DD223751A1 - Gruendung fuer arbeitsmaschinen und ausruestungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft das Befestigen von Arbeitsmaschinen, Ausruestungen und sonstigen Anlagenteilen am Fundament und soll zum Zwecke der Aufwandsverringerung eine Gruendung schaffen, auf welcher Ausruestungsgegenstaende unterschiedlicher Abmessungen nacheinander am etwa gleichen Ort befestigt werden koennen, ohne das umfangreiche Veraenderungen an derselben vorgenommen werden muessen. Ausgehend von einem einheitlichen monolithisch erstellten Hauptgruendungskoerper sieht die Erfindung als Gruendungsoberteil eine oder mehrere mit Bohrankern am Hauptgruendungskoerper befestigte relativ leichte Spannplatten aus Metall vor, welche an ihrem Umfang mit einer dauerhaft befestigten elastischen Schicht versehen und niveaugleich mit der Estrichschicht angeordnet sind. Der Ausruestungsgegenstand ist mit ueblichen Mitteln, z. B. Sechskantschrauben und Sackgewindebohrungen in der Spannplatte an derselben befestigt. Beim Wechseln der Ausruestungsgegenstaende werden nicht mehr benoetigte Sackgewindebohrungen mittels Gewindestift verschlossen und nach Bedarf neu benoetigte in die Spannplatte eingebracht. Die Verwendung von Spanneisen ist moeglich. Fig. 1
Description
.'Titel : "·
Gruendung fuer Arbeitsmaschinen und Ausruestungen . :·.. Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft, das Befestigen von Arbeitsmaschinen,· Ausruestungen und sonstigen Anlagenteilen am Fundament.
Arbeitsmaschinen, beispielsweise auch Werkzeugmaschinen, werden .;; in unterschiedlicher Weise am Fundament befestigt· Grundsaetzlich kommt es darauf an., eine kraftschluessige Verbindung zwischen .- Maschine und Fundament herzustellen. In Industrieanlagen, z. 3, Montagehallen oder Versuchsanlagen fuer ein Sortiment von,Werk-( zeugmaschinen oder beim Ersatz veralteter Maschinen durch neue kommt es vor, daß Maschinen mit unterschiedlichen Abmessungen nacheinander am gleichen Ort mit dem Fundament sicher zu verbinden sind· ' - : Gegenueber der bis dato ueblichen individuellen Anpassung der · Gruendungsstruktur an die jeweils zu befestigende Maschine wurde mit DD 154625 vorgeschlagen, einen einheitlichen Hauptgruendungs··* koerper in einer durchgehenden Ebene monolithisch zu erstellen* Der Kauptgruendungskoerper soll sich dabei ueber eine Flaeche ausdehnen, welche der Groeße der Gesamtanlage, ζ. B. einer Fließstrecke, entspricht und Grundlage mehrerer Einzelfundamente sein* .
; : .. \ " '
Mit dem Hauptgr;uendungskoerper ist gemaeß einer Sonderausfuehrung.dieser Loesung ein speziell an die zu befestigendeMaschine angepaßtes Gruendungsoberteil mittels Bohrankern verbunden, :Uie Maschine ist mittels ueblicher Verankerungen am.Gruendungs~ oberteil befestigt. . . ^ ι '· ' ' .
Muß die Maschine entfernt und an gleicher Stelle eine Maschine mit. anderen Abmessungen befestigt werden, dann wird nach dieser Loesung vdie Verankerung des GruendungsOberteiles am Hauptgruendimgskoerper geloest, die- Verankerungsmittel werden entfernt und es Wird: ein an die neue Maschine speziell angepaßtes Gruendungsoberteil^hergestellt\ und in der dargelegten Weise mit dem Hauptgruendungskoerper verbunden. Die neue Maschine ist mit· ueblichen Verankerungen ζμ diesem neuen' Gruendungsoberteil be- |festigt.· '. :... .· . .. .. . .'. '. .. .. , '., ',
Das Wechseln der zu befestigenden Maschine ist also mit manuellem und. materiellem Aufwand, verbunden, wobei letzterer insbesondere.dadurch relativ hoch ist» weil das Gruendungsoberteil der abzuloesenden Maschine in der Regel nutzlos wird oder aber fuer den Fall einer eventuellen 3p'aeteren Verwendung kosten- l yerursachend gelagert werden muß'und weil fuer jeden neuen'-Ma-. schinentyp ein gesondertes, speziell angepaßtes Gruendungsoberteil, hergestellt werden muß.
Jedes Gruendungsoberteil ist relativ groß und schwerj:so daß ein.Auswechseln;desselben in der Regel ein entsprechendes Hebe- • ze.iag erforderlich macht» /
Deswei.teren. hat diese Loesung ebenso wie andere etwa gleichartige loesungen den Nachteil, daß im Zusammenhang mit dem Wechseln, des Gruendungsoberteiles jeweils die nichttragende Trennschicht oder -fuge erneuert werden muß, was weiteren manuellen und materiellen Aufwand bedeutet. .
Andererseits ist es bekannt, an Stellen, wo Maschinen -unterschiedlicher Abmessung in relativ kurzen Zeitabstaenden gegen-: ' einander ausgetauscht und befestigt werden muessen, Spann- . platten im Fundament vorzusehen, die an ihrer Oberseite ein Hutensystem tragen, in welchem mit bekannten Mitteln die je- . •weilige Maschine befestigt wird.
Diese Spannplatten sind jedoch relativ groß, materialintensiv und folglich schwer und erfordern fuer ihre eigene Gruendung ein gesondertes Fundament, so daß die wirtschaftlich vorteilhafte Herstellung eines durchgehenden monolithischen Haupt-, gruendungskoerpers nicht moeglich ist. Vielmehr sind umfangreiche Schalungsarbeiten fuer die Herstellung des separaten . · ' Spannplattenfundamentes bzw· des umgebenden Fußbodens erfor- /." ., derlich· Auch hier ist fuer die Montage der Spannplatte ein Hebezeug noetig« . · , ; ;
Der erforderliche Materialaufwand fuer diese Spannplatten an sich und der materielle und manuelle Aufwand fuer das Ein-. bringen des Nutensystems in dieselben hat relativ hohe Herstellungskosten zur Folge·
·'. Selbstverstaendlich muß auch eine solche Spannplatte von einer' nichttragenden Trennfuge umgeben sein, welche Kosten verursacht,
' .. ' ' · '' ' -.-
Ziel der Erfindung . · ·.
Der manuelle und materielle Aufwand fuer das Gruenden von· ,; Maschinen und sonstigen Ausruestungen soll sowohl beim Heu-/ errichten von Anlagen als auch bei deren Rekonstruktion oder ' j beim Auswechseln einzelner Anlagenteile verringert werden. Insbesondere soll das jeweilige Auswechseln von Elementen der: Gruendung entfallen.
' Darlegung des Wesens,der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gruendung fuer Arbeitsmaschinen und Anlagenteile zu schaffen, auf-welcher Ausruestungsgegenstaende unterschiedlicher Abmessung nacheinander am etwa gleichen Ort befestigt werden koennen, ohne daß umfangreiche Veraenderungen an derselben vorgenommen werden muessen.
Die Erfindung loest diese Aufgabe ausgehend von- einem einheitlichen, in einer: durchgehenden Ebene monolithisch erstellten Hauptgruendungskoerper und unter Verwendung von vorgefertigten am Hauptgruendungskoerper befestigten Gruendungsoberteilen, indem sie jedes Gruendungsoberteil als relativ leichte Platte aus Metall, vorzugsweise Stahl, Stahlguß oder Grauguß, nachfolgend als Spannplatte bezeichnet, ausbildet und diese an ihrem ... 'Umfang mit einer dauerhaft befestigten elastischen . Schicht versieht«
Vorteilhaft erweise sieht die Erfindung vor, daß, derartige ' . -, Spannpl.atten in unterschiedlicher '.Form und Groeße in einer vorbestimmten Anordnung auf der wechselnde Maschinentypen tragenden. Gruendungsflaeche angeordnet sind» . ' ',.:'
In zweckniaeßiger Ausfuehrung der Erfindung besitzen die Spann-' .platten die Dicke der auf dem Hauptgruenäungskoerper aufge-' brachten Estrichschicht· \ , ,
Die Groeße der,einzelnen Spannplatte wird unter anderem von . der erforderlichen Anzahl Bohranker bestimmt, welche wiederum von den,in den: Hauptgruendungskoerper einzuleit'enden Kraeften vabhaengt· "' ' ;; ". . · -.· ;
Ausfuehrungsbeisuiel '
Auf dem Hauptgruendungskoerper 1.. ist mittels Sohrankern 2 die Spannplatte 3 befestigt. Wäehrend der' Montage wurde sie in bekannter Weise^ und. mit 'bekannten.Mitteln in der Hoehe und der Flucht ausgerichtet. Am ünfang der Spannplatte.-. 3' ist eine- elastische-Schicht: 4., die beispielsweise aus Gummi besteht, ,dauerhaft ζ* B, durch Vulkanisieren befestigt· Diese Schicht 4 funktioniert als Dehnfuge zwischen der Spannplatte 3 und der Estrichschicht 5· Die Maschine 6 ist mit ihrem Fuß 7 mittels Schrauben 8 an der Spannplatte 3 befestigt und dadurch fest mit dem Hauptgrüen- ; dungskoerper 1 verbunden«, -..'-.·
Muß die Maschine 6 ausgewechselt und an ihrem Aufstellungsort eine andere Maschine mit anderen Abmessungen befestigt werden, dann, wird nach Entfernen der Maschine 6 die Sackgewindebohrung 9 mit einem Gewindestift verschlossen. Zum Befestigen der anderen Maschine wird eine neue Sackgewindebohrung in die Spannplatte 3 eingebracht. Eine frueher benoetigte und nun mit einem Gewindestift 10 verschlossene Sackgewindebohrung ist in Fig. 1 beispielsweise dargestellt. Sollte, wie in Fig. 2 dargestellt, die neu aufzustellende Mas.chine 12 mit ihrem Fuß 13 nicht ausreichend weit auf der Spannplatte 3 stehen, um sie sicher anschrauben zu koennen, oder sollte die neu erforderliche Sackgewindebohrung sich . teilweise mit einer vorhandenen ueberdecken, dann kann die Maschine mit Hilfe bekannter Spanneisen 14, welche, wie in Pig, .2 gezeigt, an einer verwendbaren Stelle .der Spannplatte 3 befestigt sind, mit dem Fundament verbunden werden. . '
Mit dieser erfindungsgemaeßen Loesung is.t auf relativ einfache Weise und mit vergleichsweise geringerem Aufv^and das Errichten einer Maschinengruendung moeglich. So koennen bei. Neubauten die mit wenig materiellem und manuellem Aufwand herstellbaren, relativ leichten und handlichen Spannplatten manuell, am Hauptgruendungskoerper befestigt und ausgerichtet werden, ohne daß dazu Hebezeuge erforderlich sind. Das ist ein wesentlicher Vorteil, da-zum Ueübau gehoerige Hebezeuge (Hallenkran) zum Zeitpunkt des Legens der Maschinengründung meist noch nicht einsatzbereit sind und. die Verwendung mobiler ,Hebezeuge schon allein durch ihre Anwesenheit (Platzbedarf, Bewegungsfreiheit, Arbeitsschutz) mit Nachteilen verbunden ist-e Hierzu kommen die nicht unerheblichen Ersatzkosten mo-r biler Hebezeuge. Ein wesentlicher Vorteil der erfind uiigsge-Hiaeßen Loesung ist desweiteren die Moeglichkeit, ohne Schalungsarbeiten die Estrichschicht durchgaengig einzubringen, weil dieselbe im riiveau mit der Oberseite der SpannOlatten gleich liegt und bis an die elastische Schicht am umfang derselben herangezogen werden kann.
Dadurch ist ebenfalls eine wesentliche Steigerung der Arbeitsproduktivitaet moeglich. . · ' ·
Im; Falle des: Austausches einer gegruendeten Maschine gegen eine andere., die abweichende Befestigungspunkte erfordert, werden . weitere Vorteile, der erfindungsgemaeßen Loesung deutlich. Es ist: nicht .erforderlich, neue Gruendungsoberteile anzufertigen, mit dem Hauptgruendungskoerper zu verbinden und an diesen die Maschine/zu befestigen* Ss genuegt vielmehr das Verschließen, der -bishei1 b'enutzten Sackgewindebohrungen in der Spannplatte durch kostenguenstig herzustellende Gewindestifte und das Einbringen, neuer Sackgs^i^ebohrunge.n in dieselbe. Gegebenenfalls kann aber.auch die eine oder andere der vorhadenen Sackgewindeb.ohrungen beim Befestigen der neuen Maschine wieder benützt werden* Ss · ist also., auch kein Eingriff in den Hai^ptgruendungskoerper noeti'g, wie z* B. das Entfernen bisher benoetigter und das Setzen .neuer Anker. '
,Sofern das Sortiment der am gleichen Standort wechselnden Maschinen ^ 3. in Montagehallen fuer Serienerzeugnisse, bietet die erfindungsgemaeße Loesung den ;7orteil des.Anordnens mehrerer erfindungsgemaeßer leichter Spannplätten in einer vorbestimmten Ordnung ueber-dem ,Haup.tgruehduhgskoerper, ohne daß dafuer besondere Aufwendungen ,.erforderlich ,sind. Die in den Spännplatten enthaltenen Sac kg ewindebOhrungen sind zeitweilig durch Gewindestifte verschlossen und bei, Bedarf' nach Entfernen letzterer sofort benutzbar. Der Maschinehaustausch ist daher in sehr kurzer Zeit moeglich. ,
Claims (3)
1· Gruendung fuer Arbeitsmaschinen und Ausrüstungen mit einem , ' in einer durchgehenden Ebene monolithisch erstellten Hauptgruendungskoerper und einem vorgefertigten, am Hauptgruendungskoerper befestigten Gruendungsoberteil, welches niveaugleich mit dem umgebenden Fußboden angeordnet ist,
...... dadurch gekennzeichnet, daß das Gruendungs ob erteil als relativ leichte Spannplatte (3) aus Metall, vorzugsweise Stahl, Stahlguß oder Grauguß, ausgebildet ist, welche an ihrem Um~; fang eine elastische Schicht (4) traegt«
2· Gruendung nach Punkt 1
dadurch gekennzeichnet, daß derartige Spannplatten (3) unterschiedlicher Form und Groeße in einer vorbestimmten Ordnung auf einer, wechselnde Maschinentypen tragenden Gruendungsflaeche angeordnet sind,
3· Gruendung nach Punkt 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, daß die.Spannplatte (6) eine der ..Dicke der Estrichschicht-(5) entsprechende Dicke aufweist.
Hierzu Ί Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26318684A DD223751A1 (de) | 1984-05-21 | 1984-05-21 | Gruendung fuer arbeitsmaschinen und ausruestungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD223751A1 true DD223751A1 (de) | 1985-06-19 |
Family
ID=5557157
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD26318684A DD223751A1 (de) | 1984-05-21 | 1984-05-21 | Gruendung fuer arbeitsmaschinen und ausruestungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD223751A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105546284A (zh) * | 2015-12-17 | 2016-05-04 | 太重(天津)滨海重型机械有限公司 | 连接装置以及设备固定方法 |
| CN108131530A (zh) * | 2017-11-13 | 2018-06-08 | 武汉船用机械有限责任公司 | 一种设备安装平台的安装方法 |
| CN110258618A (zh) * | 2019-06-26 | 2019-09-20 | 广东电网有限责任公司 | 一种用于预埋钢板伸缩缝的胶套 |
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1984
- 1984-05-21 DD DD26318684A patent/DD223751A1/de not_active IP Right Cessation
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| CN105546284A (zh) * | 2015-12-17 | 2016-05-04 | 太重(天津)滨海重型机械有限公司 | 连接装置以及设备固定方法 |
| CN105546284B (zh) * | 2015-12-17 | 2018-05-11 | 太重(天津)滨海重型机械有限公司 | 连接装置以及设备固定方法 |
| CN108131530A (zh) * | 2017-11-13 | 2018-06-08 | 武汉船用机械有限责任公司 | 一种设备安装平台的安装方法 |
| CN108131530B (zh) * | 2017-11-13 | 2019-12-31 | 武汉船用机械有限责任公司 | 一种设备安装平台的安装方法 |
| CN110258618A (zh) * | 2019-06-26 | 2019-09-20 | 广东电网有限责任公司 | 一种用于预埋钢板伸缩缝的胶套 |
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