DD225031A3 - Werkzeughalterung fuer drucklufthaemmer - Google Patents

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DD225031A3
DD225031A3 DD24058182A DD24058182A DD225031A3 DD 225031 A3 DD225031 A3 DD 225031A3 DD 24058182 A DD24058182 A DD 24058182A DD 24058182 A DD24058182 A DD 24058182A DD 225031 A3 DD225031 A3 DD 225031A3
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DD24058182A
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Inventor
Karl R Schwebler
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Spezialzubehoer Berlin Veb
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Druckluftwerkzeuge und betrifft insbesondere die Halterung von Einsteckwerkzeugen mit kegeligem Schaft. Fuer derart fertigungstechnisch guenstige Werkzeuge mit hoher Standzeit ist eine Halterung zu entwickeln, die unter verschiedenen Betriebsbedingungen einen festen Sitz des Einsteckwerkzeuges garantiert und dessen Herausschleudern bei Leerschlaegen ausschliesst. Der Gegenstand der Erfindung ist auf die Festlegung des kegeligen Schaftes in einer innen konischen Aufnahmebuchse durch Haftreibung gerichtet, wobei der kleine Durchmesser des Schaftes 0,2 bis 1% groesser als der kleinste Durchmesser des Innenkonus der Aufnahmebuchse ist und die Stirnflaeche des Schaftes im Betrieb maximal bis an die Anschlagflaeche der Aufnahmebuchse reicht. Zum Auswerfen des Werkzeuges ist dem Drucklufthammer ein Zwischenstueck mit einer angeformten Nase zugeordnet. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung Werkzeughalterung für Drucklufthammer
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird bei schlagenden Werkzeugantrieben, vorzugsweise in Drucklufthämmern, angewendet und bezieht sich auf die Ausbildung der Werkzeughalterung und des Werkzeuges bei Einsteckwerkzeugen mit kegeligem Schaft.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Einsteckwerkzeuge für Drucklufthämmer werden bekanntermaßen mit Anschlägen in Form eines Bundes oder einer Quernut versehen, die in Verbindung mit einer entsprechend ausgebildeten Werkzeughalterung das Herausschleudern des Werkzeugs bei eventuellen Leerschlagen verhindern,
nachteilig bei dieser Art der Werkzeughalterung ist vorrangig der hohe fertigungsseitige Aufwand für die Herstellung derartig ausgeführter Werkzeuge sowie deren durch die Querschnittsveränderung bedingte geringe Standzeit.
iiut ι O. Γ; .'j ^ I H V< i Ά .)
Die Anwendung der weiterhin bekannten Mnsteckwerkzeuge ohne Anschläge ist mit einer erhöhten Unfallgefahr und er- '·, heblichen gesundheitlichen Risiken für die Bedienungsperson verbunden.
Pur kegelförmige Einsteckschäfte, die zylindrischen hinsichtlich der Lebensdauer wesentlich überlegen sind, wurden bereits Werkzeughalterungen auf der Basis der Selbsthemmung beschrieben, bei denen das Einsteckwerkzeug durch den Schlagkolben des schlagenden Werkzeugantriebes kurzzeitig aus der den Schaft aufnehmenden Kegelbuchse gelöst und anschließend durch die Reaktionskraft wieder in die Kegelbuchse zurückgeschlagen wird· Sine Sicherung gegen Herausschleudern wird mit dieser lösung nicht erreicht. Weiterhin nachteilig sind die den Wirkungsgrad erheblich herabsetzenden Reibungsverluste»
Zur Beseitigung der genannten lachteile^wurde bereits vorgeschlagen, den kegelig ausgebildeten Schaft des Sinsteck-I Werkzeuges mit einer Heigung kleiner 1:12 auszuführen und zur Begrenzung der Tor- und !Rückwärtsbewegung der längsbeweglichen Segelbuchse und zur sicheren Festlegung des Werkzeugschaftes in der Buchse ein System von Anschlägen vorzusehen.
Die Realisierung dieser lösung bereitet bei der Anwendung insofern Schwierigkeiten, als das entsprechende Druckluftwerkzeug nur für die Bearbeitung ausreichend harten Ausgangsmaterials geeignet ist. Weiches Material hingegen läßt sich nicht bearbeiten, da hierbei der Meißel aus der Halterung gelöst wird.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung wird das Ziel verfolgt, den Fertigungsaufwand für das Einsteckwerkzeug and dessen Halterung erheblich zu senken und gleichzeitig einen Drucklufthammer für gelegentlichen Werkzeugwechsel mit einer aus wenigen Bauteilen "bestehenden Werkzeughalterung bereitzustellen, mit dem sowohl hartes als auch weiches Material bearbeitet werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine- Halterung für Mnsteckwerk3euge mit kegeligem Schaft zu entwickeln, mit der ohne Queranschlag am Werkzeug bei allen Anwendungsfällen eine besonders einfache und sichere Festlegung des Binsteckwerkzeuges gewährleistet ist und ein Herausschleudern bei unbeabsichtigten leerschlägen mit Sicherheit vermieden wird·
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst, indem der kleine Durchmesser des als schlanker Kreiskegelstumpf ausgeführten Schaftes des Sinsteckwerkzeuges o,2 bis 1 ρ größer als der kleinste Durchmesser des mit gleicher Heigung ausgeführten Innenkegels der längsterschieblichen Aufnahmebuchse ist. Die Stirnfläche des Schaftes reicht im Betriebszustand maximal bis an die antriebsseitige Anschlagfläche der Aufnahmebuchse.
Die Kraftübertragung zwischen dem Schlagkolben des Drucklufthammers und dem isinsteckwerkzeug erfolgt somit im wesentlichen über die Aufnahmebuchse bzw. über den Schaft und die Aufnahmebuchse gleichzeitig. Unter diesen Bedingungen ist die Haftreibung zwischen dem Schaft des Sinsteckwerkzeuges and der Aufnahmebuchse ausreichend hoch, um ein Herausschleudern des
Jinsteckwerkzeages bei Leerschlägen oder dessen Lösen beim Auftreffen, auf weiches Material mit Sicherheit zu verhin- ·.. dem.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist dem Drucklufthammer ein Zwischenstück mit einer zentrisch angefomiten Hase, zugeordnet. Das lediglich zum Auswerfen des Einsteckwerkzeuges eingebrachte Zwischenstück gewährleistet die ausschließliche Kraftübertragung vom Schlagkolben auf das Einsteckwerkseag und somit dessen leichtes Lösen aus der Aufnahmebuchse.
Bei einer geänderten Ausführung wird das Zwischenstück als Kugel ausgebildet, deren Durchmesser gleich oder kleiner als der Außendurchmesser der längsverschieblichen Aufnahmebuchse ist.
Durch die neue technische Lehre nach der Erfindung wird mit einer in einfacher Weise zu realisierenden Halterung die Anwendung des rom IPertigungsaufwand und der Lebensdauer günstigen kegelig ausgebildeten Schaftes des Einsteckwerkzeuges ohne die Gefahr des unbeabsichtigten Lösens oder Herausschleuderns des Werkzeuges ermöglicht.
Ausführüngsbeispiel
Die Erfindung wird in, einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung, in der
1 die Werkzeughalterung in Arbeitsstellung und
Fig. 2 die Werkzeughalterung mit eingesetztem Zwischenstück in Auswurfstellung
zeigt, näher erläutert♦
Im isaafrohr 1 des Drucklufthammers, der arbeitsseitig durch die überwarfkappe 5 verschlossen ist, sind der Schlagkolben 2 und die Aufnahiaebach.se 3 für das Einsteckwerkzeug 4 angeordnet.
In Auswurfstellung wird zwischen dem Schlagkolben 2 und der Aufnahmebuchse 3 das Zwischenstück 6 eingebracht· Der Schaft 7 des Sinsteckwerkzeuges 4 und der Innenkonus der Aafnahmebuch.se 3 sind mit einer lieigang kleiner 1:12 ausgeführt, wobei der kleine Durchmesser des Schaftes 7 in Abhängigkeit vom verwendeten Material o,2 bis 1 i> größer als der kleinste Durchmesser des Innenkonus der Aufnahmebuchse 3 ist.
lach Einführen des Einsteckwerkzeuges 4 in die Aufnahmebachse wird der Schaft 7 nach Inbetriebnahme des Drucklufthammers infolge der Massenträgheit, des Widerstandes am zu bearbeitenden Werkstoff und der Rückprallkräfte soweit in die Aufnahmebuchse 3» maximal jedoch bis auf.die .Höhe der antriebsseitigen Anschlagfläche der Aufnahmebuchse, getrieben, daß ausreichende Haftreibung zwischen Schaft 7 und Innenkonus der Aufnahmebachse erzeugt wird und somit ein fester Sitz des Einsteckwerkzeages gewährleistet ist.
Indem der Schlagkolben 2 gleichermaßen das Sinsteclcv/erkzeug und die Aufnahmebachse trifft, wird die Seilwirkung des Schaftes 7 des Einsteckwerkzeuges 4 und damit die Eelastung der Aufnahmebuchse 3 begrenzt.
Das Auswerfen des Einsteckwerkzeuges 4 bei erforderlichem Werkzeugwechsel erfolgt gemäß Jig· 2 nach- Einsetzen des Zwischenstückes β in einfacher Weise durch einen oder mehrere lehrschlage.

Claims (2)

  1. Brfindungsanspruch . ·.
    1. Werkzeughalterung für Drucklufthammer, deren Sinsteck- 'werkzeug·.mit einem kegeligen Schaft versehen ist, der in einer im Laufrohr des Drucklufthammers längsbeweglichen, innen konischen Aufnahmebuchse gehalten ist, mit einer arbeitsseitig am Laufrohr befestigten überwurfkappe, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Durchmesser des mit : geringer leigung ausgeführten kreiskegelstumpfförmigen Schaftes (7) des Sinsteckwerkzeuges (4) o,2 bis.1 $> größer als der kleinste Durchmesser des Innenkonus der Aufnahmebuchse (3) ist und die Stirnfläche des Schaftes (7) im Betriebszustand maximal bis zur antriebsseitigen Anschlagfläche der Aufnahmebuchse (3) reicht, wobei zum Auswerfen des Binsteckwerkseuges (4) zwischen Schlagkolben (2) und Aufnahmebuchse (3) ein Zwischenstück (6) mit einer angeformten Hase angeordnet ist·
  2. 2. Werkzeughalterung nach Punkt 1, dadurch gekannzeichnet, da£ das Zwischenstück (6) als Sugel ausgebildet ist.
    Hierzu eine Seite Zeichnungen
DD24058182A 1982-06-09 1982-06-09 Werkzeughalterung fuer drucklufthaemmer DD225031A3 (de)

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CS833537A CS353783A1 (en) 1982-06-09 1983-05-19 Nasada k pneumatickym kladivum

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