DD224559A1 - Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten - Google Patents

Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten Download PDF

Info

Publication number
DD224559A1
DD224559A1 DD26245684A DD26245684A DD224559A1 DD 224559 A1 DD224559 A1 DD 224559A1 DD 26245684 A DD26245684 A DD 26245684A DD 26245684 A DD26245684 A DD 26245684A DD 224559 A1 DD224559 A1 DD 224559A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
pallet
packaging
glasses
packaging units
similar containers
Prior art date
Application number
DD26245684A
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Peters
Hermann Peters
Original Assignee
Nordfrucht Elde Parchim Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nordfrucht Elde Parchim Veb filed Critical Nordfrucht Elde Parchim Veb
Priority to DD26245684A priority Critical patent/DD224559A1/de
Publication of DD224559A1 publication Critical patent/DD224559A1/de

Links

Landscapes

  • Pallets (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Palette, mit der vorwiegend in der Lebensmittelindustrie Verpackungseinheiten aus stapelbaren Glaesern oder aehnlichen Behaeltnissen hergestellt werden koennen. Es ist Ziel der Erfindung, eine Palette zu entwickeln, mit der Glaeser oder aehnliche Behaeltnisse zu Verpackungseinheiten zusammengestellt werden koennen. Diese Palette ist relativ einfach herstellbar. Die Stapelfaehigkeit und die Flaechenausnutzung beim Transport auf Holzflachpaletten sind optimal. Zusaetzliche Zwischenlagen bzw. Verspannungen werden nicht benoetigt. Die Gefahr des Verrutschen oder des Gegeneinanderschlagens des Verpackungsgutes wird durch diese Palette beseitigt. Fig. 4

Description

Jochen Peters Hermann Peters
Titel der Erfindung
Palette zum Verpacken von Gläsern- oder ähnlichen Behältnissen zu Yerpackungseinheiten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Palette, mit der vorwiegend in der Lebensmittelindustrie aber auch in anderen Industriezweigen Yerpackungseinheiten aus stapelbaren Gläsern oder ähnlichen Behältnissen hergestellt werden können.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Ss ist üblich, die aus der Lebensmittelindustrie anfallenden Gläser, Dosen oder Flaschen zum Yersand an die Handelseinrichtungen zu Yerpackungseinheiten zusammenzustellen»
- -. .ι 'Λ Γ
In der Regel bedient man sich dazu solcher Materialien wie Kartonagen, Schrumpffolien, Kästen usw. Im Allgemeinen sind solche Verpackungsmaterialien mehr oder weniger materialintensiv und gar nicht oder σιοχ in begrenztem Umfang wiederverwendungsfähig. Mit der DS-OS 28 55 237 ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Mehrstückpackungen insbesondere von Dosen bekanntgeworden· Als Verpackungsmittel kommt ein flacher Kunststoff körper zur Anwendung, der auf beiden Seiten der jeweiligen Dosenform entsprechende kreisförmige Passungen besitzt. Diese Passungen weisen an ihren Rändern jeweils ein parallel zu beiden Flächen des Kunststoff körpers radial nach innen geöffnetes Ü-Profil.
auf, durch welches Dosen an ihrem axial in die Passungen hineinzudrückenden Bördelrand formschlüssig erfaßbar und haltbar sind· Durch eine jeweils auf zwei Dosenpaare axial wirkende Krafteinwirkung kann mit diesem Kunststoffkörper eine untere und eine obere Schicht Dosen (zwischen beiden Schichten befindet sich der Kunststoffkörper) formschlüssig miteinander verbunden werden· Das Zusammenstellen von Verpackungseinheiten in beliebiger Schichtgröße erscheint theoretisch möglich, ist aber nicht beschrieben.
Dieses Verpackungsmittel ist allerdings für Gläser ungeeignet, da hierbei evtl. (je nach Deckelform) nur deckelseitig die Möglichkeit der formschlüssigen Verbindung mit dem Kunststoffkörper besteht. Es könnte bestenfalls nur eine Verpackungseinheit der Art Glas-Kunststoffkörper-Glas hergestellt werden, wobei die oberste Schicht der Gläser auf dem Kopf stehen würde« Durch die notwendige Krafteinwirkung bei der Herstellung einer solchen Verpackungsein-
heit erhöht sich die Bruchgefahr enorm. Außerdem sind diese Einheiten nicht ohne weiteres (ζ·Β· auf Holzflachpaletten) in mehreren Schichten stapelbar, da Glasboden auf Glasboden zu stehen kommt· Weitere Zwischenlagen und Abspannungen würden erforderlich, sein, um das Verrutschen zu verhindern· Die Fertigung dieses Kunststoffkörpers erfordert auf Grund der notwendigen Genauigkeiten zur Erfassung der Bärdelränder einen hohen technischen Aufwand·
Bei Verschleiß einer Fassung ist der Kunststoffkörper nur noch bedingt einsetzbar· Weiterhin ist eine Verpackungseinheit (Offenlegungsschrift, BHD, DE 29 18 627) bekannt,, bei der die Packungsunterlagen nur bedingt wiederverwendbar und transportfähig sind· Die Dosen oder Gläser sind nicht kippsicher und rutschfest angeordnet· Stapelungen sind nur unter Verwendung von Zwischenlagen und Verspannungen (für den Transport) möglich· S3 erfolgt keine exakte Lagefixierung der Dosen oder Gläser zueinander·
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine entsprechende Palette zum Verpacken von Gläsern oder ähnlichen Behältnissen zu entwickeln, mit der diese zu Verpackungseinheiten zusammengestellt werden können· Diese wiederum sollen einfach herstellbar und eine gute Stapelfähigkeit ohne zusätzliche Zwischenlagen und Verspannungen garantieren und das Packen dieser Sinheiten auf Holzflachpaletten nach europäischer Norm optimal gestalten·
Darlegung des Wesens der Erfindung Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Palette zum Verpacken von stapelbaren Glasbehältnissen,, vorzugsweise Gläsern zu schaffen, die eine beliebige Stapelgröße, optimale Stapeleigenschaften und einen ausreichenden Schutz.der Gläser gegen äußere Einwirkungen ermöglicht.:
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die erfindungsgemäße Palette auf beiden Seiten Passungen besitzt, die einerseits den Abmaßen des Gläsdeckels und andererseits der Form und Abmaße des Glasbodens entsprechen· Von den Längsseiten der Palette gehen auf . beiden Seiten Spurrinnen für Spannbänder aus, die das Verschnüren der Verpackungseinheit, bestehend aus vorzügsweise. acht Gläsern und zwei erfindungsgemäßen Paletten, ermöglichen. Durch die Anordnung der Passungen auf der Ober- und Unterseite der Palette zueinander ist es möglich, die einzelnen Verpackungseinheiten rutschfest und ohne zusätzliche Sicherung auf HoIzflachpaletten europäischer Horm in beliebiger Stapelhöhe und optimaler Stapelform anzuordnen. Mit dieser Palette ergibt sich desweiteren in vorteilhafter Weise die Möglichkeit des Stapeins von Verpackungseinheiten in überlappter Porm (Verband). Durch die relativ einfache Herstellung der Palette sowie ihrer hohen Wiederverwendbarkeit wird eine hohe Materialeinsparung gegenüber den z.Zt. gebräuchlichen Verpackungsmittel (Kartonagen) erreicht.
Ausführunffsbeis-piel
Die Erfindung soll nachstehend an Hand folgender !Figuren näher erläutert werden:
— 5 —
Big* 1
Fig. 2
Pig. 3
Pig. 4
Fig. VJl
Palettenansicht - Glasdeckelseite Palettenansicht - Glasbodenseite Schnitt A-A
Verpackungseinheit im Verband Möglichkeiten der Stapelung von Verpackungseinheiten
a) direkt übereinander
b) im Verband
An den o.g. Figuren soll die erfindungsgemäße Palette näher erläutert werden.
Die Palette besteht aus einem Grundkörper 11, auf dem werkstoffschlüssig Fassungen 2 und 7 angebracht sind. 3 und 5 sind Ausspannungen mit unterschiedlichen Funktionen. Durch 4 werden Spurrinnen gekennzeichnet, die.
als Spannbandaufnahme dienen.
1 und β sind Anlageflächen für das Verpackungsgut bzw· bilden eine Teiloberflache von 11.
Anhand Fig. 4 ergibt sich folgende Wirkungsweise.
Ss sollen z.B. acht Gläser zu einer Verpackungseinheit mit der erfindungsgemäßen Palette verpackt werden. Dazu wird eine Palette 8 mit den Fassungen 2 (Pig. 1) auf eine ebene Unterlage gelegt. Anschließend erfolgt die Zuführung der Gläser 10 maschinell oder von Hand so, daß diese in ihrer Längsachse senkrecht zur Oberfläche 6 (Fig. 2) und je ein Glas zwischen jeweils vier Fassungen 7 (Fig. 2) gestellt wird, so daß β (Fig. 2) die Auflagefläche der Glasboden bildet. Auf die senkrecht nach oben zeigenden Glasdeckel wird eine weitere Palette 3 mit in Sichtung Glasdeckel zeigenden Fassungen 2 (Fig. 1) maschinell oder von Hand so aufgelegt, daß Oberfläche 1 (Fig.. 1) auf den Glasdeckeln zum Liegen kommt und somit die Lage der beiden Paletten 8 zueinander völlig identisch ist*· In dieser Anordnung wird jedes Glas bodenseitig von
vier Fassungen 7 (Pig* 2) und deckelseitig je zwei Gläser von sechs Passungen 2 (Pig· 1) genau lagedefiniert· Anschließend erfolgt das Zusammendrücken bzw· Binden der so geschaffenen Verpackungseinheit mit zwei Spannbändern 9, welche durch die Aussparung 5 in die Spurrinnen 4 eingeführt werden. Mittels der Aussparung 3 ist ein evt. Einsatz von Handhabetechnik beim Transport dieser Verpackungaeinheit problemlos möglich·
Die Abmessungen der Verpackungseinheiten sind so ausgelegt, daß der Weitertransport auf Holzflachpaletten europäischer Horm optimal gestaltet werden kann. In Pig. 5 ist ersichtlich, daß die Verpackungseinheiten 13 sowohl deckungsgleich übereinander (a) oder um je die längshälfte versetzt als auch über Eck (b) auf Holzflachpaletten 12 oder andere geeignete"Unterlagen gestapelt werden können·

Claims (2)

Patentanspruch
1· Palette zum Verpacken von Gläsern oder ähnlichen Behältnissen zu Verpackungseinheiten, die flach ausgebildet ist, auf beiden Seiten den Abmaßen bzw. Formen der Gläser entsprechende Fassungen besitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Palette (8) auf einer Seite dem Glasverschluß entsprechende Fassungen (2) und auf der anderen Seite den Böden der Gläser entsprechende Passungen (7) besitzt und die an den Längsseiten zwei symmetrisch angelegte Spurrinnen (4) für Spannbänder aufweist.
Hierzu
2 Seiten Zeichnungen
DD26245684A 1984-04-30 1984-04-30 Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten DD224559A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD26245684A DD224559A1 (de) 1984-04-30 1984-04-30 Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD26245684A DD224559A1 (de) 1984-04-30 1984-04-30 Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD224559A1 true DD224559A1 (de) 1985-07-10

Family

ID=5556568

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD26245684A DD224559A1 (de) 1984-04-30 1984-04-30 Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD224559A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5086927A (en) * 1990-12-06 1992-02-11 Reynolds Consumer Products, Inc. Pallet for heavy loads

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5086927A (en) * 1990-12-06 1992-02-11 Reynolds Consumer Products, Inc. Pallet for heavy loads

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60118928T2 (de) Kartonumhüllung mit diamantförmigen eckverbindungen
DE60214553T2 (de) Träger für dosen und kartonzuschnitt für einen träger für dosen
DE3883396T2 (de) Abschliessbare dose.
DE69524371T2 (de) Umhüllender verpackungsträger mit rückhalteklappen
DE69319885T2 (de) Träger für gestapelte waren
DE69404812T2 (de) Flaschenträger
DE69425243T2 (de) Flaschenträger zum tragen von flaschen an ihren hälsen mit mitteln zum erleichterten entfernen von flaschen
DE3884374T2 (de) Flaschentragepackung.
DE69110883T2 (de) Artikelträger mit stossgedämpfter platte.
DE69121910T2 (de) Behälter aus Folienmaterial und Zuschnitt zur Herstellung desselben
DE69109835T2 (de) Stapelbarer Behälter.
DE3121243C2 (de)
EP0673334A1 (de) Stapelbare verpackungseinheit.
DE69525326T2 (de) Oben offener behälter
DE102013108063B3 (de) Zuschnitt und Verfahren zur Herstellung einer Umverpackung
DE3872256T2 (de) Behaelteradapter.
EP0505367A1 (de) Pappsteige für zylinderartige packungen.
DE202019105714U1 (de) Flaschenträger aus Wellpappe mit Tragegriff
DE3133152A1 (de) Schutzhuelle fuer flaschen
DD224559A1 (de) Palette zum verpacken von glaesern oder aehnlichen behaeltnissen zu verpackungseinheiten
DE69524723T2 (de) Behälter mit laschen zum festklemmen von gegenständen
DE69318635T2 (de) Träger für gestapelte gegenstände
DE69602282T2 (de) Palettiersystem mit streifenförmigen verstärkungen gegen druckkräfte
DE68920872T2 (de) Verpackungsbehälter.
DE68908827T2 (de) Verpackungseinheit von Flüssigkeitspackungen für unter Druck stehenden Inhalt.

Legal Events

Date Code Title Description
PV Patent disclaimer (addendum to changes before extension act)