DD222190A1 - Montagebauwerk - Google Patents

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DD222190A1
DD222190A1 DD25367183A DD25367183A DD222190A1 DD 222190 A1 DD222190 A1 DD 222190A1 DD 25367183 A DD25367183 A DD 25367183A DD 25367183 A DD25367183 A DD 25367183A DD 222190 A1 DD222190 A1 DD 222190A1
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DD
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walls
ceiling
elements
stiffening
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DD25367183A
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English (en)
Inventor
Gerhard Krueger
Original Assignee
Bauakademie Ddr
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Montagebauwerk, insbesondere fuer Schutzbauten, die allseitig mit Erde eingedeckt sind. Ziel: kurzfristige Herstellung von Schutzbauten in einer Baugrube, ohne dafuer spezifisch hergestellte bzw. spezifisch auf Lager gelegte Bauelemente verwenden zu muessen. Aufgabe: Herstellung eines beliebig grossen Schutzbauwerkes unter Verwendung von Fertigteilen verschiedenster Typen, insbesondere von Massenfertigteilen, die erforderlichenfalls ein- bzw. mehrlagig angewendet sein koennen. Auf ein vorhandenes Planum werden Streifen verlegt. Zwischen den Streifen befinden sich bei Bedarf Schlitze, in die die aussteifenden Waende eingefuegt werden. Die aussenliegenden aussteifenden Waende stehen in ihrem Fussbereich direkt vor den Streifen. Auf den Streifen sind die deckentragenden Waende angeordnet. Auf den deckentragenden Waenden liegen die Deckenelemente, die die aussteifenden Waende in den Kopfpunkten abstuetzen. Anwendungsgebiet: Hochbauten, Tiefbauten.

Description

2 5 367 1 4
a) Titel der Erfindung Montagebauwerk' .
b) Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft ein Montagebauwerk, insbesondere für Schutzbauwerke, die mit Erde eingedeckt sind·
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach der DD-PS 148 801 ist ein Bauwerk zur Lagerung von Sprengmitteln bekannt, das aus vorgefertigten Wand- und Mittelstützen, die auf Streifen- oder Hülsenfundamenten stehen, sowie aus Deckenriegeln, Deckenplatten und Wandplatten besteht.
Dieses Bauwerk beruht auf einem Grundsystem unter Beibehaltung der Konstruktionsabmessungen und -formen der Elemente. Somit ist dieses Bauwerk nur aus eigens dazu hergestellten Elementen zu errichten.
Die AT-PS 198 922 beschreibt einen aus Einzelteilen bestehenden zusammensetzbaren und zerlegbaren Bunker, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die ineinandergreifenden Einzelteile vorzugsweise aus armierten Betonblöcken bestehen, welche an der Innenseite eingelassene Ringe aufweisen, durch die ein Stahlseil geführt und gespannt ist, wodurch die Einzelteile fest miteinander zu einem einheitlichen Bauwerk verbunden sind.
Die Nachteile dieses Bauwerkes liegen ebenfalls in der Spezifik seiner Konstruktion, die nur mit eigens dazu gefertigten Elementen zu errichten ist.
Die DE-OS 3107 14-5 beschreibt einen Schutzbau, der dadurch gekennzeichnet ist, daß in der senkrechten Projektion der
Schutzbau in seinen Ecken durch Wände, senkrecht zu den Winkelhalbierenden der Ecken ausgesteift ist, wobei die aussteifenden Wände Trennwände zwischen den Aufenthaltsbzw« Nebenräumen sind·
Dieser Schutzbau ist nur aus spezifisch geformten Fertigteilen oder monolithisch herzustellen· Die gleichen Machteile haften dem Fertigbausystem für Schutaräume nach der DE-PS 3024 437 an, das dadurch gekennzeichnet ist, daß im Ha3termaß vorgefertigte miteinander kombimierbare Moduleinheiten aufgebaut"sind.
d) Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, Schutzbauwerke oder Teile von Schutzbauten im Bedarfsfall kurzfristig und sofort einsatzbereit herzustellen, deren Einzelelemente nicht spezifisch sind und deshalb nicht gesondert auf Lager bereitgehalten werden müssen und die nach der Montage sofort mit schüt&endem Erdreich eingedeckt werden können·
e) Darlegung das Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein außendruckbelastetes beliebig großes Montagebauwerk für Schutzbauten, insbesondere für Schutzbauten, die mit Erde eingedeckt sind, zu entwickeln, dessen Einzelelemente nicht gesondert und spezifiziert für dieses Bauwerk hergestellt werden müssen, so daß alle zur Verfügung stehenden Montagebauteile für Bauwerke beliebiger Typen kombiniert werden können, daß diese Einzelelemente je nach der gedachten Beanspruchung auch mehrlagig angeordnet werden können und daß sich jedes eingesetzte Einzelelement bei Drucklasten von außen ohne den Bedarf gesonderter Verbindungsmittel stabil abstützt·
Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einer Ebene, z. B. auf einer Baugrubensohle oder auf einer Verkehrsfläche, Bodenelemente horizontal verlegt sind, die im Bereich von innenliegenden aussteifenden Wänden mit einem Abstand voneinander angeordnet sind· In den auf diese Weise entstehenden Schlitz sind innenliegende aussteifende Wände eingefügt. Außenliegende aussteifende Wände sind in ihrem Fußbereich gegen die Stirnseiten der horizontalen Bodenelemente gestellt, um sich bei Drucklasten von außen abzustützen. Die deckentragenden Wände stehen auf den Bodenelementen und unmittelbar vor den Stirnseiten der innenliegenden und außenliegenden aussteifenden Wände» Die Dekkenelemente liegen auf den deckentragenden Wanden zwischen den Kopfbereichen der innen- und außenliegenden aussteifenden Wände. Alle das Montagebauwerk bildenden Bauelemente sind je nach Bedarf ein- oder mehrlagig angeordnet und können in jedem Feld in jeder Lage aus einem oder mehreren Bauelementen bestehen. Alle Bauelemente sind rechtwinklig zueinander angeordnet. Das Montagebauv/erk ist mit Erde eingedeckt, um die Kraftübertragung in das Erdreich zu ermöglichen und somit die Schutzwirkung zu verstärken.
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist nachstehend an einem Beispiel erläutert. In der Zeichnung ist eine Isometrie des Schutzbauwerkes dargestellt.
Auf der vorbereiteten Ebene 1 sind die Streifen 2 als Bodenplatten verlegt. Beim Verlegen der Streifen 2 werden Schlitze 3 angeordnet, um die innenliegenden aussteifenden Wände 4 mit ihrem Fußberaich dort einzulassen. Die Wände 4 sind kürzer als die Schlitze 3· Die außenliegenden aussteifenden Wände 5 stützen sich in ihrem Fußbereich an den Streifen 2 ab. An den Stirnseiten der Wände 4; 5
werden die auf den Streifen 2 stehenden deckentragenden Wände 6 derart abgestützt, daß ihre Stoßfugen 7immer im Bereich einer Stirnseite der Wände 4 liegen und bei Drucklasten von außen stabilisiert sind· Auf den deckentragenden Wänden 6 liegen die Deckenelemente 8, die die Kopfbereiche der Wände 4; 5 abs tut ζ en c Die .Wände- 5 werden 21agig abgeführt» Je nach Erfordernis können alle Wand- oder Deckenelemente 4; 5; 6; 8 mehrlagig ausgeführt werden· Unmittelbar nach der Montage des jeweiligen Bauwerkes wird Erde 9 aufgebracht.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch . . - j
    Montagebauwerk, insbesondere für Schutzbauten, die mit Erde eingedeckt sind, unter Verwendung von Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Ebene (1) Bodenelemente (2) horizontal verlegt sind, die im Bereich von innenliegenden aussteifenden Wänden (4) mit einem Abstand (3) voneinander angeordnet sind, in den die innenliegenden aussteifenden Wände (4) eingefügt sind, daß außenliegende aussteifende Wände (5) in ihrem Fußbereich gegen die Stirnseiten der horizontalen Bauelemente (2) gestellt sind, daß deckentragende Wände (6) auf den Bodenelementen (2) stehen und unmittelbar vor den Stirnseiten der innen- und außenliegenden Wände (4;5) angeordnet sind, daß Deckenelemente (8) zwischen den Kopfbareichen der innen-,und außenliegenden aussteifenden A'ände (4;5) auf-den Wänden (6) liegen, daß alle das Montagebauwerk bildenden Bauelemente je nach Bedarf ein- oder mehrlagig verlegt sind und in jedem Feld in jeder Lage aus einem oder mehreren Bauelementen bestehen, daß alle winklig zueinanderstehenden versetzten Bauelemente rechtwinklig angeordnet sind und daß das Montagebauwerk mit Erde (9) eingedeckt ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung·
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