DD221154B1 - Vorstapelgeraet fuer flachstapelanleger mit erhoehtem stapeltisch - Google Patents

Vorstapelgeraet fuer flachstapelanleger mit erhoehtem stapeltisch

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DD221154B1
DD221154B1 DD25449483A DD25449483A DD221154B1 DD 221154 B1 DD221154 B1 DD 221154B1 DD 25449483 A DD25449483 A DD 25449483A DD 25449483 A DD25449483 A DD 25449483A DD 221154 B1 DD221154 B1 DD 221154B1
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DD25449483A
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DD221154A1 (de
Inventor
Georg-Dietrich Dannemann
Reinhold Freistedt
Raimar Nowak
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Polygraph Leipzig
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Vorstapelgerät zur Beschickung von Falzmaschinen über einen Flachstapelanleger mit erhöhtem Stapeltisch.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Flachstapelanlegern muß unterschieden werden zwischen solchen mit an zwei Punkten angehängten Stapeltisch und einer Vierpunktanhängung des Stapeltisches. Bei letzteren kann der Stapeltisch bis auf ebenen Boden abgesenkt werden, so daß kein Verlust der effektiven Stapelhöhe eintritt. Nachteilig sind die durch die Vierpunktanhängung verringerte Zugänglichkeit und ein höherer technischer Aufwand gegenüber einem Stapeltisch mitZweipunktanhängung. Bei diesem muß jedoch der Stapeltisch aus konstruktiven Gründen sehr kompakt ausgeführt werden, wodurch sich die Stapelhöhe verringert. Diese Flachstapelanleger mit erhöhter/i Stapeltisch werden manuell beschickt, da bei Anwendung von Paletten von der effektiven Stapelhöhe ein nicht vertretbarer Betrag verloren ginge. .
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, durch ein Vorstapeln von Bogen und anschließende Beschickung eines Flachstapelanlegers mit erhöhtem Stapeltisch Arbeitszeit einzusparen und die mögliche Stapelhöhe weitgehend auszunutzen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Gegenüber der Beschickung eines Flachstapelanlegers von Hand ist ein Vorstapelgerät so auszubilden, daß eine weitgehende Nutzung des vorhandenen Stapelraumes bei gleichzeitiger Positionierung des Stapels und schnellster Austauschbarkeit des abgearbeiteten Stapels erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Vorstapelgerät als Hauptbestandteil ein Untergestell und eine Stapelwechselplatte aufweist, die so ausgebildet sind, daß der Stapeltisch eines Flachstapelanlegers von ihnen umfaßt wird und die Stapelwechselplatte sich über dem Stapeltisch befindet.
Zur erforderlichen Positionierung des Stapels auf dem Flachstapelanleger wirken in bekannter Weise stationäre Führungen mit Rädern und/oder Führungsrollen am Vorstapelgerät zusammen. Die Vorpositionierung des Stapels auf dem Vorstapelgerät erfolgt an einer bekannten Winkelstapeleinrichtung, die ebenfalls mit stationären Führungen ausgestattet ist, jeweils während der Maschinenlaufzeit.
Im Untergestell sind Führungsbolzen vorgesehen, in die die Stapelwechselplatte mit ihren entsprechend angeordneten Bohrungen eingreift. Außerdem sind in der Stapelwechselplatte Aussparungen zum Einführen in den Flachstapelanleger vorgesehen. Das Untergestell ist mit seitlichen Rädern und lenkbaren Rädern versehen und damit mobil ausgestattet. Nach dem Einschieben des Vorstapelgerätes in den Flachstapelanleger wirkt dessen Stapeltisch als Hubförderer des Stapels entsprechend der Bogenvereinzelungsgeschwindigkeit. Die auf dem fahrbaren Untergestell auf Bolzen zentrierte Stapelwechselplatte hebt sich dabei vom Gestell ab und wird zusammen mit dem Bogenstapel in vertikaler Richtung gefördert. Es ist auch möglich, daß die Stapelwechselplatte fest mit dem Untergestell verbunden ist und das Vorstapelgerät insgesamt gefördert wird. Für diesen Bereich ist das Arbeiten mit zwei Vorstapelgeräten erforderlich. Bei abhebbarer Stapelwechselplatte genügt ein Untergestell. Dieses wird nach Aufnahme des Bogenstapels bei abgehobener Stapelwechselplatte vom Bogenanleger weggefahren, mit einer zweiten Stapelwechselplatte komplettiert und an einer Winkelstapeleinrichtung mit einem neuen Bogenstapel versehen, während der erste Bogenstapel am Falzenbogenanleger vereinzelt wird. Das Vorstapeln kann entweder an dem Flachstapelanleger oder an der Schneidmaschine erfolgen, wo ohnehin der Arbeitsgang Abstapeln durchgeführt wird. In beiden Fällen wird eine Verkürzung der Stapelwechselzeit erreicht.
Das erfindungsgemäße Vorstapelgerät eignet sich besonders für die Verarbeitung großer Formate. Bei kleineren Formaten oder kleinen Auflagen ist die Benutzung des Vorstapelgerätes nicht unbedingt erforderlich. In diesem Fall kann auch der vorhandene Stapeltisch eines Flachstapelanlegers ohne jegliche Veränderung genutzt werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel nachstehend näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1: eine Draufsicht auf das Vorstapelgerät mit fahrbarem Untergestell in einer Winkelstapeleinrichtung. Fig.2: eine Seitenansicht des Vorstapelgerätes, den Stapeltisch des Flachstapelanlegers umschließend.
Ein Untergestell 1 ist mit einer Stapelwechselplatte 2 verbunden. Die Verbindung kann fest erfolgen, oder auch lose, indem durch Führungsbolzen 3 eine Positionierung der Stapelwechselplatte 2 über Bohrungen 18 auf dem Untergestell 1 erfolgt. Das Untergestell 1 ist durch an der Seite befindliche Räder 4 und an der Vorderkante angeordnete lenkbare Räder 9 fahrbar ausgestaltet. Die lenkbaren Räder 9 am fahrbaren Untergestell 1 gewährleisten ein recht genaues Einlenken des Untergestells 1 sowohl in die Winkelstapeleinrichtung lOalsauchinden Flachstapelanleger 6. Die Räder 4 sind gleichzeitig zur Führung vorgesehen, die beim Einfahren des Untergestells 1 in den Flachstapelanleger 6 im Zusammenwirken mit Führungsschienen 16, die sowohl an der Winkelstapeleinrichtung 10, als auch am Flachstapelanleger 6 vorgesehen sind, für den auf der Stapelwechselplatte 2 vorbereiteten Bogenstapel 7 eine genaue Positionierung zum Stapeltisch 8 des Flachstapelanlegers 6 gewährleisten. Diese genaue Positionierung kann auch erreicht werden durch Führungsrollen 5, die horizontal wirkend an den Seiten des Untergestells 1 angebracht werden. Die Ausbildung kann auch so erfolgen, daß die Führungsrollen 5 die Positionierung allein übernehmen. Sie wirken dabei mit Führungen zusammen, die z. B. aus den seitlichen Flächen des Stapeltisches 8 gebildet werden können. Die Winkelstapeleinrichtung 10 steht mit ihrem Ständer 13 auf einer Fußplatte 11. In dem Ständer 13 ist ein Träger 19 mit Ausrichtstäben 12 verschiebbar gelagert. Außerdem ist in dem Ständer 13 noch ein Träger 14 ebenfalls seitenbeweglich und feststellbar angeordnet, an dem mindestens ein Ausrichtstab 15 befestigt ist. Durch die Ausrichtstäbe 12 und den Ausrichtstab 15 ist die Ausrichtung des aufzuschichtenden Bogenstapel 7 an zwei Seiten gewährleistet. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, daß die zum Falzen erforderliche Vereinzelung der auf dsm Bogenstapel 7 liegenden Bogen über den Flachstapelanleger 6 mit größter Präzision erfolgen kann. Statt an einer Fußplatte 11 kann die Winkelstapeleinrichtung 10 auch stationär am Fußboden oder einer Wand befestigt sein. Das Untergestell 1 und die Stapelwechselplatte 2 sind an der Bogenausrichtseite beiderseits mit einer Aussparung 17 versehen. Der zwischen den Aussparungen 17 verbleibende Teil der Stapelwechselplatte 2 entspricht in seiner Breite der Breite des Stapeltisches 8 des Flachstapelanlegers 6. Das lichte innere Maß des Untergestells 1 entspricht mit Pulstoleranz ebenfalls dem Breitenmaß des Stapeltisches 8.
Nachdem auf der Stapelwechselplatte 2 des Untergestells 1 ein Bogenstapel 7 vorgestapelt wurde und das Untergestell 1 damit von der Winkelstapeleinrichtung 10 zum Flachstapelanleger 6 gefahren ist, wird das Untergestell 1, durch die seitlichen Räder 4 des Untergestells 1 und/oder die Führungsrollen 5 in Verbindung mit einer entsprechenden Führung geführt, über den herabgesenkten Stapeltisch 8 gefahren, bis die Aussparungen 17 am Flachstapelanleger 6 die vorderste Stellung erreicht haben.
Zur Wiederinbetriebnahme des Flachstapelanlegers 6 wird durch den Stapeltisch 8 das Untergestell 1 ingesamt, oder die über die Führungsbolzen 3 lose positionierte Stapelwechselplatte 2 allein mit dem darauf befindlichen Bogenstapel 7 angehoben und entsprechend der erforderlichen Vereinzelung der Bogen kontinuierlich weiter angehoben.
Inzwischen wird ein weiteres Untergestell 1 in den Vorstapelprozeß einbezogen. Dazu wird ein Untergestell 1 mit fest darauf angeordneter Stapelwechselplatte 2 oder ein Untergestell 1 mit Führungsbolzen 3 auf dem eine Stapelwechselplatte 2 lose positioniert liegt, in die Winkelstapeleinrichtung 10 gefahren. Die Vorstapelung kann in der Winkelstapeleinrichtung 10 in unmittelbarer Nähe der Falzmaschine erfolgen und durch die Bedienperson der Falzmaschine vorgenommen werden. Vorteilhafterweise wird die Winkelstapeleinrichtung 10 aber in der Nähe der Schneidmaschine aufgeste-llt, damit der Papierschneider mit den nach dem Schneiden abzulegenden Bogen sofort auf der Stapelwechselplatte 2 den Bogenstapel 7 bilden kann. Damit wird das sonst übliche Zwischenstapeln vermieden.

Claims (3)

1. Vorstapelgerät für Flachstapelanleger mit erhöhtem Stapeltisch, einer Stapelwechselplatte, Führungsrollen und stationären Führungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Untergestell (1) mit der Stapelwechselplatte (2) den Stapeltisch (8) eines Flachstapelanlegers (6) umschließend ausgebildet ist.
2. Vorstapelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Untergestell (1) Führungsboizen (3) angeordnet sind und in der Stapelwechselplatte (2) entsprechende Bohrungen (18) und Aussparungen (17) vorgesehen sind.
3. Vorstapelgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Untergestell (1) seitliche Räder (4) und lenkbare Räder (9) angeordnet sind.
DD25449483A 1983-08-26 1983-09-02 Vorstapelgeraet fuer flachstapelanleger mit erhoehtem stapeltisch DD221154B1 (de)

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DE19843422706 DE3422706A1 (de) 1983-08-26 1984-06-19 Vorstapelgeraet fuer bogenanleger

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DD221154A1 DD221154A1 (de) 1985-04-17
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