DD223663A1 - Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit - Google Patents

Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit Download PDF

Info

Publication number
DD223663A1
DD223663A1 DD25875583A DD25875583A DD223663A1 DD 223663 A1 DD223663 A1 DD 223663A1 DD 25875583 A DD25875583 A DD 25875583A DD 25875583 A DD25875583 A DD 25875583A DD 223663 A1 DD223663 A1 DD 223663A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
joining
force
forces
compressed air
moments
Prior art date
Application number
DD25875583A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Gentzen
Fritz Haehle
Johannes Volmer
Original Assignee
Karl Marx Stadt Tech Hochschul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Marx Stadt Tech Hochschul filed Critical Karl Marx Stadt Tech Hochschul
Priority to DD25875583A priority Critical patent/DD223663A1/de
Publication of DD223663A1 publication Critical patent/DD223663A1/de

Links

Landscapes

  • Manipulator (AREA)

Abstract

Die Erfindung "Verfahren zum Steuern einstellbarer Kraefte und Kraftmomente mittels Sensoreinheit" ist vorteilhaft beim automatisierten Fuegen von Werkstueckpaaren und Maschinenbaugruppen mit Industrierobotern anwendbar. Ziel und Aufgabe war es, beim Fuegevorgang auftretende Kraefte und Momente zu ueberwachen und zu begrenzen. Erfindungsgemaess wird das dadurch geloest, dass beim Erreichen bzw. Ueberschreiten mittels Luftdruck eingestellter Kraft- und Kraftmomentengroessen in der Sensoreinheit eine Ausweichbewegung zur Gewinnung von elektrischen oder optischen Signalen zur Grenzwertmeldung an die Steuerung genutzt wird.

Description

-2- 258 755 6
befestigt sein. Kommt-es beim Auftreffen auf Hindernisse zum Überschreiten der von der Kolbenflache A und dem emstellbaren bzw programmierbaren Druck pv definierten Vorspannkraft Fv, führt der Pneumatikkolben 2 erne Ausweichbewegung, durch^ Diese Ausweichbewegung kann entgegen der Wirkungsrichtung der Vorspannkraft Fv oder als Drehmoment M erfolgen. D.ese Ausweichbewegung führt zur Betätigung der Signalgeber 3 und hat das Stoppen der Antriebe zur Folge.

Claims (2)

1. Verfahren'zum Steuern einstellbarer Kräfte und Kraftmomente mittels Sensoreinheit beim automatisierten Fügen von Werkstückpaaren mit Industrierobotern, Manipulatoren und Sondermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Sensoreinheit beim Auftreffen auf Hindernisse eine zu überwachende, zu begrenzende Kraft (FP) oder ein Drehmoment (M) nicht überschritten werden und eine Grenzwertüberschreitung signalisiert wird, indem ein über einen Druckluftanschluß (4) vorgespannter Pneumatikkolben (2) beim Überschreiten der von der Kolbenfläche (A) und dem einstellbaren bzw. programmierbaren Druck (pv) abhängigen Vorspannkraft (Fv) eine Ausweichbewegung ausführt, die zur Betätigung von Signalgebern (3) genutzt wird. '
-1 - 258 755
Erfindungsansprüche:
2. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erweiterung der Einsatzbereiche die Druckluft nicht am Druckluftanschluß (4) sondern am Druckluftanschluß (5) oder an beiden Druckluftanschlüssen (4, 5) zugeführt wird, oder daß an keinen der beiden Anschlüsse (4, 5) Druckluft angelegt wird. '.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen und Begrenzen von einstellbaren Kräften und Momenten beim automatisierten Fügen von Werkstückpaaren mit Industrierobotern und Manipulatoren im Be- und Verarbeitungs- sowie Eiektromaschinenbau und im Gerätebau.
Charakterisierung der bekannten technischen Lösungen
Beim Fügen von Werkstückpaaren und Maschinenbaugruppen mit Industrierobotern und Manipulatoren sind Positionsfehler bei jedem Werkstückpaar in unterschiedlicher Art und Größe und verschieden große Fügespiele zwischen den Paaren der zu fügenden Teile vorhanden. Der Fügevorgang wird dadurch ermöglicht, daß gesteuerte oder ungesteuerte Fügemechanismen die Fehler in Grenzen ausgleichen.
Für das Fügen von Werkstückpaaren mit Fasen werden vorwiegend ungesteuerte Fügemechanismen verwendet. Bei größeren Positionsfehlern treffen die Werkstückpaare nicht im Fasenbereich aufeinander, und es kommt zwangsläufig zur Havarie, zur Zerstörung von Werkstücken, Werkzeugen, Greifern oder von Bauteilen des Industrieroboters. Gleicher Nachteil tritt bei zu großen Fügekräften durch zu geringes Fügespiel (Preßpassung) auf. Zur Vermeidung dieser Nachteile werden zur Überwachung der Kräfte und Momente Sensoren mit elastischen Gliedern eingesetzt, die den Istzustand der Werte dieser Größen erfassen und an eine Steuereinheit weiterleiten. In der Steuerung wird ein Vergleich mit vorgegebenen Werten durchgeführt und beim Erreichen dieser Werte werden die Antriebe des Industrieroboters oder Manipulators gestoppt. Der Nachteilist ein großer technischer Aufwand an elektronischen Baugruppen zur schnellen Signalverarbeitung und die Notwendigkeit des Abbremsens der Antriebe auf sehr kurzen Wegen, weil mit fortschreitender Bewegung die Kräfte oder Kraftmomente steil ansteigen. Auch beim Einsatz von gesteuerten Fügemechanismen besteht bei größeren Positionsabweichungen oder zu geringem Fügespiel die Gefahr der Havarie. Keilwellen und Zahnräderz. B. können aufgrund der im allgemeinen nicht genau definierten Lage der Werkstückpaare nur mit Hilfe sensorgesteuerter Bewegungen gefügt werden. Eine Sensoreinheit, mit dem Nachteil, daß zu überwachende Kräfte und Momente durch Federn fest vorgegeben werden, ist bekannt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, beim Auftreffen auf Hindernisse vorgegebene Kraft- und Momentengrößen oder Fügekräfte sowie Momente bei Suchbewegungen und beim Schrauben zu überwachen, für die Ansteuerung von Positionen zu benutzen sowie mit einstellbaren Kräften und Kraftmomenten Werkstückpäare ohne Zerstörungsrisiko zu fügen sowie das Fügen z.B. von Keilweilen und Zahnradpaarungen mit unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich der Fügekräfte und -momente .mittels Industrierobotern und Manipulatoren zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die dargestellten Mangel beim automatisierten Fügen von Werkstückpaaren mit Industrierobotern und Manipulatoren zu beseitigen und durch Einsatz einer Sensoreihheit ohne großen Steuerungsaufwand einen störungsfreien Arbeitsablauf zu sichern. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß beim Erreichen bzw. überschreiten mittels Luftdruck eingestellter Kraft- und Kraftmomentengrößen in der Sensoreneinheit eine Ausweichbewegung einmal zur Verhinderung des Überschreitens der eingestellten Größen und zum anderen zur einfachen Gewinnung von elektrischen oder optischen Signalen zur Grenzwertmeldung genutzt wird. Der Vergleich zwischen vorgegebenen und tatsächlichen Kräften und Kraftmomentengrößen findet unmittelbar in der Sensoreinheit statt. Beim Erreichen der Grenzwerte bleiben die Kraft- und Kraftmomentengrößen noch über eine Wegstrecke annähernd konstant, so daß nach der Signalerzeugung zum Stoppen der Antriebe'ein größerer Bremsweg zulässig ist. Die Grenzwertüberschreitung wird signalisiert, indem ein über einen Druckluftanschluß vorgespannter Pneumatikkolben beim Überschreiten der von der Kolbenfläche und von einem durch einen Druckregler einstellbaren bzw. programmierbaren Druck abhängigen Vorspannkraft eine Ausweichbewegung entgegen der Wirkungsrichtung der Vorspannkraft ausführt. Diese Ausweichbewegung kann eine Translations- oder eine Rotationsbewegung sein. Die Bewegung führt zur Betätigung von Signalgebern. Die Druckluftzufuhr kann an jedem der zwei Anschlüsse, oder an beiden gleichzeitig erfolgen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Sensoreinheit.
In einem Gehäuse 1 ist ein Pneumatikkolben 2 angeordnet. Über Druckluftanschlüsse 4 und 5 ist das Gehäuse 1 mit einer Druckluftzufuhr verbunden. An der Innenfläche des Gehäuses sind Signalgeber 3 angebracht. Eine Verschlußplatte 6 ist lösbar mit dem Gehäuse 1 verbunden.
Über den Druckluftanschluß 4 bzw. 5 wird in dem Gehäuse 1 eine Vorspannkraft Fv erzeugt, die auf eine Kolbenfläche A wirkt.
Ist innerhalb des Gehäuses 1 ein einstellbarer bzw. programmierbarer Druck pv erreicht, wird dieser konstant gehalten. An dem Pneumatikkolben 2 können unterschiedliche Greifereinheiten von Industrierobotern, Manipulatoren und Sondermaschinen
DD25875583A 1983-12-28 1983-12-28 Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit DD223663A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD25875583A DD223663A1 (de) 1983-12-28 1983-12-28 Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD25875583A DD223663A1 (de) 1983-12-28 1983-12-28 Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD223663A1 true DD223663A1 (de) 1985-06-19

Family

ID=5553619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD25875583A DD223663A1 (de) 1983-12-28 1983-12-28 Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD223663A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3620391A1 (de) * 1986-06-18 1987-12-23 Wzl Lab Fuer Werkzeugmaschinen Vorrichtung zur loesbaren verbindung eines werkzeuges, greifers, messgeraetes oder anderen wirksystems mit dem arm eines roboters oder dergleichen
DE3736064A1 (de) * 1986-11-05 1988-07-28 Ipr Intelligente Peripherien F Vorrichtung zum ausgleich von positionierungenauigkeiten
DE3701651A1 (de) * 1987-01-21 1988-08-04 Siemens Ag Sicherheitseinrichtung fuer industrieroboter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3620391A1 (de) * 1986-06-18 1987-12-23 Wzl Lab Fuer Werkzeugmaschinen Vorrichtung zur loesbaren verbindung eines werkzeuges, greifers, messgeraetes oder anderen wirksystems mit dem arm eines roboters oder dergleichen
DE3736064A1 (de) * 1986-11-05 1988-07-28 Ipr Intelligente Peripherien F Vorrichtung zum ausgleich von positionierungenauigkeiten
DE3701651A1 (de) * 1987-01-21 1988-08-04 Siemens Ag Sicherheitseinrichtung fuer industrieroboter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3782773B1 (de) Werkzeug für einen kollaborierenden roboter, roboter mit daran befestigtem werkzeug sowie kollisionsschutzverfahren
DE19817426B4 (de) Greifersystem, insbesondere Vakuumgreifersystem
DE102015114013B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Betriebs eines Roboters
DE102016118173A1 (de) Werkzeugmaschine zum robotergestützten bearbeiten von oberflächen
DE102008025845B4 (de) Antriebssystem
WO2015173239A1 (de) Roboterarbeitsplatz
EP2070665A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bereichsüberwachung eines Manipulators
DE102013227147A1 (de) Verfahren zum automatisierten Drehfügen und/oder Drehlösenvon Bauteilen, sowie zugehöriger Industrieroboter und automatisierterMontagearbeitsplatz
DE102018112370A1 (de) Richtungsabhängige Kollisionsdetektion für einen Robotermanipulator
EP4101570B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur überwachung und/oder regelung eines fliessloch- und gewindeformprozesses
DD295789A5 (de) Werkzeug
EP2355957B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum steuern eines manipulatorsystems
DD223663A1 (de) Verfahren zum steuern einstellbarer kraefte und kraftmomente mittels sensoreinheit
EP3930952A1 (de) Verfahren zum fügen oder zerspanen sowie vorrichtung hierzu
EP3706962A1 (de) Redundante diversitäre kollisionsüberwachung
DE102017223589A1 (de) Verfahren zur Montage einer Schraube, Montagevorrichtung sowie Steuerungsvorrichtung
EP4313519B1 (de) System und verfahren zur abarbeitung einer montageaufgabe mittels eines roboters
DE102004026488A1 (de) Rückführeinrichtung für einen Handhabungsautomaten
DE202015002821U1 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken in einer Fließfertigung
EP1775058B1 (de) Reibrührschweisswerkzeug mit einem rotierend angetriebenen Gegenlager zur Montage an einer Handhabungseinrichtung
DE4039480C2 (de) Vorrichtung zur Demontage bzw. zum Lösen von Verbindungen
DD220820B1 (de) Einrichtung zur sicherung der greifkraft einer greifeinrichtung
DE102018108512A1 (de) Spureinstellvorrichtung und Spureinstellverfahren
DE3303159C2 (de) Einrichtung zum zentrischen Spannen eines unrunden Werkstückes
DE3125032A1 (de) Schweissdraht-foerdervorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee