DD221776A1 - Verlegegeraet mit aufnahmevorrichtung fuer betonsteinlagen - Google Patents

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DD221776A1
DD221776A1 DD25879583A DD25879583A DD221776A1 DD 221776 A1 DD221776 A1 DD 221776A1 DD 25879583 A DD25879583 A DD 25879583A DD 25879583 A DD25879583 A DD 25879583A DD 221776 A1 DD221776 A1 DD 221776A1
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movable wall
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DD25879583A
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Inventor
Dieter Olsen
Hans-Jochen Student
Manfred Boensch
Original Assignee
Inst F Baumechanisierung Dresd
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Abstract

Die Erfindung ist fuer alle Arbeiten einsetzbar, bei denen Betonsteine transportiert und lagenweise verlegt werden. Es liegt die Aufgabe zugrunde, Betonsteinlagen zu ordnen und diese Ordnung waehrend des Transportes zu erhalten. Dieses Ordnen und Sichern wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass eine bewegliche Wand, die ueber Parallelogrammlenker gefuehrt und von einem Hydraulikzylinder angetrieben wird, die Steinlagen gegen die feste Wand einer Aufnahmevorrichtung drueckt.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung>
Die Erfindung ist für alle Arbeiten einsetzbar, bei denen Betonsteine transportiert und lagenweise verlegt werden. \
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind fahrbare Geräte, bei denen mehrere Lagen Pflastersteineinheiten aufgenommen und mittransportiert werden (DE OS 3109723). Nachteilig bei dieser Lösung ist die ungenügende Sicherung der Pflastersteinlagen gegen Verrutschen der Steine in einer Lage bzw. ein Verschieben der Steinlagen zueinander beim Aufnehmen des Stapels oder beim Transport. Das führt zu Schwierigkeiten beim erneuten Aufnehmen der einzelnen Steinlagen für den eigentlichen Verlegeprozeß. Die meisten bekannten Verlegezangen besitzen Elemente zum ordnenden Klammern quer zur eigentichen Klammerrichtung, mit denen die Lageabweichungen der Steine, die beim Transport der ungeklemmten Steinreihen entstehen, ausgeglichen werden (DE OS 2823233):
Nachteilig ist dabei, daß der Aufbau der Zange durch diese Elemente komplizierter wird, die Eigenmasse der Verlegezange; sich erhöht und durch die begrenzte Öffnungsweite der ordnenden Klammer nur relativ geringe Abweichungen der Steine.von (jier Normallage korrigiert werden können. Die Abhängung der Verlegezange an ein Hebezeug wird so realisiert, daß an den Tragholmen befestigte Bügel mittels Kugelgelenken an einer Aufhängeöse oder einem gleichartigen Teil angelenkt sind. ( Durch diese Abhängung kann nur die Abstandänderung zwischen den Tragholmen beim konstruktiv bedingten Verschieben der beiden Holme ausgeglichen werden. Eine korrigierende Verschiebung der Zange in der Einbauebene der Steine ist nicht möglich. ;
Ziel der Erfindung'
Ziel der Erfindung ist es, ein Verlegegerät zu schaffen, mit dem es möglich ist, Betonsteinlagen aufzunehmen. Abweichungen von der Normallage der Steine zu korrigieren und die verlegegerechten Einheiten während des Transportes zur Verlegestelle in ihrer Lage zu sichern. '
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Betonsteinlagen zu ordnen und diese Ordnung während des Transportes zur Verlegestelle zu erhalten. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einem geeigneten Kleintransportmittel eine Aufnahmevorrichtung für Betonsteinlagen montiert wird. Die Steinlagen werden mit einer Verlegezange, die über ein, Parallelseilgehänge mit einem Gelenkausleger verbunden ist, in die Aufnahmevorrichtung abgelegt und aus dieser entnommen. Das Ordnen und Sichern der Betonsteinlagen erfolgt mittels einer beweglichen Wand, die über Parallelogrammlenker geführt und durch einen hydraulischen Arbeitszylinder angetrieben, die Steinlagen gegen die feststehende Wand der Aufnahmevorrichtung drückt. Die Erfindung soll an nachstehendem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. *
Ausführungsbeispiel :
Dem besseren Verständnis dienen 2 Bilder Fig. 1: Seitenansicht des Verlegegerätes
Fig. 2: Draufsicht des Verlegegerätes ohne Gelenkausleger und Zange .
Das Verlegegerät besteht aus einem modifizierten Kleintransportmittel 1, auf das eine Aufnahmevorrichtung 2 für Betonsteinlagen montiert wird sowie einem Gelenkausleger 3, an den über ein Parallelseilgehänge 4 eine Verlegezange 5 ' angehängt ist. Am Grundrahmen der Aufnahmevorrichtung ist eine feststehende Anschlagwand 6 befestigt. Ihr gegenüber befindet sich eine bewegliche Wand 7, die über Parallelogrammlenker 8 geführt, durch einen hydraulischen Arbeitszylinder in Richtung der feststehenden Anschlagwand 6 verschoben wird. Der Boden der Aufnahmevorrichtung ist als Rost 10 '.' ''. ausgebildet. f
Zum Aufnehmen und Transportieren zur Einbaustelle werden die Betonsteine lagenweise vom Stapel 11 abgenommen und in die Aufnahmevorrichtung 2 abgelegt. Die Klemmzylinder 12 der Verlegezange und der Hydraulikzylinder 7 der beweglichen Wand 9 werden hydraulisch so verbunden, daß bei in der Verlegezange geklemmter Steinlage, der Abstand zwischen feststehender Anschlagwand 6 und beweglicher Wand 9 der Aufnahmevorrichtung maximal ist. Nach Ablegen der Steinlage in die Aufnahmevorrichtung wird mit Öffnen der Klemmzylinder der Verlegezange die bewegliche Wand 6 in Richtung der Steinlage verschoben und drückt diese gegen die feste Wand 9. Dadurch werden die Steine in Längsrichtung ausgerichtet und solange die Zange geöffnet ist, in dieser Lage fixiert. '
Durch die Gestaltung des Bodens der Aufnahmevorrichtung als Rost können Steinsplitter u.a. aus der Vorrichtung herausfallen, damit verbessert sich die Ebenheit der abgelegten Steinlagen. Die restlichen Steinlagen, entsprechend der zulässigen Stanelhöhe. werden in der aleichen Weise in die Aufnahmevorrichtung abgelegt. ,, ·
-2-258 795 8
Beim Transport zur Einbaustelle wird die geöffnete Zange auf der letzten Steinlage abgelegt und der gesamte Stapel ist während der Fahrt in der Aufnahmevorrichtung gegen Verrutschen gesichert.
Durch das Parallelseilgehänge kann die Position der Zange bei den Verlegearbeiten und beim Einführen in die
Aufnähmevorrichtung, durch die Bedienperson, die bei den Einbauarbeiten die Zange ah Haltebügeln 13 führt, in einem durch die Länge der Seile bestimmten Maße, in der horizontalen EbeneHeicht korrigiert werden. Weiterhin werden die Abweichungen der Lage des Zangenschwerpunktes, die bei der Klemmbewegung entstehen, ausgeglichen.
Das Parallelseilgehänge ist wesentlich leichter und unkomplizierter als z.B. aus Koppel- und Gelenkgliedern aufgebaute
kardanische Aufhängungen und die vertikalen Bewegungen des Gelenkauslegers werden nach dem Absetzen der Steinlage
nicht auf die Zange übertragen. :

Claims (5)

  1. f -1-258 795
    ' '·' .. .. . ' . ,' ' ' · ' '. ί ·
    Erfindungsansprüche:
    X. Verlegegerät mit Aufnahmevorrichtung für Betonsteinlagen bestehend aus einem modifizierten Kleintransportmittel mit . einer Aufnahmevorrichtung, Gelenkauslegerund Verlegezange, dadurch gekennzeichnet, daß am Grundrahmen der \ Aufnahmevorrichtung eine feststehende Anschlagwand (6) befestigt und ihr gegenüber eine bewegliche Wand (9) so montiert ist, daß der lichte Abstand zwischen beiden Wänden verändert werden kann. '
  2. 2. Verlegegerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand (9), über Parallelogrammlenker (8) geführt, hydraulisch angetrieben wird. ;
  3. 3. Verlegegerät nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmzylinder (5) der Verlegezange und der hydraulische Arbeitszylinder (7) zum Antrieb der beweglichen Wand hydraulisch so verbunden sind, daß bei geklemmter Steinlage in der Verlegezange (5) der Abstand zwischen feststehender Anschlagwand (6) und beweglicher Wand (9) maximal und bei entspannter Zange minimal ist. ,
  4. 4. Verlegegerät nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeicnet, daß die Verlegezange (5) über ein Parallelseilgehänge (4) an ^ einem Gelenkausleger (3) angehängt ist.
  5. 5. Verlegegerät nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Aufnahmevorrichtung als Rost (10) ausgebildet
    ;' ist.,· ·... . - ^: -.-.. . '. -.'.'
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen ' '
DD25879583A 1983-12-29 1983-12-29 Verlegegeraet mit aufnahmevorrichtung fuer betonsteinlagen DD221776A1 (de)

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