DD226465A1 - Handsaevorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Handsaevorrichtung zum Ausbringen von Saatgut in Reihen. Dabei soll die Auslassoeffnung so angeordnet sein, dass sie beim Ziehen einer Rille nicht verstopft und mit einfachen Mitteln der Groesse des jeweiligen Saatgutes angepasst werden kann. Erfindungsgemaess ist der untere Teil der Vorrichtung als Saeschar ausgebildet. Im oberen Teil ist ein Hohlraum angeordnet, der sich nach unten bis zur Auslassoeffnung allmaehlich verengt. Eine Leitrinne zieht sich von der Auslassoeffnung an der Oberseite der Vorrichtung bis zur Scharspitze hin und ein manuell zu betaetigender Schieber ist ueber der Auslassoeffnung angebracht. Fig. 1
Description
Hands ävorrichtung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Handsävorrichtung, die aus einem Griffstück besteht, das einen als Magazin ausgebildeten Hohlraum, eine Auslaßöffnung und ein von Hand zu betätigendes . Verschlußelement aufweist«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Hands äv or richtungen mit kegelf örmiger Spitze bekannt, die zum Herstellen eines Saatloches in den Boden gestochen werden* Durch Betätigen eines Handhebels wird ein Saatkorn aus einen Magazin freigegeben und die Handsävorrichtung wird aus dem Saatloch herausgezogen. Das VerSchlußelement ist dabei als Klappe oder als Zellenrad (DE-PS 340 466) ausgebildet. Diese Vorrichtungen haben alle den Nachteil, daß für jedes Saatkorn die Vorrichtung einzeln eingestochen werden muß. Werden diese Vorrichtungen zum Ausbringen einer Saatreihe durch den Boden gezogen, verstopft sich die Auslaßöffnung mit Erde. Das Ablegen einer Reihensaat wird damit aufwendig.
Zum Ausbringen von Reihensaat ist eine Vorrichtung aus DE-PS 869 275 bekannt, die aus einer Scheibe mit einem kreisförmigen Saatbehälter besteht. Die Scheibe wird an einem Stock durch den Boden geschoben, wobei das Saatgut durch Öffnungen in dem Saatbehälter auf den Boden fällt. Die Öffnungen können zwar der Größe des Saatgutes angepaßt werden, der Abstand der einzelnen Saatkörner ist jedoch durch den Lochabstand im Saatbehälter unveränderlich festgelegt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, ein einfaches, billig herzustellendes Handsägerät zum Ausbringen von unterschiedlichem Saatgut in Reihensaat zu schaffen.
Wesen der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine leichte Hands^vorrichtung zu entwickeln, deren Auslaßöffnung so angeordnet ist, daß sie beim Ziehen einer Rille nicht verstopft und deren Größe mit einfachen Mitteln dem jeweiligen Saatgut angepaßt werden kann.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß der untere · SJeil der Vorrichtung in Form eines Säschares ausgebildet ist. Im oberen Teil ist ein Hohlraum angeordnet, der sich nach unten zu bis zur Auslaßöffnung allmählich verjüngt. Eine Leitrinne zieht sich von der Auslaßöffnung an der Oberseite der Yorrich-• tung bis zur Scharspitze hin und ein Schieber ist über.der Auslaßöffnung gleitend angebracht.
Der Be-VTOgungsSpielraum des Schiebers ist durch einen Anschlag auf die Größe des auszubringenden Saatgutes einstellbar.
Zum Ausbringen des Saatgutes wird das Magazin mit dem Saatgut gefüllt. Die Scharspitze wird durch den Boden gezogen, so daß eine Saatrille entsteht. Mit dem Daumen rcird der Schieber nach oben gezogen, bis die Größe der freigegebenen Auslaßöffnung dem Durchmesser eines Saatkornes entspricht und dieses in die Saatrille fällt. Durch eine geringe Abwärtsbewegung des Schiebers wird die Auslaßöffnung wieder verschlossen, bis das nächste Saatkorn freigegeben werden soll. In der Praxis ergibt.sich beim Ziehen der Vorrichtung eine leichte Schwingbewegung des Schiebers, wodurch in'regelmäßigen Abständen die Saatkörner ausgelegt werden. Die Frequenz des Schiebers bestimmt den Abstand.
Um zu gewährleisten, daß jev/eils nur ein Saatkorn ausgebracht wird, ist oberhalb des Schiebers ein verstellbarer Anschlag angebracht, der zu Beginn auf die Größe des jeweiligen Saatkorns eingestellt wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1 einen Längsschnitt durch die Handsävorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht und
Pig· 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A.
Die Hand3ävorrichtung besteht aus dem Plastegehäuse 1, dessen unteres Teil in der Form eines Säschares mit der Scharspitze ausgebildet ist» Der.obere Teil ist ,mit einem als Magazin dienenden Hohlraum 3 versehen. Die Auslaßöffnung 4 befindet sich an der dem Boden abgewandten Oberseite des Gehäuses 1. Yon der Auslaßöffnung 4 führt die Leitrinne 5 zur Scharspitze 2. Über der Auslaßöffnung 4 ist der Schieber 6 gleitend angebracht. Der oberhalb des Schiebers 6 am Gehäuse 1 verstellbar angebrachte Anschlag 7 begrenzt die Gleitbewegung des Schiebers 6 nach oben. Nach unten wird diese Bewegung durch die Wülste der Leitrinne 5 begrenzt. An der inneren Seite des Schiebers ist die Rückhaltefeder 8 befestigt.
Claims (3)
1· Handsävorrichtung mit einem als Magazin ausgebildeten Hohlraum, einer Auslaßöffnung und einer von Hand zu betätigenden YerscJalußvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Vorrichtung in Form eines Säschares ausgebildet ist, der im oberen Teil angeordnete Hohl-
- raum (3) sich nach unten zu bis zur Auslaßöffnung (4) allmählich verjüngt und eine Leitrinne (5) sich von der Auslaßöffnung (4) an der Oberseite der Vorrichtung bis zur Scharspitze (2) hinzieht und ein Schieber (6) über der Auslaßöffnung (4) gleitend angebracht ist.
2. Handsävorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der BewegungsSpielraum des Schiebers (8) durch einen Anschlag (7) auf die Größe des auszubringenden Saatgutes einstellbar ist.
3· Handsävorrichtung n3ch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Schiebers (6) eine Rückhaltefeder (8) angebracht ist.
Hierzu: 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26757784A DD226465A1 (de) | 1984-09-25 | 1984-09-25 | Handsaevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26757784A DD226465A1 (de) | 1984-09-25 | 1984-09-25 | Handsaevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD226465A1 true DD226465A1 (de) | 1985-08-28 |
Family
ID=5560674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD26757784A DD226465A1 (de) | 1984-09-25 | 1984-09-25 | Handsaevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD226465A1 (de) |
-
1984
- 1984-09-25 DD DD26757784A patent/DD226465A1/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |