DD224502A1 - Geraeteanordnung zur punktfoermigen induktiven sicherung zugbedienter schienengleicher wegeuebergaenge - Google Patents

Geraeteanordnung zur punktfoermigen induktiven sicherung zugbedienter schienengleicher wegeuebergaenge Download PDF

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DD224502A1
DD224502A1 DD21446079A DD21446079A DD224502A1 DD 224502 A1 DD224502 A1 DD 224502A1 DD 21446079 A DD21446079 A DD 21446079A DD 21446079 A DD21446079 A DD 21446079A DD 224502 A1 DD224502 A1 DD 224502A1
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track
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inductive
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crossings
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DD21446079A
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Inventor
Heinz Engmann
Joachim Hille
Manfred Krause
Original Assignee
Braunkohlenkombinat Bitterfeld
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Geraeteanordnung zur Sicherung zugbedienter schienengleicher Weguebergaenge im Braunkohlenbergbau oder anderen schienengleichen Weguebergaengen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass als Zugeinwirkungsstelle bei Einschalt-, Ausschalt- oder Grundstellungsfunktionen direkt nebeneinander je zwei Induktionssender unterschiedlicher Frequenz mit zwei auf der gegenueberliegenden Seite des Gleises befindlichen Empfaengern auf oder am Schwellenkopf oder in einem bestimmten Abstand zum Gleis angeordnet sind.

Description

- 2 - 214 460
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde nun eine Geräteanordnung zur induktiven Sicherung zugbedienter Wegeüber- gangssicherungsanlagen gefunden, bei welcher als Zugeinwirkungsstelle bei Einschalt-, Ausschalt- und Grundstellungsfunktionen direkt nebeneinander je zwei Induktionssender unterschiedlicher Frequenz auf einer Seite des Gleises angeordnet sind. Die zugehörigen Empfänger befinden sich gegenüberliegend auf der anderen Gleisseite.
Ausführungsbeispiel
Anhand von Zeichnungen soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1: den Lageplan mit Geräteanordnung an einer eingleisigen Strecke mit
schienengleichem Wegübergang und zugbedienter Wegübergangssicherungsanlage , Fig. 2: den Lageplan mit Geräteanordnung an einer mehrgleisigen Strecke mit schienengleichem Wegübergang und zugbedienter Wegübergangssicherungsanlage .
Wie in Fig. 1 dargestellt, werden für die Steuerung der Wegübergangssicherungsanlage vor dem Signal 1 wahlweise links oder rechts vom Wegübergang Gerätekombinationen, bestehend aus zwei Induktionssendern S unterschiedlicher Frequenz und zwei gegenüber zugeordneten Empfängern E mit Stromversorgung SV verwendet .
Die Induktionssender (S) 3, 4, 5, 6, 7, 8 und die zugeordneten Empfänger (E) sind so .angeordnet, daß eine rechtzeitige Ein-, Aus- und Grundstellung der Wegübergangssicherungsanlage gegeben ist und der Ausfall eines Induktionssenders oder Empfängers einer beliebigen Geräteanordnung als Fehlermeldung wirkt, der Wegübergang jedoch weiterhin durch die Wegübergangssicherungsanlage bei Zugbeeinflussung gesichert wird.
Die Induktionssender (S) und Empfänger (E) bewirken bei sich annähernden Zügen durch Schwächen der Magnetwellen zwischen den Induktionssendern 3, 4, 5, 6, 7, und den jeweils zugeordneten Empfängern (E) die Ein-, Aus- und Grundstellung der zugbedienten Wegübergangssicherungsanlage.
Die in Fig. 2 dargestellte Geräteanordnung ist für mehrgleisige Strecken an schienengleichen Wegübergängen mit zugbedienter Wegübergangssicherungsanlage ausgelegt. Alle sich gegenüberliegenden Geräteanordnungen der Gleise werden mit unterschiedlicher Frequenz betrieben-,-- um ein unabhängiges Arbeiten der Geräteanordnungen untereinander zu gewährleisten.
Ebenfalls wird das Prinzip des Betreibens der zwei1 Induktionssender (S) und Empfänger (E) jeder Geräteanordnung mit unterschiedlicher Frequenz beibehalten.

Claims (1)

  1. - 1 - 214 460 O
    Erfindungsanspruch:
    Geräteanordnung zur punktförmigen, induktiven Sicherung schienengleicher Wegübergänge mit zugbedienten Wegübergangssicherungsanlagen vorzugsweise im Braunkohlenbergbau, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugeinwirkungsstelle bei Einschalt-, Ausschalt- und Grundstellungsiunktionen direkt nebeneinander je zwei Induktionssender unterschiedlicher Frequenz mit zwei auf der gegenüberliegenden Seite des Gleises befindlichen Empfängern auf oder am Schwellenkopf oder in einer bestimmten Entfernung vom Gleis angeordnet sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der Schaltungsanordnung zur punktförmigen, induktiven Zugsicherung. Die gefundene Geräteanordnung, die insbesondere als Zugeinwirkungsstelle an schienengleichen Wegeübergängen die Wegeübergangssicherungsanlagen schaltet, kann hauptsächlich für Betriebsbahnanlagen des Braunkohlenbergbaues verwendet werden.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, daß als Zugeinwirkungsstelle ein Induktionssender mit einem Multivibrator und einer Leistungsverstärkerstufe sowie einem gegenüberliegenden Empfänger dient, wobei sich das Gleisrost zwischen Sender und Empfänger befindet. Bekannt ist auch, daß durch Beeinflussung magnetischer Kreise mittels eines vorbeibewegten Magnetfeldes elektrische Signale ausgelöst werden. Weiterhin sind Lösungen bekannt, wo in magnetischen Geräteanordnungen, die unterhalb der Schienen befestigt sind, durch den darüberfahrenden Zug eine Änderung des Magnetflusses erreicht wird, welches zur Signalauslösung führt. Diese Geräteanordnungen, im Braunkohlenbergbau als Impulsgeber bekannt, sind einem hohen Verschleiß unterworfen und müssen aufgrund unterschiedlicher Spurkranzhöhen genau eingestellt werden, um Zerstörungen weitgehend auszuschließen.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer leicht ortsveränderlichen, nicht mit dem Gleis unmittelbar in Verbindung stehenden Geräteanordnung, insbesondere zur Sicherung schienengleicher Wegeübergänge~b"ei zugbedienten Wegeübergangssicherungsanlagen.
DD21446079A 1979-07-19 1979-07-19 Geraeteanordnung zur punktfoermigen induktiven sicherung zugbedienter schienengleicher wegeuebergaenge DD224502A1 (de)

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