DD225105A1 - Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen - Google Patents

Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen Download PDF

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DD225105A1
DD225105A1 DD26437684A DD26437684A DD225105A1 DD 225105 A1 DD225105 A1 DD 225105A1 DD 26437684 A DD26437684 A DD 26437684A DD 26437684 A DD26437684 A DD 26437684A DD 225105 A1 DD225105 A1 DD 225105A1
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printing machines
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DD26437684A
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Horst Schulz
Alfred Schott
Marianne Sieber
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Polygraph Leipzig
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0018Protection means against injury to the operator
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/08Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body in connection with the locking of doors, covers, guards, or like members giving access to moving machine parts
    • F16P3/10Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body in connection with the locking of doors, covers, guards, or like members giving access to moving machine parts in which the operation of locking the door or other member causes the machine to start
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
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    • F16P3/125Guards for rolls in calendering or other roll machines, e.g. nip guards, finger guards

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Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE SCHUTZVORRICHTUNG, INSBESONDERE AN DRUCKMASCHINEN, ZUR VERMEIDUNG VON VERLETZUNGEN DES BEDIENUNGSPERSONALS. ZIEL DER ERFINDUNG IST ES, EINE SCHUTZVORRICHTUNG IM DURCHGANG ZWISCHEN DEN DRUCKWERKEN ZU SCHAFFEN, DIE EINE EINWANDFREIE BEDIENBARKEIT DER BOGENLEITMITTEL WAEHREND DES MASCHINENLAUFES BEI VOLLER GEWAEHRLEISTUNG DER ARBEITSSICHERHEIT ERMOEGLICHT UND DADURCH BESCHAEDIGUNGEN DES BOGENS BZW. DES DRUCKES VERMIEDEN WERDEN. AUFGABE DER ERFINDUNG IST ES, DIE SCHUTZVORRICHTUNG SO ZU GESTALTEN, DASS ZUM EINSTELLEN DER BOGENLEITMITTEL BEI LAUFENDER MASCHINE DIE DIREKTE BEOBACHTUNG DES BOGENLAUFES OHNE VERMINDERUNG DER ARBEITSSICHERHEIT ERMOEGLICHT WIRD. ERFINDUNGSGEMAESS WIRD DIES DADURCH ERREICHT, DASS MINDESTENS EINE KLAPPE ALS TRAGFAEHIGES GITTER AUSGEBILDET UND MIT EINEM ELEKTRISCHEN ENSCHALTER VERBUNDEN IST UND DIESE DURCH EINE EBENFALLS WEGSCHWENKBARE, GESCHLOSSENE, NICHT MIT ELEKTRISCHEN ENDSCHALTERN VERBUNDENEN KLAPPE VOLL UEBERDECKT WIRD. ANWENDUNGSGEBIET: DRUCKMASCHINEN.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung, insbesondere an Druckmaschinen, zur Vermeidung von Verletzungen des Bedienungspersonals im Bereich der Laufstege zwischen den Druckwerken,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
An Druckmaschinen sind zahlreiche Schutzvorrichtungen zum flächenförmigen Abdecken von Gefahrenstellen bekannt geworden. Diese Schutzvorrichtungen wirken mit Endschaltern zusammen. Beim Öffnen der Schutzvorrichtung bleibt die Maschine auf kürzestem Weg stehen.
Durch die DD-PS 134 933 wird eine Schutzvorrichtung bekannt gemacht, durch die die beabsichtigte wie auch unbeabsichtigte Überbrüökung der Endschalter ausgeschlossen -wird.Die aus drei Klappen bestehende Schutzvorrichtung ist mit einem Hebelgestänge verbunden, welches über eine Kurve mit einem Endschalter zusammenwirkt. Beim Öffnen einer oder mehrerer Klappen wird durch einen Endschalter der Stromkreis des Maschinenantriebes unterbrochen.
Diese Vorrichtung bietet eine hohe Arbeitssicherheit. Ein. Überbrücken des Endschalters in beabsichtigter wie auch in unbeabsichtigter Weise ist außerordentlich schwierig, nachteilig ist aber, daß bestimmte Stellvorgänge zur Regulierung des Bogenlaufes zwischen den Druckwerken nicht beobachtet werden können, wodurch Beschädigungen des Druckbogens selbst bzw. des frischen Druckes entstehen können. Außerdem wird die Einrichtezeit wesentlich verlängert. Aus diesem Umstand heraus ist es naheliegend, die elektrische Verriegelung auf Kosten der Arbeitssicherheit bewußt unwirksam zu machen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Schutzvorrichtung im Durchgang zwischen den Druckwerken zu schaffen, die eine einwandfreie Bedienbarkeit der Bogenleitmittel während des Maschinenlaufes bei
voller Gewährleistung der Arbeitssicherheit ermöglicht und dadurch Beschädigungen des Bogens bzw. des Druckes vermieden werden und außerdem die Einrichtezeit verkürzt wird,
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schutzvorrichtung so zu gestalten, daß zum Einstellen der Bogenleitmittel bei laufender Maschine die direkte Beobachtung des Bogenlaufes ohne Verminderung der Arbeitssicherheit ermöglicht wird.
Γ\ Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß mindestens eine Klappe als tragfähiges Gitter ausgebildet ist und mit einem elektrischen Endschalter verbunden ist und diese durch eine ebenfalls wegschwenkbare, geschlossene, nicht mit elektrischen Bndschaltern verbundene Klappe voll überdeckt wird. Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Bogenrotationsoffsetdruckmaschine mit
der schematischen Darstellung der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung
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A-- . Pig. 2: eine erfindungsgemäße Vorrichtung
In Pig. 1 wird eine Zweifarben-Bogenrotations-Offsetdruckmaschine gezeigt. Die wichtigsten Baugruppen sind die Anlage 1, die Druckwerke 2, 3, die Auslage 4 die Druckzylinder 5, 6 und die Bogenführungstrommein 7, 8 . Zwischen den Druckwerken 2, 3 befindet sich der Gang 9* Der Gang 9 wird zur Durchführung der verschiedensten Arbeiten benötigt. Im Trittbereich des Ganges 9 ist die sich über die gesamte Maschinenbreite erstreckende wegklappbare Schutzvorrichtung angeordnet. Die Schutzvorrichtung ist mittels Scharniere an die mit dem Maschinengestell verbundene Traverse 10 befestigt. Die Schutzvorrichtung besteht aus den Klappen 11, 12, 13 .
Die Klappe 11 ist nach der einen Seite und die Klappen 12, 13 gemeinsam oder einzeln nach der anderen Seite wegklappbar. Die Klappe 11 ist eine geschlossene Abdeckung und wirkt mit einem elektrischen Endschalter H zusammen. Die Klappe 12 besteht aus einem trittfesten, Durchsicht gewährenden Gitter. Die Klappe 12 wirkt ebenfalls wie die Klappe 11 mit einem elektrischen Endschalter 15 zusammen. Diese Endschalter 14, 15 . bewirken, daß beim Wegschwenken der Klappen 11, 12 die Maschine auf kürzestem Weg zum Stillstand kommt. Die Klappe 12 wird durch die eine geschlossene Fläche bildende Klappe 13 voll überdeckt, wobei letzterer nicht in die elektrische Absicherung durch Endschalter einbezogen ist.
Die Wirkungsweise der Schutzvorrichtung ist so, daß beim Einrichten .des Bogenlaufes, die Klappe 13 aufgeklappt wird und somit die auf den Druckzylinder 6 gerichteten Blasleisten 16, 17 durch die gitterformige Klappe 12 beobachtet werden können. Die Regulierung der auf den Bogen 18 wirkenden Blasluftmenge kann somit in einfacher Weise durch das Ventil 19 vorgenommen werden. DieAufgabe "Her 'Blasleisten 16, 17 besteht darin,· den Druckbogen 18 möglichst dicht am Umfang des Druckzylinders 6 zu führen um zu vermeiden, daß der frische Druck oder das Bogenende Berührung zu benachbarten Maschinenteilen bekommt.
Die Einstellung der Stärke des Luftstromes der Blasleisten 16, 17 ist abhängig von den zu verarbeitenden Druckbogen 18 sowie auch von der Haschinengeschwindigkeit und kann nur bei Vorhandensein einer Sichtmöglichkeit optimal gefunden werden. Anderenfalls werden Maßnahmen zum Unwirksammachen der vorgesehenen elektrischen Absicherung nahezu herausgefordert.
Zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit ist die gitterformige Klappe 12 so ausgebildet, daß die Öffnungen derselben kleiner als eine Handbreite und der Abstand zum Druckzylinder 6 größer als eine Fingerlänge ist. Obwohl die gitterformige Klappe 12 trittfest ausgebildet ist, ist es während des normalen Betriebsablaufes notwendig, die Klappe 13 ebenfalls herunterzuklappen, um zu verhindern, daß durch herunterfallende Werkzeuge u. dgl. Maschinenschäden verursacht werden.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Schutzvorrichtung, insbesondere an Druckmaschinen, im Bereich der Laufstege zwischen den Druckwerken, mittels die Gefahrenstellen abdeckender flächenförmiger aus einer oder mehreren Klappen bestehender Abdeckungen, die durch elektrische Kontakte gesichert sind, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens eine Klappe (12) als tragfähiges Gitter ausgebildet und mit einem elektrischen Bndschalter (15) verbunden ist und diese durch eine ebenfalls wegschwenkbare, geschlossene Klappe (13) voll überdeckt wird. C«\
    ; . .. . : . ' . . .
    Zeichnunqen
DD26437684A 1984-06-21 1984-06-21 Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen DD225105A1 (de)

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DD26437684A DD225105A1 (de) 1984-06-21 1984-06-21 Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen
DE19853517116 DE3517116A1 (de) 1984-06-21 1985-05-11 Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen
JP60133914A JPS6112346A (ja) 1984-06-21 1985-06-19 印刷機における防護装置

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DD26437684A DD225105A1 (de) 1984-06-21 1984-06-21 Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen

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DD225105A1 true DD225105A1 (de) 1985-07-24

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ID=5558125

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DD26437684A DD225105A1 (de) 1984-06-21 1984-06-21 Schutzvorrichtung, insbesondere an druckmaschinen

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DE4221132A1 (de) * 1992-06-27 1994-01-05 Heidelberger Druckmasch Ag Vorrichtung zur Absicherung der Gefahrenstellen eines Druckwerkes

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JPS6112346A (ja) 1986-01-20
DE3517116A1 (de) 1986-01-02

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