DD224909A1 - Rohrverschluss fuer flanschlose rohrleitungen - Google Patents

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DD224909A1
DD224909A1 DD26435784A DD26435784A DD224909A1 DD 224909 A1 DD224909 A1 DD 224909A1 DD 26435784 A DD26435784 A DD 26435784A DD 26435784 A DD26435784 A DD 26435784A DD 224909 A1 DD224909 A1 DD 224909A1
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DD
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pipe
conical
closure
adjusting spindle
ring seal
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DD26435784A
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English (en)
Inventor
Heinz Dietrich
Hans-Dieter Reinkober
Helmut Stegemann
Original Assignee
Merseburg Indmontagen
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Abstract

Mit dem erfindungsgemaessen Rohrverschluss ist bei geringem apparativen Aufwand ein zeitweises, sicheres Verschliessen der Enden von flanschlosen Rohrleitungen und Rohrleitungselementen, insbesondere unter hoeheren Druecken, moeglich. Die Vorrichtung eignet sich besonders zum Verschliessen der Rohrenden bei der Druck- und Dichtheitspruefung und zum zeitweisen Verschluss im Probebetrieb bzw. bei Reparaturmassnahmen im Dauerbetrieb. Der Rohrverschluss besteht aus einer Stellspindel, auf der im Spannbereich zwei verschiebbare Kegelscheiben angeordnet sind, ueber denen sich wiederum konische Viertelschalen befinden. Auf dem anderen Teil der Stellspindel sind als Dichtelemente ein Abdichtflansch mit Ringdichtung einschliesslich der Bohrung fuer den Anschlussstutzen und einer Stopfbuchse sowie ein Druckbuegel und eine Spannmutter angeordnet. Durch Rechtsdrehen der Stellspindel werden die Kegelscheiben axial auseinanderbewegt, wodurch die konischen Viertelschalen gegen die Rohrinnenwand gepresst werden. Danach wird durch Anziehen der Spannmutter mit dem Druckbuegel der Dichtflansch mit der Ringdichtung gegen die Schnittflaeche des Rohres gedrueckt. Figur

Description

Beschreibung der Erfindung
Titel der Erfindung
Rohrverschliiß für flanschlose Rohrleitungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen der Enden von flansch!ösen 'Rohrleitungen und Rohrleitungsei ementen.
Die Vorrichtung ist für den Prozeß der Rohrleitungsfertigung sowie für die Rohrleitungsinontage und -instandhaltung zum zeitweisen Verschließen von Rohren vorgesehen. Insbesondere eignet sich die Vorrichtung zum Verschließen der Rohrenden bei der Druck- und Dichtheitsprüfung und zum zeitweisen Verschluß im Probebetrieb bzw. bei Reparaturmaßnahmen im Dauerbetrieb.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Verschließen von flanschlosen Rohrleitungen sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Spann- und Dichtelemente gegen die Rohrinnenwand wirken.
Alle diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie entweder nur bei Rohrleitungen mit geringen Drücken einsetzbar sind oder bei Beaufschlagung der Rohrleitung mit dem Betriebs- bzw. Prüfmedium die Gefahr des schlagartigen Herausgleitens der gesamten Vorrichtung, verbunden mit einer hohen Verletzungsgefahr, besteht.
Ein weiterer Itfachteil der bekannten technischen lösungen besteht darin, daß die Dichtelemente, die gegen die Rohrinnenwand wirken,. eventuelle Unrundheiten des Rohres auszugleichen haben und damit ein hoher Verschleiß der Dichtelemente unvermeidbar ist·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein vollständiges und sicheres Verschließen von Rohrleitungen und Rohrleitungselementen, insbesondere unter höheren Drücken, wobei die Gefahr des schlagartigen Herausgleitens des Rohrverschlusses ausgeschlossen ist« Gleichzeitig soll gewährleistet werden, daß durch den Rohrverschluß das Betriebs- bzw· Prüfmedium zu- und abgeführt wird.
Das Wesen der Erfindung
Die erfindungsgemäße Lösung sieht die Gestaltung eines Rohrverschlusses so vor, daß das Rohr mittels eines Blindflansches an der Schnittfläche des Rohres abgedichtet wird und die Spannelemente gegen die Rohrinnenwand -wirken» Damit soll mit geringem apparativen Aufwand ein sicheres Verschließen von Rohren und Rohrleitungselementen, insbesondere unter höheren Drücken, ermöglicht werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einer Stellspindel sowohl die gegen die Rohrinnenwand wirkenden Spannelemente als auch die gegen die Schnittfläche des Rohres und die Stellspindel selbst wirkenden Dichtelemente angeordnet sind.
Der Rohrverschluß besteht im einzelnen aus einer Stellspindel, welche im Spannbereich einesteils mit Links- und zum anderen Teil mit Rechtsgewinde versehen ist. Auf dieser Stellspindel sind im Spannbereich zwei axial verschiebbare Kegelscheiben,
die auch zum einen mit Links- und zum anderen mit Rechtsgewinde versehen sind, angeordnet. Über diesen Kegelscheiben befinden sich konische Yiertelschalen. Auf dem anderen Teil der Stellspindel sind als Dichtelemente ein Abdichtflansch mit Ringdichtung einschließlich der Bohrung für den Anschlußstutzen und einer Stopfbuchse sowie ein Druckbügel und eine Spannautter angeordnet.
Nachdem der Rohrverschluß in das Rohr eingeschoben wurde, werden durch Rechtsdrehen der Stellspindel am dafür vorgesehenen Yierkant die Kegelscheiben asial auseinanderbewegt, wodurch die konischen Yiertelschalen gegen die Rohrinnenwand gepreßt werden und damit der Rohrverschluß im Rohr festgespannt wird.
Durch Anziehen -der"Spannmutter v/ird der Druckbügel gegen den Dichtflansch und dieser ,wiederum mit der,Ringdichtung gegen die Schnittfläche des Rohres gepreßt. Die Stopfbuchse dichtet dabei den Abdichtflansch gegen die Steilspindel ab.
Mit dem erfindungsgemäßen Rohrverschluß ist ein sicherer zeitweiser Yerschluß von Rohrleitungen, insbesondere unter hohem Druck, möglich, ohne daß die Gefahr des schlagartigen Herausgieitens des Verschlusses besteht.
Ausfüh-rungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden«
Der Rohrverschluß für flanschlose Rohrleitungen besteht aus einer Stellspindel 1', auf welcher zwei Kegelscheiben 2, wovon die eine mit Links- und die andere mit Rechtsgewinde versehen ist, gegeneinander bewegt werden können.
Dazu ist die Stellspindel 1 im Spannbereich ebenfalls einesteils mit Links- und zum anderen Teil mit Rechtsgewinde versehen.
Die konischen Viertelschalen 3 bilden im Zusammenwirken mit' den Kegelscheiben 2 das Spannelement. Der Abstandhalter 9 bewirkt einen gleichen Abstand der Kegelscheiben 2 von der Mitte der konischen Viertelschalen Zur Sicherung gegen Verdrehen sind zwei Fülirungsstifte 10 angebracht«
Der Abdichtflansch mit Hingdichtung 4 dichtet das· Rohr an seiner Schnittfläche und die Stopfbuchse 5 den Abdichtflansch mit Ringdichtung 4 gegen die Steilspindel ab. Der Druckbügel 6 überträgt die Anpreßkraft von der Spannmutter 7 auf den Abdichtflansch mit Ringdichtung 4. Die Bohrung für Anschlußstutzen 8 ermöglicht das Befestigen eines Anschlußstutzens, über den Medium ein- oder abgelassen werden kann.
Beim Abdrucken von flanschlosen Rohrleitungen werden zwei Rohrverschlüsse benötigt.
Je ein RohrVerschluß, wird dazu in die Rohrenden eingeschoben und über den Vierkant der Stellspindel 1 festgespannt. Dabei bewirkt das Rechtsdrehen der Stellspindel 1, daß die Kegelscheiben 2 asial auseinander bewegt werden und dadurch die konischen Viertelschalen gegen die Rohrinnenwand pressen, Mit der Spannmutter 7 wird über den Druckbügel 6 der Dichtflansch mit Ringdichtung 4· gegen die RohrSchnittfläche gepreßt und so diese abgedichtet.
Über die Bohrung für Anschlußstutzen S wird durch einen Rohrverschluß das Abdrückmedium zugeführt und' nach Beendigung des Abdrückvorganges abgelassen. Am zweiten Rohrverschiuß erfolgt die Entlüftung, und das Druckmanometer -wird angeschlossen.
Nach Lösen der Spannmutter 7 und durch Linksdrehen der Stellspindel 1 werden die Kegelscheibe^ 2 asial zueinanderbewegt, die konischen Viertelschalen 3 lösen sich von der Rohrinnenwand, und der Rohrverschluß kann aus dem Rohr entfernt werden.

Claims (1)

  1. Erf indungsanspruch
    RohrVerschluß für flanschlose Rohrleitungen zum zeitweiligen Verschließen von Rohrleitungen und Rohrleitungselementen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Stellspindel (1), welche im Spannbereich einesteils mit Links- und zum anderen Teil mit Rechtsgewinde versehen ist, zwei axial verschiebbare EegeIscheiben (2), wobei die eine mit Links- und die andere mit Rechtsgewinde versehen ist und über denen sich konische Viertelschalen (3) befinden, ein Abdichtflansch mit Ringdichtung (4) einschließlich der Bohrung für Anschlußstutzen (8) und eine Stopfbuchse (5) sowie, ein .Druckbügel (6) und eine Spannmutter (7) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD26435784A 1984-06-21 1984-06-21 Rohrverschluss fuer flanschlose rohrleitungen DD224909A1 (de)

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