DD223995A1 - Transporteinrichtung fuer durchlaufoefen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung fuer Durchlaufoefen zum Transport von mit vormontierten Keramik-Bauelementen versehenen Traegerstreifen durch diese Durchlaufoefen nach dem Hubbalkenprinzip. Durch die Erfindung soll eine hoehere Produktivitaet und Zuverlaessigkeit erreicht werden und insbesondere der spezifische Energieverbrauch durch Reduzierung der durch Waermeleitung bedingten Waermeverluste verringert werden. Erfindungsgemaess sind eine Mehrzahl von Transportspuren nebeneinander angeordnet. Je Transportspur sind zwei hochkant angeordnete flache Auflagebaender (2) vor dem Eingang des Durchlaufofens (1) gestellfest verankert. Nach dem Ausgang des Durchlaufofens (1) sind die Auflagebaender (2) in einer Aufnahme (5) gleitend mittels Federn (6) gegenueber dem Grundgestell (3) verspannt. Desweiteren sind pro Transportspur zwei hochkant angeordnete flache Rahmen (8) angeordnet, der ueber zwei den Durchlaufofen (1) umgreifende biegesteife Stuetzelemente (9) mit einem unterhalb des Durchlaufofens (1) angeordneten Transportbalken (10) verbunden ist. Die Befestigung der Transportbaender (7) erfolgt im Rahmen (8) analog den Auflagebaendern (2). Am Rahmen (8) sind weiterhin den Transportspuren zugeordnete Transportfinger (20) befestigt. Fig. 1
Description
Transporteinrichtung für Durchlaufofen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für . Durchlaufofen zum Transport von mit vormontierten Keramik—Bauelementen versehenen Trägerstreifen durch diese Durchlaufofen nach dem Hubbalkenprinzip, z.B. zum Verschließen und Tempern der Keramik-Bauelemente mit anschließender Magazinierung.
Charakteristik.der; bekannten technischen Lösungen
Eine in dem DD WP 13Ί 463 beschriebene Vorrichtung zum linearen Transport scheibenförmiger Objekte besteht aus einer an der Ofeninnenwand befestigten und zwei gegenüberliegenden beweglichen Halteatangen, an denen Trägerstangenpaare angebracht sind. Die zwei beweglichen Haltestangen werden mittels einer außerhalb des Ofens befindlichen Horizontalführungsstange und einen Schwingenanteil bewegt. Uachteile dieser Lösung sind darin zu sehen, daß nur eine Transportspur realisiert werden kann und daß die Stangen eine hohe Eigensteifigkeit aufweisen müssen, die jedoch bei höheren Temperaturen beträchtlich nachläßt. Darüberhinaus besteht wegen der geringen Stützabstände ein erheblicher Materialbedarf und der Platzbedarf der Transporteinrichtung macht
einen großen Ofeninnenraum notwendig. Die kragende Bauweise der Elemente der Transporteinrichtung führt zu ungünstigen Durchbiegungen und Ofendurchbrüchen mit der damit verbundenen größeren Wärmeableitung aus dem Ofenarbeitsraum· Eine andere in der DE - OS·28 30 588 beschriebene Vorrichtung zum Transportieren von Fördergut besteht im wesentlichen aus zwei Rosten, die jeweils sich in Förderrichtüng erstreckende Schienen aufweisen. Die Schienen des einen Rostes sind jeweils zwischen den Schienen des anderen Rostes angeordnet und werden mit je einem Hubzylinder über die anderen Schienen angehoben. In Förderrichtung sind beide Roste relativ zueinander verschiebbar. Diese Transporteinrichtung stellt ein sehr massereiches System dar, welches für sehr lange Transportstrecken ein sehr aufwendiges Führungs- und Antriebssystem erfordert« Die mit dieser Transporteinrichtung verbundenen Wärmeverluste lassen deren Anwendung für den Transport und die Bearbeitung von auf Trägerstreifen vormont iert en Keramik-Bauelement en nicht zu.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei dem Transport von auf Trägerstreifen vormontierten Keramik-Bauele^ menten durch Durchlaufofen zum Verschließen und Tempern dieser Bauelemente eine höhere Produktivität und Zuverlässigkeit zu erreichen und insbesondere den spezifischen Energieverbrauch des Durchlaufofens zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transporteinrichtung für Durchlaufofen zum lageorientierten
Transport von mit Keramik-Bauelementen versehenen Trägerstreifen zu schaffen, welche die durch Wärmeleitung bedingten Wärmeverluste wesentlich reduziert und die trotz einer mehrspurigen Anordnung der Transportbahnen eine geringe thermische Trägheit aufweist· Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Mehrzahl von Transportspuren nebeneinander angeordnet 3ind und pro Transportspur zwei hochkant angeordnete Auflagebänder vor dem Eingang eines Durchlaufofens in einer quer zur Transportrichtung liegenden Einspannleiste gestellfest verankert sind. Nach dem Ausgang des Durchiaufofens sind die Auflagebänder zum Ausgleich der bei Temperaturschwankungen entstehenden Längenänderung gleitend mittels Federn gegenüber dem Grundgestell verspannt· Pur die Aufnahme und Zentrierung der zu transportierenden Trägerstreifen sind die Auf-, lagebänder wechselweise mit Führungslaschen oder mit Auflagewinkeln und Führungslaschen versehen. Desweiteren sind pro Transportspur zwei hochkant angeordnete flache Transportbänder vorgesehen, die zwischen oder außerhalb parallel zu den entsprechenden Auflagebändern angeordnet sind. Ein frei beweglicher Rahmen ist über je zwei den Durchlaufofen umgreifende biegesteife Stützelemente mit je einem seitlich unterhalb des Durchlaufofens angeordneten längs zur Transportrichtung liegenden Transportbalken verbunden und mit einem an sich bekannten Antrieb gekoppelt.
Die Transportbänder sind mit einem ihrer Enden mit dem Rahmen fest verbunden und mit dem andsren Ende durch Federn auf dem Rahmen aufliegend gegenüber diesem verspannt. Zum Weitertransport der Trägerstreifen in ein Magazin sind am Rahmen den Transportspuren zugeordnete und unterhalb dieser liegende Transportfinger be-r festigt, die sich in Richtung zu den Magazinen erstrecken.
In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Auflägewinkel und die Führungslaschen jeweils paarweise abstandsweise auf den Auflägebändern-angeordnet· Die Auflagewinkel sind dabei so befestigt, daß deren abgewinkelte Enden beidseitig horizontal vom Auflageband wegweisen. Zur Zentrierung der Trägerstreifen besitzen die Führungslaschen einen abgewinkelten in Richtung zu/einer der Transportapureη abwärts weisenden Bereich. Bei einem größeren Spurabstand kann die Anordnung so verändert werden, daß anstatt der Auflagewinkel die Oberkante der Auflagebänder zur Auflage der Trägerstreifen herangezogen werden* In dieser Anordnung wird pro. Spur ein*zusätzliches Auflageband benötigt. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind an dem Transportfinger ein beim Transport der Trägerstreifen in die Transportebene ragender starr angeordneter Stift und ein federbelasteter Hebel im Abstand des angenäherten Transportschrittes zueinander befestigt. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der Hebel etwa mittig am Transportfinger angelenkt. Das freie Ende des Hebeis ragt in die Transportebene und das andere Ende des Hebels ist durch eine Zugfeder in Richtung zum Durchlaufofen verspannt. Zur Vermeidung einer übermäßigen auf die.Transport- und Auflägebänder einwirkenden Zugkraft bei großer Ofenlänge/ist unter den Auflagebändern wenigstens eine quer zu diesen verlaufende Stützleiste gestellfest angeordnet. Unter den Transportbändern ist ebenfalls wenigstens eine quer zu diesen verlaufende Stützleiste befestigt, die über Stützen mit dem Transportbalken verbunden ist.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Transportbänder außerhalb des Durchlaufοfens mit einem-horizontal und vertikal geführten Viagen fest verbunden. Das andere Ende ist auf einem horizontal verschiebbaren und vertikal anhebbaren Schlitten
aufliegend angeordnet und gegenüber diesem verspannt. Sowohl der 7/agen als auch der Schlitten sind in Längsrichtung der Transportbänder mit einem Zugfeder-Masse-System verbunden und auf eine Parallelführung bildende verschwenkbare Winkelhebel auf dem Grundgestell befestigt. Me Synchronisierung der Bewegung der Winkelhebel erfolgt über eine gelenkig mit diesen verbundene Stange,
Der Transport der Trägerstreifen durch den Durchlaufofen erfolgt durch schrittweise Bewegung der Transportbänder nach dem Hubbalkenprinzip. Die Trägerstreifen werden nach jedem Transportschritt zwischen den Führungslaschen auf den Auflagewinkeln der Auflagebänder abgelegt und somit selbsttätig zentriert. Die Übergabe der Trägerstreifen in eine freie Ebene eines Magazins erfolgt durch die an den Transportfingern befindlichen Hebel, die bei einem etwaigen Verklemmen des Trägerstreifens zurückweichen können. Dadurch wird eine Beschädigung der Trägerstreifen vermieden. Die erfindungsgemäße Transporteinheit ermöglicht einen sehr niedrigen Querschnitt des Durchlaufofens zu realisieren und gewährleistet bei einem vernachlässigbaren konstanten Durchhang der Auflage- und Transportbänder eine hohe Betriebssicherheit. Durch die Verwendung flacher Auflage- und Transportbänder und die Anordnung aller Antriebs- und Spannelemente außerhalb des Durchlaufofens werden durch Wärmeleitung bedingte Wärmeverluste weitgehendst vermieden, bzw. auf ein Minimum abgesnkt. Außerdem besitzt der im Durchlaufofen befindliche Teil der Transporteinrichtung trotz mehrspuriger Anordnung eine geringe thermische Trägheit, so daß Aufheiz- oder · Abkühlvorgänge sehr schnell und ohne Störung des Gesamtablaufes erfolgen.
Ausführungsbeispiel .
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:- ,
Pig. i eine Draufsicht auf die Transporteinrichtung;.
Pigf 2 einen Ausschnitt der Transporteinrichtung; Pig. 3 eine Seitenansicht der Transporteinrichtung;
x3?ig.. 4 - ,7 eine Prinzip darstellung der Transporteinrichtung in den einzelnen Arbeitstakten;
Fig. 8 eine Prinzipdarstellung der Transporteinrichtung ohne Auflagewinkel;
Pig. 9 eine Prinzipdarstellung der Transporteinrichtung für Trägerstreifen in DIP-Form; und.
Pig. 10 ©ine Seitenansicht der Transport einrichtung ohne Transportbalken.
Die in eine Mehrzahl von einzelnen Transportspuren aufgeteilte Transporteinrichtung besteht pro Transportspur aus paarweise angeordneten und sich durch einen Durchlaufofen 1 erstreckenden Auflagebändern 2. Die Auflagebänder 2 weisen eine geringe Dicke auf und sind hochkant angeordnet. In Pig. 1 ist eine derartige Spur dargestellt. Die Auflagebänder 2 sind vor dem Eingang des Durchlaufofens 1 in einer quer zu den Spuren verlaufenden und mit einem Grundgestell 3 verbundenen Einspannleiste 4 verankert. Die entgegengesetzten Enden der. Auflagebänder 2 werden am Eingang des Durchlaufofens 1 in einer Aufnahme 5 geführt und mittels gestellfest angelenkter Federn 6 gegenüber dem Grundgestell 3 verspannt. Parallel zu den Auflagebändern 2 sind unmittelbar neben diesen Transportbänder 7 hochkant angeordnet, die sich zwischen den Auflagebändern 2 befinden. Die Transportbänder 7 sind entsprechend den Auflagebändern 2 in einem Rahmen 8 verspannt. Unterhalb des Rahmens 8 und unterhalb des Durchlaufofens 1 ist ein mit diesem über
biegesteife Stützelemente 9 in Verbindung stehender Transportbalken 10 mit genügender Eigensteifigkeit angeordnet, äcßv eine starre Verbindung zwischen einer am Rahmen 8 befestigten Sinspannleiste 11 für die Transportbänder 7 und den zugehörigen Federn 12 schafft. Die Transportbalken 10 sind mit einem nicht dargestellten Antrieb gekoppelt, der die entsprechenden Bewegungen Nin vertikaler und horizontaler Richtung realisiert* Zur Vermeidung einer übermäßigen auf die Transport- und Auflagebänder 7; 2 einwirkenden Zugkraft bei großer Ofenlänge (z.B.2,500 mm) sind im Durchlaufofen 1 quer zu diesen verlaufende Stützleisten 13; 14 abstandsweise angeordnet. (Pig. 2)
Die Stützleisten 13 sind mit dem Grundgestell 3 fest verbunden und unterstützen die Auflagebänder 2. Die Stützleisten 14 für die Transportbänder 7 werden von dem unterhalb des Durchlaufofens 1 befindlichen Transportbalken 10 über Stützen 15, die durch die untere Wandung des Durchiaufοfens 1 ragen, getragen. Pur die Eingabe bzw. Ausgabe von mit Bauelementen versehenen Trägerstreifen 16 sind am Bin— und Ausgang des Durchlaufofens 1 Auflage- und Führungsleisten i7* 18 angeordnet, wobei jedem Auflageband 2 eine Auflage- und Führungsleiste 17» 18 zugeordnet ist. Am Ausgang des Durchlaufofens 1 schließt sich den Auflage- und Führungsleisten 18 die Aufnahme 5 an, die mit dem Grundgestell 3 fest verbunden ist. Nachfolgend an die Aufnahme 5 ist ein schrittweise vertikal bewegbares Magazin 19 zur Aufnahme der durch den Durchlaufofen 1 transportierten Trägerstreifen*1 6 angeordnet. (Fig. 3)
Die Übernahme der durch den Durchlaufofen 1 transportierten Trägerstreifen 16 erfolgt für jede Transportspur durch einen Transportfinger 20, welcher mit dem Rahmen 8 längs zur Transportrichtung verschraubt iet und zwischen den Aufnahmen 5 mündet. An dem Transport-
finger 20 sind im Abstand zueinander ein bei Erreichen der oberen Endlage in die Transportebene ragender starr angeordneter Stift 21 mit einem Hebel 22 befestigt· Der Hebel 22, ist am Transportfinger 20 etwa mittig derart angelenkt, daß dessen freies Ende bei Erreichen der oberen Endlage in die Transportebene ragt und das andere Ende durch eine Zugfeder 23 in Richtung zum Durchlaufofen 1 verspannt ist.
Zur sicheren Führung der auf den Auflage- und Transportbändern 2j 7 durch den Durchlaufofen 1 zu -transportierenden Trägerstreifen 16 sind die Auflage bänder 2 abstandweise zueinander und wechselweise mit Auflagewinkeln 24 und Führungslaschen 25 versehen. Die Auflage-/ winkel 24 sind an der Oberkante der Auflagebänder 2 derart paarweise befestigt, daß die abgewinkelten Enden beidseitig horizontal vom Auflageband.2 wegweisen. (Fig. 4 bis 7)
Dadurch kann jedes Auflageband 2 für zwei benachbarte Spuren genutzt werden« Die mit einem senkrechten Bereich 26 und einem abgewinkelten Bereich 27 versehenen Führungslaschen 25 sind, ebenfalls derart paarweise an den Auflagebändern 2 befestigt, daß die abgewinkelten abwärts weisenden Bereiche 27 jeweils in Richtung zur betreffenden Transportspur abgeschrägt sind und dadurch eine selbsttätige Zentrierung der zu transportierenden Trägerstreifen 16 bewirken.
Bei größeren Spurabständen können auch 2 Auflagebänder 2 mit einseitig angebrachten Führungslaschen 25 ohne Auflagewinkel 24 für je eine Spur vorgesehen werden. "Die Oberkante des Auflagebandes 2 wird dann für die Auflage des Trägerstreifens 16 herangezogen. (Fig. 8) . ·
In dieser Anordnung können die Auflagebänder 2 nur für die jeweilige Spur benutzt werden.
Für den Durchlauf von mit Keramikhaibschaien versehenen Trägerstreifen 16 in DIP-Form- werden die Auflagebänder ,
2 in der gesamten Länge mit nach oben stehenden U-Profilen 40 angeführt.
(Pig. 9)
Die Transportbänder 7 besitzen im Transportschritt-Abstand nach oben ragende Mitnehmer 41, die während des Transportschrittes hinter dem Trägerstreifen 16 eingreifen und diesen in dem Ü-Profil schiebend weiterbef ordern.
Der Durchlauf der Trägerstreifen 16 beginnt durch Auflegen derselben auf die Auflage- und Führungsleisten 17 am Eingang des Durchlaufofens 1. Ton hier aus werden die Trägerstreifen 16 vom Transportsystem, d.h. durch die Transportbänder 7 schrittweise weiterbefördert und nach jedem Transportschritt zwischen den Führungslaschen 25 auf den AuflagewinkeIn 24 der Auflagebänder 2 abgelegt
(Fig. 5; 7)
In den Figuren 4j 6; 8 ist der Trägerstreifen 16 in angehobener Stellung dargestellt. Hach dem Ofendurchlauf werden die Trägerstreifen 16 in der vorletzten Schrittausgangsposition auf den Auflage- und Führungsleisten 18 und mit dem ersten Drittel der Trägerstreifen i6 auf der Aufnahme 5 abgelegt. Im nächsten Arbeitstakt werden die Trägerstreifen 16 durch den Stift 21 des Transportfingers 20 in die letzte Position vor dem Magazin 19 gebracht. Der am Transportfinger 20 befindliche Hebel 22 schiebt dann den Trägerstreifen 16 in eine Spur des Magazins 19. Für den Fall, daß ein Verklemmen des-Trägerstreifens 16 auftreten sollte, kann der Hebel 22 infolge der Federbelastung durch die Zugfeder 23 zurückweichen, wodurch eine Beschädigung des Trägerstreifens 16 vermieden wird«
In Fig. 10 ist eine Variante der Transporteinrichtung dargestellt, bei der der Transportbalken 10 entfällt.: Jedes Transportband 7 wird außerhalb des Durchlaufofens 1 auf einem Wagen 35 und auf einem Aufsatz 38 eines
im Abstand zum Wagen 35 angeordneten Schlittens 28 gelagert. Der Abstand entspricht etwa der Länge der Transportbänder 7. Im Wagen 35 sind die Transpprtbänder 7 fest angeordnet, wohingegen sie im Aufsatz 38 in nicht dargestellten Hüten geführt und mit je einer Feder 12 ständig gespannt werden· Dadurch kann bei jedem Transportband 7 trotz Pertigungstoleranzen und eventueller anderer Einflüsse eine sichere Spannung aufrecht, erhalten werden. Die Transportbänder 7 werden darüberhinäus am Wagen 35 und am Aufsatz 38 mittels Ketten 33* und Kettenräder 34 in Verbindung'mit Zusatzgewichten 36 und / oder einem Zugfedersystem 32 in ihrer aufgereihten Ordnung gespannt« Mit dieser Anordnung und einem vorgegebenen Verhältnis zwischen der Gewichtskraft ..und der Kraft des Zugfedersystems wird die Belastung des mit dem Wagen 35 verbundenen Getriebeteiles 37 in der Bewegungsphase sehr niedrig gehalten. Paa Spannen der Transportbänder 7 kann auch nur über Gewichts- oder Federkraft erfolgen. Die in Pig. "IQ nicht dargestellten Auflagebänder 2 können im Durchlaufofen 1 bei Bedarf entsprechend Fig. 2 gestützt werden. Bei den Transportbändern 7 entfällt das in dieser Variante.
Der Wagen 35 und der Schlitten 28 sind über je eine Horizontalführung 39 auf je zwei eine Parallelführung bildende abstandsweise angeordnete Winkelhebel 29 angelenkt. Die Synchronisierung der Bewegung der Winkelhebel 29 erfolgt über eine Stange 31, an der die senkrechten Snden der Winkelhebel 29 angelenkt sind; Die ,auf die Getriebewelle 37 wirkende Drehmomentbelastung resultierend aus der Gewichtsbelastung wird durch eine Zugfeder 30 reduziert, die an der Stange 31 und am Grundgestell 3 befestigt ist. Das Spannen der Transportbänder 7 kann auch an Stelle der Ketten 33 über Seile und Rollen erfolgen, die die aufzubringende Zugkraft auf diß Transportbänder 7 übertragen. .'
Claims (6)
- - 11 Erfindungsanspruch.1. Transporteinrichtung für Durchlauföfen bestehend aus sich in Förderrichtung erstreckenden und wechselweise angeordneten Auflage- und Transportelementen, die mit einem Antrieb verbunden sind und in vertikaler und horizontaler Richtung verschiebbar gelagert sind, sowie einem am Ausgang des Durchlaufofens angeordneten Magazin, gekennzeichnet dadurch, daß eine Mehrzahl von Transportspuren nebeneinander angeordnet sind und je Transportspur zwei hochkant angeordnete flache Auflagebänder (2) vor dem Eingang des Durchlaufofens (1) in einer quer zur Transportrichtung liegenden Einspannleiste (4) gestellfest verankert sind und nach dem Ausgang das Durchlaufofens (1) in einer Aufnahme (5) gleitend mittels Pedern (6) gegenüber dem Grundgestell (3) verspannt sind, daß die Auflagebänder (2) mit Führungslaschen (25) oder mit Auflagewinkeln (24) und Führungslaschen (25) versehen sind, daß pro Transport3pur zwei hochkant angeordnete flache Transportbänder (7) vorgesehen sind, die zwischen oder außerhalb parallel zu den entsprechenden Auflagebändern (2) angeordnet sind, daß ein frei beweglicher Rahmen (8) über zwei den Durchlaufofen . (1) umgreifende biegesteife Stützelemente (9) mit einem unterhalb des Durchlaufofens (1) angeordneten längs zur Transportrichtung liegenden Transportbalken (10) verbunden ist und mit einem an sich bekannten Antrieb gekoppelt ist;daß die Transportbänder (7) mit einem ihrer Enden mit dem Rahmen (8) fest verbunden sind und mit dem anderen Ende durch Pedern (12) auf dem Rahmen (8) aufliegend gegenüber diesem verspannt sind; und daß an dem Rahmen (8) den Transportspureη zugeordnete und unterhalb dieser liegende Transportfinger (20) befestigt sind, die sich in Richtung zu dem Magazin (19) erstrecken·- 1.2 - , ·
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,\daß die Auflagewinkel (24) und die Führungslaschen (25) jeweils paarweise abstandsweise -auf den Auflagebändern (2) angeordnet sind, daß die abgewinkel-. ten Enden der Auflagewinkel (24) beidseitig horizontal vom Auflageband (2) wegweisen, und daß die Führungslaschen (25) einen abgewinkelten in Richtung zu einer der Transportspüren abwärts weisenden Bereich (27) aufweisen·
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflagebänder (2) mit einseitig angebrachten- 3?ührungslaschen (25) versehen sind, die einen aufwärts weisenden abgewinkelten Bereich (27) aufweisen und daß jeder Transportspur zwei Auflagebänder (2) und zwei zwischen diesenangeordnete Transportbänder (7) zugeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Purtkt A , gekennzeichnet dadurch, daß an dem Transportfinger (20) ein in die Transportebene ragender starr angeordneter Stift (21) und ein federbelasteter Hebel (22) in Transportrichtung hintereinander und im Abstand zueinander befestigt sind.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Hebel (22) derart etwa mittig am Transportfinger (20) angelenkt ist, daß dessen freies Ende in die Transportebene ragt und das andere -Ende durch eine Zugfeder (23) in Richtung zum Durchlaufofen-(1) verspannt, ist · " . . . · /
- 6. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß unter den Auflagebändern (2) wenigstens eine quer zu diesen verlaufende Stützleiste (13) gestellfest angeordnet ist und daß unter#den Transportbändern (7)wenigstens eine quer au diesen verlaufende Stützleiste (14) befestigt ist, die über Stützen 05) mit dem Transportbalken (10) verbunden ist.Vorrichtung nach. Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Transportbänder (7) außerhalb des Durchlaufofens (1) mit einem horizontal und vertikal geführten Wagen (35) fest verbunden sind und mit dem anderen Ende auf einem horizontal verschiebbaren und vertikal anhebbaren Schlitten (28) aufliegend angeordnet und gegenüber diesem verspannt sind j
daß sowohl der 7/agen (35) als auch der Schlitten(28) in Längsrichtung der Transportbänder (7) mit einem Zugfedersystem (32) und / oder Zusatzgewichten (36) verbunden sind und über eine Horizontalführung (39) auf eine Parallelführung bildenden verschwenkbaren Winkelhebeln (29) auf dem Grundgestell (3) befestigt sind, und daß die Winkelhebel(29) über eine Stange (31) gelenkig1 miteinander verbunden sind.- Hierzu 5 Blatt Zeichnungen -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DD26283784A DD223995A1 (de) | 1984-05-09 | 1984-05-09 | Transporteinrichtung fuer durchlaufoefen |
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| DD (1) | DD223995A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117965879A (zh) * | 2024-03-29 | 2024-05-03 | 泰兴市广泰炉业有限公司 | 一种罩式退火炉双向可换向进出料装置 |
-
1984
- 1984-05-09 DD DD26283784A patent/DD223995A1/de not_active IP Right Cessation
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| CN117965879A (zh) * | 2024-03-29 | 2024-05-03 | 泰兴市广泰炉业有限公司 | 一种罩式退火炉双向可换向进出料装置 |
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