DD221853A1 - Fotografischer verschluss mit elektromagnetischer steuerung - Google Patents

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DD221853A1
DD221853A1 DD26023084A DD26023084A DD221853A1 DD 221853 A1 DD221853 A1 DD 221853A1 DD 26023084 A DD26023084 A DD 26023084A DD 26023084 A DD26023084 A DD 26023084A DD 221853 A1 DD221853 A1 DD 221853A1
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DD
German Democratic Republic
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switch
lever
clamping
electromagnet
shutter
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DD26023084A
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English (en)
Inventor
Hans Zimmet
Siegfried Schuetze
Werner Hahn
Original Assignee
Pentacon Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Bei einem fotografischen Verschluss mit Oeffnungs- und Schliesslamellen, die in Spannstellung entgegen ihren Antriebsfedern von je einem Elektromagneten gehalten werden, weist ein bei Verschlussausloesung ablaufender Schalthebel (14) einen ersten Nocken (36) zum Betaetigen des Schalters (37) fuer den ersten Elektromagneten und einen zweiten Nocken (38) zum Betaetigen des Schalters (39) fuer den zweiten Elektromagneten auf, wobei einer der Nocken (38) an einer Schaltscheibe (40) angeordnet ist, die in unterschiedlichen relativen Stellungen mit dem Schalthebel (14) starr verbindbar ist, und/oder einer der Schalter (37) auf einer Platine (45) angeordnet ist, die in unterschiedlichen relativen Abstaenden von dem anderen Schalter (39) im Kameragehaeuse feststellbar ist. Fig. 1

Description

&SSDEN
- und kI nowork«
Dresden, den 10. Februar 1984
Titel der Erfindung ^
Fotografischer Verschluß mit elektromagnetischer Steuerung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen fotografischen Verschluß mit öffnungs- und Schließlamellen, die in Spannstellung entgegen ihren Antriebsfedern von je einem Elektromagneten gehalten werden, einer Steuerschaltung, mit der die Elektromagnete über je einen Schalter verbunden sind, sowie einem bei Verschlußauslösung ablaufenden Schalthebel, durch den die Schalter im Sinne einer Freigabe der Öffnungsund Schließlamellen betätigbar sind·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei bekannten Ausführungen dieser Art von Verschlüssen, den sogenannten Zweimagnet-Verschlüssen, wird das elektromagnetische Freigeben der öffnungslamellen und der Schließlamellen durch entweder gleichzeitig oder in konstantem Abstand nacheinander betätigbare Schalter eingeleitet (DE-AS 1205382, US-PS 2179717, US-PS 3205795). Durch unterschiedliche Reib- und Massemomente der Magnetanker oder sonstige Einflüsse ergeben sich unterschiedliche Bewegungszeiten der Magnetanker bis zum tatsächlichen Freisetzen der öffnungs- bzw. Schließlamellen, so daß
die entsprechend der herrschenden Helligkeit eingestellte Belichtungszeit unkontrollierbar, verändert wird. Dieses Verfälschen schafft insbesondere bei er-
forderlichen kurzen Belichtungszeiten die Gefahr von Unter- oder Überbelichtungen.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt das Verbessern der Belichtungsqualität. -
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist eine Anordnung zur Korrektur der Belichtungszeiten bei Zweimagnet-Verschlüssen. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß der Schalthebel einen ersten Hocken zum Betätigen des ersten Schalters Und einen zweiten Nocken zum Betätigen des zweiten Schalters aufweist, wobei einer der Nocken an einer Schaltscheibe angeordnet ist, die in unterschiedlichen relativen Stellungen mit dem Schalthebel starr verbindbar ist und/oder einer der Schalter auf einer Platine angeordnet ist, die in unterschiedlichen relativen Abständen von dem anderen7Schalter im Verschlußgehäuse feststellbar ist. Auf diese Weise kann die Zeitspanne zwischen dem Betätigen der beiden Schalter im Sinne einer Kompensation der unterschiedlichen Bewegungszeiten der beiden Anker variiert werden. Zweckmäßig ist der Schälthebel durch einen Mitnehmer des Spannhebels in Spannrichtung drehbar und weist Rückführzapfen auf, durch die beim Spannen des Verschlusses die Ankerhebel. an die Elektromagnete anlegbar sind. ;
Ausführungsbeispiel der Erfindung . Die Erfindung ist anhand eines dargestellten und be-
schriebenen Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Anordnung in Spannstellung und Fig. 2 die Anordnung bei Ablauf des Verschlußmechanismus.
Auf einer nicht besonders dargestellten Verschlußgrundplatte sind in Pfeilrichtung unter Spannung von Antriebsfedern stehend der Antriebshebel 1 für die Gruppe der Öffnungslamellen und der Antriebshebel 2 für die Gruppe der Schließlamellen drehbar gelagert. Der Antriebshebel 1 trägt den Spannstift 3, und am Antriebshebel 2 ist der Spannstift 4 angeordnet. Die Spannstifte 3 'und 4 sind von Spannocken 5 bzw. 6 des Spannhebels 7 erfaßbar. Die Auslöseklinke 8 hält den Spannhebel 7 am Lappen 9 entgegen einer nicht dargestellten Rückdrehfeder, welche den Spannhebel 7 im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeiles 42 zu drehen sucht· In ihren jeweiligen Spannstellungen werden der Antriebshebel 1 durch die Klinke 10 und der Antriebshebel 2 durch die Klinke 11 gehalten, welche in Halterichtung durch die Rastfedern 12 bzw. 13 schwenkbar sind. Konzentrisch zum Spannhebel 7 ist der Rückführhebel 14 gelagert, der entgegen seiner nicht dargestellten und in Richtung des Pfeiles 41 wirkenden Rückführfeder vom Rasthebel 15 festhaltbar ist. Der Rückführhebel 14 weist die Rückführzapfen 16 und 17 auf, welche mit den Ankerhebeln 18 bzw. 19 zusammenarbeiten. An den Ankerhebeln 18 und 19 sind die Anker 20 bzw. 21 angeordnet. Federn 22 und
23 suchen die,Ankerhebel 18 bzw. 19 im Sinne des Lösens der Anker 20 und 21 von ihren jeweiligen Elektromagneten
24 bzw. 25 zu schwenken..
Der weiterhin vorgesehene Sucherspiegel 26 ist im Kameragehäuse auf einem Spiegelträger 27 angeordnet, welcher von einer Schwenkfeder 28 in die Aufnahme-
stellung drehbar ist. Entgegen dieser Schwenkfeder 28 wird der Spiegelträger 27 von der Spiegelklinke 29 ge-.halten, die vom Lappen 9 des .Spanngliedes 7 bei dessen Ablauf ausrastbar ist. Der Spiegelträger 2? weist ferner einen Betätigungsstift 30 für den Rasthebel 15 sowie einen Betätigungsstift 31 für den Schalter 32 auf. Der Schalter 32 ist mit der Steuerschaltung 34 verbunden und dient zum Schließen eines Stromkreises, welcher die . Elektromagnete 24 und 25 aktiviert. Der Schalter 37 dient bei Beginn des Belichtungsvorganges zum Abschalten des die Öffnungslamellen freisetzenden Elektromagneten 24 und ist durch den Nocken 36 des Rückführhebels 14 betätigbar. Der Schalter 37 ist auf einer Platine befestigt, welche konzentrisch zum Drehpunkt des Rückfuhrhebels 14 verlaufende Schlitze 47 aufweist. Durch diese Schlitze 47 ragen Schrauben 46, durch welche die Platine 45 mit dem Schalter 37 in unterschiedlichen relativen Abständen gegenüber dem Hocken 36 im Kameragehäuse feststellbar ist. Die Steuerschaltung 34 dient zum Freisetzen der Schließlamellen zwecks Beendigung des Belichtungsvorganges und wird über einen Schalter gestartet, der ortsfest im Kameragehäuse angeordnet ist. Zum Betätigen des Schalters 39 ist der Nocken 38 vorgesehen, der an der mit dem Rückführhebel 14 verbundenen Schaltscheibe 40 angeordnet ist. Die Schaltscheibe 40 ist in unterschiedlichen relativen Stellungen durch die Schraube 43 mit dem Rückführhebel 14 starr kuppelbar. Die Batterie wird durch den Hauptschalter 35 eingeschaltet, der beim Betätigen der Auslöseklinke 8 ge- schlossen wird.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende:
Nach vollendetem Kameraaufzug (vergl. Fig. 1) ist die Kamera mit dem Verschlußmechanismus aufnahmebereit.
Ein Belichtungsvorgang wird durch Schwenken der Auslöseklinke 8 entgegen dem Uhrzeigersinn ausgelöst, wobei nach Schließen des Hauptschalters 35 zunächst der Spannhebel 7 im Uhrzeigersinn abläuft. Während dieser AbIaufbewegung entfernen sich die Spannocken 5 und 6 von den Spannstiften 3 bzw. 4 der Antriebshebel 1 und 2; außerdem schwenkt der Lappen 9 die Spiegelklinke 29, so daß der Spiegelträ'ger 27 zum Ablauf unter Wirkung der Spiegelfeder 28 freigegeben wird. Der aus der Sucherstellung in die Aufnahmestellung laufende Spiegelträger 27 schließt zunächst mit seinem ersten Betätigungsstift 31 cLen Schalter 32, wodurch die Elektromagnete "*"* 24 und 25 aktiviert werden, und erfaßt anschließend mit seinem zweiten Betätigungsstift 30 den Rasthebel 15» um diesen außer Eingriff mit dem Rückführhebel 14 zu schwenken·
Beim Ablauf (vergl. Fig. 2) des Rückführhebels 14 im Uhrzeigersinn entfernen sich die Rückführzapfen 16 und 17 von den ihnen zugeordneten Ankerhebeln 18 bzw. 19· Sobald der Nocken 36 den Schalter 37 öffnet, wird der Elektromagnet 24 abgeschaltet« Daraufhin kann die Feder 22 den Anker' 20 vom Elektromagneten 24 lösen und den Ankerhebel 18 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. V: Während dieser Bewegung erfaßt der Ankerhebel 18 die Klinke 10 am Stift 10a und schwenkt sie im Uhrzeigersinn außer Eingriff mit dem Antriebshebel 1 für die Öffnungslamellen, so daß die Öffnungslamellen das Be- -lichtungsfenstei· freigeben können·
Durch die mittels der Schraube 43 in unterschiedlichen relativen Stellungen gegenüber dem Rückführhebel 14 feststellbare Schaltscheibe 40 kann der Zeitpunkt der Betätigung des Schalters 39 verändert werden, d.h. früher, später oder gleichzeitig, mit dem Schalter 37
kann der Schalter 39 durch den locken 38 geöffnet. , werden. Die Zeitpunkte der Betätigung der Schalter 37 und 39 können auch dadurch aufeinander abgestimmt werden, daß nach Lockern der Schrauben 46 die Platine 45 in den Schlitzen 47. verschoben wird. Die unterschiedlichen Zeitpunkte der Betätigung des Schalters 39 gegenüber dem Schalter 37 ergeben sich aus den unterschiedlichen Reibungs- und Massebedingungen der Ankerhebel 18 und 19. Mit dem Öffnen des Schalters 39 wird durch die Steuerschaltung 3^ <üe Bildung der Belichtungszeit eingeleitet. Entsprechend der helligkeitsgerechten Belichtungszeit wird durch die Steuerschaltung der Elektromagnet 25 abgeschaltet, so daß die Feder 23 den Anker 21 lösen und den Ankerhebel 19 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen kann. Während dieser Drehung erfaßt der Ankerhebel 19 den Stift 11a der Klinke 11 und schwenkt . diese im Uhrzeigersinn außer Eingriff mit dem Antriebshebel 2 für die Schließlamellen. Infolgedessen können die Schließlamellen das Belichtungsfenster wieder abdecken und das Belichten des Filmes beenden. ;
Zum Herstellen erneuter Aufnahmebereitschaft wird beim Kameraaufzug der Spannhebel 7 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, wobei über den Zapfen 7' der Rückführhebel 14 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn zusammen mit der Schaltscheibe 40 mitgenommen wird. Während dieser Spannbewegung werden durch die Spannocken 5 und 6 die Antriebshebel 1 bzw. 2 entgegen ihren Antriebsfedern im Uhrzeigersinn gedreht und mit den Klinken 10 bzw. 11 in Eingriff gebracht sowie durch die Rückführzapfen 16.und 17 die Ankerhebel 18 bzw. 19 entgegen den Federn 22 ' bzw. 23 im Uhrzeigersinn gedreht, wobei die Anker 20 und 21 gegen die Elektromagnete 24 bzw. 25 zurückgeführt werden. In dieser Spannstellung werden der Spannhebel 7 durch die Auslöseklinke 8 und der Rückführhebel 14 un-
abhängig davon durch den Rasthebel 15 am ungewollten Ablauf gehindert (vergl. Fig. 1).

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch
    1, Fotografischer Verschluß mit Öffnungs- und Schließlamellen, die in Spannstellung entgegen ihren Antriebsfedern von je einem Elektromagneten gehalten werden, einer Steuerschaltung, mit der die llektromagnete über je einen Schalter, verbunden sind^ sowie : einem bei Verschlußauslösung ablaufenden Schalthebel, durch den die Schalter im Sinne der Freigabe der ..*. Öffnungs- und Schließlamellen betätigbar sind, ge-' kennzeichnet dadurch, daß der Schalthebel (14) einen ersten Hocken (36) zum Betätigen des ersten Schalters (37) und einen zweiten Hocken (38) zum Betätigen des ι zweiten Schalters (39) aufweist, wobei einer der Nocken (38) an einer Schaltscheibe (40) angeordnet ist, die in unterschiedlichen relativen Stellungen mit dem Schalthebel (14) starr verbindbar ist, und/ oder einer der Schalter (37) auf einer Platine (45) angeordnet ist, die in unterschiedlichen relativen Abständen von dem anderen Schalter (39) im Verschluß-
    gehäuse feststellbar ist. .
    " ' ' · : ' ' ..;.· .(
  2. 2. Fotografischer Verschluß nach Punkt 1, gekennzeichnet
    dadurch, daß der Schalthebel (14) entgegen des Pfeiles (41) durch einen Mitnehmer (71) des Spannhebels (7) in Spannrichtung drehbar ist und Rückführzapfen (16, 17) aufweist, durch die beim Spannen des Verschlusses die .Ankerhebel (18, 19) an die Elektromagnet e (24, 25) anlegbar sind.
    (Hierzu 2 Seiten Zeichnungen)
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US3205795A (en) * 1961-11-06 1965-09-14 Polaroid Corp Automatic exposure control device
DD206251A1 (de) * 1982-04-23 1984-01-18 Pentacon Dresden Veb Magnetsystem fuer fotografische kameras

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DE8502196U1 (de) 1985-04-25
DE3502726A1 (de) 1985-08-22

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