DD224189A1 - Saemaschine - Google Patents

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DD224189A1
DD224189A1 DD26394884A DD26394884A DD224189A1 DD 224189 A1 DD224189 A1 DD 224189A1 DD 26394884 A DD26394884 A DD 26394884A DD 26394884 A DD26394884 A DD 26394884A DD 224189 A1 DD224189 A1 DD 224189A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
drill
lever
spring rod
seeder
frame
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Application number
DD26394884A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Hoffmeister
Original Assignee
Fortschritt Veb K
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Publication date
Application filed by Fortschritt Veb K filed Critical Fortschritt Veb K
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/201Mounting of the seeding tools
    • A01C7/205Mounting of the seeding tools comprising pressure regulation means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/062Devices for making drills or furrows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Sowing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Saemaschine mit mehreren vertikal beweglichen Saescharen, die durch Federn in den Boden gezogen werden. Es ist Aufgabe der Erfindung, das Aushaben und Senken der Saeschare mit dem Einstellen der Vorspannung der Federn zur Tiefeneinstellung zu kombinieren. Dazu ist ein Arbeitsrahmen schwenkbar am Hauptrahmen der Saemaschine gelagert, in dem die Federstange beim Einstellen der Federspannung in Langloechern verschiebbar gefuehrt ist und die Schwenkbewegung des Arbeitsrahmens sowie die Verschiebung der Federstange durch einen Hebel bewirkt wird. Fig. 1

Description

Sämaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sämaschine mit mehreren an in vertikaler Ebene beweglich an einer Hebelschiene gelagerten Drillhebeln befestigten Säscharen, die in Arbeitsstellung durch Federn in den Boden gezogen werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Im allgemeinen werden die Drillhebel mit den Säscharen hydraulisch ausgehoben und gesenkt. Das Eindringen der Säschare in den Boden zum Erreichen der gewünschten Arbeitstiefe wird durch Federn bewirkt, die zwischen dem Maschinenrahmen und den Drillhebeln angeordnet sind und die Säschare in den Boden · drücken oder ziehen. Zur Veränderung der Arbeitstiefe oder zum Ausgleichen wechselnder Bodenverhältnisse ist es bekannt, die Vorspannung der Federn individuell für jeden Drillhebel durch Umhängen in einer Lochschiene oder für alle gemeinsam durch Verstellen einer Querschiene, in der die Federn eingehangen sind, mittels Handhebel (DE-OS 30 00 959) oder Hydraulik (DE-PS 30 22 217; DE-OS 32 26 659) zu verändern. Damit kann die Einstellung der Federspannung nicht während des Säens vorgenommen werden oder es sind-für das Ausheben und Tiefeneinstellen gesonderte Hydraulizylinder erforderlich. Durch DE-OS 15 82 044 ist eine Drillmaschine bekannt geworden, bei der das Einsetzen der Säschare und das Einstellen des Federdruckes durch einen Hydraulikzylinder erfolgt. Dazu drückt
der Hydraulikzylinder die Drillhe"bel gegen die Kraft starker Zugfedern und gegen individuelle Druckfedern auf den Haltestangen in den Boden. Die Tiefe wird durch die Größe des Hydraulikdruckes bestimmt. Das Ausheben der Säschare erfolgt nach Entspannen des Hydraulikzylinders durch die Zugfedern. Abgesehen davon, daß der Hydraulikzylinder gegen die Kraft der Zug- und Druckfedern arbeiten muß, ist diese Ausführung nur für gezogene Sämaschinen, nicht für Anbaumaschinen anwendbar .
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Vereinfachung der Handhabung und des Bauaufwandes zum Heben und Senken und. zur Tiefeneinstellung der Säschare.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, das Ausheben und Senken der Säschare mit dem Einstellen der Vorspannung der Federn zur Tiefeneinstellung so zu kombinieren, daß beide Punktionen durch einen Handhebel ausgelöst werden können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Hebelschiene, an der die Drillhebel gelagert sind, an Rahmenseitenteilen befestigt ist, die in vertikaler Ebene schwenkbar am Rahmen der Sämaschine gelagert sind und zwischen denen eine Aushebewelle drehbar gelagert- und eine Federstange in Langlöchern verschiebbar angeordnet ist, wobei an der Aushebewelle eine mit einem Antrieb verbundene Aushebekurbel und eine mit der Federstange in Wirkverbindung stehende Druckkurbel befestigt sind. Die Schwenkbewegung der Drillhebel um ihre Lagerung an der Hebelschiene in der untersten Stellung ist durch einen Anschlag begrenzt. Um eine exakte Einstellung der Arbeitstiefe des Säschares zu erreichen, ist es zweckmäßig, das
" 3 Eigengewicht des Säschares durch Gegengewichte oder Federn weitgehend auszugleichen.
Die Rahmenteile mit den genannten Teilen bilden den Arbeitsrahmen der Sämaschine. Die Punktion der Aushebe- und Einzugsvorrichtung für die Säschare ist folgende:
Bei ausgehobenen Säscharen sind die Rahmenseitenteile mit der Hebelschiene, der Aushebewelle und der Federstange nach oben geschwenkt. Die Drillhebel liegen in der untersten Stellung an dem Anschlag an und die Federstange liegt in der hintersten Lage ihres Bewegungsspielraumes in dem Langloch. Die Zugfedern sind damit entspannt. (Fig. 1) Zum Absenken der Drillschare wird die Aushebekurbel durch einen nicht dargestellten Antrieb, vorzugsweise einen. Hydraulikzylinder, nach hinten geschwenkt, auf der Zeichnung mit Richtung ß bezeichnet. Unter der Wirkung der Zugfedern bleiben die einzelnen Elemente des Arbeitsrahmens in sich zunächst in Ruhe. Der Arbeitsrahmen schwenkt als Ganzes um die Anlenkpunkte der Rahmenseitenteile am Hauptrahmen nach unten. Wenn die Säschare auf dem Boden aufliegen, werden die Zugfedern allmählich gespannt, so daß sich die Drillhebel vom Anschlag lösen. Die Federstange bleibt unter der Spannung der Zugfedern in ihrer hinteren Endlage (siehe Fig. 2). Um die Arbeitstiefe der Säschare zu erhöhen, wird die Aushebekurbel weiter nach hinten bewegt. Inzwischen liegen die Rahmenseitenteile voll am Hauptrahmen an, wodurch deren Bewegungsspielraum ausgeschöpft ist. Hun beginnt sich die Aushebewelle, in ihren Lagern in den Rahmenseitenteilen zu drehen. Die Druckkurbel schiebt dabei die Federstange in ihrer Langlochführung nach vorn, wodurch die Zugfedern weiter gespannt werden und die Säschare unter der vergrößerten Kraft der Zugfedern tiefer in den Boden gezogen werden. Je nach der gewünschten Arbeitstiefe kann die Aushebekurbel mehr oder weniger geschwenkt werden, wodurch die Federkraft eingestellt wird. Durch die Erfindung wird "über einen Hebel das Einsetzen der Säschare und eine feinfühlige Einstellung der auf die Drill-
. :
hebel wirkenden Einzugskraft erreicht. Die Veränderung der Federspannung kann kontinuierlich den sich ändernden Bodenverhältnissen angepaßt werden. Durch die Verwendung an sich bekannter Sensoren und Anwendung der Mikroelektronik kann die iiefehregulierung auch automatisch erfolgen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Arbeitsrahmens in ausgehobener Stellung und
Fig. 2 den Arbeitsrahmen in Arbeitsstellung, vor dem Einziehen der Säschare in den Boden.
Der Arbeitsrahmen besteht aus zwei Rahmenseitenteilen 1 mit einer der Arbeitsbreite der Sämaschine entsprechend langen Hebelschiene 2, an der die Drillhebel 3 mit den Säscharen 4 vertikal schwenkbar gelagert sind. Der Anschlag 5 begrenzt die Schwenkbewegung der Drillhebel 3 nach unten. An den Rahmenseitenteilen 1 ist weiter die Aushebewelle 6 drehbar gelagert. An der Aushebewelle 6' ist die nach oben ragende Aushebekurbel 7 und die schräg nach, unten ragende Druckkurbel 8 befestigt.
Die Druckkurbel 8 liegt an,der Federstange 9 an, die sich ebenfalls über die Arbeitsbreite der Sämaschine hinzieht und in den Langlöchern 10 der Rahmenseitenteile 1 geführt ist. An der Federstange 9 sind die Zugfedern 11 eingehangen, die andererseits an den Drillhebeln 3 befestigt sind. Die Rahmenseitenteile T sind ihrerseits in den Drehpunkten am Hauptrahmen 13 der Sämaschine angelenkt. Am freien Ende der Aushebekurbel 6 greift ein nicht dargestellter Antrieb, vorzugsweise ein Hydraulikzylinder an, der vom Traktor ausgesteuert wird.

Claims (4)

  1. Erfindungs(anspruch
    1. Sämaschine mit mehreren, an in vertikaler Ebene beweglich an einer Hebelschiene gelagerten Drillhebeln befestigten Säscharen, die durch Federn in den Boden gezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Drillhebel tragender Arbeitsrahmen schwenkbar am Hauptrahmen (13) der Sämaschine gelagert ist, in dem eine Federstange (9) zum Einstellen der Federspaimung in Langlöchern (10) verschiebbar geführt ist und die Schwenkbewegung des Arbeitsrahmens sowie die Verschiebung der Federstange (9) in den Langlöchern (10) durch eine gemeinsame Aushebekurbel (7) bewirkt wird.
  2. 2. Sämaschine nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Hauptrahmen (13) der Sämaschine Rahmenseitenteile (1) in vertikaler Ebene schwenkbar gelagert sind, zwischen denen die Hebelschiene (2) mit den Drillhebeln (3) befestigt, eine Aushebewelle (6) drehbar gelagert und die Federstange (9), in die die Zugfedern (11) eingehangen sind, in den Langlöchern (10) verschiebbar geführt sind, wobei an der Aushebewelle (6), die mit einem Antrieb verbundene Aushebekurbel (7) und eine mit der Federstange (9) in Wirkverbindung stehende Druckkurbel (8) befestigt sind.
  3. 3.. Sämaschine nach Pkt. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Drillhebel (3) in der untersten Stellung durch einen Anschlag (5) begrenzt ist.
  4. 4. Sämaschine, dadurch gekennzeichnet, daß am Drillhebel (3) ein Bauelement angebracht ist, welches das Eindringen des Säschares (4) in den Boden infolge Eigengewicht ausschließt,
    Hierzu: 1 Blatt Zeichnungen
DD26394884A 1984-06-08 1984-06-08 Saemaschine DD224189A1 (de)

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DE19853517993 DE3517993A1 (de) 1984-06-08 1985-05-18 Saemaschine

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DE3734867A1 (de) * 1987-10-15 1989-04-27 Rabewerk Clausing Heinrich Drillmaschine

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DE3517993A1 (de) 1985-12-12

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