DD223737A1 - Anordnung zum einbringen von werkstuecken in badbehaelter einer galvanischen oberflaechenbehandlungsanlage - Google Patents

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DD223737A1
DD223737A1 DD26331584A DD26331584A DD223737A1 DD 223737 A1 DD223737 A1 DD 223737A1 DD 26331584 A DD26331584 A DD 26331584A DD 26331584 A DD26331584 A DD 26331584A DD 223737 A1 DD223737 A1 DD 223737A1
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workpiece carrier
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DD26331584A
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Dirk Wunderlich
Karl-Heinz Neumann
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Robotron Zentrum Fuer Forschun
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Einbringen von Werkstuecken in Badbehaelter von Anlagen der galvanischen Oberflaechenbehandlung. Insbesondere ist diese Einrichtung fuer die Fertigung von Leiterplatten der Elektronik geeignet. Es ist das Ziel der Erfindung, die Behandlungseinrichtung hinsichtlich Anordnung und Fertigungsdurchlauf so zu verbessern, dass Einsparungen an Aufstellungsflaeche und Behandlungsaufwand sowie hoehere Produktivitaet erzielt werden. Es ist Aufgabe der Erfindung, durch konstruktive Veraenderungen den Einsatz von Vor- und Nachbehandlungsbadbehaeltern mit geringerer lichter Weite als der Gegenelektrodenabstand des Galvanisierbades betraegt zu ermoeglichen und das gleichzeitige Behandeln von Werkstuecken eines Traegerrahmens in unterschiedlichen Badbehaeltern zu realisieren. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe geloest durch die im gleichem Abstand a der Gegenelektroden des Galvanisierbades einander zugeordneten Mittenachsen aller Anlagenstationen, der Haltepunkte der Foerdereinrichtung, der Werkstuecktraegeraufnahmen eines Traegerrahmens sowie der Werkstuecktraegerauflagen der Anlagenstationen. Fig. 1

Description

Anordnung zum Einbringen von Werkstücken in Badbehälter einer galvanischen Oberflächenbehandlungsanlage
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Einbringen'von Werkstücken in Badbehälter einer galvanischen Oberflachenbehandlungsanlage,mit parallel zueinander zu transportierenden Werkstückträgern» Insbesondere bietet sich deren Einsatz in Fertigungseinrichtungen für Leiterplatten der Elektronik an. Die Erfindung ist aber auch überall dort anwendbar, wo im Fertigungsablauf das Absenken, Emporheben und horizontale Weitertransportieren von Werkstücken du,rch eine Reihe von Sadoehältern erforderlich ist. · ,.'.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist bekannt, daß zu behandelnde Werkstücke, wie beispielsweise Leiterplatten der Elektronik, an einem Werkstückträger befestigt werden und mittels eines Hubrahmens und daran befestigten Hubausleger in Badbehälter eingetaucht werden.
Aus der DE-AS 29.18 141 ist eine Anordnung bestehend aus an einem Transportwagen befestigten Hubrahmsn sowie an diesem auf- und -niederbewegbaren Hubausleger bekannt , bei o'er die
.... . , - -2. -
Anordnung .-so getroffen ist-, daß die. Werkstückträger in Werkstückträgeraufnahmen des Hubauslegers einlegbar sind und die Werkstückt ragerauf nahmen des Hubauslegers Abstände aufweisen, die mit den Abständen "der.',Stützlager an den Badbehältern übereinstimmen, wobei der Abstand der Stützlager an den Badbehältern . unterschiedlich ist . Die Werkstückträger müssen in die Badbehälter, bei denen die Stützlager auf den Rändern in Längsrichtung die Abstände a oder a + b aufweisen, eingesenkt .werden, wobei -.sich, an jedem Badbehälter also zumindest zwei Stützlagerpaare befinden, die entweder den Abstand a oder a + b ..zu einander haben und ;der Hubausleger'demgegenüber drei Werkstückträgeraufnahmen im Abstand a und a + b, bezogen auf die erste Werkstückträgeraufnähme, besitzt. Im Fertigungsdurchlauf muß nun einer der Werkstückträger auf einer Zwischenablage, die sich über den Badbehältern befindet, abgelegt werden. Der Transportwagen wird dann so verfahren, daß die dem jeweilig zu realisierenden Abstand "a bzw, a + b zugeordnete Werkstückt rägerauf nähme dem abgelegten VVerkstücktrager zugeordnet und dieser wiederaufgenommen wird, ' · .
Die Nachteile der Anordnung gemäß DE-AS 29 18 141 bestehen in , den sehr zeitaufwendigen und damit produktivitätsmindernden Umlagerungsvorgängen vor und nach den einzelnen Behandlungsstationen sowie einem erhsblicheη konstruktiven und raummäßigen Aufwand für das Erstellen der hierzu benötigten Anlage. Die auf dem Hubausleger befindlichen Werkstückträger kon-, nen"jeweils nur in einen:Badbehälter eingeführt und damit nur nacheinander in den einzelnen Behältern behandelt werden.
Ziel der Erfindung \
Es ist 'Ziel der Erfindung, eine Anordnung zu schaffen, die sine galvanische Oberflächenbehandlung von Werkstücken in techno-" logisch langen Folgen mit hoher Produktivität bei einfacher und "billiger Aniagengestaltung: und g-eringem Raumbedarf für die Anlagenfläche ermöglicht,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zuordnung von Badbehältern mit Werkstückträgerauflagen, Werkstückerägeraufnahmen auf den Trägerrahmen und Haltepunkten der Transporteinrichtung so zu gestalten, daß die Badbehälter der Vor-und Nachbehandlungsbäder in ihrer lichten Weite geringer ausgeführt sind als der Gegenelektrodenabstand der Galvanisierstation und.unter Anwendung konstruktiv einfacher technischer Mittel das gleichzeitige,Behandeln von,auf einem Trägerrahmen befindlichen Werkstückträgern, in unterschiedlichen Sadbehältern erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abstände der Mittenachsen von Behandlungs-, Ablage-, Be- und Entladestationen, Haltepunkten einer Transporteinrichtung, Werkstückträgeraufnahmen eines Trägerrahmens sowie Werkstückträgerauf lagen zueinander gleich sind und dem Abstand a der Gegenelektroden der Galvanisierstation entsprechen.
Bei geradzahliger Anzahl von Werkstückträgeraufnahmen eines Trägerrahmens sind die Haltepunkte der Transporteinrichtung um den Abstand a/2 gegenüber den Mittenachsen der Stationen versetzt. 1st die Anzahl der Werkstückträgeraufnahmen eines Trägerrahmens ungerade, befinden sich die Haltepunkte genau über den Mittenachsen der Stationen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird ein zeitaufwendiges Umordnen der Werkstückträger vermieden und darüber hinaus die Forderung erfüllt/ mehrere auf einem Trägerrahmen befindliche Werkstückträger gleichzeitig in verschiedene, d. h. aufeinander folgende Behandlungsstationen einzubringer,. Damit wird die Produktivität der Gberflächsobehandlungsaniags bedeutend gesteigert und Einsparungen an Anlagenkosten und Hilfsstoffen erzielt. .
Gleichzeitig wird damit die Minimierung der lichten. Weite der Badbehälter der Vor- und Nachbehandlungsbäder ermöglicht ohne Umlagerung-der Werkstückträger und der Flächenbedarf für die gesamte Anlage erheblich reduziert. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht insgesamt eine effektive und qualitätsgerechte galvanische Behandlung bei Anwendung rationeller Behandlungsmethoden, bspw. des Sprühspülverfahrens*
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll· die erfindungsgemaßs Anordnung näher beschrieben werden, Es zeigt Fig, 1: eine schematische Darstellung einer galvanischen öberflächenbehandlungsanlage mit geradzahliger Anzahl von.Werkstückträgeraufnahmen auf einem Trägerrahmen
Die gesamte Gberflächenbehandlungsanlage besteht aus einem . Grundgestell 1, auf dem Be- und Entlade- sowie Ablagestationen 6, 13, 17 Badbehälter als Behandlungsstationen 2, 3,.4, 5 sowie eine''Transporteinrichtung mit Antriebs- und Steuerungsteil angeordnet sind. Die Transporteinrichtung weist als' wesentliche Baugruppen Fährschienen 15, Seitenförderer 7 sowie eine Steuerschiene IO mit Haltepunkten 11. auf t-. Der Seitenförderer 7..besitzt eine Aufnahme für einen Trägerrahmen 3, der seinerseits zwei Werkstück" trägerauf nahmen 18 aufweist*. In diese Werkstückträgerauf.nahmen IS werden Werkstückträger 9 eingehangen, In der Galvanisierstation 4.sind Gegenelektroden 12 angeordnet. Den 3ehändlungsstationen 2, 3, 4, 5 sowie den Beu-nd Entlade- und Ablagestationen sind Werkstückträgerauflagen 14 zugeordnet,, Der Abstand der tfittenachsen aller Behandlungs-Ablage-. Se- und Entladestationen', der Haltepunkte, Werkstückträgerauf nahmen auf dem Trägerrahmen und der Werkstückträgerauflagen zueinander betragt a, ; ' .
Bei der Inbetriebnahme der Anordnung zum Einbringen von Werkstückträgern in Badbehälter befinden sich je ein mit Werkstücken , 16· bestückter .Werkstückträger 9 in Werkstückträgerauflagen 14 einer Be- und Entladestation 6 und einer vorderen Ablagesta- .
tion 13, Diese Werkstückträger 9 werden in die Werkstückträgerauf nahmen 18 des Trägerrahmens 3 eingehängt, um einen Schritt mit der Schrittweite des Abstandes a der Gegenelektro-'-den 12 vorwärtstransportiert und abgesenkt, so daß der erste Werkstückträger 9 in eine Vorbehandlungsstation 2 eingebracht wird, der zweite aber auf der vorderen Ablagestation 13 abgelegt wird, Die Schrittweite a wird durch Haltepunkte 11 auf der Steuerschiene IO begrenzt. Die Haltepunkte 11 werden auf der Steuerschiene 10 so justiert,-daß sie untereinander denselben Abstand a haben, wie auch die Ablage- und Behandlungsstationen 2, 3, 4, 5f. 6, 13, 17 und die Zuordnung zu den Mittenachsen dieser Stationen gewährleistet ist. In der Darstellung wird ein Trägerrahmen 8 mit zwei Werks,tückträgeraufnahmen 18 gezeigt. Bei diesem ist ein Versatz der Haltepunkte 11 um das Maß a/2 auf der Steuerschiene 10 erforderlich,
Im folgenden Schritt wird vom Seitenförderer 7 der Tragerrahmen 8.angehoben, durch Verfahren auf den Fahrschienen 15 um eini?n weiteren Schritt a weitergerückt und die .Werkstückträger 9 werden in eine Sprühspülstation 3 bzw, in die Vorbehandlungsstation 2 eingesenkt. Nach dem Durchlauf der Werkstückträger 9 durch technologische bedingte Stationen, wie Galvanisier- · station 4, iMachbehandlungsstation 5, wird der erste Werkstückträger 9 auf der hinteren Ablagestation 17 abgelegt, fahrend der zweite Werkstückträger 9 auf demselben Trägerrahmen 8 in der letzten Behandlungsstation 2 verweilt, ?-Jach Abschluß dieses Vorganges Werden beide Werkstückträger 9 zum Ausgangspunkt Be- und Entladestation 6 bzw, vordere Ablagestation 13 verfahren und dort abgelegt.

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1. Anordnung zum Einbringen von Werkstücken in Badbehälter
v einer galvanischen Oberf l'ächenbehandl'ungsanlage , insbeso/n-.' dere für die Fertigung von Leiterplatten der Elektronik, . . bestehend aus einer an Haltepunkten arretierbaren Transporteinrichtung mit Fahrschienen, Seitenförderer, Träger-.'rahmen mit Werkstückträgeraufnahmen, VVerkstückt rägern , Werkstückauflage^, Be- und Entiadestationen sowie in Rei- - h'e-', a'ngeöf-dne'ten Bädbehältern als Behandlungsstationen, .-gekennzeichnet dadurch, daß die Abstände, der Mittenachsen der Behandlungsstationen (2; 3; 4; 5), der Ablage-, Be-, und Entiadestationen (13; 17; 6), der Haltepunkte (11), der Werkstückträgerauf nahinen (18) auf dem Träg-e.rrahmen (8). sowie der Werkstückträgerauflagen (14) zueinander gleich sind und dem Abstand a der Gegenelsktroden (12) der GaI-yanisierstation (4) entsprechen« '.
2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Haltepunkte (11) bei einer ,geradzahligen Anzahl der Werkstück-
.-träge rauf nahmen. (18) auf dem Tragerrahmsn (8) um den Abstand a/2 gegenüber den Mittenachsen der Behandlungssta-
• tionen.{2; 3; 4 ; 5) sowie der Ablage- Be- und Entladestationen (13; 17; 6) versetzt und bei einer ungeradz-ahlige.n Anzahl der Werkstückträgeraufnahmen (18) auf dem'Trägerrahmen (8) genau über den Mittenachsen der Stationen angeordnet, sind, · '
. - Hierzu 1 Blatt Zsichnunaen,-
DD26331584A 1984-05-24 1984-05-24 Anordnung zum einbringen von werkstuecken in badbehaelter einer galvanischen oberflaechenbehandlungsanlage DD223737A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0237736A1 (de) * 1986-02-28 1987-09-23 Schering Aktiengesellschaft Anordnung für das Bringen von zu galvanisierenden Teilen in ein bzw. aus einem Hängegestell
AT398581B (de) * 1986-02-28 1994-12-27 Schering Ag Langgestreckte gestelle und zugehörige teile zum lösbaren befestigen von zu galvanisierenden leiterplatten, sowie zugehörige leiterplatten

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0237736A1 (de) * 1986-02-28 1987-09-23 Schering Aktiengesellschaft Anordnung für das Bringen von zu galvanisierenden Teilen in ein bzw. aus einem Hängegestell
AT391148B (de) * 1986-02-28 1990-08-27 Schering Ag Anordnung fuer das bringen von zu galvanisierenden teilen in ein bzw. aus einem haengegestell
AT398581B (de) * 1986-02-28 1994-12-27 Schering Ag Langgestreckte gestelle und zugehörige teile zum lösbaren befestigen von zu galvanisierenden leiterplatten, sowie zugehörige leiterplatten

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