DD227100A1 - Haubenverdecke fuer gueterwagen und container - Google Patents
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Abstract
Haubenverdeck fuer Gueterwagen und Container, welches aus mindestens zwei Hauben, zwei Stirnwaenden und einem Mittenportal besteht, wobei die Hauben durch zwei Haubenteile gebildet sind, die in der Laengsmitte ueber Labyrinthe zusammentreffen und ueber im Dachbereich und im Untergestellbereich angeordnete durch einen Antrieb verbundene Betaetigungshebel aus einer gemeinsamen Ebene herausspreizbar und ueber im Dachbereich angeordnete Fuehrungsrollen und Laengsfuehrungen und auf im Untergestellbereich angeordneten Laufschienen als Schiebewaende verschiebbar sind. Ziel der Erfindung ist es, mit einem technisch weiterentwickelten Haubenverdeck die Abdichtung des Laengsstosses der Haubenteile zu verbessern. Im auf der Stirnwand 3 angeordneten Betaetigungshebel 15 ist das Endstueck 19 der Laengsfuehrung 18 aufnehmbar, die Haubenteile 2 sind ueber Fuehrungszapfen 30 in auf der Stirnwand 3 und dem Mittenportal 4 angeordneten horizontalen Schliessfuehrungen 29 fuehrbar, ein mit dem Laufrollengehaeuse 8 verbundenes Laufschienenstueck 32 schliesst die Oeffnung in der Laufschiene 5 und die im Untergestellbereich angeordneten Betaetigungshebel 13 stehen etwa senkrecht unter der Antriebswelle 11.
Description
Die Erfindung betrifft ein Haubenverdeck für Güterwagen und Container, welches aus mindestens zwei Hauben und einem Mittenportal besteht, wobei die Hauben durch zwei Haubenteile gebildet sind, die über im Dachbereich und im Untergestellbereich angeordnete Betätigungseinrichtungen aus einer gemeinsamen Ebene herausspreizbar und auf einer an jeder Längsseite des Untergestelles angeordneten gemeinsamen Laufschiene verschiebbar sind.
Es ist ein Haubenverdeck nach EP 0011195 bekannt, bei dem die Haubenteile sich im Dachbereich über horizontale Spreizhebel mit Rollen gegeneinander abstützend und führend einzeln als Schiebewand zum Freisetzen eines Viertels der Ladefläche und paarweise als Haube zum Freisetzen der Hälfte der Ladefläche aufgespreizt und längs verschoben werden, wobei sich die Stoßkanten in Dachlängsmitte beim Öffnen mit Anhebung voneinander entfernen.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß der Betätigungsmechanismus der horizontalen Spreizhebel im Dachbereich gekoppelt mit dem beidseitigen Ausschwenkmechanismus im Untergestellbereich über und innerhalb beider Halbhaubenteile geführt und angeordnet werden muß, was zu einem komplizierten und anfälligen Mechanismus und zur Vergrößerung der Bauhöhe der Haubenteile und damit zum Verlust von Laderaum führt. Darüber hinaus erfordert der Schiebewandbetrieb im Dachbereich eine Auskuppelbarkeit des Betätigungsmechanismus und eine zusätzliche Verriegelung des geschlossenen verbleibenden Haubenteiles mit der Stirnwand, was zu erhöhtem Bau- und Bedienungsaufwand führt.
Ein weiterer Nachteil ist, daß die Dachlängsstoßkanten beim Öffnen mit gleichzeitiger Anhebung voneinander entfernt werden. Dies macht die Anwendung zum Beispiel von Gummiüppendichtungen oder die Verwendung von Labyrinthdichtungen mit nur geringer Überlappung notwendig. Dies hat den Nachteil des Festfrierens der Gummilippen im Winterbetrieb, was zu Beschädigungen führt. Die Verwendung kleiner Labyrinthe führt bei Regen und Flugschnee zu Dichtproblemen. Es wurde weiter vorgeschlagen, durch die Dazwischenschaltung eines schwenkbaren Firstträgers zwischen die beiden Haubenteile ein kombiniertes Spreizhauben-Schiebewandsystem anzuwenden. Dieses System besitzt ebenfalls den Nachteil einer zusätzlichen Verriegelung des nicht zu öffnenden Haubenteiles beim Schiebewandbetrieb und der Entkupplung des beiderseitigen unteren Spreizmechanismus, was ebenfalls zu einem zusätzlichen Aufwand führt. Beide vorgenannten Lösungen haben den gemeinsamen Nachteil, daß zur Freisetzung der halben Ladefläche beide gegenüberliegenden Haubenteile gemeinsam als Haube verschoben werden müssen, was zu einem erhöhten Kraftaufwand für das Bedienpersonal und durch die Nichteinsichtnahme der gegenüberliegenden Seite zu erhöhter Unfallgefahr führt. Es ist weiterhin ein Haubenverdeck nach DE 3122410 bekannt, bei welchem die Haubenteile einer Wagenseite in einem zusätzlichen Schwenkrahmen geführt sind und bei Beladung von oben mit diesem Rahmen seitlich nach außen geschwenkt werden. Dabei sind zwar die gegenüberliegenden Haubenteile voneinander unabhängig betätigbar, jedoch besteht der Nachteil der Notwendigkeit des gesonderten über die ganze Wagenlänge verlaufenden Schwenkrahmens, der zusätzlichen Aufwand, Mehrgewicht und zusätzliche Bedienung erfordert.
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Ziel der Erfindung ist es, unter Vermeidung der beschriebenen Nachteile ein technisch weiterentwickeltes und ökonomisch verbessertes Haubenverdeck zu schaffen. Ferner ist es Ziel der Erfindung, die Abdichtung des Längsstoßes zu verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Betätigungsmechanismus und den Bedienungsaufwand für den Spreizvorgang zu vereinfachen und die beim Öffnungs-und Schließvorgang bedienbare Masse zu verringern. Ferner soll der Bewegungsablauf der Haubenteile so verändert werden, daß am Längsstoß Labyrinthdichtungen höherer Dichtheitsgrade einsetzbar sind. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß jedem Haubenteil auf der Stirnwand und auf dem Mitten portal über einen gemeinsamen Antrieb in vertikaler Ebene schwenkbare Betätigungshebel zugeordnet sind, daß dem auf dem Mittenportal angeordneten Betätigungshebel eine Führungsrolle zugeordnet ist, welche mit einer Längsführung des Haubenteiles stetig verbunden ist, daß dem auf der Stirnwand angeordneten Betätigungshebel mit Verbindungshebel ein Führungstrichter zugeordnet ist, in welchem das Endstück der Längsführung über vorzugsweise Doppelhalbkugelrollen aufnehmbar ist und daß die Stoßkanten der Dachabschlußprofile beim Öffnungsbeginn einen horizontalen Bewegungsbereich aufweisen, welcher gleich oder größer ist als die Labyrinthtiefe und beim weiteren Öffnungsvorgang in einen ansteigenden Bewegungsbereich übergehen. Zwischen dem Antrieb der unteren Betätigungshebel und den oberen Betätigungshebeln ist ein Übersetzungsverhältnis von vorzugsweise 1:1,5 vorhanden. Die Betätigungshebel weisen dabei eine Systemlänge auf, durch welche die Haubenteile in der Spreizstellung mit ihrem Massenschwerpunkt nahezu vertikal über der Laufschiene arretierbar sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stehen die durch die Antriebswelle verbundenen unteren Betätigungshebel in der Schließstellung der Haubenteile etwa senkrecht unter der Antriebswelle und tragen ein schwenkbares Laufschienenstück, welches einen kreisrunden Laufschienenkopf aufweist, der in einem im wesentlichen viertelkreisförmigen Profil angeordnet ist. In der Schließstellung schließt ein mit dem Laufschienengehäuse verbundenes Laufschienenstück die Öffnung in der Laufschiene.
Die Haubenteile sind in ihrem horizontalen Bewegungsbereich über Führungszapfen in auf der Stirnwand und dem Mittenportal angeordnete horizontale Schließführungen führbar und in der Schließstellung arretierbar. Zwischen den Laufrollenfüßen der Haubenteile sind weitere Abstützfüße angeordnet, welche in der Schließstellung durch auf der Antriebswelle angeordnete Hakenteile eine gegen den Untergestellangträger gerichtete Verspannung erfahren. Ferner sind das Dachabschlußprofil, die Längsspanten und die Vertikalspanten des Tragsystems der Haubenteile in bekannter Weise als Hohlträger ausgebildet, wobei das Dachabschlußprofil gegenüber den Längsspanten und Vertikalspanten eine zwei- bis dreifache größere Profilhöhe und -breite aufweist und an der Stoßkante des Dachabschlußprofils vorzugsweise dreifach Labyrinthprofile mit Firstabweiser, Abtropfnasen und Führungsstegen angeordnet sind.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: einen Schnitt durch einen Güterwagen mit Haubenverdeck in geschlossener und geöffneter Stellung, Figur 2: die Teilseitenansicht eines Güterwagens mit Haubenverdeck mit einem teilweise geöffneten Haubenteil, Figur 3: den Schnitt gemäß Figur 2 mit der Ansicht gegen das Mittenportal mit geschlossenem und geöffnetem Haubenteil, Figur 4: die Ansicht Ader Figur 1 gegen ein aufgespreiztes Haubenteil an der Stirnwand, Figur 5: den Schnitt gemäß Figur 4,
Figur 6: einen Schnitt durch den Langträgerbereich des Untergestells mit unterer Betätigung in geschlossener und geöffneter Stellung der Haubenteile,
Figur 7: einen Querschnitt durch das Abdichtsystem des Dachabschlußprofils.
Wie den Zeichnungen Figur 1 bis 3 zu entnehmen ist, besteht das Haubenverdeck des Güterwagens aus zwei Hauben 1, die aus je zwei Haubenteilen 2 gebildet werden und auf den Stirnwänden 3 und dem Mittenportal 4 Auflage finden. Die Haubenteile einer Wagenseite sind in aufgespreizter Stellung 2a auf einer gemeinsamen Laufschiene 5, die am Untergestell 6 befestigt ist, über je zwei Laufrollen 7 mit Laufrollengehäuse 8 und Laufrollenfüßen 9 verschiebbar. Zur weiteren Abstützung der unteren Wandteile sind zusätzliche Abstützfüße 10 am Haubenteil 2 angeordnet, welche sich hinter der gemeinsamen Laufschiene 5 befinden und durch die Antriebswelle 11 und bewegliche Hakenteile in der Schließstellung mit Verspannung gegen den Untergestellangträger 12 beauflagt werden. Durch die Antriebswelle 11 wird der untere Betätigungshebel 13 und über den Antrieb 14 der obere Betätigungshebel 15 mit Verbindungshebel 16 ausgeschwenkt und damit das Halbhaubenteil 2 in Spreizstellung 2 a gebracht. Eine Antriebsübersetzung des Antriebes 14 von ca. 1:1,5 und die Systemlängen der Betätigungshebel 13 und 15 sichern ein Ausschwenken des Haubenteiles 2 soweit nach außen, bis die vertikale Systemlinie des Masseschwerpunktes etwa über der Laufschiene 5 zum Stehen kommt. Das so ausgespreizte Haubenteil 2 ist durch eine am oberen Verbindungshebel 16 des Mittenportales 4 angeordnete Führungsrolle 17 und einer am Haubenteil 2 angeordneten Längsführung 18 sowie über die Laufrolle 17 und Laufschiene 5 in Wagenlängsrichtung verschiebbar, wobei das Haubenteil 2 mit dem Endstück 19 mit Doppelhalbkugelrolle 20 aus einem Führungstrichter 21 des auf der Stirnwand angeordneten Betätigungshebel 15 mit Verbindungshebel 16 ausrastet. Um das Wiedereinrasten in den Verbindungshebel 16 an der Stirnwand 3 gemäß Figur 4 und 5 auch bei Belastungen durch Wind und Schnee zu sichern, entspricht die äußere Kontur des Führungstrichters 21 dem Kreisbogen der zu erwartenden Ausdrehbewegung des Haubenteiles 2.
Der Verbindungshebel 16 ist in der geöffneten Stellung an der Stirnwand 3 durch die Halterung 22 allseitig gesichert. Um die Länge des Endstückes 19 ist das Haubenteil 2 in ganz aufgeschobener Stellung über die Vorderkante des Mittenportales 4 hinwegschiebbar, was zum Schutz des in der Regel aus Aluminium hergestellten und empfindlichen Bauteiles während der Verladearbeiten führt.
Wie aus der Zeichnung Figur 6 zu entnehmen ist, ist die untere Ausschwenkbewegung des Häubenteiles 2 kreisbogenförmig von unterhalb des Drehpunktes der Antriebswelle 11 bis in die horizontale Stellung des unteren Betätigungshebels 13 ausführbar, wodurch in Verbindung mit der Anordnung der oberen Betätigung und der dortigen Abstützung des Haubenteiles 2 über die beiden Hebel 15 und 16 und den damit entstehenden Kippunkt um die Längsführung 15, die oberen Stoßkanten 23 des Haubenteiles 2 eine Führungsbahn 24 beschreiben, die in der Anfangsphase einen horizontalen Bereich aufweist, der größer ist als die horizontale Labyrinthtiefe 25 und danach in einen Anstieg zur Erreichung der Anhebung des Haubenteiles 2 übergeht. Dadurch wird erreicht, daß entsprechende tief ineinandergreifende Labyrinthabdichtungen mit Firstabweiser 26, Abtropfnasen 27 und Führungsstegen 28 angewendet werden können, die bei der großen Länge des Dachteiles sicher und reibungslos ineinandergreifen und abdichten. Es ist auch denkbar, daß anstelle der vorgesehenen Aufhängung der unteren Betätigungshebel 13 an der Antriebswelle 11 die Laufrollenfüße 9 und die Laufrollengehäuse 8 zur Erzielung der Ausschwenkbewegung der unteren Wandteile in horizontalen Führungen oder Kurvenbahnen, angetrieben zum Beispiel über Hebel der Antriebswelle 11, bewegt werden. Der Führungsbahn 24 folgend ist für jedes Haubenteii 2 an den Stirnwänden 3 und am Mittenportal 4 eine Schließführung 29 angeordnet, in die in der Schließstellung Führungszapfen 30 der Haubenteile 2 allseitig verspannend eingreifen.
Bei der beschriebenen unteren Betätigung ruhen die Laufrollen 7 der Haubenteile 2 in geschlossener Stellung auf einem schwenkbaren Laufschienenstück 31 der Laufschiene 5, welches über die Antriebswelle 11 und den unteren Betätigungshebel 13 bewegt wird. In der Schließstellung wird die unterbrochene Laufschiene 5 durch ein oberes Laufschienenstück 32 ausgefüllt, welches am Laufrollengehäuse 8 befestigt ist und beim Ausschwenken des Haubenteiles 2 den Platz für das schwenkbare Laufschienenstück 31 freigibt. Das Haubenteil 2 ist in geschlossener Stellung durch das Laufschienenstück 31 und durch eine Aushebesicherung 33 verriegelt. Der Querschnitt des schwenkbaren Laufschienenstückes 31 besteht aus einem kreisrunden Laufschienenkopf 34 und einem sich darunter befindlichen, mit der Aushebesicherung 33 korrespondierenden etwa viertelkreisförmigen Profil 35, so daß in beiden Endstellungen die Freigängigkeit der Laufrollen 7 und die Wirksamkeit der Aushebesicherungen 33 gegeben ist. Zur Abstützung und horizontalen Arretierung der Haubenteile 2 in der geschlossenen Stellung sind am Untergestell 6 entsprechend angeschrägte Wandabstützungen 36 mit Gegenstücken 37 an den Haubenteilen 2 vorgesehen. Das Dachabschlußprofil 38 sichert in Verbindung mit den übrigen als Hohlprofil ausgebildeten Längsspanten und den Vertikalspanten 40 und insbesondere den im Bereich des Laufwerkquerschnittes des Güterwagens angeordneten vertikalen Haupttorsionsspanten eine große Steifigkeit, wobei die Bauhöhe des Dachabschlußprofiles 38 und vorzugsweise auch vertikalen Haupttorsionsspanten zwei- bis dreifach höher als die Bauhöhe der Längsspanten 39 und Vertikalspanten 40 des übrigen Tragsystems ist. Dies hat den Vorteil einer geringen Verformung des ausgespreizten Haubenteiles 2 bei Wind- und Schneebelastung und einer sicheren Funktion des Ein- und Ausrastens in den Führungstrichter 21 der Stirnwandbetätigung. Andererseits wird eine optimale Raumgestaltung insbesondere hinsichtlich der inneren Wagenbreite erzielt. Durch die völlig unabhängige Arbeitsweise der gegenüberliegenden Haubenteile 2 bezüglich des Ausstellvorganges und des Führungs- und Abstützvorganges beim Längsverschieben sowie durch die Steuerung der Öffnungs- und Schließbewegung im Labyrinthbereich und durch die erzielte Spreizstellung 2a mit dem die Drehstabilität günstig beeinflussenden großvolumigen Dachabschlußprofil 38 wird ein Haubenverdeck geschaffen, welches bei geringstem Aufwand eine hohe Funktionssicherheit und einfachste Bedienung sichert.
Claims (6)
- -I- Ο/Η· Ο9Erfindungsansprüche:1. Haubenverdeck für Güterwagen und Container, welches aus mindestens zwei Hauben und einem Mittenportal besteht, wobei die Hauben durch zwei Haubenteile gebildet sind, die über im Dachbereich und im Untergestellbereich angeordnete Betätigungseinrichtungen aus einer gemeinsamen Ebene herausspreizbar und auf einer an jeder Längsseite des Untergestelles angeordneten gemeinsamen Laufschiene verschiebbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß jedem Haubenteil (2) auf der Stirnwand (3) und auf dem Mittenportal (4) über einen gemeinsamen Antrieb (14) in vertikaler Ebene schwenkbare Betätigungshebel (15) zugeordnet sind, daß dem auf dem Mittenportal (4) angeordneten Betätigungshebel (15) eine Führungsrolle (17) zugeordnet ist, welche mit einer Längsführung (18) des Haubenteiles (2) stetig verbunden ist, daß dem auf der Stirnwand (3) angeordneten Betätigungshebel (15) mit Verbindungshebel (16) ein Führungstrichter (21) zugeordnet ist, in welchem das Endstück (19) der Längsführung (13) über vorzugsweise Doppelhalbkugelrollen (20) aufnehmbar ist und daß die Stoßkanten (23) der Dachabschlußprofile (38) beim Öffnungsbeginn einen horizontalen Bewegungsbereich aufweisen, welcher gleich oder größer ist als die Labyrinthtiefe (25) und beim weiteren Öffnungsvorgang in einen ansteigenden Bewegungsbereich übergehen.
- 2. Haubenverdeck nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Antrieb (14) der unteren Betätigungshebel (13) und den oberen Betätigungshebel (15) ein Übersetzungsverhältnis von vorzugsweise 1:1,5 vorhanden ist und daß die Betätigungshebel (13 und 15) eine Systemlänge aufweisen, durch welche die Haubenteile (2) in der Spreizstellung (2a) mit ihrem Massenschwerpunkt nahezu vertikal über der Laufschiene (5) arretierbar sind.
- 3. Haubenverdeck nach Punkt 1 bis 2, gekennzeichnet dadurch, daß die durch eine Antriebswelle (11) verbundenen unteren Betätigungshebel (13) in der Schließstellung der Haubenteile (2) etwa senkrecht unter der Antriebswelle (11) stehen und ein schwenkbares Laufschienenstück (31) tragen, welches einen kreisrunden Laufschienenkopf (34) aufweist, der in einem im wesentlichen viertelkreisförmigen Profil (35) angeordnet ist und daß in der Schließstellung ein mit dem Laufrollengehäuse (8) verbundenes Laufschienenstück (32) die Öffnung in der Laufschiene (5) schließt.
- 4. Haubenverdeck nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Haubenteile (2) in ihrem horizontalen Bewegungsbereich über Führungszapfen (30) in auf der Stirnwand (3) und dem Mittenportal (4) angeordnete horizontale Schließführungen (29) führbar und in der Schließstellung arretierbar sind.
- 5. Haubenverdeck nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Laufrollenfüßen (9) der Haubenteile (2) weiter Abstützfüße (10) angeordnet sind, welche in der Schließstellung durch auf der Antriebswelle (11) angeordnete Hakenteile eine gegen den Untergestellanträger (12) gerichtete Verspannung erfahren.
- 6. Haubenverdeck nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Dachabschlußprofil (38), die Längsspanten (39) und Vertikalspanten (40) des Tragsystems der Haubenteile (2) in bekannter Weise als Hohlträger ausgebildet sind, daß das Dachabschlußprofil (38) gegenüber den Längsspanten (39) und Vertikalspanten (49) eine zwei- bis dreifache Profilhöhe und -breite aufweist und daß an der Stoßkante (23) des Dachabschlußprofils (38) vorzugsweise dreifache Labyrinthprofile mit Firstabweiser (26), Abtropfnasen (27) und Führungsstegen (28) angeordnet sind.Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |