DD225600A3 - Verfahren zur beseitigung von sichtbaren fehlern in textilen flaechengebilden - Google Patents
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Abstract
Das Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textilen Flaechengebilden, vorzugsweise solchen aus Fasergarnen im Garnstaerkenbereich von 10 tex...2 000 tex, hat das Ziel, die bisher noetigen manuellen Ein- und Ausnaehprozesse durch mechanisierte und/oder automatisierte Prozesse zu ersetzen. Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Fehler so zu beseitigen, dass sie bei nachfolgenden Ausruestungsprozessen unsichtbar bleiben. Erfindungsgemaess werden Fehler in Form von Materialmangel oder von Materialueberschuss in der Stoffbahn, nach der Ortung und Klassifizierung mit bekannten Mitteln, eine multiplen Nadelungseinrichtung zugefuehrt. Bei Materialmangel wird der Fehlerbereich nach Zufuehrung von Spendermaterial, mindestens fehlerbedeckend, mittels Feltingnadeln durchstochen. Bei Materialueberschuss werden die ueberschuessigen Faseranteile aus dem sichtbaren Bereich des Flaechengebildes in Strichrichtung zur Abseite verlagert. Der Prozess kann mit bekannten mechanisierten Mitteln und manuellen Steuerbefehlen oder rechnergestuetzt, vollautomatisch ausgefuehrt werden.
Description
WP D 04 H/243 489 5
Titel der Erfindung
"Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden"
Das Verfahren dient der Mechanisierung und/oder Automatisierung von bisher manuellen Ein— und Ausnähprozessen bei textlien" Flächengebilden- vorzugsweise aus Fasergarnen und/oder Fäden mit oder ohne Faseranteilen. Besonders vorteilhaft ist das Verfahren bei der Beseitigung oder Kaschierung von Fehlern in Stoffbahnen aus Garnen im Streichgarn- und/oder kammgarntypischen Garnstärkenbereich anwendbar. Das Verfahren ist für die Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden z. B-. für die Verwendungszwecke Oberbekleidung, Polstermöbel- und Autositzbezugsstoffe sowie anderer Dekorationsstoffe Schuhoder Wäschestoffe geeignet.
Das Ein- und Ausnähen oder Beseitigen sichtbarer Fehler in textlien Flächengebilden wird durch manuelles Eintragen fehlender Fäden oder Fadenanteile und/oder Beseitigung überschüssiger Faseroder Fadenanteile nach dem Flächenbildungsprozeß von Hand ausgeführt. Als Hilfsmittel dienen Fäden. Näh- oder Repassiernadeln und Scheren. Entsprechend der Bindung des Flächengebildes werden Fäden mit hohem personellen Aufwand, an Fehlerstellen mit Nähoder Repassiernadeln so angeordnet bzw. eingezogen, daß die Unterschiede zu der Anordnung aller übrigen Fäden des flächengebildes kaum sichtbar sind und eine stabile Befestigung gewährleistet ist. Kett- oder Schußfadenausfälle. Kett- oder Schußfadenplatzer kleine Löcher, Dünnstellen. Noppen. Knoten. Dickstellen Haspelstellen. Flusen, Schlingen und Doppelfaden werden mit den genannten Hilfsmitteln beseitigt.
Nach DD 127 824 ist es bekannt, einen Nachbesserungsfaden, der entweder einen fehlenden Kett- oder Schußfaden ersetzen soll, mittels einer Nähmaschinennadel bindungsgemäß über einen oder mehrere Schuß- bzw. Kettfaden einzustechen und anschließend auf der linken Gewebeseite abzuschneiden. Nach Hochgang der Nähmaschinennadel, die den mit einem kurzen Padenstück aus dem Ohr herausragenden Nachbesserungsfaden führt, erfolgt der Gewebetransport um so viele Schuß- bzw. Kettfaden, wie sie der Kett- bzw. Schußfaden bindungsgemäß rechtsseitig nicht überdecken darf. Auf diese Weise werden nur die rechtsseitig sichtbaren Fadenteile eingenäht, während die nicht sichtbaren Fadenteile nicht ersetzt werden. Die nach diesem Verfahren eingenähten Fäden sind nur sehr labil eingebunden, sie überstehen nachfolgende Ausrüstungsprozesse, z. B. Rauhpresse, nicht vollständig.
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zu entwickeln, durch das textlien Flächengebilden, vorzugsweise solchen aus Fasergarnen und/oder Garnen mit oder ohne Faseranteilen sichtbare Fehler nach dem Flächenbildungsprozeß beseitigt oder kaschiert werden. Das Fadeneinnähen mittels Nähmaschinennadel nach DD 1 27 824 konnte das manuelle Ein- und Ausnähen bisher nicht ablösen, so daß diese manuellen Arbeiten durch mechanisierte und/oder automatisierte Prozesse beseitigt werden sollen. Insbesondere sind Fehler in Flächengebilden aus Garnen im Streichgarn- oder kammgarntypischen Garnstärkenbereich., Fehlerarten wie Materialausfälle oder Materialüberschuß, z. B. fehlende Kett- oder Schußfädenanteile, Dünnstellen, kleine Löcher. Doppelfaden. Noppen, Flusen. Dickstellen. Knoten, Schlingen. Haspelstellen durch das mechanisierte und/oder automatisierte Verfahren zu beseitigen. Dadurch ist eine wesentliche Steigerung der Arbeitsproduktivität in der Rohwarenschau und/oder Ausnäherei, eine Prozeßreduzierung, verbunden mit einer Freisetzung von Arbeitskräften und Kostensenkung, besonders für Flächengebilde im Uni- oder Melangencharakter zu erreichen.
Nach der Fehlerbeseitigung sind die gleichen Gebrauchseigenschaften der Flächengebilde zu gewährleisten, wie nach Ein- und Ausnähprozessen, d. h.. die ausgebesserten Fehlerbereiche haben nachfolgenden Ausrüstungs- und Finishprozessen standzuhalten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, in textlien Flächengebilden, insbesondere im Uni- und Melangecharakter aus Fasergarnen und/oder Garnen mit oder ohne Faseranteil. sichtbare Fehler als partiell von den übrigen Bereichen der Stoffbahn sichtbar abweichende Materialmenge und/oder -bindung nach dem Flächenbildungsprozeß im Fehlerbereich flächenhaft gleichzeitig durch Faserverschiebung mit oder ohne Einbeziehung zugeführten geeigneten Spendermater'ials zu beseitigen wobei die Ortung und Klassifizierung sowie die Beseitigung der verschiedenen Fehler durch geeignete Vorrichtungen und deren Koordinierung und Positionierung zum jeweiligen Fehler mechanisiert und/oder automatisiert erfolgen soll . Dabei ist die Faserverschiebung jeweils so intensiv wie nötig zu gewährleisten, damit die ausgebesserten Fehlerbereiche nachfolgenden Ausrüstungsund Finishprozessen standhalten und unsichtbar bleiben. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß textile Flächengebilde mit sichtbaren Fehlern im Fadensystem, insbesondere im Uni- und/oder Melangecharakter aus Fäden im Streichgarn- und/ oder kammgarntypischen Garnstärkenbereich z. B. für Verwendungszwecke wie Oberbekleidung,. Polstermöbel- und Autositzbezug. Dekoration. Schuhe oder Wäsche nach dem Flächenbildungsprozeß durch Materialverschiebung mittels multipler Nadelungsprozesse, nach dem Prinzip der bekannten Nadelfilztechnik, ausgebessert v/erden. Dazu wird die fehlerhafte bzw. auszubessernde Stoffbahn, z. 3. von einer bekannten Abrolleinrichtung abgezogen und in Längsrichtung in einen Fehlersuch- und Erfassungsbereich bewegt in dem die Fehlerortung als Erfassung der Lage und Ausdehnung und die Fehlerklassifizierung nach Fehlerart und Ausmaß des Fehlers erfolgt. Die Stoffbahn wird in der weiteren Bewegung über eine Nadelungsunterlage, in die FeItingnadeln einsenkbar sind (z. B. Bürsten-
form), geführt. Im Bereich der Nadelungsunterlage befindet sich oberhalb oder unterhalb der fehlerhaften Stoffbahn textiles Spendermaterial in der Faserzusammensetzung wie in den Fäden der fehlerhaften Stoffbahn als geordnetes oder nicht geordnetes,, vorverfestigtes Faservlies oder Spinnband und/oder Fadenlegung ' das aus einer Reserve je nach Bedarf über die gesamte Breite der fehlerhaften Stoffbahn oder dem jeweiligen Fehler angepaßt, in gleicher Richtung bewegbar ist. wie die fehlerhafte Stoffbahn. Im Bereich der Nadelungsunterlage kommt die fehlerhafte Stoffbahn mit dem Fehler in Übereinstimmung mit dem Fehlerort auf Befehl zum Stillstand. Bei Fehlerarten mit Materialüberschuß (ζ. Β. Dickstellen oder Knoten) gegenüber den angrenzenden Bereichen erfolgt auf der Nadelungsunterlage eine multiple Vernadelung. vorzugsweise mit mehr als einer Feltingnadel. die sich in einer,, mindestens· über die Breite der fehlerhaften Stoffbahn beweglichen Nadeleinrichtung oder in einer über die Breite der Stoffbahn stationär angeordneten Nadeleinrichtung befinden, wobei die Feltingnadeln der"Nadeleinrichtung einzeln oder in Gruppen in Stichrichtung bewegbar sind und nach dem Prinzip bekannter Nadelfilzmaschinen oder bekannter frei beweglicher Einrichtungen mit Hubbewegungen arbeiten. Mit 50 ... 200 Einstichen je cm2 der Feltingnadeln werden überschüssige Faseranteile aus dem Sichtbereich in das Innere des fehlerhaften Flächengebildes und/oder an die Rückseite dieses Flächengebildes verschoben, bis der Fasermengenunterschied des fehlerhaften Bereiches zu den angrenzenden Bereichen beseitigt ist. Bei Fehlern mit Materialmangel (z. B. Schußfadenausfall Dünnstelle) wird Spendermaterial als Material der Fadenlegung und/oder Faserstoffvlieses mindestens fehlerbedeckend zugeführt und mit der fehlerhaften Stoffbahn im Kontakt an der fehlerhaften Stelle vorzugsweise mittels mehr als einer Feltingnadel oder einer Feltingnadelgruppe in der beweglichen oder stationären Nadeleinrichtung mit 50 ... 500 Einstichen je cm2 der Feltingnadeln über der Nadelungsunterlage einmal oder je nach Ausmaß des Fehlers mit Befehl zur Wiederholung, vernadelt. Dabei werden Faseranteile aus dem Spendermaterial durch die Kerben oder Haken der Feltingnadeln mitgerissen und in das Innere der fehlerhaften Bahn bis an deren Rückseite verschoben. Gleichzeitig erfolgt eine Verfestigung im
fehlerhaften Bereich infolge Verfilzung der Paser- und Fadenanteile sowie eine Befestigung der Fehlerränder. Die Spenderfläche v/ird durch den Befehl zur Weiterbewegung an die fehlerhafte Stoffbahn von dem ausgebesserten Bereich durch relativ schnellere Weiterbewegung der fehlerhaften Stoffbahn nach dem multiplen Nadelungsprozeß. d. h. Abreißen oder durch Abschneiden mittels bekannter Schneideeinrichtung, getrennt. Das Verfahren ist mit bekannten mechanisierten Mitteln und manuellen Steuerbefehlen oder rechnergestützt vollautomatisch ausführbar.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden:
Ein Streichgarnflächengebilde mit Kett- und Schußfäden 170 tex. 50 % VIF/50 % Wo in einer Flächenmasse von ca. 600 g/m. befindet sich auf einer steuerbaren Abrolleinrichtung und wird von dieser abgezogen und über einen Fehlersuch- und Erfassungsbereich geführt. In diesem Bereich wird die Schauseite des textlien Flächengebildes über die gesamte Breite mittels einer Lichtquelle gleichmäßig beleuchtet und/oder durchleuchtet. Eine optoelektronische Sensoreinrichtung erfaßt zeilenweise die Helligkeitswerte des durch die Oberfläche des textlien Flächengebildes reflektierten Lichtes der über die Stoffbahnbreite angeordneten Lichtquelle. Liegen die Helligkeitsdifferenzen zwischen den. durch die Sensorenanzahl unterteilten Meßabschnitte unterhalb eines einstellbaren Meßwertes. wertet ein. der optoelektronischen Sensoreinrichtung nachgeschalteter Prozeßrechner die ger.esse'e Stcffbahnbreite als fehlerfrei aus. Treten zwischen benachbarten Meßabschnitten Helligkeitsdifferenzen oberhalb des Schwellwertes auf so erfaßt die optoelektronische Sensoreinrichtung die Lagekoordinaten, die Breitenausdehnung-Helligkeitsunterschiede als heller- oder dunkler zum Nachbarabschniti mit Übertragungen zum Rechner. Der Rechner speichert das geordnete und helligkeitsklassifizierte Fehlerbild.
Unmittelbar nach dem Fehlersuch- und Erfassungsbereich gelangt das textile Flächengebilde in den Bereich einer Nadelungsunterlage- in
den die Feltingnadeln mindestens in zwei Reihen über die gesamte Stoffbreite gruppenartig in Abschnitten ansteuerbar angeordnet sind,, wobei die Fläche jedes Abschnittes der Fläche eines Meßabschnittes entspricht und die Breite beider Abschnitte gleich ist. Als Beispiel wurden durch den Rechner in mehreren aufeinanderfolgenden Zeilen zwei Fehler ermittelt, wobei der eine Materialüberschuß und der andere Materialmangel beinhaltet, so wird die erste fehlerbehaftete Zeile in die Nadelungsunterlage eingeführt und die Stoffbahn angehalten. An den Abschnitten mit Materialmangel wird in der Breite der Abschnitte Faserstoffvlies als Spendermaterial aus einer Reserve zugeführt und an der fehlerhaften Stelle mit der Stoffbahn in Kontakt gebracht. Die Ansteuerung der Feltingnadelgruppen an den Fehlerstellen mit Materialmangel und Materialüberschuß erfolgt gleichzeitig über den Rechner, so daß einmal das zugeführte Spendermaterial in die Stoffbahn eingenadelt und an der anderen Fehlerstelle das überschüssige Material in das Innere oder an die Rückseite des Flächengebildes verschoben wird. Der Vorgang wiederholt sich zeilenweise, bis die Fehler die Nadelungsunterlage passiert haben. Dieser Vorgang ist wiederholbar. Anschließend schaltet der Rechner den Transport wieder auf kontinuierlichen Stoffdurchlauf. Dabei v/ird die Spendermaterialreserve abgerissen.
Claims (6)
1) Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern wie Materialausfällen oder Materialüberschuß an Faden- und/ oder Faseranteilen in textlien Flächengebilden vorzugsweise in Uni- und/oder Melangecharakter aus Fasergarnen und/oder Garnen mit oder ohne Faseranteilen im Garnstärkenbereich zwischen 10 tex ... 2000 tex nach dem die Fehler mit bekannten Mitteln bei der Längsbewegung der fehlerhaften Stoffbahn über einen Fehlersuch- und Fehlererfassungsbereich in ihrer Flächenausdehnung geortet, in ihrer Abweichung zum Sollzustand klassifiziert und in einen Fehlerbeseitigungsbereich geführt, werden dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffbahn jeweils mit den georteten und klassifizierten Fehler- · bereichen auf Steuerbefehl über einer Nadelungsunterlage angehalten wird, anschließend die Fehlerbereiche mit Materialüberschuß und/oder Fehlerbereiche mit Materialmangel, denen Spendermaterial in abgepaßter oder nichtabgepaßter Ausdehnung mindestens fehlerbedeckend aus einer Reserve vorzugsweise in der gleichen Bewegungsrichtung wie die fehlerhafte Stoffbahn unterhalb oder oberhalb dieser zugeführt wird, se vernadelt daß die Fehle'rbereiche auf der Nadelungsunterlage zusammen mit dem Spendermaterial bei Materialmangel mit mindestens zwei FeItingnadeln in einer bewegbaren und/oder stationären. vorzugsweise mit abschnittsweise angesteuerten kerb- und/ oder hakennadelbestückten Nadelungseinrichtungen mit 50 ... 500 Einstichen pro cm2 durchstochen wird, während des Durchstechens des Fehlerbereiches und/oder des Spendermaterials in den Kerben oder Haken der Feltingnadeln Faserstoffanteile aus den durchstochenen Materialien in Stichrichtung mitgerissen und verschoben werden und nach Ausführung des letzten Einstiches in den Fehlerbereichen die Weiterbewegung der fehlerhaften Stoffbahn durch Steuerbefehl ausgelöst wird, wobei die Weiterbewegung der Stoffbahn relativ schneller erfolgt, als die Bewegung des nichtabgepaßten Spendermateriais und die Stoffbahn durch Abreißen oder Abschneiden von dem Spendermaterial gelöst wird.
2) Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet daß nach dem Anhalten der fehlerhaften Stoffbahn über der Nadelungsunterlage den Fehlerbereichen mit Materialmangel Spendermaterial in Form eines Faservlieses und/oder einer Fadenlegung in abgepaßter oder nicht abgepaßter Ausdehnung, mindestens fehlerbedeckend, aus einer Reserve zugeführt wird.
3) Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden nach Punkt 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß die Fehlerbereiche Materialüberschuß und Materialmangel während des Durchlaufprozesses von der Fehlerortung bis zur Fehlerbeseitigung gleichzeitig von Feitingnadeln durchstochen werden.
4) Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden nach Punkt 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß die Fehlerbereiche Materialüberschuß oder Materialmangel auf Steuerbefehl jeweils allein in Durchlaufprozessen von der Fehlerortung bis zur Fehlerbeseitigung von Feitingnadeln durchstochen werden, wobei auf Befehl Spendermaterial aus einer Reserve zugeführt wird.
5) Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden nach Punkt 1 bis 4 gekennzeichnet dadurch, daß die Fehlerbeseitigung auf einer Nadelungseinrichtung in Arbeitsschritten erfolgt, die einzeln mit Befehlen gesteuert werden.
6) Verfahren zur Beseitigung von sichtbaren Fehlern in textlien Flächengebilden nach Punkt 1 bis 4 gekennzeichnet dadurch, daß die Fehlerbeseitigung auf einer Nadelungseinrichtung in Arbeitsschritten erfolgt, die rechnergestützt elektronisch gesteuert werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
DD-PS 127 824 (D 06 H, 3/12)
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