DD224070A1 - Raumgitterstuetzwand - Google Patents

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DD224070A1
DD224070A1 DD26215384A DD26215384A DD224070A1 DD 224070 A1 DD224070 A1 DD 224070A1 DD 26215384 A DD26215384 A DD 26215384A DD 26215384 A DD26215384 A DD 26215384A DD 224070 A1 DD224070 A1 DD 224070A1
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DD
German Democratic Republic
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tires
concrete
construction
rubber tires
elements
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Application number
DD26215384A
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English (en)
Inventor
Klaus Wicke
Heinrich-Wilhelm Nietiedt
Original Assignee
Bmk Ind & Hafenbau
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Raumgitterstuetzwand aus Altgummireifen. Die Erfindung stellt sich das Ziel und die Aufgabe, eine vielseitig anwendbare Stuetzkonstruktion zu schaffen, deren Herstellung aus Sekundaerrohstoffen und oertlich anstehendem Material besteht. Das Wesen der Erfindung besteht in der Anwendung reifenaehnlicher Konstruktionselemente, beispielsweise Autoreifen, die in einem geschlossenen geometrischen Verband untereinander durch Verankerungselemente verbunden sind. Die Anwendung der Erfindung erfolgt vorwiegend durch die Bauindustrie bei Daemmen, Sperrmauern, Gelaendespruengen, Strassenbau, u. a. Fig. 1

Description

erzielt. Die in Fig.4 dargelegte Verankerung stellt eine übliche Verbindung von Elementen mittels Schraubbolzen und Unterlagsscheiben dar.
In Fig.5 ist eine Raumgitterstützwand als Altreifen dargelegt, wie sie bei großen Geländesprüngen erforderlich ist.
Durch die Abtreppung werden zusätzliche Vertikalkräfte, die eine steilere Lage der Resultierenden zur Folge hat, zur Erhöhung der Kippsicherheit erzeugt. Die Vorderfront der Stützwand ist dabei auch aus gestalterischen Gründen etwas nach hinten
geneigt. ·

Claims (3)

I - ί— CVK. Erfindungsansprüche: '
1. Raumgitterstützwand, dadurch gekennzeichnet, daß reifenähnliche Konstruktionselemente vorzugsweise Altgummireifen in horizontaler Lage miteinander verbunden sind und lagenweise zu einem geschlossenen System, wie Rechteck, Quadrat oder auch andere geometrische Formen verbunden werden.
2. Raumgitterstützwand nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Altgummireifen durch Verankerungselemente aus Stahlschrauben mit Betonsegmentscheiben miteinander verbunden sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet '
Die Erfindung betrifft eine Raumgitterstützwand, die für Dämme, Abstützungen, Geländesprünge, Sperrmauern,"Straßenbau und andere entsprechende Bauwerke verwendet werden kann. ·κ
Charakteristik der bekannten Lösungen
Raumgitterstützwände sind vom Prinzip her als bekannt anzusehen. Es wurde bereits vorgeschlagen, Stützkonstruktionen aus monolithischem Beton sowie aus Beton und Stahlfertigkeiten, Spannbeton, Stahlbeton und Holz herzustellen. Außerdem sind verschiedene Verfahren zur Montage von Stützkonstruktionen bekannt. Die darin enthaltenen technischen Lösungen basieren vorwiegend auf der Verwendung von entsprechend geformten Stahlbeton- oder,Stahlfertigteilen, die auf verschiedene Art und Weise untereinander zusammengefügt werden. Nachteile der bekannten technischen Lösungen sind u. a. hoher Stahiverbrauch bei Stahlfertigteilen sowie eine Reihe ungelöster statisch-konstruktiver Probleme, wie z, B. das Brechen von Stahlbetonfertigteilen. Weiterhin wird eine hohe Maßhaltigkeit der Fertigteile verlangt. Durch den Einsatz wertvoller Rohstoffe ist ein hoher Kostenaufwand vorhanden. Raumgitterstützwände aus Holz haben nur eine geringe Lebensdauer. Es ist auch ein Beispiel der Verwendung von Altreifen für die Sanierung der Rutschung eines Straßendammes bekannt geworden. Nach dieser techn. Lösung wurden aufgeschnittene Altreifen als vordere Stützwand angeordnet und mittels einer Riemenvergurtung rückwärts ebenfalls in Reifen verankert. Als Vorteil werden geringe Kosten und schneller Baufortschritt genannt. . ; ' ",''
Die Konstruktion von Raumgitterstützwänden unter Verwendung von Altreifen ist nicht bekannt geworden.
Ziel der Erfindung ν
Ziel der Erfindung ist es, mit geringem technisch-ökonomischem Aufwand eine vielseitig verwendbare Stützkonstruktion für. Raumgitterstützwände zu entwickeln. - ,
Darlegung des Wesens der Erfindung '
Die technische Aufgabe ' ,
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden sowie eine Raumgitterstützkonstruktion zu schaffen, deren Herstellung vorrangig aus Sekundärrohstoffen sowie örtlich anstehendem Material besteht.
Merkmale der Erfindung -
Die erfindungsgemäße Raumgitterstützwand zeichnet sich dadurch aus, daß reifenähnliche Konstruktionselemente beispielsweise'Altgummiautoreifen, miteinander horizontal verbunden sind undlagenweise zu einem geschlossenen geometrischen System, wie einem Rechteck, Quadrat oder einer anderen Form verbunden werden. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Altgummireifen miteinander durch Verankerungselemente, die aus einer Stahlschraube mit einer Betonsegmentscheibe als Widerlager bestehen, verbunden sind.
Die erfindungsgemäße Raumgitterstützwand ist auch kombinierbar als Verbundsystem nach dem Prinzip der bewehrten Erde. Nach dieser Kombination werden die Altgummi reifen der Stützkonstruktion mittels elastischer Bewehrungselemente, die in bestimmten Abständen angeordnet sind, zu einem Verbund mit dem Erdstoff gebracht. Die erfindungsgemäßen Raumgitterstützwände sind vorteilhaft für viele Bauwerke anzuwenden. Sie sind witterungsbeständig sowie relativ unempfindlich gegen chemischen und thermischen Einfluß. Die Anwendung von Altgummiautoreifen fuhrt zu erhöhten Verwendung von Sekundärrohstoffen und zur Verminderung der Urnweltbelastung.
Ausführungsbeispiel · .
' . ι
Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Es zeigt:
Fig. 1: eine Draufsicht auf eine Raumgitterstützwand aus Altgummireifen mit Erdstoff verfüllt,
Fig.2: ein Kombinationsbeispiel für Raumgitterstützwände, .
Fig.3: ein Verankerungselement aus Betonsegmentscheiben für Horizontalverbindungen der Altgummireifen, Fig.4: eine Schraubbolzenverankerung für Altgummireifen und
Fig.5: einen Schnitt durch eine Raumgitterstützwand bei großen Geländesprüngen Die in Fig. 1 dargelegte Draufsicht auf eine Raumgitterstützwand als Altreifen zeigt den prinzipiellen konstruktiven Aufbau einer derartigen Konstruktion. Die Altreifen werden dabei nach einem konstruktiv auf den jeweiligen Verwendungszweck bedingten Verlegeschema horizontal in Schichten verlegt. Die Verbindung der Reifen miteinander erfolgt durch entsprechende Verankerungselemente. Die Verankerung der Altreifen kann im Bedarfsfall mit elastischen Bewehrungselementen nach dem Prinzip bewehrte Erde erfolgen. Die Verfüllung mit Erdstoff erfolgt schichtenweise. Die Altreifen stellen dabei die Außenseite der Stützkonstruktion des Bauwerkes dar. Aus gestalterischen Gründen kann auch eine Begrünung der Stützkonstruktion vorgenommen werden. Damit wird eine zusätzliche Befestigung gegen Erosion und Verringerung von Alterungserscheinung' erzielt.
In Fig.2 werden mögliche Kombinationen von Raumgitterstützwänden bei Verwendung von Altreifen gezeigt. Es sind jeweils nach dem Anwendungsgebiet und den statisch-konstruktiven Forderungen vielfältige geometrische Figuren möglich.
Die Fig.3 und 4 zeigen Verankerungselemente zur horizontalen Verbindung der Altreifen miteinander. Gemäß Fig.
3 werden in die jeweilige Altreifeninnenfläche betonsegmentfertige Scheiben an der Verbindungsstelle als Widerlager eingelegt und durch einen Schraubbolzen verankert. Mit dieser Verbindung wird eine steife horizontale Verankerung der Altreifen miteinander
DD26215384A 1984-04-23 1984-04-23 Raumgitterstuetzwand DD224070A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT394593B (de) * 1990-01-29 1992-05-11 Hochrainer Leopold Stuetzwand unter verwendung von altgummireifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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