DD223331A5 - Verfahren und anlage zur herstellung einer gezuckerten bierwuerze - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung einer gezuckerten Bierwuerze auf Getreidegrundlage. Die Erfindung laesst sich speziell bei der Herstellung von Bier oder alkoholisierten Getraenken durch Formentation der erhaeltenen gezuckerten Bierwuerze anwenden. Waehrend es das Ziel der Erfindung ist, ein Verfahren und eine Anlage zur wirtschaftlichen Herstellung gezuckerter Bierwuerze zur Verfuegung zu stellen, die es ermoeglicht, ein alkoholisiertes Getraenk guter Qualitaet bei einer sicher arbeitenden Anlage mit einfacher Bedienung herzustellen, besteht die Aufgabe darin, den Einsatz von Korn zu erhoehen sowie den Malzanteil zu verringern bei gleichzeitiger Reduzierung der Zeit fuer die Herstellung von gezuckerter Bierwuerze. Erfindungsgemaess wird das Getreidemehl vor dem Andicken einer Koch-Extrusion bei einer Temperatur von hoeher als 100 grd C mittels kontinuerlicher Passage des Getreides und in Verbindung mit einer Wassermenge unterzogen, die so niedrig sein kann, wie sie fuer das Aufplatzen des Staerkekorns erforderlich ist. Das extrudierte Getreide wird dann angedickt und mit dem hydrolysierenden Produkt gemischt, um der Verzuckerung unterzogen zu werden, wobei diese mittels Infusion erfolgen kann.
Description
Berlin, den 4. 12. 1984 C 12 C/265 724/0 64 197/26
Verfahren und Anlage zur Herstellung einer gezuckerten Bierwürze
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung einer gezuckerten Bierwürze auf Getreidegrundlage, insbesondere zur Herstellung eines Bieres oder ähnlichen Getränkes. Die Erfindung läßt sich speziell bei der Herstellung von Bier oder alkoholisierten Getränken durch Fermentation der erhaltenen gezuckerten Bierwürze anwenden.
Es ist bekannt, daß man zur Herstellung von Bier Malz verwendet, das heißt gekeimte Gerste, aus der man durch eine Behandlung, das sogenannte Brauen, eine gezuckerte Bierwürze herstellt. Diese Bierwürze wird dann in Anwesenheit von Hefe einer Fermentations-Operation unterworfen, um ein alkoholisiertes Getränk zu erhalten. Das Malz wird zuerst in einer Mühle zerkleinert und das entstandene Mehl wird mit Wasser in einer "Hydrator" genannten Vorrichtung gemischt, als Vorgang des Andickens bezeichnet.
In dem sogenannten "Infusionsverfahren" wird die angedickte Mischung dann in eine Verzuckerungs-Vorrichtung geschickt, die üblicherweise aus einem Kessel, genannt "Material-Kessel", besteht, in dem die Temperatur stufenweise erhöht wird, um
die Verzuckerung der Stärke zu erreichen, das heißt ihre Umwandlung in Dextrin und Maltose unter dem Einfluß der Malz-Enzyme.
In dem sogenannten "Sud-Verfahren" wird ein Teil der Mischung gesondert in einem Kessel, dem sogenannten Maischekessel, erhitzt und anschließend in den Materialkessel zurückgeführt, dessen Temperatur erhöht wird. Der gleiche Vorgang wird zwei- oder dreimal wiederholt, um die Mischung im Materialkessel auf eine Temperatur von 70 C bis 75 C zu bringen. Der Prozeß der Verzuckerung vollzieht sich dann progressiv.
Die auf diese Weise hergestellte Bierwürze wird dann vor der Fermentation nacheinander den Operationen der Filtration, des Kochens und des Hopfens unterzogen, die nicht im Detail beschrieben werden·
In einigen Ländern muß das Bier einzig und allein aus Gerstenmalz hergestellt werden. Trotzdem ist es möglich, einen Teil des Malzes durch ein Substitutionsprodukt zu ersetzen, dessen Verzuckerung durch die Malzenzyme nach dem Andicken mit Sicherheit erfolgt. Dieses Substitutionsprodukt, oft als "rohes Korn" bezeichnet, kann ein Getreide sein, wie beispielsweise Reis-Bruch oder Mais-"Gritzft.
In diesem Fall ordnet man parallel zur Herstellungs-Anlage von Malz eine solche für das rohe Korn an, wobei diese am Ausgang der Silos einen Zerkleinerer, einen Vorverdicker, der aus einem "Hydrator bestehen kann, wie er für das Andicken von Malz verwendet wird, und einen Maischekessel umfaßt. Tatsächlich muß das rohe Korn, bevor es der Einwirkung des Malzes bei der Verzuckerung unterworfen wird,
gesondert gekocht werden, um den Aufschluß der darin enthaltenen Stärke zu erreichen. Deshalb verwendet man für Malz das weiter oben beschriebene Brau-Verfahren durch Sud,
Das zuvor in einem Hydrator angedickte rohe Korn wird im Maischekessel mit lauwarmem Wasser und mit einem Teil des Inhalte aus dem Materialkessel, der hydrolysierende Enzyme aufweist, gemischt. Die auf diese Weise hergestellte Maische des rohen Korn wird dann einer Siede-Behandlung unterzogen, wodurch das Aufplatzen der Stärke-Partikel erreicht wird, anschließend werden die Stärkepartikel in den Materialkessel zurückgeführt, dessen Temperatur bei jeder Zugabe von Maische wieder ansteigen muß, damit die Verzuckerung in Verbindung mit dem restlichen Malz erfolgen kann.
Die lokale Gesetzgebung kann den Anteil des für die Bierherstellung verwendeten rohen Korns beschränken. Daher ist dieses Verhältnis in Frankreich auf 30 % eingeschränkt. Dedoch kann man sogar in den Ländern, wo die Gesetzgebung keinen Maximalanteil an rohem Korn vorschreibt, einen Anteil von 45 % für die Herstellung eines "korrekten" Bieres auf der Basis von Malz nicht überschreiten, denn dadurch würde sich die Verzuckerung der Stärke unter nicht einwandfreien Bedingungen vollziehen.
Andererseits konnte man bei der Verwendung von Reis feststellen, daß einige gegenwärtig hergestellte Reis-Qualitäten sich schlicht umsetzen, was den Anteil an notwendigerweise zu verwendenden Malz erhöht.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Anlage zur wirtschaftlichen Herstellung von gezuckerter Bierwürze zur Verfugung zu stellen, die es ermöglicht, ein alkoholisiertes Getränk guter Qualität bei einer sicher arbeitenden Anlage mit einfacher Bedienung herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung einer gezuckerten Bierwürze, ausgehend von mindestens einer Getreideart, wobei das Getreide zuerst mit Wasser angedickt und dann mit einem hydrolysierenden Produkt gemischt wird, das Enzyme enthält, um eine Verzuckerungs-Behandlung durchzuführen, zu schaffen, wobei der Einsatz von Korn erhöht sowie der Malzanteil verringert wird bei gleichzeitiger Reduzierung der Zeit für die Herstellung der gezuckerten Bierwürze.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Getreide vor dem Andicken einer Koch-Extrusions-Behandlung bei einer Temperatur von mehr als 100 0C mittels kontinuierlicher Passage des Getreides und in Verbindung mit einer VVassermenge unterzogen wird, die so niedrig ist, wie sie für das Aufplatzen des Stärkekorns erforderlich ist, wobei die Behandlung in einem Schnecken-Extruder erfolgt, der mit einer Heizvorrichtung für das Material versehen ist, wonach das extrudierte Getreide angedickt und einer Verzuckerungs-Behandlung bis zum Erhalten der gezuckerten Bierwürze unterworfen wird, wobei das schrittweise Erhitzen in Anwesenheit eines hydrolysierenden Produkts durchgeführt wird.
Zweckmäßigerweise wird die Verzuckerungs-Behandlung in einem als Verzuckerungsvorrichtung dienendem Materialkessel mittels Infusion einer Mischung des extrudierten Getreides und des Enzyme enthaltenden Produkts durchgeführt.
Ein weiteres erfinderisches Merkmal ist, daß der Anteil von erforderlichem Malz bis auf ungefähr 40 % absinkt und daß die Verzuckerung des extrudierten Getreides innerhalb von maximal einer Stunde realisiert wird. Dabei wird als das Enzym enthaltende hydrolysierende Produkt Malz eingesetzt.
Ebenso wird das hydrolysierende Produkt durch industrielle Enzyme gebildet. Weiterhin ist es günstig, daß der Extruder im Innern eine Buchse mit mindestens zwei Schnecken enthält, wobei die Schneckengänge unterschiedliche Steigungen aufweisen und im Sinne des Vorschubs des behandelten Materials mindestens zwei aufeinanderfolgende Transportzonen und eine Bremszone nach sich ziehen, wobei das am oberen Ende des Extruders zusammen mit einer dosierten Wassermenge eingeführte Getreide in der Transportzone einem Mischen mit schrittweiser Kompression bis zum Erhalten einer viskosen Paste unterzogen wird, die geeignet ist, in die Bremszone vorzudringen, wo sie einer Temperaturerhöhung auf mindestens 100 0C und einem intensiven Mischen ausgesetzt ist, wodurch das Aufplatzen der Stärkekörner durch die gemeinsamen Wirkungen des Drucks und der Scherkräfte erreicht wird*
Vorteilhafterweise ist das Verfahren so ausgebildet, daß nach der Koch-Extrusion das Andicken des Getreides und des hydrolysierenden Produkts gleichzeitig in dem gelben, simultan durch das hydrolysierende Produkt und das zuvor extru-
dierte Getreide unter dosierten Bedingungen gespeisten als Andick-Vorrichtung dienendem Hydrator durchführt, wonach die hergestellte Paste der Verzuckerungs-Behandlung unterworfen wird*
Beachtenswert ist es auch, daß in den Extruder nach der Passage in der Bremszone ein Teil des hydrolysierenden Produkts eingetragen wird, der mit dem Getreide nach Durchlaufen in einem zweiten Behandlungsteil gemischt wird, der eine Kompressionszone und eine Bremszone umfaßt, wobei das den Extruder verlassende extrudierte Produkt dann zusammen mit dem Rest des hydrolysierenden Produkts einem Andicken und schrittweisen Kochen unterzogen wird.
Empfehlenswert ist es, daß mindestens ein Teil der Zerkleinerung des Getreides, in dem Extruder während der Förderbewegung der Körner in der Schnecke erfolgt.
Die weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Anlage zur Herstellung von gezuckerter Bierwürze vor, ausgehend von mindestens einer Getreideart und einem durch Gehalt an Enzymen hydrolysierenden Produkt, die mindestens einen Hydrator zum Andicken des Getreides und des hydrolysierenden Produkts mit Wasser und einen Materialkessel zur Verzuckerung des Getreides mit dem hydrolysierenden Produkt umfaßt, welche so beschaffen ist, daß sie einen Extruder zur Koch-Extrusion des Getreides, angeordnet stromaufwärts von dem Hydrator, umfaßt, die aus einem mit einer Heizvorrichtung versehenen Extruder besteht, in dem das Getreide unter Druck bei einer Temperatur von mehr als 100.0C einer Koch-Extrusion unterzogen wird, wonach das extrudierte Getreide angedickt
und mit dem hydrolysierenden Produkt in vorbestimmtem Verhältnis in dem als Verzuckerungs-Vorrichtung dienendem Materialkessel gemischt wird.
Möglich ist auch, daß der Hydrator simultan mit hydrolysierendem Produkt und mit extrudiertem Getreide gespeist wird, um eine Mischung an Paste zu erhalten, die geeignet ist, in dem Materialkessel weiter behandelt zu werden. Es empfiehlt sich, die Anlage so zu gestalten, daß der Hydrator und der Materialkessel aus ein und derselben Vorrichtung bestehen, in der nacheinander diese zwei Behandlungen durchgeführt werden.
Darüberhinaus hat es sich als günstig erwiesen, daß der Extruder mindestens zwei Schnecken aufweist, wobei die Schneckengänge unterschiedliche Steigungen aufweisen und im Sinne des Vorschubs des Materials eine Transportzone, eine Transportzone schrittweiser Kompression und eine Bremszone mit Kompression und intensivem Mischen, in der das Aufplatzen der Stärkekörner des Getreides erfolgt, nach sich ziehen, wobei die Buchse mit einer Heizvorrichtung versehen ist, die sich über die Bremszone und mindestens einen stromabwärts liegenden Teil der Transportzone erstreckt.
Die Anlage sollte so gestaltet sein, daß der Extruder stromabwärts von der Bremszone einen zweiten Behandlungsteil umfaßt, der eine Entspannungszone für die Zuführung eines Teiles des hydrolysierenden Produkts durch eine öffnung, eine zweite Kompressionszone und eine zweite Bremszone mit Kompression und intensivem Mischen aufweist.
Es ist zu beachten, daß die Schnecken in beiden Bremszonen
mit gegensinniger Steigung versehen sind, in denen öffnungen mit vorbestimmter Weite für die Passage eines kontrollierten Materialdurchsatzes stromabwärts angeordnet sind.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich geworden ι gezuckerte Bierwürze wirtschaftlich herzustellen, da insbesondere der eingesetzte Anteil an rohem Korn die gute Qualität des alkoholisierten Getränkes gewährleistet und den Malzanteil verringert. Weiterhin kann man an Stelle von Malz als hydrolysierendes Produkt auch geeignete industriell hergestellte Enzyme verwenden.
Es.wurde auch festgestellt, daß es ausgehend von der erfindungsgemäß durch Koch-Extrusion behandelten Substitutionsgetreide möglich ist, die Verzuckerung der Bierwürze und ihre spätere Fermentation unter Verwendung eines Malz-Anteiles zu erreichen, der bis auf 40 Gew.-% des Trockengewichts absinken kann. So erhält man unter Verwendung von Reis-Bruch eine Bierwürze mit einer Ausbeute von 93 % des eingesetzten rohen Korns. Es wurde ebenfalls nicht vermalzte Gerste in ganzen Körnern behandelt und eine Bierwürze mit einem höheren Trockenextrakt hergestellt, als es nach den bisher üblichen Verfahren möglich war.
Außerdem kann die Verzuckerungs-Behandlung in maximal einer Stunde durchgeführt werden, das heißt, viel schneller als bei den bekannten Brauverfahren für Substitutionsgetreide. Dabei wurde ein geringerer Anteil an Malz eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es daher in dem Maße, wie es die Gesetzgebung zuläßt, den Anteil an durch
ein Substitutionsgetreide ersetztem Malz zu erhöhen· Dabei wird die Brau-Ausbeute verbessert. Außerdem wird die Anlage vereinfacht und ihr Betrieb erleichtert, da die Behandlung des Getreides kontinuierlich in einem Extruder erfolgt und man gegebenenfalls die Beschickung eines gleichen Hydrators durch entsprechende Verhältnisse von Malz und gekochtem Getreide regulieren kann. Weiterhin kann der Hydrator selbst aus dem Materialkessel bestehen, in dem man zuerst das Andicken und anschließend die Verzuckerung durchführt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung der Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 2: den axialen Schnitt durch den Extruder; Fig. 3: den Querschnitt durch den Extruder;
Fig. 4: den axialen Schnitt durch den Extruder in schematischer Verbindung mit den übrigen Anlagenteilen.
In Fig. 1 ist schematisch die Gesamtanlage zur Herstellung von gezuckerter Bierwürze dargestellt. Malz und Substitutionsgetreide ist entsprechend in den Silos 1; 2 eingelagert.
Die Anlage umfaßt zwei Fertigungslinien, nämlich jeweils eine für Malz und eine für eine Substitutions-Getreideart,
dem sogenannten Hrohen Korn".
Das Malz von Silo 1 gelangt zuerst in einen Zerkleinerer 3f dann in eine Andick-Vorrichtung oder den "Hydrator" 4, in · dem durch mischen des Malz-Mehles mit einer definierten Wassermenge eine Paste hergestellt wird, die in den Materialkessel 5 gelangt.
Das rohe Korn, beispielsweise Reis-Bruchϊ gelangt ebenfalls über den Ausgang des Silos 2 in einen Zerkleinerer 30.
Der Zerkleinerer 30 kann auch direkt einen Extruder 8 speisen, worin in kontinuierlicher Art und Weise die Koch-Extrusion des Getreidemehls durchgeführt wird.
Der Extruder 8, in den Fig. 2 und 3 detailliert dargestellt, umfaßt vorzugsweise zwei rotierende Schnecken 9; 10, die von einer Buchse 11 umschlossen sind. Die Schnecken 9; 10 sind mit gleichen, ineinander übergehenden Schneckengängen versehen und werden im gleichen Drehsinn bewegt.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weisen die Schneckengänge, die mit unterschiedlichen Steigungen versehen sind, stromabwärts im Sinne der Vorschub-Bewegung des Materials, mehrere aufeinanderfolgende Zonen auf.
Man unterscheidet somit eine Transportzone A mit großer Steigung, die in der Lage ist, das durch eine am oberen Ende der Buchse 11 angeordnete öffnung 18 eingeführte Material stromabwärts, gemäß Fig. 3 nach rechts, mit sich fortzunehmen,
Die Steigung 12 der Schnecke 10 verringert sich dann nach und nach in einer Transportzone B der schrittweisen Kompression, die vor einer Bremszone C liegt, in der vorzugsweise' die Steigung 13 der Schnecke 10 entgegengesetzt und gemäß Fig. 3 mit radialen Öffnungen 14 versehen ist, deren Anzahl und Weite in der Weise festgelegt sind, daß die Passage eines bestimmten Materialdurchsatzes stromabwärts gewährleistet ist. Es resultiert daraus in der Bremszone C ein Abbremsen der Vorwärtsbewegung des Materials und demzufolge eine Kompression in der Transportzone B.
Auf die Bremszone C folgt normalerweise eine neue Transportzone D, in der das Material bis zum Ausgang der Buchse 11 komprimiert bleibtt Der Ausgang wird entweder durch eine einzige Düse oder vorzugsweise durch zwei Düsen 15 gebildet, die jeweils in der Achse einer Schnecke 9; 10 angeordnet sind.
Entlang der Buchse 11 ist eine Heizvorrichtung 16 angebracht, die sich über die Bremszone C und mindestens einen stromabwärts liegenden Teil der Transportzone D erstreckt.
Das den Zerkleinerer 6 verlassende Getreidemehl wird durch die am oberen Ende des Extruders 8 angeordnete Öffnung 18 zusammen mit einer bestimmten Menge Wasser eingeführt, die ziemlich gering sein kann, beispielsweise 5 Gew.-%, wobei diese erforderliche Wassermenge gegebenenfalls schon im Korn selbst enthalten sein kann. Es ist bekannt, daß in Mehrschnecken-Extrudern das Material dann mitgerissen werden kann, wenn die Schneckengänge nicht voll ausgefüllt sind. Daher wird das Mehl in der Transportzone A mit Wasser ge-
mischt und bildet somit eine Paste, die sich nach und nach in der Transportzone B mit geringer werdender Steigung komprimiert. Die Schneckengänge füllen sich progressiv und nehmen unter Rotation an ihrer Peripherie die Paste mit sich fort, die von einer Schnecke 9 zur anderen Schnecke IO in die Zone gelangt, wo das Ineinandergreifen der Schnecken den Bewegungsraum verringert und damit eine Erhöhung des Drucks und eine wachsende Scherwirkung gewährleistet· Die Temperatur erhöht sich durch den Effekt der Reibung und gegebenenfalls der Heizung der Buchse 11 infolge der Heizvorrichtung 16. Daher bildet die Masse trotz Vorhandenseins einer geringen Menge an Wasser am Ende der Transportzone B mit engeren Schneckengängen eine in die Bremszone C gelangende viskose Paste, wobei die Bremszone C zu diesem Zweck mit gegenläufigen Schneckengängen versehen ist, in denen Fenster oder Öffnungen 14 angeordnet sind, die sich zwischen der Rotationswelle und der Peripherie der Schnecke 9; 10 befinden. Diese Öffnungen 14 sind gleichförmig auf den Schnecken 9; 10 verteilt, wobei diese in der Weise befestigt sind, daß periodisch jeweils zwei Öffnungen 14 in der Verzahnungszone 17 zusammentreffen.
Daher kann ein Teil der im Inneren der Schneckengänge komprimierten Paste durch die so gebildete axiale Öffnung, die sich periodisch betätigt, in die folgenden Schneckengänge gelangen. Im Innern der Bremszone C wird die Paste dann durch die geraeinsame Wirkung von Druck und Scherkräften einem intensiven Mischen unterzogen. Außerdem kann die Temperatur unter dem Effekt der Reibung sowie das Wirken der Heizvorrichtung 16, durch die eine Regulierung erreicht werden kann, zwischen 130 0C und 150 0C gehalten werden bis hin zum Ausgang
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der Bremszone C. Daraus ergibt sich eine physikalische Umwandlung der Stärke infolge des Aufplatzens der Körner. Die Homogenität der Paste wird durch die Passage in die Transportzone D und durch Extrusion in den Düsen 15, gewährleistet, wobei letztere einen zusätzlichen Laminar-Effekt bewirken.
Man erhält auf diese Weise am Ausgang der Düse 15 des Extruders 8 ein vorgeliertes Produkt, das in eine Andick-Vorrichtung, die ein gleichfalls für das Andicken von Malzmehl verwendeter Hydrator 4 sein kann, eingetragen wird. Dieses Produkt kann relativ trocken sein, denn die in den Extruder 8 eingebrachte Wassermenge kann bis auf den Wert reduziert werden, der für das Aufplatzen der Körner gerade erforderlich ist. Die Versuchsdurchführung hat gezeigt, daß es genügt, ein wenig Wasser beim Anlauf des Extruders 8 zuzugeben, beispielsweise 5 %, wobei das in den Getreidekörnern enthaltene Wasser für die Fortführung der Koch-Extrusion ausreichend ist.
Nach dem Andicken wird das extrudierte rohe Korn in vorbestimmtem Verhältnis im Materialkessel 5 mit angedicktem Malz gemischt, um dort der Verzuckerungsbehandlung unterworfen zu werden, wobei ein schrittweiser Temperaturanstieg bis zur vollständigen Stärke-Umwandlung, d. h. bis zum Erhalt einer gezuckerten Bierwürze mit guter Ausbeute erfolgt, die die Herstellung eines alkoholisierten Getränkes durch Fermentation ermöglicht.
So sichert die vor dem Andicken stattfindende Koch-Extrusion des rohen Korns die spätere Umwandlung der Stärke durch
Malz-Enzyme in einem Infusions-Prozeß, während bisher das rohe Korn einem Sud-Prozeß unterzogen wurde, der komplizierter durchzuführen ist.
Andererseits kann nach einer besonders vorteilhaften Ausführung ein einziger Hydrator 4 direkt am Ausgang des Zerkleinerers 3 und des Extruders 8 angeordnet werden. Der Hydrator 4 wird durch vorbestimmte Mengen von Malzmehl, extrudiertem rohen Korn und Wasser gespeist. Auf diese Weise erhalt man eine Paste, die den gewünschten Gehalt an Malz und die entsprechende Viskosität aufweist. Diese Paste wird dann in den Materialkessel 5 geleitet, wo die Verzuckerungs-Behandlung stattfindet.
Diese Aufteilung der Behandlung in zwei Etappen, einerseits die Herstellung eines relativ trockenen, vorgelierten Produkts und andererseits die Verzuckerung unter Zusatz der erforderlichen Wassermenge ermöglicht eine Herstellung und Vorratslagerung des extrudierten Getreides, gegebenenfalls in einem von der Brauerei entfernten Ort, wo nur diese Produktion realisiert wird.
Gemäß einer Variante nach Fig» 4 wird mindestens einen Teil des Malzes oder des anderen hydrolysierenden Produkts direkt eine öffnung des Extruders 8 eingetragen, die sich in der Entspannungszone E, bei der Schnecke 9 mit großer Steigung befindet. Dieser Entspannungszone E schließt sich eine neue Kompressionszone F an, gefolgt von einer zweiten Bremszone G mit gegenläufigen Schneckengängen. Es wird also eine innige Mischung der so zugeführten Enzyme mit dem Getreide hergestellt und die Verzuckerungs-Behandlung kann eingeleitet
werden. Diese relativ flüssige Mischung wird direkt durch die Düse 15 in die Andick-Vorrichtung oder Hydrator 4 abgezogen, wobei der Rest des für die Verzuckerung notwendigen Malzes im Materialkessel-5 zugesetzt wird.
Wie in Fig. 4 dargestellt, besteht das durch die öffnung 7 eingeführte Malz vorzugsweise aus trockenem Mehl, das aus dem Zerkleinerer 3 kommt. Dadurch wird die Mischung im zweiten Teil des Extruders 8 begünstigt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wurde für den Fall der Herstellung eines Bieres auf der Basis von Malz beschrieben, ohne daß Veränderungen der Qualität des Produkts eintreten. Die Verwendung von extrudiertem Getreide kann jedoch ebenfalls für die Fälle interessant sein, wo das Malz durch industrielle Enzyme ersetzt wird. Es ist auch vorteilhaft, den im Sud-Verfahren verwendeten Maische-Kessel durch einen handlicheren und einfacher zu gebrauchenden Extruder zu ersetzen.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die Details der vorbeschriebenen Ausführungsform, sondern umfaßt auch Varianten, die im Rahmen des beanspruchten Schutzes liegen.
Es ist daher auch möglich, daß die Passage des Getreides durch die komprimierend wirkenden Transportzonen A; B eine Zerkleinerung der Körper bewirkt. Die Zerkleinerung könnte also im Zerkleinerer 6 begrenzt und dann im Extruder vollendet werden. Somit würde eine Einsparung von Material erzielt werden.
In solchen Fällen, in denen man ein Getreidemehl verwendet, könnte es vorteilhaft sein, in den Extruder zusammen mit diesem Mehl einen gewissen Anteil an ganzen Körnern einzubringen. Tatsächlich kann im Verlauf der späteren Filtration eine gewisse Zellulose-Menge im Treber fehlen, wenn man das Malz durch eine andere Getreideart, insbesondere durch Reis-Bruch, ersetzt« Indem man zusammen mit dem Getreidemehl eine bestimmte Menge an ganzen Körnern einsetzt, könnte man also den Anteil von Zellulose im Treber ergänzen«
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung einer gezuckerten Bierwürze, ausgehend von mindestens einer Getreideart, wobei das Getreide zuerst mit Wasser angedickt und dann mit einem hydrolysierenden Produkt gemischt wird, das Enzyme enthält, um eine Verzuckerungs-Behandlung durchzuführen, gekennzeichnet dadurch, daß das Getreide vor dem Andicken einer Koch-Extrusions-Behandlung bei einer Temperatur von mehr als 100 0C mittels kontinuierlicher Passage des Getreides und in Verbindung mit einer Wassermenge unterzogen wird, die so niedrig ist, wie sie für das Aufplatzen des Stärkekorns erforderlich ist, wobei die Behändlung in einem Schnecken-Extruder erfolgt, der mit einer Heizvorrichtung für das Material versehen ist, wonach das extrudierte Getreide angedickt und einer Verzuckerungs-Behandlung bis zum Erhalten der gezuckerten Bierwürze unterworfen wird, wobei das schrittweise Erhitzen in Anwesenheit eines hydrolysierenden Produkts durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verzuckerungs-Behandlung in einem Materialkessel mittels Infusion einer Mischung des extrudierten Getreides und des Enzyme enthaltenden Produkts durchgeführt wird.
3# Verfahren nach Punkt 1 und 2, wobei das Enzyme enthaltende hydrolysierende Produkt Malz ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Anteil von erforderlichem Malz bis auf ungefähr 40 % absinkt und daß die Verzuckerung des extrudierten Getreides innerhalb von maximal einer Stunde realisiert wird.
4. Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das hydrolysierende Produkt durch industrielle Enzyme gebildet wird.
5. Verfahren nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Extruder im Innern eine Buchse mit mindestens zwei Schnecken enthält, wobei die Schneckengänge unterschiedliche Steigungen aufweisen und im Sinne des Vorschubs des behandelten Materials mindestens zwei aufeinanderfolgende Transportzonen (A; B) und eine Bremszone (C) nach sich ziehen, wobei das am oberen Ende des Extruders zusammen mit einer dosierten Wassermenge eingeführte Getreide in der Transportzone (A; B) einem Mischen mit schrittweiser Kompression bis zum Erhalten einer viskosen Paste unterzogen wird, die geeignet ist, in die Bremszone (C) vorzudringen, wo sie einer Temperaturerhöhung auf mindestens 100 C und einem intensiven Mischen ausgesetzt ist, wodurch das Aufplatzen der Stärkekörner durch die gemeinsamen Wirkungen des Drucks und der Scherkräfte erreicht wird.
6. Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß nach der Koch-Extrusion das Andicken des Getreides und des hydrolysierenden Produkts gleichzeitig in demselben, simultan durch das hydrolysierende Produkt und das zuvor extrudierte Getreide unter definierten Bedingungen gespeisten Hydrator durchgeführt wird, wonach die hergestellte Paste der Verzuckerungs-Behandlung unterworfen wird.
7. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß in den Extruder nach der Passage der Bremszone (C) ein Teil des hydrolysierenden Produkts eingetragen wird, der mit dem Getreide nach Durchlaufen in einem zweiten Behandlungsteil gemischt wird, der eine Kompressionszone (F) und eine Bremszone (G) umfaßt, wobei das den Extruder verlassende extrudierte Produkt dann zusammen mit dem Rest des hydrolysierenden Produkts einem Andicken und schrittweisen Kochen unterzogen wird.
8. Verfahren nach Punkt 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens ein Teil der Zerkleinerung des Getreides in dem Extruder während der Förderbewegung der Körner in der Schnecke erfolgt.
9. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 8, „ ausgehend von mindestens einer Getreideart und einem durch Gehalt an Enzymen hydrolysierenden Produkt, die mindestens einen Hydrator zum Andicken des Getreides und des hydrolysierenden Produkts mit Wasser und einen Materialkessel zur Verzuckerung des Getreides mit dem hydrolysierenden Produkt umfaßt, gekennzeichnet dadurch, daß sie einen Extruder (8) zur Koch-Extrusion des Getreides, angeordnet stromaufwärts von dem Hydrator (4), umfaßt, die aus einem mit einer Heizvorrichtung (16) versehenen Extruder (8) besteht, in dem das Getreide unter Druck bei einer Temperatur von mehr als 100 0C einer Koch-Extrusion unterzogen wird, wonach das extrudierte Getreide angedickt und mit dem hydrolysierenden Produkt in vorbestimmten Verhältnis in dem als Verzuckerungs-Vörrichtung dienenden Materialkessel (5) gemischt wird.
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10. Anlage nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der Hydrator (4) simultan mit hydrolysierendera Produkt und
mit extrudiertem Getreide gespeist wird, um eine Mischung an Paste zu erhalten, die geeignet ist, in dem Materialkessel (5) weiter behandelt zu werden.
11. Anlage nach Punkt 9 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Hydrator (4) und der Materialkessel (5) aus ein und derselben Vorrichtung bestehen, in dem nacheinander diese zwei Behandlungen durchgeführt werden.
12. Anlage nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der Extruder (8) mindestens zwei Schnecken (9; 10) aufweist, wobei die Schneckengänge unterschiedliche Steigungen aufweisen und im Sinne des Vorschubs des Materials eine Transportzone (A), Transportzone (B) der schrittweiser Kompression und eine Bremszone (C) mit Kompression und intensivem Mischen, in der das Aufplatzen der Stärkekörner des Getreides erfolgt, nach sich ziehen, wobei die Buchse (11) mit einer Heizvorrichtung (16) versehen ist, die sich über die Bremszone (C) und mindestens einen stromabwärts liegenden Teil der Transportzone (B) erstreckt.
13. Anlage nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß der Extruder (8) stromabwärts von der Bremszone (C) einen zweiten Behandlungsteil umfaßt, der eine Entspannungszone (E) für die Zuführung eines Teiles des hydrolysierenden Produkts durch eine Öffnung, eine zweite Kompressionszone (F) und eine zweite Bremszone (G) mit Kompression und intensivem Mischen aufweist.
14. Anlage nach Punkt 12 und 13, gekennzeichnet dadurch, daß in den Bremszonen (C; G) die Schnecken (9; 10) mit gegensinniger Steigung (13) versehen sind, in denen Öffnungen (14) mit vorbestimmter Weite für die Passage eines kontrollierten Materialdurchsatzes stromabwärts angeordnet sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen.
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