DD221765A1 - Verfahren zur herstellung eines effektzwirnes - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Effektzwirnen bei dem die Vielfaeltigkeit der Moeglichkeiten der Gestaltung der Effektarten beibehalten wird, eine hoehere Effektivitaet als nach der bisherigen Technologie des Ringzwirnverfahrens erzielt wird sowie eine ausreichende Schiebefestigkeit gewaehrleistet wird. Die Komponenten des Effektzwirnes, Chemieseiden oder anteilig Fasern aus synthetischen Polymeren oder Chemieseiden und Fasergarne, werden durch Einwirkung von thermischen Medien oder Strahlungsenergie (Laser) oder durch andere Hitzeeinwirkung auf die Materialien aus synthetischen Polymeren im Zwirnprozess partiell verbunden.
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung ' .. ' ; .
Das erfindungsgemäße Verfahren findet Anwendung zur Herstellung von Effektzwirnen für den Einsatz in textlien Flächengebilden vorzugsweise in Geweben, Gewirken und Gestricken undanderen Garneinsatzbereichen. · .' " '· Λ .' ' ' '".'' ; ' ' .-.' ' . ' '
Bekannt ist die Herstellung von Effektzwirnen nach dem Ringzwirnverfahren in zwei Arbeitsprozessen wobei im ersteh Arbeitsprozeß der Effektvorzwirn hergestellt wird, mit den Strukturen des zu bildenden Effektes, und im zweiten Arbeitsprozeß eine Fixierung und Sicherung der Schiebefestigkeit des hergestellten Effektvorzwirnes durch ein Umzwirnen suit einem Faden entgegengesetzt der Drehrichtung des Vorzwirnes erfolgt. Dieses Verfahren bietet eine Vielzahl der Möglichkeiten der Gestaltung der Effektarten/ ist aber aufgrund der geringen Arbeitsgeschwindigkeiten und der erforderlichen zwei Arbeitsprozesse uneffektiv und kostenaufwendig.
Es ist weiterhin die Herstellung von Effektzwirnen nach den Hohlspindelverfahren im Einprozeßverfahren bekannt.Dieses Verfahren ist hochproduktiv und gewährleistet die 5-8fache Leistung des Ringzwirnverfahrens, jedoch ist die Variationshäufigkeit der Effektherstellung stark eingeschränkt.
Bekannt ist ein Verfahren, gemäß OE-As 2204119,zur Herstellung eines Fadenbündels aus thermoplastischem Material, wobei die Fäden des Fadenbündels nebeneinander angeordnet sind und unter den Fäden wenigstens ein bindender Faden aus thermoplastischen Material ist, der bei erhöhter Temperatur schmilzt und die Zwischenräume zwischen den das Fadenbündel bildenden Fäden ausfüllt. Dieses Verfahren ist für die Herstellung eines Fadenbündels mit großer Haltbarkeit und Festigkeit gedacht.
Zur Anwendung bei der Herstellung eines textilien Effektzwirnes ist dieses Verfahren ungeeignet, da der textile Charakter des Effektzwirnes verlorengeht, es entsteht ein Fadenbündel alt drahtigem Charakter.. '. ' ·.-·'-,.'. ". ; ' >' ·. " ..'. ' /; ' " .
Ziel 'der ..Erfindung v '. ; r: : .... · · * ' ' ' -''/^/
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren für Effektzwirne zu schaffen, daß die Vielfältigkeit der Möglichkelten der Gestaltung der Effektarten beibehält eine höhere Effektivität als die bisherige Effektzwirnherstellung nach dem Ringzwirnverfahren erzielt sowie eine Stabilisierung der gebildeten Effektarten, gegenüber eines Zusannenschiebens im Verarbeitungsprozeß auf der Zwirnachse, gewährleistet.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Komponenten des Effektzwirnes anteilmäßig Fäden oder Fasern aus synthetischen Polymeren enthalten, die durch Einwirkung thermischer Medien oder Strahlungsenergie oder durch anderen Kontakt mit Hitze angeschmolzen werden und in diesem Zustand an den Berührungspunkten miteinander oder mit den anderen Fadenkomponenten des Effektzwirnes sich partiell verbinden und damit eine Stabilisierung der Effekte erreichen, die nach dem Abkühlungsprozeß gegen ein Verschieben im Weiterverarbeitungsprozeß auf der Zwirnachse gesichert sind. Die Herstellung des Effektzwirnes erfolgt nach dem Ringzwinrverfahren wobei der Prozeß des Anschmelzens in die Technologie einbezogen wird. Der Zwirn ist nach einem Arbeitsprozeß fertiggestellt.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Zur Herstellung einesΓ Punkteffektzwirnes nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden für den Grundzwirn 2 Fäden aus Chemieseide aus synthetischen Polymeren eingesetzt,für den effektbildenden Faden wird ein Fasergarn nach dem Kammgarnspinnverfahren hergestellt, verwendet.
DieEffektzwirnherstellung erfolgt nach dem Ringzwirnverfahren wobei die Effektbildung über Steuerungseinrichtungen erfolgt. Bevor dem Grundzwirn der effektbildende Kammgarnf.aden zugeführt wird, erfolgt durch Einwirkung thermischer Medien oder Strahlungsenergie (Laser) oder durch andere Hitzeeinwirkung ein Anschmelzen des Grundzwirnes in 'seinen' peripheren Bereich. Nach der Zuführung des effektbildenden Fadens und des Verzwirnunge- und AufWicklungsprozesses erfolgt eine partielle Verbindung an den Berührungspunkten und weiterhin eine Abkühlung der angeschmolzenen Komponente des Effektzwirnes. Mit der partiellen Verbindung wird eine Stabilisierung des gebildeten Effektes erzielt und die erforderliche Schiebefestigkeit erzielt. Es entfällt der zweite Arbeitsprozeß zur Fixierung des Effektes der nach dem herkömmlichen Verfahren zur Effektzwirnherstellung notwendig war.
Claims (6)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Herstellung eines Effektzwirnes dadurch gekennzeichnet, daß anschnelzbare Fasern aus synthetischen Polymeren in den Fadenkomponenten und/oder anschmelzbare Effektzwirnkomponenten vorzugsweise Chemieseiden aus synthetischen Polymeren im Effektzwirn enthalten sind die durch Einwirkung von thermischen Medien oder Strahlungsenergie (Laser) oder anderer Hitzeeinwirkung'angeschmolzen werden und begünstigt durch einen Verzwirnungsprozeß partielle Verbindungen entstehen.
- 2. Verfahren nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Effektzwirnherstellung nach dem Ringzwirnverfahren mit eingeordnetem Anschmelzprozeß erfolgt* \
- 3. Verfahren nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Effektzwirn aus Chemieseiden und Fasergarnen besteht.
- 4. Verfahren nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Effektzwirn nuraus Chemieseiden besteht.
- 5. Verfahren nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Anschmelzprozeß vor der Effektbildung erfolgt.
- 6. Verfahren nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Anschmelzprozeß nach der Effektbildung erfolgt.
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| DD221765A1 true DD221765A1 (de) | 1985-05-02 |
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1983
- 1983-12-29 DD DD25884483A patent/DD221765A1/de not_active IP Right Cessation
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