DD225623A1 - Skistock mit zusatzspitze - Google Patents

Skistock mit zusatzspitze Download PDF

Info

Publication number
DD225623A1
DD225623A1 DD26296484A DD26296484A DD225623A1 DD 225623 A1 DD225623 A1 DD 225623A1 DD 26296484 A DD26296484 A DD 26296484A DD 26296484 A DD26296484 A DD 26296484A DD 225623 A1 DD225623 A1 DD 225623A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
tip
ski pole
additional
additional tip
metal tip
Prior art date
Application number
DD26296484A
Other languages
English (en)
Inventor
Walburg Kranz
Mathias Kranz
Original Assignee
Walburg Kranz
Mathias Kranz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walburg Kranz, Mathias Kranz filed Critical Walburg Kranz
Priority to DD26296484A priority Critical patent/DD225623A1/de
Publication of DD225623A1 publication Critical patent/DD225623A1/de

Links

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Skistock mit Zusatzspitze fuer die Verwendung als Skirollerstoecke. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Skistock zu entwickeln, der fuer das Sommertraining geeignet ist, die Rollerbahnen nicht beschaedigt und dabei gleiche Bedingungen wie bei Wettkaempfen im Winter erfuellt. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, dass eine unkomplizierte, oekonomisch guenstig herstellbare und wirkungsvolle Loesung gefunden wurde, die dem Sportler optimale Bedingungen gewaehrleistet. Die Zusatzspitze kann bei Bedarf ohne Hilfsmittel entfernt werden und der Skistock ist fuer die Benutzung auf Schneeboden bereit.

Description

Titel der Erfindung Skistock mit Zusatzspitze
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Skistock mit Zusatzspitze für die Skirollerstöcke.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der Skilanglaufer trainiert in der schneelosen Zeit mit Skirollern auf Rollerbahnen oder Bahnen mit Bitumenbelag. Da.bei kommen, ähnlich wie bei Skilanglauf, Skistöcke mit besonderen Einrichtungen zur Rutschverhinderung und zur Stoßdämpfung zum Einsatz.
Nach der DE-OS 3201899 ist eine V/endespitze für Skirollerstöcke bekannt, die mittels einem auf dem Skistockende zu klemmenden Halter eine Stockspitze zur Verfügung stellt, deren Spitze eine als Platine ausgebildete sternförmige Vierfach-'<7endespitze ist und die durch die verwendete Form besser auf Rollerbahnen greift.
Nachteilig ist bei diesen Stöcken mit starren Spitzen ohne Dämpfungseinrichtung, daß der vom Stockaufsatz auf die Rollerbahn herrührende harte Schlag einerseits den Belag beschädigt und zum anderen Gesundheitsschäden beim Sportler hervorruft.
Die DE-OS 3011514 sowie die DE-OS 2720754 versuchen diesen Nachteil durch eine gefederte Spitze bzw. durch Teleskop-
Stoßdämpfer im oberen Bereich des Skistocks zu beseitigen. Nach, der DE-OS 2632201 ist ein Skistock zum Rollertraining bekannt, dessen Handgriff unter Wirkung einer Feder steht, um dadurch die Schlagwirkung zu verringern. Nachteilig bei diesen Varianten ist die komplizierte Konstruktion, welche sehr kostenaufwendig ist und gleichzeitig wird der harte Schlag beim Aufsetzen auf die Rollerbahnen nicht verringert, sondern z. B. durch die DE-OS 3011514 sogar noch verstärkt.
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Skistock mit Zusatzspitze zur Verfugung zu stellen, der auf einfache Art, möglichst durch den Sportler selbst verändert werden kann, durch den die Rollerbahnen nicht beschädigt werden und der den Schlag dämpft. Dabei soll der Skistock möglichst gleiche Bedingungen wie bei Wettkämpfen im Winter erfüllen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß über die vorhandene Stockhülse mit der Metallspitze eine Zusatzspitze aus elastischem Material, vorzugsweise Polyurethan, aufgesetzt wird, wobei diese die Form eines Zylinders mit aufgesetztem Kegelstumpf hat an deren in Laufrichtung gesehenen hinteren und vorderen Seiten sich Schnittflächen von der Mantelfläche des Zylinders über die Stirnfläche erstrecken, die unterschiedliche Neigungswinkel aufweisen und im Kernloch ein Führungsnut auf der vorderen Seite aufweist in den die Metallspitze eingreift.
Die Zusatzspitze ist erfindungsgemäß so gestaltet, daß die Zusatzspitze auf die Metallspitze und die Stockhülse ohne Hilfsmittel aufgeschoben und leicht entfernt werden kann, einen festen Sitz aufweist und nur durch die Selbsthaftung
auf der Stockhülse gehalten -wird.
Dabei ist die Zusatzspitze am geschlossenen Ende so gestaltet, daß die Schnittfläche an der vorderen Seite einen kleineren Neigungswinkel als die Schnittfläche auf der hinteren Seite aufweist. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß eine unkomplizierte, ökonomisch günstig herstellbare und wirkungsvolle Lösung gefunden wurde, die dem Sportler optimale Bedingungen gewährleistet. Die Zusatzspitze kann auch als Transportschutz für die Metallspitze in den Wintermonaten genutzt werden.
Ausführungsbeisρie1
Die Erfindung wird nachstehend anhand der heiligenden Zeichnung naher erläutert. Auf dem Skistock 1 ist die Stockhülse 3 mit der Metallspitze 5 befestigt. Über diese Teile wird die Zusatzspitze 7 mit leichtem Druck aufgeschoben, wobei die Metallspitze 5 in den Führungsnut 8 eingreift und ein falsches Aufschieben verhindert wird.
Setzt der Sportler nun den Skistock auf die Rollerbahn mit der Zusatzspitze auf, wird der Impuls durch die Elastizität des Materials gedämpft und über die Spitze 5 und die Stockhülse 3 weitergeleitet. Durch die gewählte Form der Winkel der Schnittflächen und des Kegelstumpfs, die der Form der Spitze entsprechen, wird ein Abrutschen oder Ausbrechen des Skistocks verhindert. Der im Beispiel aufgeführte Skistock hat auf der Stirnfläche der Zusatzspitze noch ein Profil aufgebracht bekommen, welches ein Abrutschen auf glatten trockenen Rollerbahnen verhindern soll.
— 3 —

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Skistock mit Zusatzspitze, insbesondere für Skirollerstöcke mit einer festen Metallspitze, dadurch gekennzeichnet, daß
    über die vorhandene Stockhülse mit der Metallspitze eine Zusatzspitze aus elastischem Material, vorzugsweise Polyurethan, aufgesetzt wird, wobei diese die Form eines Zylinders mit aufgesetztem Kegelstumpf hat an deren in Laufrichtung gesehenen hinteren und vorderen Seiten sich Schnittflächen von der Mantelfläche des Zylinders über die Stirnfläche erstrecken, die unterschiedliche Neigungswinkel aufweisen und im Kernloch ein Führungsnut auf der vorderen Seite aufweist in den die Metallspitze eingreift.
  2. 2. Skistock und Zusatzspitze nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Zusatzspitze auf die Metallspitze und die Stockhülse ohne Hilfsmittel aufgeschoben und leicht entfernt werden kann, einen festen Sitz a.ufweist und nur durch die Selbsthaftung auf der Stockhülse gehalten wird.
  3. 3. Skistock mit Zusatzspitze nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Schnittfläche an der vorderen Seite einen kleineren Neigungswinkel als die Schnittfläche auf der hinteren Seite aufweist.
  4. 4. Skistock mit Zusatzspitze nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
    durch die Materialelastizität der Schlagimpuls beim Aufsetzen des Skistocks auf einen harten Untergrund, gedämpft wird.
    :\~"..Ä- Seil
DD26296484A 1984-05-14 1984-05-14 Skistock mit zusatzspitze DD225623A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD26296484A DD225623A1 (de) 1984-05-14 1984-05-14 Skistock mit zusatzspitze

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD26296484A DD225623A1 (de) 1984-05-14 1984-05-14 Skistock mit zusatzspitze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD225623A1 true DD225623A1 (de) 1985-08-07

Family

ID=5556979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD26296484A DD225623A1 (de) 1984-05-14 1984-05-14 Skistock mit zusatzspitze

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD225623A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT413787B (de) * 2003-11-07 2006-06-15 Maier Manfred Vorrichtung für einen gehstock sowie entsprechend ausgestatteter gehstock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT413787B (de) * 2003-11-07 2006-06-15 Maier Manfred Vorrichtung für einen gehstock sowie entsprechend ausgestatteter gehstock

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0104185B1 (de) Dämpfungselement für einen ski
EP0252910B1 (de) Gleitvorrichtung, insbesondere alpinski
AT404433B (de) Dämpfungseinrichtung für stösse und schwingungen zwischen einem ski und einer bindung für einen schuh eines skiläufers
DE3310739A1 (de) Bindungsanordnung zur festlegung eines skischuhes auf einem laufski mittels einer sicherheitsbindung
EP0437172A1 (de) Skibindungsträger
DE3934888A1 (de) Daempfungseinrichtung fuer stoesse und schwingungen zwischen einem ski und der bindung des schuhs
DE2842443A1 (de) Schistock-teller
DD225623A1 (de) Skistock mit zusatzspitze
AT516463A1 (de) Skiroller
CH672601A5 (de)
DE2459980A1 (de) Skikante
DE2736855A1 (de) Einspuriger rollschuh
AT286842B (de) Ski
AT305839B (de) Sohlenplatte für Skier
AT395946B (de) Skibindung
DE8008225U1 (de) Rollschuh, Schlittschuh o.dgl
DE4403499C1 (de) Langlauf-Ski
EP2438968B1 (de) Ski mit verstellbarer Vorspannung im Schaufelbereich
AT203922B (de) Mehrschichtenski
DE102017001974B4 (de) Speedskater für das Inline-Skating
DE3035831A1 (de) Markierungsstange, insbesondere fuer skilauf
DE3618547A1 (de) Bremsvorrichtung fuer einen langlauf-ski
DE9305612U1 (de) Ski
AT296833B (de) Mehrschichtenski und verfahren zu seiner herstellung
DE29814522U1 (de) Skisportgerät

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee