DD226348A1 - Vorrichtung mit fusssteuerung fuer bunsenbrenner - Google Patents

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DD226348A1
DD226348A1 DD26592784A DD26592784A DD226348A1 DD 226348 A1 DD226348 A1 DD 226348A1 DD 26592784 A DD26592784 A DD 26592784A DD 26592784 A DD26592784 A DD 26592784A DD 226348 A1 DD226348 A1 DD 226348A1
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DD
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foot control
air chamber
gas
flame
burner
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DD26592784A
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Ortwin Krueger
Erhard Bender
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Adw Ddr
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Fusssteuerung fuer Bunsenbrenner, die kurzzeitig brennende Arbeitsflammen ermoeglicht. Sie hat das Ziel, eine Vorrichtung zu entwickeln, bei der der Gasverbrauch durch ungenutzt brennende Flammen gesenkt wird, ohne dass zusaetzlich ein anderer Energieverbrauch in Form von Elektroenergie anfaellt. Die erfindungsgemaesse Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Bunsenbrenner mit einer Luftkammer und einem Fussbedienteil mit Pneumatikzylinder ausgeruestet wird. Die Luftkammer ist durch eine kleinere und eine groessere Membran, die durch ein Verbindungsstueck auf einen festen Abstand gehalten werden, verschlossen. Sie enthaelt eine bewegliche Ventilnadel, die einerseits durch eine Druckfeder die Gaszufuhrbohrung verschliesst und andererseits durch eine Anschlagschraube im Hub begrenzt wird. Das Fussbedienteil ist durch einen Schlauch mit der Luftkammer verbunden. Anwendungsgebiet ist die Medizintechnik und Biotechnologie. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Fußsteuerung für Bunsenbrenner, die kurzzeitig brennende Arbeitsflammen ermöglicht.
Die Erfindung kann vorwiegend in medizinischen und biologischen Laboren, insbesondere in Laminar-Flow-Boxen für
Abflammarbeiten angewendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Vorrichtungen mit Fußsteuerung bekannt. Diese haben jedoch den Nachteil, daß zusätzlich Elektroenergie als Hilfsenergie erforderlich ist. Außerdem ist das notwendige Kabel häufig auf dem Arbeitsplatz hinderlich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu entwickeln, bei der der Gasverbrauch durch ungenutzt brennende Flammen gesenkt wird und ohne daß zusätzlich ein anderer Energieverbrauch in Form von Elektroenergie anfällt.
Ein weiteres Ziel ist es, einen geeigneten Brenner zum Betrieb in Laminar-Flow-Boxen zu schaffen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung des allgemein bekannten Bunsenbrenners eine Vorrichtung zu schaffen, bei der durch Fußbedienung der Gasstrom zur Arbeitsflamme ohne wesentliche Zeitverzögerung gesteuert wird.
Die Vorrichtung setzt sich erfindungsgemäß zusammen aus einem Brennerteil (Bunsenbrenner), an den eine Luftkammer und ein Fußbedienteil mit Pneumatikzylinder montiert sind.
Die Luftkammer ist durch eine kleinere und eine größere Membran verschlossen, die durch ein Verbindungsstück auf einen festen Abstand gehalten werden. Sie enthält ferner eine bewegliche Ventilnadel, die einerseits durch Federkraft einer Druckfeder die Gaszufuhrbohrung verschließt und andererseits durch eine Anschlagschraube im Hub begrenzt wird. Der Hub wird durch Druckerzeugung des Fußbedienteils mit dem Pneumatikzylinder, das über einen Schlauch mit der Luftkammer verbunden ist, hervorgerufen. Die Entzündung der Arbeitsflamme erfolgt an einer ständig brennenden kleinen Zündflamme. Durch eine Stellschraube ist die Flammengröße der Arbeitsflamme einstellbar.
Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß durch die Fußbedienung auf pneumatischem Wege der Gasstrom zur Arbeitsflamme ohne wesentliche Zeitverzögerung gesteuert wird. Die Notwendigkeit zusätzlich Elektroenergie zu verwenden, entfällt.
Außerdem ist diese Vorrichtung für den Betrieb in Laminar-Flow-Boxen geeignet. Dort besteht durch langzeitig brennende Gasflammen die Gefahr, daß durch Wärmeeinwirkung die Filtermatten der Box in ihrer Schutzwirkung beeinträchtigt werden und eventuell infektiöses Material in die Umgebung gelangen kann. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist diese Gefahr nicht mehr vorhanden.
Anschließend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Ausführungsbeispiel
Die zweckmäßigste Form der Realisierung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Brennerteil I und dem Fußbedienteil II. Ausgangsteil für Teil I ist ein Bunsenbrenner 1. An diesen wird eine von zwei Membranen abgeschlossene Luftkammer III montiert. Die beiden Membranen 2 und 3 müssen einen deutlichen Unterschied im Durchmesser aufweisen und werden durch ein Verbindungsstück 4 auf einen festen Abstand gehalten. In der Luftkammer befindet sich ferner eine Druckfeder 5, die die Aufgabe hat, die Membranen in Ruhestellung in eine linksseitige Endlage zu drücken. Diese Endlage wird bestimmt durch die mit der Membran 2 verbundene Ventilnadei 6. Sie verschließt in Ruhestellung die Gaszufuhrbohrung 7 und stellt das Gasventil dar. Nach rechts wird die Bewegung der Membranen durch die Anschlagschraube 8 begrenzt. Als Material für die Membranen wird Gummi mit Gewebeeinlage verwendet.
Zur Entzündung der Arbeitsflamme muß der Brenner noch mit einem Zündflammrohr 9 und einer Düse 10 versehen werden. Über einen Schlauch 11 ist die Luftkammer III mit dem Luftzylinder 12 im Fußbedienteil II verbunden. In diesem gleitet der zum Zylinder abgedichtete Kolben 13. Auf ihn wird die Bewegung der Fußplatte 14 übertragen. Unterhalb der oberen Endlage des Kolbens 13 befindet sich eine ßeiüftungsbohrung 15. Sie dient zur automatischen Auffüllung des Pneumatiksystems, wenn dies infolge von Leckagen notwendig wird.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nach dem Abschluß des Brennerteils an die Gasleitung muß die Zündflamme entzündet werden, um das Gerät arbeitsbereit zu machen.
Durch Betätigung des Fußbedienteils wird die Luft aus dem Zylinder 12 über den Schlauch 11 in die Luftkammer III gedrückt. Infolgedessen wölbt sich die Membran 3 nach außen bis an die Anschlagschraube 8. Durch die starre Verbindung zur Membran 2 und zur Ventilnadel 6 sind diese Teile gezwungen, die Bewegung mitzumachen und das Gasventil zu öffnen. Das ausströmende Brenngas gelangt zur Zündflamme und entzündet sich zur Arbeitsflamme.
Die Membran 2 hat nur abdichtende Funktion. Als verschleißfreies Dichtelement verhindert sie zuverlässig den Übertritt von Brenngas in die Luftkammer. Infolge des kleineren wirksamen Durchmessers dieser Membran gegenüber der Membran 3 überwiegen die Stellkräfte von Membran 3 und bewirken die Funktion.
Bei Zurücknahme des Fußes strömt die Betätigungsluft wieder zurück in den Zylinder, der Druck auf die Membran 3 laßt nach, die Rückstellkräfte der Druckfeder 5 überwiegen und bewirken das Schließen des Gasventiis. Die Arbeitsflamme erlischt.
Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht neben der Gaseinsparung in der Unabhängigkeit von Elektroenergie und der Möglichkeit durch Verwendung des allgemein bekannten Bunsenbrenners die Fertigung zu verbilligen.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Vorrichtung mit Fußsteuerung für Bunsenbrenner zur Erzielung einer ausreichend schnellen Steuerwirkung auf die Arbeitsflamme eines Bunsenbrenners (1), dadurch gekennzeichnet, daß ein Bunsenbrenner mit einer Luftkammer (III), die durch eine kleinere Membran (2) und eine größere Membran (3), die durch ein Verbindungsstück (4) auf einen festen Abstand gehalten werden, verschlossen ist, eine bewegliche Ventilnadei (6) enthält, die einerseits durch eine Druckfeder (5) die Gaszufuhrbohrung (7) verschließt und andererseits durch eine Anschlagschraube (8) im Hub begrenzt ist, und einem Fußbedienteil (II) mit Pneumatikzyiinder (12), das durch einen Schlauch (11) mit der Luftkammer (ill) verbunden ist, versehen wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Fußsteuerung für Bunsenbrenner, die kurzzeitig brennende Arbeitsflammen ermöglicht.
    Die Erfindung kann vorwiegend in medizinischen und biologischen Laboren, insbesondere in Laminar-Flow-Boxen für Abflammarbeiten angewendet werden.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es sind Vorrichtungen mit Fußsteuerung bekannt. Diese haben jedoch den Nachteil, daß zusätzlich Elektroenergie als Hilfsenergie erforderlich ist. Außerdem ist das notwendige Kabel häufig auf dem Arbeitsplatz hinderlich.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu entwickeln, bei der der Gasverbrauch durch ungenutzt brennende Flammen gesenkt wird und ohne daß zusätzlich ein anderer Energieverbrauch in Form von Elektroenergie anfällt. Ein weiteres Ziel ist es, einen geeigneten Brenner zum Betrieb in Laminar-Flow-Boxen zu schaffen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung des allgemein bekannten Bunsenbrenners eine Vorrichtung zu schaffen, bei der durch Fußbedienung der Gasstrom zur Arbeitsflamme ohne wesentliche Zeitverzögerung gesteuert wird.
    Die Vorrichtung setzt sich erfindungsgemäß zusammen aus einem Brennerteil (Bunsenbrenner), an den eine Luftkammer und ein Fußbedienteil mit Pneumatikzylinder montiert sind.
    Die Luftkammer ist durch eine kleinere und eine größere Membran verschlossen, die durch ein Verbindungsstück auf einen festen Abstand gehalten werden. Sie enthält ferner eine bewegliche Ventilnadel, die einerseits durch Federkraft einer Druckfeder die Gaszufuhrbohrung verschließt und andererseits durch eine Anschlagschraube im Hub begrenzt wird. Der Hub wird durch Druckerzeugung des Fußbedienteils mit dem Pneumatikzylinder, das über einen Schlauch mit der Luftkammer verbunden ist, hervorgerufen. Die Entzündung der Arbeitsflamme erfolgt an einer ständig brennenden kleinen Zündflamme. Durch eine Stellschraube ist die Flammengröße der Arbeitsflamme einstellbar.
    Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß durch die Fußbedienung auf pneumatischem Wege der Gasstrom zur Arbeitsflamme ohne wesentliche Zeitverzögerung gesteuert wird. Die Notwendigkeit zusätzlich Elektroenergie zu verwenden, entfällt.
    Außerdem ist diese Vorrichtung für den Betrieb in Laminar-Flow-Boxen geeignet. Dort besteht durch langzeitig brennende Gasflammen die Gefahr, daß durch Wärmeeinwirkung die Filtermatten der Box in ihrer Schutzwirkung beeinträchtigt werden und eventuell infektiöses Material in die Umgebung gelangen kann. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist diese Gefahr nicht mehr vorhanden.
    Anschließend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
    Ausführungsbeispiel
    Die zweckmäßigste Form der Realisierung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Brennerteil I und dem Fußbedienteil II. Ausgangsteil für Teil I ist ein Bunsenbrenner 1. An diesen wird eine von zwei Membranen abgeschlossene Luftkammer III montiert. Die beiden Membranen 2 und 3 müssen einen deutlichen Unterschied im Durchmesser aufweisen und werden durch ein Verbindungsstück 4 auf einen festen Abstand gehalten. In der Luftkammer befindet sich ferner eine Druckfeder 5, die die Aufgabe hat, die Membranen in Ruhestellung in eine linksseitige Endlage zu drücken. Diese Endlage wird bestimmt durch die mit der Membran 2 verbundene Ventilnadel 6. Sie verschließt in Ruhestellung die Gaszufuhrbohrung 7 und stellt das Gasventil dar. Nach rechts wird die Bewegung der Membranen durch die Anschlagschraube 8 begrenzt. Als Material für die Membranen wird Gummi mit Gewebeeinlage verwendet.
    Zur Entzündung der Arbeitsflamme muß der Brenner noch mit einem Zündflammrohr 9 und einer Düse 10 versehen werden.
    Über einen Schlauch 11 ist die Luftkammer III mit dem Luftzylinder 12 im Fußbedienteil Il verbunden. In diesem gleitet der zum Zylinder abgedichtete Kolben 13. Auf ihn wird die Bewegung der Fußplatte 14 übertragen. Unterhalb der oberen Endlage des Kolbens 13 befindet sich eine Belüftungsbohrung 15. Sie dient zur automatischen Auffüllung des Pneumatiksystems, wenn dies infolge von Leckagen notwendig wird.
    Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
    Nach dem Abschluß des Brennerteils an die Gasleitung muß die Zündflamme entzündet werden, um das Gerät arbeitsbereit zu machen.
    Durch Betätigung des Fußbedienteils wird die Luft aus dem Zylinder 12 über den Schlauch 11 in die Luftkammer III gedrückt.
    Infolgedessen wölbt sich die Membran 3 nach außen bis an die Anschlagschraube 8. Durch die starre Verbindung zur Membran und zur Ventilnadel 6 sind diese Teile gezwungen, die Bewegung mitzumachen und das Gasventil zu öffnen. Das ausströmende Brenngas gelangt zur Zündflamme und entzündet sich zur Arbeitsflamme.
    Die Membran 2 hat nur abdichtende Funktion. Als verschleißfreies Dichtelement verhindert sie zuverlässig den Übertritt von Brenngas in die Luftkammer. Infolge des kleineren wirksamen Durchmessers dieser Membran gegenüber der Membran 3 überwiegen die Stellkräfte von Membran 3 und bewirken die Funktion.
    Bei Zurücknahme des Fußes strömt die Betätigungsluft wieder zurück in den Zylinder, der Druck auf die Membran 3 läßt nach, die Rückstellkräfte der Druckfeder 5 überwiegen und bewirken das Schließen des Gasventils. Die Arbeitsflamme erlischt.
    Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht neben der Gaseinsparung in der Unabhängigkeit von Elektroenergie und der Möglichkeit durch Verwendung des allgemein bekannten Bunsenbrenners die Fertigung zu verbilligen.
DD26592784A 1984-08-02 1984-08-02 Vorrichtung mit fusssteuerung fuer bunsenbrenner DD226348A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0351375A1 (de) * 1988-07-13 1990-01-17 STEELCONTROL S.r.l. Kompakte pneumatisch gesteuerte Pedalvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0351375A1 (de) * 1988-07-13 1990-01-17 STEELCONTROL S.r.l. Kompakte pneumatisch gesteuerte Pedalvorrichtung

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