DD226946A1 - Beheizter flansch - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Flanschausbildung fuer Rohre mit Doppelrohrheizung. Zielstellung ist es, Temperaturabsenkungen im Flanschbereich und damit im Zusammenhang stehende Produktmaengel zu vermeiden, den Einsatz hochlegierter Staehle fuer Flansche zu reduzieren und Montagearbeiten zu erleichtern. Der erfindungsgemaesse Flansch besitzt einen Innenring aus dem gleichen Material wie das Produktrohr, welches mit dem Flanschring verbunden ist. An dem Innenring der die Dichtflaeche traegt, ist das Produktrohr, am Flanschring das Heizrohr, angeschlossen. Die Zu- bzw. Abfuehrung des Heizmediums erfolgt durch radiale Bohrungen im Flanschring. Der Einsatz dieser Flansche erfolgt bei doppelrohrbeheizten Rohrleitungen, vorzugsweise in der chemischen Industrie. Fig. 2
Description
Titel der Erfindung Beheizter Plansch
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Planschausbildung für Rohre mit Doppelrohrheizung
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, die Plansche für Rohr mit Doppelrohrheizung aus dem gleichen Material wie das des produktführenden inneren Rohres zu fertigen, das äußere den Wärmeträger führende Rohr an diesen Plansch ebenfalls anzuschließen und für die Zu- bzw· Ableitung des Wärmeträgers am bzw· in der Rahe des Flansches am äußeren Rohrmantel, Rohranschlüsse vorzusehen· Diese bekannten Lösungen haben mehrere Nachteile· Der gravierenste ist, daß infolge der Materialdicke des Flansches einschließlich des Platzbedarfes für die vorgenannten Rohranschlüsse, der im Planschbereich liegende Teil des Produktrohres nicht oder nur ungenügend mit dem Wärmeträger unmittelbar in Berührung kommt. Dies jedoch bedingt wenn auch geringfügige Temperaturabsenkungen im Planschbereich, die sich jedoch auf die Produktqualität negativ auswirken können· Ein weiterer Mangel ist die niedrige Streckgrenze von Edelstahlen bei höheren Temperaturen, Infolge der mechanischen und thermischen Belastungen werden Plansche aus diesen Materialien oft über die Streckengrenze durch Nachspannen der Verbindungs-
schrauben der Flansche beansprucht, was zu bleibenden Verformungen führt und die Dichtheit der Planschverbindungen auf die Dauer in Frage stellt.
Darüber hinaus wird bei dem Einsatz von Flanschen, die der Kennweite des Produktrohres entsprechen, das Einbringen bzw. das Anspannen der Schraubverbindung durch das ebenfalls an den Flansch angeschlossene Heizrohr erschwert, da der Mantel des Heizrohres relativ nahe an dem Lochkreis dieser Flansche liegt. Die Ausbildung spezieller Flansche aus massivem Edelstahl, die die letztgenannten Mängel beseitigen, bedingt im Regelfall einen hohen Einsatz korrosionsfreien und demzufolge kostenungünstigen Materials·
Ziel der Erfindung
Daraus ableitend ist es das Ziel, Produktmängel infolge Temperaturabsenkungen im Flanschbereich und erhöhten manuellen Aufwand bei der Montage sowie bei dem An- bzw. Hachspannen der ' Verbindungsschraub en zu vermeiden bzw. den Einsatz korrosionsbeständigen Stahles zu reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Gegenstand der Aufgabenstellung ist ein beheizter Flansch, bei dem der Wärmeträger bis in die unmittelbare Fähe der Flanschdichtung geführt, bzw. dort zugeführt oder abgeleitet werden kann, der einen geringen Einsatz des für die Produktleitung erforderlichen hochlegierten Materials benötigt, für den Flansch eine optimale mechanische Festigkeit und den Einsatz standardisierter Flansche gewährleistet sowie den Forderungen der Montage nach guter Zugänglichkeit und maximaler Verlagerung der Arbeiten in die Werkstatt entspricht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe wie folgt gelöst. Der Flansch besteht aus einem Innenring, welcher die Dichtflächen für die Flanschdichtung trägt und dem eigentlichen die Bohrungen für die Verbindungs sehraub en tragenden Planschring, die beide miteinander, zweckmäßig durch Schweißen, verbunden sind. Der Innenring besteht dabei aus dem gleichen Material wie
das Produktrohr und ist mit diesem verbunden, während der Planschring aus einem, für die mechanische Belastung geeignetem Material besteht und mit dem Heizrohr verbunden ist. Pur die Zu- bzw. Abführung des Y/ärmeträgers besitzt der Planschring mindestens eine radiale Bohrung, die den Innenring nicht berührt. Diese Bohrungen tragen vorteilhaft Einrichtungen zum Anschluß von Rohrleitungen für den Wärmeträger. Es kann dabei vorteilhaft sein, an den Enden eines Doppelrohrstranges die Plansche so anzuschließen, daß deren Radialbohrungen zueinander, zweckmäßig um 180°, versetzt sind«
Ausführungsbeispiel
Mit dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel soll die Ausbildung des beheizten Plansches erläutert werden· In den beigefügten Zeichnungen zeigen: Pig. 1 eine Ansicht auf den Plansch Pig. 2 einen Schnitt in Richtung A-A
An einem Produktrohr 1 aus Edelstahl ist ein Innenring 2 aus dem gleichen Material wie dieses angeschweißt, welcher innen eine Abschrägung 2.2 aufweist und mit dem Planschring 4 verschweißt ist. Die nach außen zeigende Fläche des Innenringes 2 ist als Dichtfläche 2.1 für eine Dichtung 5 ausgebildet· Der Planschring 4, auch mit dem Heizrohr 3 durch Schweißen verbunden, besitzt Löcher für die Schrauben 6 sowie eine radiale Bohrung 4*1> mit einem Rohrleitungsanschluß 4·2· An den Enden der Rohre 1 und 3 ist je ein solcher beheizter Plansch zueinander um 180° gedreht angeordnet. Die Planschausbildung gewährleistet, daß der zwischen dem Produktrohr 1 und dem Heizrohr 3 geführte Wärmeträger das Produktrohr 1 nahezu in seiner vollständigen Länge umspült und eine Temperaturabsenkung in diesem Bereich nicht eintreten kann. Ώβχ Einsatz hochlegierter rostfreier Stähle für den Plansch ist sehr gering. Ein nachträgliches Lockern der Verbindung infolge Überschreitung der Streckengrenzen des Materials kann nicht eintreten. Die Schrauben 6 sind gut zugänglich.
Claims (4)
- Pat ent anspruchPunkt 1 Beheizter Plansch für Rohre mit Doppelrohrheizung dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einem Innenring (2) und einem mit diesem verbundenen Planschring (4) besteht, das Produktrohr (1) an dem Innenring (2) und das Heizungsrohr (3) an dem Planschring (4) angeschlossen ist.Punkt
- 2 Beheizter Plansch gemäß Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring (2) eine mit der Dichtung (5) korrespondierende Dichtfläche (2·1) trägt·Punkt
- 3 Beheizter Plansch gemäß Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Planschring (4) mindestens eine Bohrung (4*1) besitzt»Punkt
- 4 Beheizter Plansch gemäß Punkt 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (4.1) einen Rohrleitungsanschluß (4·2) trägt.Dazu 1 Blatt Zeichnung
Priority Applications (1)
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| DD26609284A DD226946B1 (de) | 1984-08-08 | 1984-08-08 | Beheizter flansch |
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| DD26609284A DD226946B1 (de) | 1984-08-08 | 1984-08-08 | Beheizter flansch |
Publications (2)
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| DD226946A1 true DD226946A1 (de) | 1985-09-04 |
| DD226946B1 DD226946B1 (de) | 1987-08-26 |
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ID=5559493
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| DD (1) | DD226946B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10044336A1 (de) * | 2000-09-07 | 2002-03-21 | Uhde Hochdrucktechnik Gmbh | Flanschverbindung für Hochdruck-Doppelmantelrohre |
-
1984
- 1984-08-08 DD DD26609284A patent/DD226946B1/de not_active IP Right Cessation
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| DE10044336A1 (de) * | 2000-09-07 | 2002-03-21 | Uhde Hochdrucktechnik Gmbh | Flanschverbindung für Hochdruck-Doppelmantelrohre |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD226946B1 (de) | 1987-08-26 |
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