DD222505A1 - Schneidemuehle zum vermahlen von angussteilen - Google Patents

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DD222505A1
DD222505A1 DD25861783A DD25861783A DD222505A1 DD 222505 A1 DD222505 A1 DD 222505A1 DD 25861783 A DD25861783 A DD 25861783A DD 25861783 A DD25861783 A DD 25861783A DD 222505 A1 DD222505 A1 DD 222505A1
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DD
German Democratic Republic
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grinding chamber
grinding
cutting mill
rotor
mill
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Application number
DD25861783A
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English (en)
Inventor
Peter Mueller
Hans-Dieter Gerlach
Ute Haase
Bruno Wendt
Original Assignee
Plast Elastverarb Ingbetrieb
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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Abstract

Die Schneidmuehle kann verwendet werden zum Vermahlen von Angussteilen unmittelbar an der Spritzgiessmaschine und zum Vermahlen von weiteren Plastabfaellen und duennwandigen Formteilen. Die Schneidmuehle ist so konstruiert, dass sie eine minimale Aufbauflaeche erfordert und bei den notwendigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten eine zwangslaeufige eintretende Sicherheit fuer die Bedienkraefte ohne zusaetzliche Betaetigung von Sicherheitsvorrichtungen gewaehrleistet. Es besteht die Aufgabe, die Schneidmuehle so zu entwickeln, dass die Angussteile unmittelbar an der Spritzgiessmaschine vermahlen werden koennen und die genannten Nachteile nicht auftreten. Dies wird so geloest, dass der Antrieb fuer den vertikal gelagerten Rotor der Schneidmuehle von oben auf den Mahlraum aufgesetzt wird und mittels Kupplung und Steckachse mit dem Rotor verbunden ist. Die Hauptbaugruppen der Schneidmuehle sind Mahlkammer, Aufgabeeinheit und Antriebseinheit, wobei die Mahlkammer zuunterst angeordnet ist und mit der Aufgabeeinheit den Mahlraum bildet.

Description

Peter Müller Hans-Dieter Gerlach Ute Haase Bruno Wendt. .
Titel der Erfindung
Schneidmühle zum Vermählen von Angußteilen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schneidmühle zum Vermählen von Angußteilen unmittelbar an der Spritzgießmaschine, sowie zum Vermählen von weiteren Plastabfällen und dünnwandigen Formteilen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei der Herstellung von Formteilen auf Spritzgießmaschihen fallen bei der Anwendung von Abreißanguß-Systemen Formteile
;15 und Angußteile getrennt aus dem Formwerkzeug, Häufig wird so verfahren, daß Formteile und Angüsse nach der Separierung in bereitstehenden Behältern gesammelt und die Angüsse einer zentralen Vermahlung zugeführt werden. Diese zentrale Vermahlung hat den Nachteil, daß durch den Transport von der Spritzgießmaschine zum Mahlraum oder zur Mühle, sowie durch das Beschicken der Mühle per Hand ein hoher manueller Aufwand erforderlich wird· Da die A ngüsse meist sehr sperrig sind und ineinander verhaken, erfordern sie außerdem ein hohes Transport- und Lagervolumen. Weiterhin entstehen zusätzliche Kosten durch die
notwendige Reinigung der Mühle bei strenger .Materialtrennung, „oder, aber es entsteht ein Mischregenerat, daß nur für untergeordnete Anwendungsfälle genutzt werden kann. Bs wird deshalb in zunehmendem Maße versucht, durch die ' ·
3.0 Aufstellung von kleinen Schneidmühlen an jeder der in Frage kommenden Spritzgießmaschinen die Nachteile der zentralen Vermahlung zu umgehen. . -
' Nachteilig bei den meisten dieser Schneidmühlen ist jedoch, . daß die Beschickung der Mühle nicht unmittelbar, das heißt '
35. ohne Zwischenschaltung von Zuführ-.und Eingabehilfen durch das aus dem Formnest fallende Angußteil erfolgen kann. Nach Passieren der zum Separieren der Angußteile notwendigen Trennbleche,,Separierschnecken oder Vibrationsseperatoren fallen die Angußteile erst'in geringer Höhe aus der Maschine.
4-0 Bei vielen Schneidmühlen ist aber die A ufgabeöffnung so hoch, daß eine Beschickung nicht 7Im freien Fall oder über eine Aufgabeschurre direkt erfolgen kann«, Es wird die Zwischenschaltung von Fördereinrichtungen 'notwendig, soll von einer Handbeschickung der Mühle abgesehen werden. Die Angüsse werden über Förderschnecken, Förderbänder oder auch pneumatisch, kontinuierlich der Schneidmühle zugeführt. Eine unmittelbare Beschickung wird durch Mühlen erreicht, bei welchen der Antrieb Seitlich neben.der Mahlkammer angeordnet ist. Diese Mühlen können unmittelbar ohne Zwischen- , schaltung von Förderhilfen beschickt werden· Im Deutschen , Gebrauchsmuster GM 7426459 ist eine entsprechende Mühle . beschrieben, bei welcher die tiefliegende Mahlkammer mit vertikal gelagertem Rotor über einen Keilriementrieb von einem'seitlich^angeordnetem Motor angetrieben wird. Eine weitere- Lösung geht von der horizontalen Lage. der Rotorkammer und einer direkten Anflanschung des ebenfalls horizontal liegenden Motors aus. Diese "beiden zuletzt beschriebenen Mühlen haben zwar eine niedrig liegende Ein-
, gabeöffnung, nachteilig ist jedoch, daß die Grundfläche der Schneidmühle durch den seitlich liegenden Motor größer ist. Der zur Verfügung stehende Platz ist jedoch im unmittelbaren Bereich der Spritzgießmaschine meist sehr begrenzt, da andere Zusatzgeräte, -wie zum Beispiel Förder-
gerate, Temperiergeräte und andere um die Verarbeitungsmaschine gruppiert sind. ETs wird deshalb teilweise nicht möglich sein, sowohl Mühlen mit Kremdeinzüg", als auch sOlche mit seitlich'angeordnetem Motor aus Platzgründen einzusetzen. .
Durch den Einsatz der Mühlen unmittelbar an der Spritz- . gießmaschine ist es'weiterhin nötig, daß die Mühlen einer häufigen Reinigung unterzogen v/erden müssen, um bei Materialoder Farbwechsel Vermischungen zu vermeiden. Da diese Reinigungsarbeiten unmittelbar an der Spritzgießmaschine und in räumlicher Enge erfolgen müssen, ist die Sicherung des Rotors bei·geöffneter Mahlkammer gegen unbeabsichtigtes An- laufen von ausschlaggebender Bedeutung für die Sicherheit : des Bedienungspersonals. Um diese Gefahr zu minimieren, werden von den Mühlenherstell'ern mindestens zwei, teilv/eise sogar drei unabhängig voneinander wirkende Sicherheitsvorrichtungen eingebaut. Trotzdem bleibt aber immer eine Ge-' fährdring, weil der Motor, mit dem Rotor während der Reinigung verbunden bleibt·
Das Betreiben der Mühle erfordert auf jeden Fall eine gründliche Einweisung des Bedienungspersonals und eine kontinuierliche Überprüfung der Sicherheitsvorrichtungen.
Ziel der Erfindung ·
Ziel der Erfindung ist eine Schneidmühle zu bauen, die zum unmittelbaren Vermählen von Angußteilen an der Spritzgießmaschine geeignet ist und bei den notwendigen Reinigungsund Y/artungsarbeiten eine zwangsläufige eintretende Sicher- 90 heit für die Bedienkräfte, ohne Betätigung von Sicherheitsvorrichtungen gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung -.·
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schneidmühle
- zu eatwickein, die eine minimale AufStellfläche erfordert, eine niedrig liegende Aufgabeöffnung besitzt und die ge-1 nannten Nachteile nicht besitzt«
.. . Diese A ufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß -
» *.' ·
der Antrieb für den senkrecht gelagerten Rotor der Schneid-, mühle von oben auf den Mahlraum aufgesetzt wird und mittels
100' Steckachse und Kupplung mit .dem Rotor verbunden ist.
Die Hauptbaugruppeη der Schneidmühle, Mahlkammer, Aufgabeeinheit und Antriebseinheit sind so angeordnet, daß die Mahlkammer die unterste Baugruppe der Schneidmühle bildet, die Baugruppe Aufgabeeinheit aufgesetzt wird und beide zu-.105 sammen den Mahlraum ergeben.« Nach oben wird der Mahlraum durch den'Mahlraumdeckel der Antriebseinheit begrenzt. •Der'Rotor-wird in einem, unteren Lager am Mühlenbod.en und einem in einer Traverse liegenden oberen Lager so aufgenommen, daß die Aufgabeschurre zwischen beiden liegt« .
Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Kraftübertragung über eine Steckachse isjb es möglich, die Mahlkammer einfach von der Aufgabeeinheit zu trennen. An der Steckachse können zusätzlich spezielle Einzugshilfen, wie Vorreißarme oder ähnliche·angeordnet werden, die einen automatischen:
Einzug des zu mahlenden Gutes begünstigen.
, . Durch diese erfindungsgemäße Anordnung, der Funktionsbaugruppen der Schneidmühle ist es möglich, die notwendige Aufstellfläche für die Schneidmühle klein zu halten und die Anordnung der Aufgabeöffnung so niedrig zu legen, daß sie nur durch die gewählte Mahlkammerhöhe nach unten begrenzt wird. Damit' ist gewährleistet, daß die Angußteile unmittel-
. . . bar aus dem Formwerkzeug in die Mahlkammer rutschen können und keine Förderhilfe erforderlich wird. Zum Reinigen der Mühle wird der Motor mit dem Mahlraumdeckel abgenommen und gleichzeitig Motor und Rotor getrennt. Da dies nur bei
Stillstand des Motors bzw. des Rotors möglich ist, ist ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Mühle ausgeschlossen. Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen sind somit nichtser-' - · , forderlich. ' . .
Ausführungsbeispiel ·
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachstehend an einem Ausführuhgsbeispiel näher erläutert v/erden.
In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen Figur 1 Gesamtdarstellung der Schneidmühle im Schnitt
135. Figur 2 Schnittdarstellung der Mahlkammer Figur 3 Anordnung der Verdrehsicherung des Motors In der Figur 1 ist der prinzipielle Aufbau der Schneid" mühle dargestellt. Die Schneidmühle besteht aus den Haupt- , baugruppen Mahlkammeri, Aufgabeeinheit 2 und Antriebseinheit 3· Die eigentliche Mahlkammer 1 ist als unterste Baugruppe der Schneidmühle angeordnet. Auf ihr sitzt die . Aufgabeeinheit 2 und-den Abschluß nach oben bildet die Antriebseinheit 3. Als Mahlraum 4 ist das gesamte Volumen von Mahlkammer 1 und Aufgabeeinheit 2 zu verstehen. Nach oben wird der M ahlraum 4 durch den Mahlraumdeckel 5 begrenzt.
Die Mahlkammer 1 enthält den Rotor 6 mit den beiden Rotormessern 7> die Statormesser 8, den Rotorträger 9 sowie dasuntere Rotorlager 10. Seitlich an die Mahlkammer 1 ist die Mahlgutkammer 11 mit der Absaugvorrichtung 12 für das Mahl-
15O gut angesetzt. Zwischen Mahlkammer 1 und Mahlgutkammer 11 befindet sich das Sieb 13» durch das nur das vermählene Gut in die Mahlgutkammer 11 gelangt. Mahlkammer 1 und Aufgabeeinheit 2 sind miteinander lösbar verbunden, werden aber bei Reinigungsarbeiten nicht getrennt. , .
1.55 Eine im oberen Teil der Aufgabeeinheit 2 angeordnete Traverse 14 enthält das obere Rotorlager 15. Die Verbindung zwischen dem oberen Rotorlager 15 und dem Rotor 6 wird durch eine Steckachse 16 hergestellt. Seitlich in die A ufgabeeinheit ragt die Aufgabeschurre 17. Die Steckachse 16 ragt über die Traverse 14 hinaus und ist mit der Zupplungshälfte 18 versehen. Die Antriebseinheit 3 besteht aus dem Motor 19, der Motoraufnahme 20 und dem Mahlraumdeckel 5. Die Motoraufnahme 20 ist so ausgeführt, daß in ihr die Kupplungshälfte 21 läuft. Dadurch ist die Kupplungshälfte
gegen Beschädigung beim Ablegen der Antriebseinheit 3 ge~ ' · schützt. Der Mahlraumdeckel 5 wird mittels Schraubverbindungen an der Aufgabeeinheit 2 befestigt* Bine Scherentlastung der Verbindungsschrauben wird durch zwei im ' : MahlraumdeckeI 5 befindliche Bolzen 22 erreicht, die bei .
Aufsetzeh des .Mahlraumdeckels 5 in entsprechende Bohrungen der Traverse 14 eintauchen. .'
Bei notwendigen Reinigungsärbeiten ist nach Stillstand des Motors 19 die Antriebseinheit 3 abnehmbar und die .Mühle kann gefahrlos per Hand oder mittels, der Absaugvorrichtung '... 12 gereinigt werden.
'.; Die Betriebssicherheit der Schneidmühle wird zusätzlich dadurch erhöht, daß das Leitungskabel, zwischen der Antriebs- ; einheit 3 U-Qd' Mahlgutkammer 11 so kurz gehalten ist, daß zum Abnehmen der A ntriebseinheit 3 die Steckverbindung ge- ; löst werden miiß^ und auch nach der Abnahme eine elektrische Verbindung nicht möglich ist.

Claims (3)

Erfindungsansprüche .
1. Schneidmühle zum Vermählen von Angußteilen mit senkrecht gelagertem Rotor und seitlich angeordnetem Aufgabeschacht gekennzeichnet dadurch» daß die Schneidmühle aus den Baugruppen Mahlkammer (1), Aufgabeeinheit (2) und Antriebseinheit (3) besteht, wobei die Mahlkammer (1) zuunterst angeordnet ist und der Mahlraum (4) die Mahlkammer (1) und die Aufgabeeinheit (2) 'umfaßt, nach oben durch den Mahlraumdeckel (5) der Antriebseinheit (3) begrenzt ist und Rotor (6) und Motor (19) ( ) mittels Steckachse (16) und Kupplung (18,21) verbunden sind.
. 2. Schneidmühle nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß der Rotor (6) zwischen einem unterem Lager (10) und einem in einer Traverse (14) liegenden oberen Lager (15) oberhalb der Aufgabeschurre (17) aufgenommen wird.
'3· Schneidmühle nach Funkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß an der Steckachse (16) Einzugshilfen angeordnet sind.
iierzu_j£.„$eiten Zeichnunqen
DD25861783A 1983-12-27 1983-12-27 Schneidemuehle zum vermahlen von angussteilen DD222505A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4883418A (en) * 1986-11-05 1989-11-28 Karl Hehl Plastics injection molding machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4883418A (en) * 1986-11-05 1989-11-28 Karl Hehl Plastics injection molding machine

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