DD222532B1 - Werkstueckhalterung fuer das laeppen und polieren vorzugsweise optischer funktionsflaechen - Google Patents

Werkstueckhalterung fuer das laeppen und polieren vorzugsweise optischer funktionsflaechen Download PDF

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DD222532B1
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adjusting disc
workpiece holder
adjusting
optical functional
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DD26175884A
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Wolfgang Lehmann
Wolfgang Warziniak
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Univ Schiller Jena
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet umfaßt die Bereiche der Fertigung, in denen vorrangig optische Funktionsflächen geläppt und poliert werden. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf die Einzelbearbeitung von Werkstücken mit unterschiedlichen Werkstückdurchmessern.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Bei der maschinellen Einzelbearbeitung optischer Bauelemente durch Läppen und Polieren werden bisher speziell angepaßte oder aufgekittete Werkstückhalterungen verwendet. Insbesondere bei der Kitthalterung und Bearbeitung mit Hebelpoliermaschinen tritt ein Kippmoment durch die Kraftangriffshöhe hk (Abstand des Kraftangriffspunktes des Mitnehmerstiftes von der Werkzeugoberfläche) auf, das eine Begrenzung des WerkstückhöhenAdurchmesserverhältnisses bedingt.
Im WP 157602 DD ist eine speziell angepaßte Werkstückhalterung mit geringer Kraftangriffshöhe beschrieben. Diese ist infolge des festen Führungsringes nur einem bestimmten Werkstückdurchmesser optimal angepaßt.
Ziel der Erfindung
Das ZieJ der Erfindung ist es, einzelne Werkstücke mit unterschiedlichen Werkstückabmessungen, unabhängig ihres Höhen/ Durchmesserverhältnisses, mit einer geringen Kraftangriffshöhe hk und damit vernachlässigbaren Kippmomenten für die Werkstückhalterung und -translationsbewegung zu läppen bzw. zu polieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine auf beliebige Werkstückabmessungen einestellbare Werkstückaufnahme die genannte Zielstellung zu erreichen.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Werkstückhalterung vorgeschlagen, die im wesentlichen durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
In der zentrischen Bohrung einer Antriebs- und Lagereinheit wird der Mitnehmer für das Werkstück geführt. Über ein Aufnahmeteil ist an der Antriebs- und Lagereinheit eine Verstelleinheit befestigt, die mindestens drei an ihrem Umfang vorzugsweise gleichmäßig verteilte Werkstückaufnahmebacken besitzt. Diese sind mit je einem Gleitstein verbunden und in Aussparungen eines ebenfalls in der Verstelleinheit befestigten Führungsteils radial verschiebbar und kippbar angeordnet, da zur Gewährleistung des Anpassungsvorganges zwischen Werkstück und Werkzeug beim Läppen und Polieren das Werkstück nicht fest in der Werkstückaufnahme arretiert sein darf. Die notwendige Bewegungsfreiheit des Werkstücks wird durch selbsttätige Einstellung eines vorgegebenen Spieles zwischen Werkstück und -aufnahme bei der Einstellung und Sicherung des Werkstückdurchmessers an der Werkstückaufnahme erreicht. Zu diesem Zweck ist die Verstelleinheit mit einer die Verschiebung bewirkenden Stellscheibe ausgerüstet, in der vom Zentrum nach außen gerichtete bogenförmige Nuten für den Eingriff je eines Gleitsteins vorhanden sind. Die Stellscheibe ist so geformt, daß sie im entspannten Zustand nur am Innendurchmesser des Aufnahmeteils anliegt, während sie im gespannten Zustand auch am Außendurchmesser des Aufnahmeteils zur Anlage kommt und die Kippung der Gleitsteine bewirkt. Eine andere Ausführungsform besteht darin, die Stellscheibe so auszubilden, daß sie am Innen- und Außendurchmesser des Aufnahmeteils anliegt und zwischen Stellscheibe und Gleitsteinen eine Federscheibe anzuordnen. Um die gewünschte Werkstückdrehzahl durch Reibungskopplung zwischen Werkstück und Mitnehmer zu gewährleisten, kann auf der dem Werkstück zugeordneten Fläche des Mitnehmers ein geeigneter Reibbelag befestigt sein.
Ausführungsbeispiel
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Hierin zeigen
Fig. 1: eine Querschnittsdarstellung der Werkstückhalterung
Fig.2: die Stellscheibe
Fig.3: die Federscheibe
Fig. 4: das Führungsteil
Fig. 5: einen Gleitstein und
Fig.6: eine Führungsbacke
Das Werkstück 0 wird in die mit Gleitsteinen 6 versehenen Werkstückaufnahmebacken 5 eingeführt. Die Gleitsteirte 6 sind in den Führungen 7 des Führungsteiles 8frei beweglich.
Durch Drehen der Stellscheibe 9 erfolgt die bogenförmige Nuten 10 das Anpassen der Werkstückaufnahmebacken an das Werkstück 0. Die Sicherung der so eingestellten Werkstückaufnahme 6 wird durch Festdrehen des Führungsteiles 8 am Aufnahmeteil 11 erreicht. Hierbei kommt es zur Durchwölbung der Federscheibe 12, bis sie vollständig an der Stellscheibe 9 anliegt. Dabei kippen die Gleitsteine β derart, daß sich ein vorgegebenes Spiel X zwischen Werkstück 0 und Werkstückaufnahmebacken 5 einstellt. Befestigt wird die Verstelleinheit 4 an der Antriebs- und Lagereinheit 1. Die Realisierung der Vorschubkraft und der Antrieb des Werkstückes durch Reibungskopplung erfolgt durch den Mitnehmer 3. Geführt wird der Mitnehmer in der Hülse 2.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1. Werkstückhalterung für das Läppen und Polieren vorzugsweise optischer Funktionsflächen, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen aus einer Antriebs- und Lagereinheit (1) mit einer zentrischen Bohrung (2), in der ein axial verschiebbarer Mitnehmer (3) geführt wird sowie einer über ein Aufnahmeteil (11) an der Antriebs- und Lagereinheit befestigten Verstelleinheit (4) besteht, wobei die Verstelleinheit mindestens drei an ihrem Umfang vorzugsweise gleichmäßig verteilte Werkstückaufnahmebacken (5) besitzt, die zwecks Anpassung an einen vorgegebenen Werkstückdurchmesser mit je einem Gleitstein (6) verbunden und über diesen in Aussparungen (7) eines ebenfalls in der Verstelleinheit befestigten Führungsteils (8) radial verschiebbar und kippbar angeordnet sind sowie eine die Verschiebung bewirkende Stellscheibe (9), in der vom Zentrum nach außen gerichtete bogenförmige Nuten (10) für den Eingriff je eines Gleitsteins vorhanden sind.
  2. 2. Werkstückhalterung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellscheibe (9) so geformt ist, daß sie am Innen- und Außendurchmesser des Aufnahmeteils (11) anliegt und zwischen Stellscheibe (9) und Gleitsteinen (6) für die Kippung der Gleitsteine (6) eine Federscheibe angeordnet ist.
  3. 3. Werkstückhalterung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Werkstück zugeordneten Fläche des Mitnehmers (3) ein Reibbelag befestigt ist.
DD26175884A 1984-04-09 1984-04-09 Werkstueckhalterung fuer das laeppen und polieren vorzugsweise optischer funktionsflaechen DD222532B1 (de)

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