DD223025A1 - Anordnung zum halten von seilschlaufen oder steilverbindungen - Google Patents

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DD223025A1
DD223025A1 DD26068684A DD26068684A DD223025A1 DD 223025 A1 DD223025 A1 DD 223025A1 DD 26068684 A DD26068684 A DD 26068684A DD 26068684 A DD26068684 A DD 26068684A DD 223025 A1 DD223025 A1 DD 223025A1
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DD26068684A
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Inventor
Bernd Anderssohn
Wolfgang Goetze
Hans-Joachim Hille
Eberhardt Kliemank
Klaus Liebscher
Frank Teucher
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Orgreb Inst Kraftwerke
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Abstract

Anordnung zum Fixieren von Seilschlaufen und/oder Steilverbindungen an Abspannmasten oder -portalen sowie Querueberspannungen in Hochspannungsanlagen mittels Halterungen ohne zusaetzliche Isolierungen. Es soll eine betriebssichere, moeglichst auslenkungsfreie Fixierung ohne zusaetzliche Isolierungen erreicht werden, bei der keine mechanische Verbindung zu anderen potentialfuehrenden oder geerdeten Anlagen vorgesehen ist, sondern alle Kraefte von den spannungsfuehrenden Teilen des betreffenden Leiters selbst aufgenommen werden. Dazu sind als Halterungselemente an der spannungsfuehrenden Seite der Abspannisolatoren bzw. dem hoeher liegenden Leiter bei Querueberspannungen die gespreizten Enden zweier an den anderen Enden miteinander verbundenen, vorzugsweise biegesteifen Konstruktionselemente so befestigt, dass der gemeinsame Verbindungspunkt der Konstruktionselemente, der mit der Seilschlaufe oder Steilverbindung mechanisch gekoppelt ist, um die gespreizte Befestigung radial beweglich bleibt.

Description

Titel der Erfindung
Anordnung zum Halten von Seilschlaufen und/oder Steilverbindungen
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Fixieren von Leiterseilschlaufen und/oder -steilverbindungen in Hochr spannungs-Anlagen.
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Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Fixieren von Leiterseilschlaufen oder -steilverbindungen an Leitungsmasten, -portalen, Sammelschienen bzw. SammelSchienenüberspannungen gegen unzulässiges Ausschwingen bzw. unzulässig nahe Annäherung an andere spannungsführende oder geerdete Anlagenteile werden bisher folgende bekannte technische Lösungen, angewendet:
- freie Leiterseilführung durch entsprechend große Anlagengestaltung und Abstände (DE-AS 1490380)
- Fixierung am Stützen bzw. anderen auf dem Erdboden stehenden Elementen, z. B. Trennern oder Ventilableitern (Fleck: Hochspannungs- und Niederspannungsschaltanlagen; 3. Aufl., Verlag W. Girardet Essen S. 271, Bild 218; Glasneck: Die konstruktive Gestaltung vereinfachter 220/11O-kV-Umspannwerke; Das Verbindungsnetz, Nr. 27, Oktober 1975 S. 648-651, insbesondere S. 650 Bild 3)
- Verwendung von zusätzlichen Isolierungen und Massen (DD 205035), die am Portal oder Mast befestigt sind
- Verwendung einer Vorrichtung zum Verankern der flexiblen Schleife am Mast einer Übertragungsleitung (SU 513 435)
Diese technischen Lösungen beinhalten alle entweder einen erheblich großen Platzbedarf oder den Einsatz zusätzlich eigebauter Isolierungen. Der erhöhte Platzbedarf bedeutet zwangsläufig größere Anlagen und damit erhöhte Kosten.
Für Anlagen, die in Gebieten mit extremer Fremdschichtbelastung errichtet werden, ist es besonders wichtig, die Anzahl der Isolierungen so gering wie möglich zu halten. Besonders in Anlagen, bei denen es auf den Isolierungen zu starken, hochleitfähigen Eisablagerungen kommen kann, wie im Einflußbereich von Naßkühltürmen, ist die Verwendung von senkrecht bzw. gering geneigt angeordneten Isolierungen wegen möglicher Schirmbrückungen und damit verbundener Überschlagsgefahr unzweckmäßig,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine betriebssichere, möglichst auslenkungsfreie und platzsparende Fixierung von Leiterseilschlaufen oder -steilverbindungen ohne zusätzliche Isolierungen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Fixieren von Leiterseilschlaufen oder -steilverbindungen zu schaffen, bei der keine mechanische Ver-
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bindung zu anderen potenitalführenden oder geerdeten
Anlagenteilen verwendet werden, sondern alle Kräfte von den spannungsführenden Teilen des betreffenden Leiters selbst aufgenommen werden. .
Dazu werden an der spannungsführenden Seite der Abspannisolierungen, bzw. dem höher liegenden Leiter bei Querüberspannungen, die gespreizten Enden zweier an den entgegengesetzten Enden miteinander verbundenen, im Normalfall biegesteifen Konstruktionselementen sobefestigt >. daß der gemeinsame Verbindungspunkt dieser Elemente um die gespreizte Befestigung, die an Abspannketten an einem zusätzlichen Konstruktionselement quer zur Leiterzugrichtung und beim Abgang von einer Querüberspannung direkt am oberen Leiter erfolgt, radial beweglich bleibt und dieser Punkt an beliebiger Stelle an die Schlaufe bzw. Steilverbindung mechanisch gekoppelt wird, so daß die Schlaufe bzw. Steilverbinduhg seitlich keine Auslenkung in dem Koppelpunkt ausführen kann. <* Bei der Anwendung der Erfindung für die Fixierung von Leiterseilschlaufen an Abspannmasten oder -portalen wird eine weitere, gleiche Dreieckanordnung an der zweiten Abspannisolierung des gleichen Leiters angebracht und die radial beweglichen Verbindungspunkte beider Dreiecksanordnungen durch ein weiteres Konstruktionselement, das im Normalfall nicht befestigt ist, auf einen gewünschten Zustand zusammengezogen. An diesem Verbindungselement und den Dreiecksanordnungeri sind die Leiterseilschlaufen an den erforderlichen Punkten befestigt und damit gegen Ausschwingungen fixiert. .
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann bei ständiger Zugbelastung einer Seite der Dreiecksanordnung diese Seite aus einem nichtbiegesteifen Material, z. B. Seil, ausgeführt werden. Das kann bei Bündelleitern auch eine Anzahl Leiterseile des Bündels sein.
Bei Steilverbindungen mit Bündelleitern ist eine gewisse Stabilisierung der Schlaufe bereits dadurch erreichbar, indem nur die Leiter des Bündels das Dreieck bilden.
Treten in einer Dreieckanordnung in einem Schenkel entsprechend große Druckkräfte auf, so wird das Dreieck auf geeignete Weise (Fachwerk, Parallelelemente) stabilisiert, um Verformungen oder Überlastung der Konstruktion zu verhindern.
Bei geringerem Druck kann der auf Zug beanspruchte Dreiecksschenkel aus flexiblem Material (Seil o.a.) gebildet werden. Das kann auch das Leiterseil der zu haltenden Schlaufe sein.
Die Anzahl der Fixierungspunkte der Seilschlaufen an den Dreieckskonstruktionen bzw. an der Verbindung zwischen ihnen kann nach Bedarf gewählt werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erläuterung erfolgt an drei Prinzipdarstellungen.
Es zeigen:
Fig. 1: Anordnung eines Dreiecks zur Fixierung der Steilverbindungen an einem Leitungsendmast beim Übergang zum Kabel
Fig. 2: Steilverbindungen bei Querüberspannungen
Fig. 3: Anordnung von zwei Dreieckskonstruktiönen an einem Winkelabspannmast.
Gemäß Fig. 1 erfolgt die Fixierung der Steilverbindung so, daß die die Schenkel einer Dreieckanordnung bildenden gespreizten Konstruktionselemente 8 in den Punkten mit dem die dritte Seite des Dreiecks bildenden, an der potentialführenden Armatur der Abspannkette befestigten, horizontal angeordneten weitem Konstruktionselement 7
radial beweglich angebracht sind. Der Verbindungspunkt der gespreizten Konstruktionselemente ist mechanisch mit der leitenden Steilverbindung 6 gekoppelt. Dieser Punkt kann in Zugrichtung der Steilverbindung, gesehen, keine seitliche Bewegung ausführen.
Gemäß Fig. 2 erfolgt die Befestigung der gespreitzen Konstruktionselemente 8 an der Sammelschienenüberspannung 5 oder dem oberen Leiter bei Leitungskreuzungen mit Steilverbindungen 6. Das andere Ende der Steilverbindung wird auf dem unteren Leiter bzw. einem Schaltgerät oder Stützer 3 aufgelegt. Die Fixierung der Steilverbindung erfolgt im,Verbindungspunkt 9. Gemäß Fig. 3 werden zwei Dreieckskonstruktionen mit den gespreizten Konstuktiönselementen 8 jeweils an dem horzintalen Konstruktionselement 7 der potentialführenden Armatur der Abspannisolatorenkette4 in den Punkten 10 beweglich verbunden und die jeweils anderen Verbindungspunkte 9 der Konstruktionselemente 8 mit einem Verbindungseielement 11 zusammengezogen. Die Seilschlaufe wird unter der Traverse des Auslegers 2 vom Mastschaft durch Kopplung mit den Verbindungspunkten ausgelenkt.

Claims (8)

Erfindungsanspruch
1) Anordnung zum Fixieren von Seilschlaufen und/oder' Steilverbindungen an Abspannmasten oder -portalen sowie Querüberspannungen mittels Halterungselement en ohne zusätzliche Isolierungen, gekennzeichnet dadurch, daß als Halterungselemente an der spannungsführenden Seite der Abspannisolatoren (4) bzw. dem höher liegenden Leiter (5) bei Querüberspannungen die gespreizten Enden zweier an den anderen Enden miteinander verbundenen, vorzugsweise biegesteifen Konstruktionselemente (8) so befestigt sind, daß der gemeinsame Verbindungspunkt (9) der Konstruktionselemente (8), der mit der Seilschlaufe (6) oder Steilverbindung mechanisch gekoppelt ist, um die gespreizte Befestigung (10) radial beweglich bleibt. · ·
2) Anordnung nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die gespreizten Konstruktionselemente (8) durch zusätzliche Verstrebungen stabilisiert sind. .-
3) Anordnung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß bei Abspannketten für die gespreizte Befestigung (10) ein zusätzliches Konstruktionselement (7) horizontal und quer zur Leitungszaigrichtung angebracht ist.
4) Anordnung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß bei Querüberspannungen die gespreizte Befestigung (10) der Konstruktionselemente (9) direkt am oberen Leiter (5) vorgesehen ist.
5) Anordnung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die radial beweglichen Verbindungspunkte (9) der auf den spannungsführenden Seiten der Abspannisolatoren (4) eines Mastes oder Portals angeordneten gespreizten Konstruktionselemente (8) mit Hilfe eines weiteren Konstruktionselements (11) zusammengezogen sind, an dem die Seilschlaufe (6) zusätzlich befestigbar ist.
6) Anordnung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die gespreizten Konstruktionselemente (8) eine unterschiedliche Länge aufweisen.
7) Anordnung nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die gespreizten Konstruktionselemente (8) in der Länge verstellbar sind.
• ·
8) Anordnung nach Punkt 5,· gekennzeichnet dadurch, daß das weitere Konstruktionselement (11) zum Zusammenziehen der gespreizten Konstruktionselemente (8) durch die Seilschlaufe (6) selbst gebildet ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD26068684A 1984-03-08 1984-03-08 Anordnung zum halten von seilschlaufen oder steilverbindungen DD223025A1 (de)

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