DD224445A1 - Halogengluehlampe mit einer im lampengestell angeordneten abblendkappe - Google Patents

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DD224445A1
DD224445A1 DD26390584A DD26390584A DD224445A1 DD 224445 A1 DD224445 A1 DD 224445A1 DD 26390584 A DD26390584 A DD 26390584A DD 26390584 A DD26390584 A DD 26390584A DD 224445 A1 DD224445 A1 DD 224445A1
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DD
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cap
shaped groove
abblendkappe
welding
dimming
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Application number
DD26390584A
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English (en)
Inventor
Klaus Daene
Juergen Heyde
Gernot Hoefer
Michael Schultze
Original Assignee
Narva Gluehlampen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Halogengluehlampe mit einer im Lampengestell angeordneten Abblendkappe, die mit einem oder mehreren elektrischen Leitern durch Schweissen verbunden ist. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abblendkappe zu schaffen, die mittels eines Schweissverfahrens und geringen technologischem Aufwand mit der drahtfoermigen Halteelektrode oder anderen elektrischen Leitern zuverlaessig verbunden werden kann. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Abblendkappe (2) an ihrem flachen Teil oder Teilen eine V-foermige Nut (10, 11) besitzt, deren Raender immer parallel zu dem mit der Abblendkappe (2) verbundenen elektrischen Leiter verlaufen, wobei die V-foermige Nut (10, 11) jeweils nur ueber einen kleinen Abschnitt oder bis zur gesamten Laenge des Kappenbodens (13) und des Randes (14) ausgebildet ist. Fig. 2

Description

Halogenglühlampe mit einer im Lampengestell angeordneten Abblendkappe
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Halogenglühlampe mit einer im Lampengestell angeordneten Abblendkappe, die mit einem oder mehreren elektrischen Leitern durch Schweißen verbunden ist. Diese Halogenglühlampen werden zur Erzeugung des Fern- und Abblendlichtes in Kraftfahrzeugscheinwerfern eingesetzt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die im Innern von Halogenlampen angeordneten Teile unterliegen, begründet durch den in der Lampe verlaufenden chemischen Kreisprozeß und durch die Temperaturverhältnisse, bestimmten Beschränkungen hinsichtlich des zu verwendenden Materials. Als Metalle sind nur Wolfram, Molybdän und einige Edelmetalle, wie Platin und Rhodium verwendbar. So hat es sich in der Praxis aus Gründen der Verarbeitbarkeit und der Kosten durchgesetzt, die Leuchtkörper aus Wolfram und alle anderen Metallteile, wie Elektroden, Halter und Abblendkappen aus Molybdän herzustellen.
Die Abblendkappe ist ein Stanzteil aus Molybdänblech einer Dicke von etwa 0,2 mm und an einer der Elektroden befestigt, die ebenfalls aus Molybdän in Draht- oder Blechform bestehen.
Die Verbindung der beiden Teile erfolgt gewöhnlich durch Schweißen oder schweißähnliche Lötverfahren. Dabei bereitet die schlechte Schweißbarkeit des Molybdäns, begründet durch die hohe anzuwendende Schweißtemperatur, die eintretende Versprödung und die sehr schnell eintretende Oxidation, große Schwierigkeiten.
Beim Schweißen ist darauf zu achten, daß die Mo-Teile nicht durch haften bleibende Teile von Elektroden verunreinigt "werden. Das ist mit Sicherheit nur erreichbar, wenn beim Widerstandsschweißen Elektroden aus Wolfram verwendet werden oder berührungsfreies Schweißen angewandt wird.Zur Lösung des Verbindungsproblems gibt es verschiedene Vorschläge:
DE-OS 1957 594 beschreibt eine Widerstandspunktschweißung, die als Zwischenlage zwischen zwei Teilen aus W oder Mo eine aus Hexachlorplatinsäure reduzierte Pt-Schicht verwendet. Dieses Verfahren ist als Löten zu bezeichnen. Nachteilig ist dabei die Notwendigkeit des Aufbringens und Reduzierens der Pt-Zwischenschicht, was arbeitsaufwendig und teuer ist.
Man hat versucht, ohne diese Zwischenschicht auszukommen, wobei sich bei der Herstellung einer der üblichen Widerstandspunktschweißungen zwischen dem flachen Blech und dem Runddraht zeigte, daß die Schweißung unsicher wird und die Schweißelektroden leicht ankleben (vergl. DD-PS 113 181).
Daher wird in der DD-PS 113 181 vorgeschlagen, den Schweißstrom zur Abblendkappe nicht über die Schweißelektrode, sondern über spezielle, geeignet dimensionierte Kontakte an der Abblendkappe, die außerhalb der Schweißstelle liegen, zuzuführen. Dadurch wird eine Schweißung weitgehend ohne Kleben der Elektroden erreicht. Jedoch ist eine komplizierte und klobige Halte- und Spannvorrichtung für die Abblendkappe notwendig, die schwer auf automatischen hochproduktiven Maschinen unterzubringen ist und dort stets eine störanfällige Baugruppe ist.
Ohne eine Spannvorrichtung mit der üblichen Schweißstromzuführung kann man die Schweißung herstellen, wenn die Abblendkappe an der Schweißstelle mit einer oder mehreren quer zur Elektrode verlaufenden Sicken versehen ist und das Prinzip der Buckelschweißung verwendet wird.
Diese Schweißverbindung des Leuchtkörperendes auf die Abblendkappe ist in der DE-PS 2243717 beschrieben.
Diese Lösung hat wie alle beschriebenen Widerstandspunktschweißverfahren den Nachteil, daß Kappe und Elektrode fest zwischen die Schweißelektroden gespannt werden müssen, um die Schweißung durchführen zu können. Die Ausrichtung der Lage der Abblendkappe nach der Lage der optisch wirksamen Kanten ist daher nicht mehr möglich, wodurch erhebliche Toleranzen gegenüber der optischen Achse auftreten können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Abblendkappe zu schaffen/ die mit geringem Materialverbrauch eine zuverlässige Verbindung zwischen der Abblendkappe und der drahtförmigen Halteelektrode ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abblendkappe zu schaffen, die mittels eines Schweißverfahrens mit einer drahtförmigen Halteelektrode oder anderen elektrischen Leitern verschweißt werden kann und die eine genaue Positionierung während des Schweißvorganges ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abblendkappe an ihrem flachen Teil oder Teilen eine V-förmige Nut besitzt, deren Ränder immer parallel zu den mit der Abblendkappe verbundenen elekrischen Leiter verlaufen. Die V-förmige Nut ist jeweils nur über einen kleinen Abschnitt oder bis zur gesamten Länge des flachen Teils ausgebildet.
Die Abblendkappe besitzt die V-förmige Nut im Kappenboden, an die eine Elektrode durch eine Schweißverbindung befestigt ist. Außer im Kappenboden kann die Abblendkappe die V-förmige Nut im flachen Rand besitzen, an die ein Ende des Leuchtkörpers oder des damit verbundenen Leiters durch eine Schweißverbindung befestigt ist.
P'irch Ausprägung von parallel zueinander und zum Draht verlaufenden Sicken wird eine V-förmige Nut geschaffen, deren Winkel und Krümmungsradius am Nutengrund so dimensioniert sind, daß der anzuschweißende Draht in diese Nut eingelegt, nur die Ränder berührt.
Auf die Krümmung der Nut wird ein zur Schweißung verwendeter Laserstrahl gerichtet, der das Material am Nutengrund und das den Draht berührende Material schmilzt, so daß dieses wiederum das Material des Drahtes erweichen und mit ihm verschmelzen kann. Auf diese Art dient die Nut als Reservoir an Material für die Ausbildung der Schweißstelle und verhindert gleichzeitig das Entstehen von Löchern bei Zusammentreffen ungünstiger Toleranzen.
Ausführungsbeispiel
An Hand eines Ausführungsbeispiels und den zugehörigen Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine Glühlampe mit einer im Lampengestell angeordneten Abblendkappe
Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Abblendkappe in perspektivischer Ansicht.
In Fig. 1 ist im Lampenkolben 1 die Lage der Abblendkappe 2, die an der Elektrode 3 angeschweißt ist und die beiden Leuchtkörper 8, die an der Abblendkappe 2 und an den Elektroden 3, 4, 5 befestigt sind, dargestellt. Die Elektroden 3, 5, 8 sind mit den Sockelkontakten 7 elektrisch verbunden. Die Abblendkappe 2 ist zum Oustiersockel 6 so ausgerichtet, daß die lichttechnisch wirksame Kante in der gezeigten Ansicht mit der Sockelachse 9 zusammenfällt.
Die Abblendkappe in Fig. 2 besitzt im Kappenboden 13 und im Rand 14 je-zwei Sicken, die V-förmige Nuten 10, 11 bilden.
Die Elektrode 3 berührt die Schenkel der V-förmigen Nut 10, während der Nutengrund 12 einen geringen Abstand zum Draht 3 hat. Eine weitere Nut 11 ist im Rand der Abblendkappe 2 vorhanden, an die das Ende eines Leuchtkörpers 8 oder des damit verbundenen Leiters befestigt ist.
Die V-förmige Nute 10, 11 können auch über die gesamte Länge des Kappenbodens 13 und des Randes 14 eingedrückt sein. Die Funktion der Nut ist die Gewährleistung einer genauen Übereinstimmung der Lage der Kappe. Dazu ist es lediglich notwendig, die Kappen mit Nut in einem Arbeitsgang herzustellen, um eine Lage der Nut zu erhalten, die auf die Kuppenränder bezogen mit geringer Toleranz konstant ist.
Durch eine geeignete Gestaltung der Zuführ- und Halteelemente wird die drahtförmige Elektrode mit großer Sicherheit genau in die Nut eingelegt.
Die Befestigung der Kappe an der Elektrode kann mittels eines Schweißpunktes erfolgen.
Oedoch sind auch mehrere Punkte oder Nahtschweißung möglich.

Claims (3)

Erfindungsanspruch
1. Halogenglühlampe mit einer im Lampengestell angeordneten Abblendkappe, die mit einem oder mehreren elektrischen Leitern durch Schweißen verbunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Abblendkappe (2) an ihrem flachen Teil oder Teilen eine V-förmige Nut (10, 11) besitzt, deren Ränder immer parallel zu den mit der Abblendkappe (2) verbundenen elektrischen Leiter verlaufen, wobei die V-förmige Nut (10, 11) jeweils nur über einen kleinen Abschnitt oder bis zur gesamten Länge des flachen Teils ausgebildet ist.
2. Halogenglühlampe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Abblendkappe (2) die V-förmige Nut (10) im Kappenboden (13) besitzt, an die eine Elektrode (3) durch eine Schweißverbindung befestigt ist.
3. Halogenglühlampe nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Abblendkappe (2) V-förmige Nute (10, 11) im Kappenboden (13) und im Rand (14) besitzt, wobei an der V-förmigen Nut (11) im Rand (14) der Abblendkappe (2) ein Ende des Leuchtkörpers (4) oder des damit verbundenen elektrischen Leiters durch eine Schweißverbindung befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD26390584A 1984-06-07 1984-06-07 Halogengluehlampe mit einer im lampengestell angeordneten abblendkappe DD224445A1 (de)

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