DD224980A1 - Verfahren und vorrichtung zur sicheren muenzerkennung - Google Patents

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DD224980A1
DD224980A1 DD26328484A DD26328484A DD224980A1 DD 224980 A1 DD224980 A1 DD 224980A1 DD 26328484 A DD26328484 A DD 26328484A DD 26328484 A DD26328484 A DD 26328484A DD 224980 A1 DD224980 A1 DD 224980A1
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DD
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light
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DD26328484A
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Stefan Taborek
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Dresden Energiekombinat
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Abstract

Die Erfindung findet bei Verkaufsautomaten, Muenzwechselautomaten, Muenzfernsprechern und dgl. ihre Anwendung. Erfindungsgemaess werden die Lichtstaerkeschwankungen des entlang des Muenzradius reflektierten Lichtes an mindestens einem Punkt erfasst, in eine digitale Signalfolge umgewandelt und mit einer muenztypischen Signalfolge verglichen. Durch die Anwendung der Erfindung wird eine optische Muenzpruefung mit geringem technischem Aufwand, einfacher Justage und maximaler Sicherheit gewaehrleistet.

Description

Titei der Erfindung
Verfahren und Vorrichtung zur sicheren Münzerkennung
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung findet bei Verkaufsautomaten, Münz Wechselautomaten, .Münzfernsprechern und dgl. ihre. Anwendung.
Charakteristik, der bekannten technischen Lösungen Es sind optische Münzprüfer bekannt, bei welchen mit Hufe optischer Referenzbil.der das. Präger.el?ef der Münze untersucht wird (DE-PS 27 17 680, DE-AS 27 09 315 und CH-PS 503 337).
Bei der in der DE-PS 27 17 580 vorgeschlagenen Lösung wird vor der zu prüfenden Münze ein teildurchlässiger Spiegel angeordnet, dessen lichtdurchlässige Abschnitte der jeweiligen Münzprägung entsprechen. Durch die Rotation der Münze und deren Bestrahlung mit einer geeigneten Lichtquelle tritt zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Rotation eine Reflektion des Lichtes über den gesamten Bereich der lichtdurchlässigen Spiegelob.erfläche auf, was der Identität des jeweiligen Prägereliefs entspricht.
Die DE-AS 27 09 315 beinhaltet einen Münzprüfer, welcher vor der bestrahlten Münzoberfläche eine Maske mit ausgewählten lichtdurchlässigen Punkten aufweist. Die während der Rotation der Münze entstehenden Lichtvariationen werden vom Lichtempfänger erfaßt und einer nachgeschalteten Auswerteeinrichtung zugeführt.
Aus der CH-PS 503 337 ist ein Münzprüfer bekannt, bei weichem der Prüfling mit einem Objektiv auf einem Bildschirm, der als Maske ausgebildet ist, abgebildet wird. Der Bildschirm ist an den Stellen lichtdurchlässig, welche den hellen Bildteilen einer Referenzmünze entsprechen. Mit mindestens einem weiteren Objektiv werden charakte- „ ristische Teile der auf dem Bildschirm entstehenden Abbildung des Prüflings auf mindestens einen Fotodetektor projiziert.
Der Nachteil aller drei genannten, technischen Lösungen besteht im hohen technischen Aufwand für die optische Ausrüstung bzw. Justage. Das zeigt sich insbesondere bei der konstruktiven Anordnung der Referenzbilder bei einer größeren Anzahl von zu prüfenden, verschiedenen Münzen und ihrer erforderlichen präzisen Justage hinsichtlich der Prüfposition. Des weiteren bleibt die mögliche Anzahl der in einer dieser Einrichtungen erkennbaren Münzen auf ein geringes Maß beschränkt. Eine gleichzeitige Beurteilung mehrerer Münzmerkmale ist aufgrund ihres konstruktiven Aufbaues ebenfalls nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine optische Münzprüfung mit geringem technischem Aufwand,, einfacher Justage und maximaler Sicherheit zu gewährleisten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch die Ausnutzung der Lichtstärkeschwankungen des auf die zu prüfende, rotierende Münze auftreffenden und an dieser reflektierten . Lichtes, ein neuartiges Verfahren bzw. eine Vorrichtung zur sicheren Münzerkennung zu schaffen . . .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß .während die zu prüfende Münze in an sich bekannter Weise in Rotation um ihre eigene Achse versetzt und ihre Prägung mit einer Lichtquelle bestrahlt wird, die Lichtstärkeschwankungen des entlang des Münzradius reflektierten- . . Lichtes an mindestens einem Punkt erfaßt, in eine digitale Signalfolge umgewandelt und mit einer münztypischen Signalfolge verglichen wird, wobei die Verstimmung eines sich in Münznähe befindlichen Schwingkreises in eine proportionale Gleichspannung umgewandelt, in
ein Datenwort umgesetzt und mit einem münztypischen Datenwort verglichen wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Mündung des Einlaufschachtes zum Übergabeschacht und Rückgabeschacht eine Positioniervorrichtung, bestehend aus einer vor dem Übergabeschacht angebrachten, frei gelagerten Anschlagrolle, einer vor dem Rückgabeschacht angebrachten, mit einem Getriebemotor versehenen Mitnehmerrolle und einer über beiden Rollen angeordneten Münzführung befindet, wobei der Staumechanismus von Anschlag- und Mit— nehmerrolle durch die Bewegbarkeit beider Achsen aufhebbar ist und daß sich in Höhe der Prüfposition der Münze eine vertikale Lichtschrankenzeile und ein Lesefenster und im unteren Teil der Prüfposition eine Osziilatorspule befinden, wobei in Höhe des Lesefensters mindestens eine Lichtquelle und ein optoelektronischer Sensor in geeignetem Winkel zueinander angebracht sind.
Die zu prüfende Münze rollt durch den Einlaufschacht auf den Prüfstand, bestehend aus Anschlagrolle, Mitnehmerrolle und Münzführung und unterbricht dabei 'eine Lichischrankenzeile, was unter anderem zum Einschalten des Getriebemotors führt. Durch die mit dem Getriebemotor verbundene Mitnehmerrolle wird die Münze in Rotation um .ihre eigene Achse versetzt. Durch das Lesefenster wird diese mit einer Lichtquelle bestrahlt, wobei der reflektierte Lichtstrahl zu einem optoelektronischen Sensor geführt wird. Die rotierende Münze erzeugt eine der Prägung entsprechende Lichtstärkeschwankung am Sensor. Gleichzeitig wird an Hand der Verstimmung der sich in Münznähe befindlichen Osziilatorspule die Prüfung des Münzmateriales vorgenommen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbetspiel erläutert werden. Hierzu zeigen:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung
Fig. 2 eine mögliche Ausführungsform in Verbindung mit der zugehörigen Signalauswertung.
Die Münze rollt durch den Einlaufschacht 1 auf den Prüfstand, bestehend aus der Anschlagrolle' 4, der mit einem Getriebemotor 7 verbundenen Mitnehmerrolle 6 und einer über beiden Rollen angebrachten Münzführung 10, und unterbricht dabei eine Lichtschrankenzeile 9, wobei die Ausgänge der Einzeliichtschranken disjunktiv verknüpft, den Getriebemotor 7 einschalten, welcher die Mitnehmerrolle 6 antreibt. Weitere Ausgänge der Lichtschrankenzeile 9 geben ein Signal ab, welches eine grobe Bestimmung des Münzdurchmessers ermöglicht.
In der Münzführung 10 befinden sich beidseitig Lesefenster 5, in welchen ein radialer Münzausschnitt sichtbar ist. Durch diese Lesefenster 5 wird die Münze mit den beiden Lichtquellen 11 bestrahlt. Das prägungstypisch reflektierte helligkeitsmodulierte Licht wird von den optoelektronischen Sensoren erfaßt und von einem Schwellwertschalter in eine Impulsfolge umgewandelt. Diese münztypische Impulsfolge kann im einfachsten Fail von der Randspur der Münze gewonnen werden. Vom Ausgang des Schwellwertschalters gelangt diese Impulsfolge über einen SlO-Port in den Mikrorechner und wird im RAM-Speicher abgelegt. Dieses Datenbild wird nun in üblicher Weise mit den Referenzbitmustern des ROM-Speichers verglichen. Sind sehr viele Referenzbitmuster vorgesehen, so helfen die Datenwörter der Größen- und Materiaibestimmung bei der Vorausscheidung.
Die Bestimmung des Münzmaterials erfolgt an Hand der Verstimmung einer sich im unteren Teil der Prüfposition befindlichen Osziliatorspuie 8. Die während der Rotation der Münze auftretende Verstimmung wird in eine proportionale Gleichspannung und mittels eines AJD-Wandiers in ein Datenwort umgesetzt. Die Größen- bzw. Materialbestimmung erfolgt durch die Eingabe der Datenwörter über einen ΡΙΟ-Port des Rechners.
Bei Identität der Münze wird durch die Achsbewegung der Anschlagrolle 4 der Übergabeschacht 2 freigegeben. Entsprechen die münztypischen Eigenschaften nicht den Referenzbitmustern, so erfolgt die Freigabe des Rückgabeschachtes 3 durch die Bewegung der Mitnehmerrolle 6.

Claims (2)

Erfindungs an spruch
1. Verfahren zur sicheren Münzerkennung, dadurch gekennzeichnet, daß, während eine zu prüfende Münze in an sich bekannter Weise in Rotation um ihre eigene Achse versetzt und ihre Prägung mit einer Lichtquelle bestrahlt wird, die Lichtstärkeschwankungen des entlang des Münzradius reflektierenden Lichtes an mindestens einem Punkt erfaßt, in eine digitale Signalfolge umgewandelt und mit einer münztypischen Signalfolge verglichen werden, wobei die Verstimmung eines sich in Münznähe befindlichen Schwingkreises in eine proportionale Gleichspannung umgewandelt, in ein Datenwort umgesetzt und mit einem münztypischen Datenwort verglichen wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Mündung des Einiaufschachtes (1) zum Übergabeschacht (2) und Rückgabeschacht (3) eine Positioniereinrichtung, bestehend aus einer vor dem Übergabeschacht . (2) -angebrachten, frei gelagerten AnschlagroW.e (4), einer vor dem Rückgabeschacht (3) angebrachten mit einem Getriebemotor (7) versehenen Mitnehmerrolle (6) und einer über beiden Rollen angeordneten Münzführung (10) befindet, wobei der Staumechanismus von Anschlag- und Mitnehmerrolle (A, 6) durch die Bewegbarkeit beider Achsen aufhebbar ist, und daß sich in Höhe der Prüfposition der Münze eine vertikale Lichtschrankenzeile (9) und ein Lesefenster (5) und im unteren Teil der Prüfposition eine Oszillatorspule (8) befinden, wobei in Höhe des Lesefensters (5) mindestens eine Lichtquelle (11) und ein optoelektronischer Sensor (12) in geeignetem Winkel zueinander angebracht sind.
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD26328484A 1984-05-23 1984-05-23 Verfahren und vorrichtung zur sicheren muenzerkennung DD224980A1 (de)

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DD (1) DD224980A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2248333A (en) * 1990-07-18 1992-04-01 Act Soft Hardware Arrangement for testing the physical characteristics of coins
DE4112106A1 (de) * 1991-04-11 1992-10-15 Act Soft Hardware Vorrichtung zum aufnehmen und drehen von rotationssymmetrischen teilen

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GB2248333A (en) * 1990-07-18 1992-04-01 Act Soft Hardware Arrangement for testing the physical characteristics of coins
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