter wie oben beschrieben verfahren. Die Dosierungen werden bis zur Sättigung der Katalysatöroberfläche wiederholt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird durch die Zeichnung dargestellt. Die Dosiervorgänge und Gasumstellungen werden automatisch vorgenommen. Mit dem Auslösen des Dosiervorganges wird automatisch eine mikrorechnergestützte Auswerteeinheit zur Berechnung der mittels Wärmeleitfähigkeitsmeßzelle gemessenen Konzentrationen in Betrieb genommen.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 zusammengestellt. Sie zeigen, daß die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren (Vorrichtung) erzielten Aciditäts- und Aktivitätswerte deutlich besser miteinander kongruieren als die nach dem Vergleichsbeispiel erhaltenen Ergebnisse, wobei die Kosten des erfindungsgemäßen Verfahrens (Vorrichtung) beträchtlich niedriger liegen als die der bekannten Lösungen. Zudem ist die Zuverlässigkeit der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren (Vorrichtung) erhaltenen Ergebnisse deutlich höher.
Ergebnisse des Vergleichs- und Ausführungsbeispiels
| Vergleichsbeispiel11 | Kat.A | Kat.B | Kat.C |
| 34,7 | 21,4 | 43,9 | |
| mmolNH3/gKat. | |||
| Umsatz in | 30,4 | 25,6 | 24,2 |
| %Cumen | |||
| erfindungsgemäßes Beispiel21 | Kat.A | Kat.B | Kat.C |
| 30,1 | 20,8 | 19,1 | |
| mmol NH3/gKat. | |||
| Umsatz in | 30.0 | 25.8 | 25.6 |
| %Cumen | |||
1) Die Standardabweichung der Aciditätsbestimmung des Vergleichsbeispiels beträgt 3,7 μηποΙ NH3/gKat.
2) Die Standardabweichung der Aciditätsbestimmung des erfindungsgemäßen Verfahrens beträgt 1,1 //.mol NH3/gKat.
Claims (1)
- Verfahren zur Untersuchung der Aktivität an Kohlenwasserstoffumwandlungsreaktionen und der Acidität nach dem NHa-lmpuls-Strömungsverfahren von gekörnten Katalysatoren, wobei die Aktivität in Kohlenwasserstoff-Umwandlungsreaktionen im Temperaturbereich von 273 bis 873K bei Normaldruck bis zu Drücken von 50 MPa mit einem U-förmigen Strömungsreaktor ermittelt wird, gekennzeichnet dadurch, daß die katalytische Aktivität in an sich bekannter Weise bestimmt wird, anschließend die Katalysatorprobe im gleichen Reaktor bei einer Gasbelastung von mindestens 20 000v/vh 30 min mit Wasserstoff gespült und dabei die Temperatur um mindestens 10 K höher als die Reaktionstemperatur, jedoch maximal auf Aktivierungstemperatur eingestellt, danach schockartig auf Adsorptionstemperatur abgekühlt und nachfolgend die NH3-Chemisorption unter an sich bekannten Bedingungen durchgeführt wird, wobei die nach der Katalysatorschicht ankommende NH3-Menge in einem Adsorptionsrohr, das mit 2 bis 3g Styren-Divinylbenzen-Copolymeren gefüllt ist, bei einer Temperatur vqn 198 bis 21 OK adsorbiert und 4 bis 9min nach Dosierbeginn 2 bis 3min lang schockartig bei einer Temperatur von 273 bis 377 K desorbiert wird und die desorbierte NH3-Menge katharometrisch bestimmt wird.Hierzu 1 Seite ZeichnungAnwendungsgebiet der ErfindungDie vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Untersuchung der katalytischen Aktivität und der Acidität von Katalysatoren zum Zwecke der Qualitätskontrolle und für die Vorbereitung des Katalvsatoreinsatzes in Produktionsanlagen.Charakteristik der bekannten technischen LösungenDie Kennzeichnung von technischen Katalysatoren und Versuchskatalysatoren hinsichtlich ihrer katalytischen Aktivität in Laborreaktoren ist hinreichend bekannt (z.B. Chemie-Technik, 4,443,1975). Dabei wird die Wirksamkeit der Katalysatoren in Abhängigkeit von der Gaszusammensetzung, des Druckes, der Temperatur, der Natur der Promoterzusätze und anderer Parametergeprüft. Es ist weiterhin bekannt, daß die NH3-ImPuIsChOmJSOrPtIOnZUr Bestimmung der Acidität eingesetzt wird (z.B. Chem.Techn. 18,466,1966). In zahlreichen Arbeiten werden die Ergebnisse der Aciditäts- und Aktivitätsbestimmung zur Beurteilung und zur Weiterentwicklung der Gebrauchswerteigenschaften der Katalysatoren herangezogen, wobei die Ergebnisse aus getrennten Apparaturen erhalten wurden. Nachteilig bei dieser Verfahrensweise ist jedoch, daß Ergebnisse miteinander verglichen werden, die nicht am gleichen Katalysator erhalten wurden. Während die Aciditäts-Untersuchungen an der jungfräulichen Katalysatoroberfläche vorgenommen werden, erfolgt die Messung der katalytischen Aktivität am formierten Katalysator. Ein weiterer Nachteil der bekannten Lösungen ist der erhöhte Zeit- und Geräteaufwand.Ziel der ErfindungZiel der Erfindung ist ein Verfahren zur Untersuchung der katalytischen Aktivität und der Acidität von Katalysatoren zur Qualitätskontrolle und für die Vorbereitung des Katalysatoreinsatzes in Produktionsanlagen mit einer hohen Aussagefähigkeit und einem geringen Kostenaufwand.Darlegung des Wesens der ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Untersuchung der katalytischen Aktivität in Kohlenwasserstoff-Umwandlungsreaktionen und der Acidität von Katalysatoren zu entwickeln, die es gestatten, mit einem möglichst geri. igen Zeit-, Material- und Energieaufwand zuverlässige und aussagekräftige Kenngrößen für die katalytische Aktivität und Acidität zu erhalten.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem die katalytische Aktivität in an sich bekannter Weise bestimmt wird, anschließend die katalysatorprobe im gleichen Reaktor bei einer Gasbelastung von mindestens 20000 v/vh 30min mit Wasserstoff gespült und dabei die Temperatur um mindestens 10K höher als die Reaktionstemperatur, jedoch maximal auf Aktivierungstemperatur eingestellt, danach schockartig auf Adsorptionstemperatur abgekühlt und nachfolgend die NH3-Chemisorption unter an sich bekannten Bedingungen durchgeführt wird, wobei die nach der Katalysatorschicht ankommende NH3-Menge in einem Adsorptionsrohr, das mit 2 bis 3g Styren-Divinylbenzen-Copolymeren (Cekachrom 3) gefüllt ist, bei einer Temperatur von 198 K adsorbiert und 4 bis 9 min nach Dosierbeginn 2 bis 3 min lang schockartig bei einer Temperatur von 298 K desorbiert wird und die desorbierte NH3-Menge katharometrisch bestimmt wird. Überraschenderweise wurde nämlich gefunden, daß unter den beschriebenen Verfahrensbedingungen neben der Ermittlung der katalytischen Aktivität auch die Acidität des Katalysators bestimmt werden kann, wobei die Ergebnisse deutlich besser kongruieren als bei der getrennten Ermittlung der physikalisch-chemischen Kenngrößen der Katalysatoren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25977384A DD220827B1 (de) | 1984-02-01 | 1984-02-01 | Verfahren zur untersuchung der aktivitaet und aciditaet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25977384A DD220827B1 (de) | 1984-02-01 | 1984-02-01 | Verfahren zur untersuchung der aktivitaet und aciditaet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD220827A1 DD220827A1 (de) | 1985-04-10 |
| DD220827B1 true DD220827B1 (de) | 1988-05-25 |
Family
ID=5554443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD25977384A DD220827B1 (de) | 1984-02-01 | 1984-02-01 | Verfahren zur untersuchung der aktivitaet und aciditaet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD220827B1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102661992B (zh) * | 2012-05-14 | 2014-01-22 | 华瑞科学仪器(上海)有限公司 | 氨气浓度检测系统及其检测方法 |
| CN117018816B (zh) * | 2023-05-15 | 2024-04-30 | 北京石油化工学院 | 一种乙苯脱氢尾气吸脱附苯乙烯及氢气的回收装置 |
-
1984
- 1984-02-01 DD DD25977384A patent/DD220827B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD220827A1 (de) | 1985-04-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19781880B4 (de) | Verfahren zum Entfernen von Kohlenstoffmonoxid aus einem wasserstoffhaltigen Gas für eine Brennstoffzelle | |
| WO1994001767A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung eines gemischanteils eines gasgemisches | |
| DE1910056A1 (de) | Verfahren zur quantitativen Bestimmung von Jod und Schilddruesenhormonen sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE73928T1 (de) | Hydrocarbonanalyse. | |
| DE90901T1 (de) | Nachweis und unterscheidung von deuterium enthaltenden molekuelen sowie verwendung unter anderem beim zuckern von weinen. | |
| DD234941A1 (de) | Verfahren und anordnung zur katalysatoraktivitaetsbestimmung | |
| CH617679A5 (de) | ||
| DD220827B1 (de) | Verfahren zur untersuchung der aktivitaet und aciditaet | |
| DE102010028211B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von Wasserstoff | |
| WO2007104290A1 (de) | Reaktor für heterogene gasphasenreaktionen, vorrichtung zum testen von katalysatoren für heterogene gasphasenreaktionen und verfahren zum testen solcher katalysatoren | |
| DD220826A1 (de) | Kombiniertes aktivitaets- und dispersitaetsbestimmungsverfahren und eine apparatur dazu | |
| DD228067A1 (de) | Simultane bestimmung der metalldispersitaet und aciditaet von metall-traegerkatalysatoren | |
| DE2536241A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von blausaeure-gasspuren zur ueberpruefung und kalibrierung von gasanalysengeraeten | |
| DD234942A1 (de) | Verfahren und anordnung zur katalysatoraktivitaetsbestimmung | |
| DD252552A1 (de) | Verfahren zur komplexen kennzeichnung von nickelhydrierkatalysatoren und vorrichtung | |
| DE2831287C2 (de) | Verfahren zur Erzeugung einer definierten Wasserdampfmenge geringer Konzentration und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DD220822B1 (de) | Verfahren zur pruefung der reaktivierbarkeit von passivierten metall-traegerkatalysatoren | |
| DD220818A1 (de) | Verfahren und apparatur zur bestimmung der aciditaet von katalysatoren | |
| DD278649A1 (de) | Verfahren zur bestimmung der aktivitaet von hydrierkatalysatoren fuer nitroaromaten | |
| DD220823B1 (de) | Verfahren zur kombinierten reduktionsverlaufs- und dispersitaetsbestimmung | |
| DD252555A1 (de) | Verfahren zur komplexen kennzeichnung von kohlenwasserstoffumwandlungskatalysatoren und apparatur | |
| DD252551A1 (de) | Verfahren zur komplexen kennzeichnung von ag-traegerkatalysatoren und vorrichtung | |
| DE2039294C3 (de) | Kontinuierliche Erfassung in Wasser gelöster Gase | |
| DE4311447C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Überwachen einer den Kohlenstoffanteil eines Nitrocarburier-Ofens beschreibenden Größe | |
| EP0606056B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Trioxan |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |