DD224303A1 - Bewegliches gegengewicht, insbesondere fuer auslegerkrane - Google Patents

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DD224303A1 DD84263377A DD26337784A DD224303A1 DD 224303 A1 DD224303 A1 DD 224303A1 DD 84263377 A DD84263377 A DD 84263377A DD 26337784 A DD26337784 A DD 26337784A DD 224303 A1 DD224303 A1 DD 224303A1
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Horst Bendix
Eike Magdeburg
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Schwermasch Kirow Veb K
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    • B66C23/74—Counterweights or supports for balancing lifting couples separate from jib
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    • B66C23/50—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes mounted on railway vehicles, e.g. breakdown cranes

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Abstract

Das Ziel der Erfindung besteht darin, optimale Kranparameter zu erreichen. Als Aufgabe steht die Schaffung einer beweglichen Gegengewichtsanordnung, durch die die Schwerpunktlage des Kranes waehrend des Kranbetriebes den im Schwenkbereich des Kranoberteiles von 360 unterschiedlichen Stuetzbasen angepasst wird. Die Erfindung besteht darin, dass die Verschiebung des Gegengewichtes entweder elektro-hydraulisch oder mechanisch von der Schwenkwinkelstellung des Kranoberteiles angesteuert wird. Die elektro-hydraulische Steuerung ist derart ausgebildet, dass ein Steuerverstaerker ueber eine Steuereinheit einen Druckmittelerzeuger so lange mit einem Arbeitszylinder verbindet, bis eine vom Steuerverstaerker registrierte Differenz eines Sollwertgebers zu einem Istwertgeber ausgeglichen ist. Durch die Anordnung eines Zahnradtriebes und eines Hebelgestaenges wird die Umsetzung der Schwenkbewegung des Kranoberteiles in eine das Gegengewicht verschiebende Laengsbewegung mechanisch erreicht. Fig. 3

Description

Titel der Erfindung
Bewegliches Gegengewicht, insbesondere für Auslegerdrehkrane
Anwendungsgebiet der Erfindung ,
Die Erfindung betrifft eine bewegliche Gegengewichtsanordnung, insbesondere für Auslegerdrehkrane. Sie ist sowohl an Bisenbahndrehkranen, Autodrehkranen als auch Baggern anwendbar, bei denen die Stützbasis in ihrer Längsrichtung größer ist als in ihrer Querrichtung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Auslegerdrehkrane bekannt, deren Gegengewichte während des Krantransportes auf einem gesonderten Waggon abgelegt werden und zur Vorbereitung des Kranbetriebes am zum Ausleger entgegengesetzten Ende des Kranoberwagens fest montiert werden. Das Gegengewicht ist bei dieser Ausführung unbeweglich angeordnet, so daß das Gegengewicht3-moment im Kranbetrieb stets konstant bleibt (DD-WP 38572} DD-W? 38 856).
Es sind weitere Auslegerdrehkrane bekannt, bei denen das Gegengewicht in Abhängigkeit von der Wipp- oder Telesko pierstellung des Auslegers bewegt wird.
Nach der DE-OS 2 652 543 sind die Gegengewichte auf einem schwenkbaren Gegengewichtsträger montiert, der mit dem Ausleger verbunden ist. Die Veränderung der Ausladung dieser Gegengewichtsträger und damit des Gegengewichtsmomentes wird durch die Wippveränderung des Auslegers bewirkt.
- Z-
. kt ^,
Weitere Gegengewichtsanordnungen an Auslegerdrehkranen sind bekannt, bei denen das Gegengewicht horizontal auf . einer Trägerkonstruktion, in Abhängigkeit·von der Auslegerstellung, bewegt wird (DD-WP 148 798, DE-PS 28 21 286).
Die genannten Ausführungen haben den gemeinsamen Hachteil, daß die Stellung der beweglichen Gegengewichte nicht in Abhängigkeit zu den unterschiedlichen Stützbasen des Aus-' legerdrehkranes steht. Dies bedeutet, daß die Lage des Gesamtschwerpunktes des Auslegerdrehkranes und somit auch die Stellung der Gegengewichte nach der kleinsten - zur Verfügung stehenden Stützbasis festgelegt werden muß, damit die erforderliche rückwärtige Standsicherheit des Auslegerdrehkranes gewährleistet ist.
15'' . ._ ' · . '. ;' ·; . ; .
Weiterhin ist bei den bekannten Ausführungen von Hachteil, daß sie Lösungen darlegen, bei denen die beweglichen Gegengewichte nur am drehbaren Kranoberteil angeordnet sind· Ist einsatzbedingt eine bestimmte kleine rückwärtige Ausladung des drehbaren Kranoberteiles erforderlich, dann sind diese Ausführungen nur für Krane mit kleiner Tragkraft verwendbar, da bei einer kleinen rückwärtigen Ausladung des Kranoberteiles und mit einem dort angeordneten Gegengewicht nur ein kleines Gegengewichtsmoment erreicht wird.
Ziel der Erfindung ' .
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer "beweglichen Gegengewichtsanordnung, durch die optimale Kranparameter und damit eine Verbesserung der Gebrauchseigenschaften des Auslegerdrehkranes erreicht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schwerpunktlage des Auslegerdrehkranes mittels eines beweglich angeord-
neten Gegengewichtes, den im Schwenkbereich von 36O°des Kranoberteiles unterschiedlichen Abstützbasen anzupassen. Die Verschiebung des Gegengewichtes soll dabei automatisch erfolgen. Die Lösung soll sowohl für ein am Kran-5 oberteil als auch am Kranunterteil angeordnetes Gegengewicht verwendbar sein.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Verschiebung des Gegengewichtes mittels eines Druckstromverbrauchers, z.B. ( "/ 10 eines hydraulischen Arbeitszylinders, erfindungsgemäß über eine elektro-hydraulische Steuerung erfolgt, die von der Schwenkbewegung des Kranoberteiles angesteuert wird. Dabei ist die elektro-hydraulische Steuerung derart ausgebildet, daß ein Steuerverstärker über eine Steuereinheit einen Druckmittelerzeuger so lange mit einem hydraulischen.Arbeits ' zylinder verbindet, bis eine vom Steuerverstärker registrier te Differenz des Sollwertes vom Sollwertgeber zum Istwert des Istwertgebers ausgeglichen ist. Die Anordnung weiterer Sollwertgeber sowie eines Mikroprozessors, ermöglicht !eine ele:.ktro-hydraulisohe Steuerung, die außer von der Schwenkbewegung des Kranoberteiles vom jeweils vorhandenen Lastmoment und von der jeweiligen Abstützvariante angesteuert wird. Die verschiebbaren Gegengewichte sind dabei entweder am Kranoberteil in Längsrichtung bzw. im Kranunterteil in Längs- oder Querrichtung angeordnet.
Als weitere Variante der erfindungsgemäßen Ausführung kann die automatische Verschiebung des beweglichen Gegengewichtes mechanisch erfolgen. Die Umsetzung der Schwenkbewegung des Kranoberteiles in eine das bewegliehe Gegengewicht verschiebende Längsbewegung, erfolgt dabei durch die Anordnung eines Sahnradpaares in der Drehmitte und eines von diesem angetriebenen Hebelgestänges, das am Gegengewicht angreift,
\ . · - 4 -
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläuterte In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. .1: einen Auslegerdrehkran mit Stellung des Kranoberteiles in Fahrzeuglängsrichtung, Pig· 2: einen Auslege:rdrehkraa mit Stellung des Kranoberteiles quer zur Pahrzeuglängsrichtung, Pig. 3: einen mechanischen Antrieb zur Verschiebung des
im Kranoberteil angeordneten Gegengewichtes, Pig. 4: einen Auslegerdrehkran mit kurzer rückwärtiger Ausladung und einer beweglichen Gegengewichtsanordnung im Kranunterteil, Pig« 5: eine Draufsicht auf das Kranunterteil nach Pig. 4,
mit der Darstellung eines mechanischen Antriebes, Pig. 6: ein Schema einer elektro-hydraulischen Steuerung.
Bei einem Auslegerdrehkran 1 ist im unabgestützten Betriebszustand die Stützbasis 2 in der Längsachse des Auslegerdrehkranes (Pig. 1) bedeutend größer, als die Stützbasis 3 quer zur Längsachse des Auslegerdrehkranes (Pig. 2). Die Lage des Schwerpunktes 4 des Auslegerdrehkranes 1 wird dabei maßgeblich mit durch die kleine Stützbasis 3 bestimmt.
Bei gleicher Masse des Auslegerdrehkranes 1 wird ein optimales Lastmoment erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß eine Verschiebung des beweglichen Gegengewichtes 5 durch das Schwenken des drehbaren Kranoberteiles 6, in Abhängigkeit von den im Schwenkbereich unterschiedlichen Stützbasen 2} 3 erfolgt. -
Das Gegengewicht 5 wird durch einen hydraulischen Arbeitszylinder 7 verschoben, der von einer elektro-hydrauli-
sehen Steuerung, in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel des Kranoberteiles 6, angetrieben wird (Fig. 6). Dabei wird der hydraulische Arbeitszylinder 7 von einem Druckmittelerzeuger 18 über eine Steuereinheit 17» in der vom Steuerverstärker 14 vorgegebenen Druckstromrichtung, so lange mit Druckmittel beaufschlagt, bis eine vom Steuerverstärker 14 registrierte Differenz des Sollwertes vom Sollwertgeber 15 zum Istwert des Istwertgebers 16 ausgeglichen ist. Der Steuerverstärker 14» <ier an eine Spannungsquelle 19 angeschlossen ist, ist mit der Schwenkbewegung des Kranoberteiles 6 und der Istwertgeber 16 mit der Stellung des Gegengewichtes 5 verbunden.
Die elektro-hydraulische Steuerung zur Verstellung des beweglichen Gegengewichtes 5 in Abhängigkeit von der Schwenkwinkelstellung des Kranoberteiles 6 wird durch die Berücksichtigung der Signale aus dem Lastmoment und der Abstützvariante erweitert* Dazu werden weitere Sollwertgeber 15 angeordnet, wobei die jeweiligen Differenzwerte aus den Geberwerten, gemeinsam mit den Differenzwerten au3 der Schwenkwinkelstellung des Kranoberteiles 6, von einem angeordneten Mikroprozessor 20 aufgenommen werden· Vom Steuerverstärker 14 über einen Mikroprozessor 20 wird der Arbeitszylinder 7 über die Steuereinheit 17 mit dem Druckmittelerzeuger 18 verbunden.
In einer Ausführungsvariante (Fig. 3) der Erfindung ist die Lösung einer mechanischen automatischen Verschiebung des im Kranoberteil 6 angeordneten beweglichen Gegengewichtes dargestellt, die zwangsläufig vom Schwenkwinkel des Kranoberteiles 6 abhängig ist. Dabei wird die Schwenkbewegung des Kranoberteiles 6 über ein Zahnradpaar 11 und ein Hebelgestänge 12 auf das verschiebbar angeordnete Gegengewicht 5 übertragen.
In J1Ig. 4 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, bei der kraneinsatzbedingt eine vorgegebene kurze rückwärtige Ausladung des Kranöberteiles 6 notwendig iat. In diesem Palle wird eine optimale Ausnutzung des liasise-Leistungsverhältnisses dadurch erreicht, daß das bewegliche Gegengewicht 5 am Kranunter-* teil 8 angeordnet ist. Beim Schwenken des Kranoberteiles erfolgt die Verschiebung des Gegengewichtes,5 in entge- - gengesetzter Richtung zum Ausleger 10 von der Kranmitte 9 aus, quer zur Längsrichtung des Auslegerdrehkranes 1.
In Pig« 5 ist eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen mechanischen Ausführung des Antriebes darge-Stellt, wobei das Gegengewicht 5 isi Kranunterteil 8 angeordnet ist. '3Ht seinem einen Ende ist ein Hebelgestänge 12 an der Kranmitte.9 und mit seinem anderen Ende an einer führung 13 angeordnet« Die Führung 13 greift in das bewegliche Gegengewicht 5 ein. Durch das Schwenken des Kranoberteiles 6 wird das Gegengewicht 5 quer zur Pahrzeuglängsriclitung verschoben.
Die automatische Verschiebung des beweglichen Gegengewichtes 5, in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Kranoberteiles 6 wird auch durch angeordnete getrennte elektrische Antriebe über eine Proportionalsteuerung
erreicht.....,:-.
-7 -

Claims (5)

-7 Erfindungs anspräche
1. Bewegliches Gegengewicht, insbesondere für Auslegerdrehkrane, bei denen ein Ausleger und ein Gegengewicht, sich in entgegengesetzten Richtungen erstreckend, angeordnet sind, wobei das Gegengewicht entweder auf dem Kranoberteil in der Längsrichtung des Auslegerdrehkranes beweglich oder auf dem Kranunterteil in der Längsrichtung des Auslegerdrehkranes bzw. auch quer dazu beweglich angeordnet ist, wobei die Stellung des Gegengewichtes während des Kranbetriebes verändert wird, gekennzeichnet dadurch, daß die Verstellung des beweglichen Gegengewichtes (5) in Abhängigkeit von der Schwenkwinkelstellung des Kranoberteiles (6) zum Kranunterteil (8) erfolgt·
2. Bewegliches Gegengewicht nach Punkt 1, .gekennzeichnet dadurch, daß zur Verstellung des beweglichen Gegengewichtes (5)> in Abhängigkeit von der Schwenkwinkelstellung des Kranoberteiles (6) eine elektro-hydraulische Steuerung, wobei ein Steuerverstärker (14) bei Differenzen vom Sollwert des Sollwertgebers (15) zum Istwert des Istwertgebers (16) iiber eine Steuereinheit (17) den Arbeitszylinder (7), der das Gegengewicht (5) verstellt, mit dem Druckmittelerzeuger (1§) verbindet, angeordnet ist.
3. Bewegliches Gegengewicht nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Verstellung des beweglichen Gegengewichtes (5), in Abhängigkeit von der Schwenkwinkelstellung des Kranoberteiles (6), eine mechanische Kopplung mit einem Zahnradpaar (11) und einem Hebelgestänge (12), angeordnet ist.
• . ν . > 8 -
4· Bewegliches Gegengewicht nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das bewegliche Gegengewicht . im Kranoberteil (6) und/oder im Kranunterteil (8) angeordnet ist.
5*Bewegliches Gegengewicht nach Punkt 1,2 und 4» gekennzeichnet dadurch, daß in der elektro-hydraulischen Steuerung zur Verstellung des beweglichen
Gegengewichtes (5) in Abhängigkeit von der'Schwenk-IQ winkelstellung des.Kranoberteiles (6), weitere Sollwertgeber (15) zur Erfassung der Signale aus dem , Lastmoment und der Abstützvariante in einen Mikroprozessor (20), gemeinsam mit den Signalen aus der Schwenkwinkelstellung, aufgenommen werden, der Über die Steuereinheit (17) den Arbeitszylinder (7) mit dem Druckmittelerzeuger (18) verbindet, angeordnet sind· -
Hterzu JzLJSeiten Zeichnungen
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