DD224933A1 - Vorrichtung zur messung des fugendurchlasskoeffizienten insbesondere bei fenstern und tueren - Google Patents
Vorrichtung zur messung des fugendurchlasskoeffizienten insbesondere bei fenstern und tueren Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zur Durchfuehrung von Eignungspruefungen und Qualitaetskontrollen oeffnungsschliessender Elemente, insbesondere von Fenstern und Tueren, hinsichtlich des bauphysikalischen Parameters Fugendurchlasskoeffizient geeignet ist. Die Erfindung verfolgt das Ziel, eine Vorrichtung zu schaffen, die den Bedienaufwand verringert und das Messverfahren zur Bestimmung des Fugendurchlasskoeffizienten vereinfacht. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass eine Vereinfachung des Messverfahrens zur Bestimmung des Fugendurchlasskoeffizienten vermittels Rueckfuehrung der Volumenstrommessung auf eine Differenzdruckmessung erzielt wird. Anstelle der zur Bestimmung des Luftvolumenstromes notwendigen anzeigenden Messgeraete verwendet man kalibrierte Messstrecken oder -duesen mit bekanntem Luftdurchsatz fuer konstante Betriebsbedingungen. Der materiell-technische Aufwand am Pruefstand verringert sich dabei infolge des Wegfalls der Durchflussmessgeraete, der Vordruck-Konstanthalteregelung sowie der Luft-Dosierventile. Fig. 1
Description
a) 'Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Messung des Fugendurchlaßkoeffizienten insbesondere bei Fenstern und Türen
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zur Durchführung von Eignungsprüfungen -und -Qualitätskontrollen öffnungsschlies-,sender ,,Sl.ement.e, .insbesondere .von fenstern .und Tür,en, hinsichtlich des bauphysikalischen Parameters Eugendurchlaßkoeffizient geeignet ist·
c) Charakteristik, der ,.bekannten .technischen lösungen
Bekannt sind Prüfstände, die nach dem Prinzip der Überdruckkammer arbeiten. Vor eine Öffnung der Kammer wird das zu prüfende Element gespannt. In der Kammer wird die Beanspruchungsbedingung Wind durch statisch wirkende Luftdruckdifferenzen realisiert,
Die Bestimmung des Fugendurchlaßkoeffizienten geschieht durch Messung der S'ugenlänge des Prüfkörpers und des zugeführten Luftvolumenstromes bei Aufrechterhaltung einer bestimmten Druckdifferenz zwischen Kammer- und Außenluft. Zur Messung des Luftvolumenstromes dienen in der Segel Durchflußmesser nach dem Schwebekörperprinzip, seltener Gaszähler oder Meß— strecken nach dem Wirkdruckprinzip. Zur Messung der Luftdruckdifferenz werden Plüssigkeits- oder Plattenfedermanometer verwendet .
ei) Ziel der Erfindung
Die Erfindung verfolgt das Ziel, eine Vorrichtung zu schaffen,
die den Bedienaufwand verringert und das Meßverfahren zur Bestimmung des Fugendurchlaßkoeffizienten vereinfacht»
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der bei Öffnungsschließenden Elementen, insbesondere bei Fenstern und Türen, der Fugendurchlaßkoeffizient als bauphysikalischer Parameter gemessen werden kann. Dabei soll entsprechend dem Ziel der Erfindung sowohl der Bedienaufwand verringert als auch das Meßverfahren selbst vereinfacht werden»
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Vereinfachung des Meßverfahrens zur Bestimmung des Fugendurchlaßkoeffizienten vermittels Bückführung der Volumenstrommessung auf eine Differenzdruckmessung erzielt wird· Die Bestimmung des Fugendurchlaßkoeffizienten a erfolgt nach der Formel
a = — ,
- /-ο 2/3
JL · / .f w
wobei V den bisher zu messenden Luftvolumenstrom, 1 die Fugenlange des Heßobjektes, zo 3. eines Fensters, und zip die bisher konstant einzustellende Luftdruckdifferenz zwischen Druckkammer und Außenluft darstellen. Verwendet man erfindungsgemäß anstelle der zur Bestimmung von V notwendigen anzeigenden Meßgeräte kalibrierte Meßstrecken oder -düsen mit bekanntem Luftdurchsatz für konstante Betriebsbedingungen, so kann als variable Größe (Meßgröße) zur Bestimmung von a die Druckdifferenz Zlρ gemessen werden.
Der materiell—technische Aufwand am Prüfstand verringert sich dabei infolge des Wegfalls der Durchflußmeßgeräte, der Vor— druck-Konstanthaiteregelung sowie der Luft-Dosierventile. Da die Notwendigkeit der ständigen Sinregelung einer konstanten Luft druckdifferenz entfällt, wird der Bedienaufwand vermindert bzw. die-Arbeitsproduktivität erhöht, Die Meßgenauigkeit wird erhöht, da die Fehleranteile der nicht mehr benötigten Durchflußmeßgeräte in Wegfall kommen»
f) Ausfuhr ungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfühl1 ungsbeispiel naher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigens Figur 1: Schematische Darstellung der Meßvorrichtfung, Figur 2: Querschnitt einer MeBstrecke.
Aus Figur 1 ist ersichtlich, daß zur Bestimmung des Fugendurchlaßkoeffizienten a vermittels Druckluft, die durch einen Druckminderer 1 bezüglich der Druckhöhe geregelt und durch geeignete Stelleinrichtungen 2, vorzugsweise Aufsatzventile, abgesperrt werden kann, eine Druckdifferenz «£p zwischen Druckkammer 3 und Außenluft erzeugt wird. Schickt man dabei durch kalibrierte Meßstrecken 4 einen durch Vordruck und Temperatur festgelegten, konstanten Luftstrom V, so kann unter Zugrundelegung der Gesetzmäßigkeit
V a = —
χ · dp 2/3
die sich jeweils einstellende Druckdifferenz Zip als Maß für die Luftdurchlässigkeit der Prüfkörper 5 benutzt werden» Um den Meßbereich für die Druckdifferenz Jp in engen Grenzen zu halten, ist es zweckmäßig, mehrere Meßstrecken A in Parallelschaltung anzuordheh. Die Sießstfecken 4, die im Druckliiftleitungssystem als durchflußkalibrierte Drosselst eilen wirksam sind, bestehen, wie Figur 2 zeigt, aus einer glatten Metallröhre 6, vorzugsweise aus einer Stahllegierung, mit geschliffener Innenfläche 7« Sie besitzen konische Ein- und Auslaufstrecken S,
Die angrenzenden geraden Pohrstücke 9 besitzen an der Einlaufseite mindestens die Länge des zehnfachen, an der Auslaufseite die des fünffachen Durchmessers, Das Verhältnis der Querschnitt sf lachen von Meßstrecke 4 und den Anschlußrohren 9 beträgt mindestens 1:5« Figur 1 zeigt, daß zur Kontrolle der Betriebsbedingungen der MeSluft die Manometer 10, vorzugsweise Feinmeßmanometer mit Hohrfeder, deren Skalen auch in Mengeneinheiöen eingemessen sein können, und ein 'Thermometer 11, vorzugsweise Quecksilber-Feder—Thermometer mit Fernleitung, verwendet werden. Die kalibrierten Meßstrecken 4 stellen in Verbindung mit den Manometern 10 eine vereinfachte Wirkdruckmeß— einrichtung dar. Zur Bestimmung des Diff erenzdruckes/3 to wird
vorzugsweise ein Flüssigkeit s-Schragrohrmanometer 12 benutzt. Die Verwendung der kalibrierten Meßstrecken 4 hat den Vorteil, daß die Messung des Luftvolumenstromes Y entfällt, die bei bisherigen Ausführungen mittels DurchfluBmessern nach dem Schwebekörper- oder Wirkdruckprinzip oder Gaszählern vorgenommen wird· Damit verringern sich technischer Aufwand, Störanfälligkeit- und Be dienung sauf wand an der Heilvorrichtung· Auch Bemühungen um eine automatische Vordruckkonstanthaltung können entfallen, da als einziger manueller Bedienvorgang das Einregeln des notwendigen Betriebsdruckes erforderlich ist (Stelleinrichtung 1 und Meßeinrichtung 10), bevor die Meßgröße Δ ρ abgelesen werden
Claims (2)
1· Vorrichtung zur Messung des Fügendurehlaßkoeffizienten insbesondere bei !Fenstern und Türen, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung des Luftvolumenstromes zur Ermittlung des Fugen— durchlaßkoeffizienten mit Hilfe einer vereinfachten Wirkdrucleine 3 einrichtung erfolgt, wobei als Wirkdruckgeber kalibrierte Meßstrecken (4) und als Wirkdruckinesser ]?einmeßnianometer (10) dienen«
2· Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ermittlung des Eugendurchlaßkoeffizienten die Vorgabe eines konstanten Luft-Volumenstromes erfolgt und die Druckdifferenz zwischen Druckkammer (3) und Außenluft als variable Meßgröße verwendet wird.
— Hierzu 2 Seiten Zeichnungen —
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26452980A DD224933A1 (de) | 1980-07-01 | 1980-07-01 | Vorrichtung zur messung des fugendurchlasskoeffizienten insbesondere bei fenstern und tueren |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DD224933A1 true DD224933A1 (de) | 1985-07-17 |
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ID=5558244
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| DD (1) | DD224933A1 (de) |
-
1980
- 1980-07-01 DD DD26452980A patent/DD224933A1/de unknown
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