DD227384A1 - Verfahren zur herstellung plastfolienverstaerkter textiler flaechengebilde - Google Patents

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DD227384A1
DD227384A1 DD26837484A DD26837484A DD227384A1 DD 227384 A1 DD227384 A1 DD 227384A1 DD 26837484 A DD26837484 A DD 26837484A DD 26837484 A DD26837484 A DD 26837484A DD 227384 A1 DD227384 A1 DD 227384A1
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textile
adhesive
carried out
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film
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DD26837484A
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English (en)
Inventor
Rainer Kaps
Karl-Heinz Koch
Original Assignee
Zentralinstitut Schweiss
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung plastfolienverstaerkter textiler Flaechengebilde, beispielsweise fuer den Einsatz als selbttragendes Flaechengebilde von verschweiss-, naeh- und/oder klebbaren Bahnen fuer Zelte, Segel, Planen usw. Ziel ist, ein plastfolienverstaerktes textiles Flaechengebilde mit hoher Flexibilitaet, guter UV-Stabilitaet und Wetter- und Chemikalienbestaendigkeit herzustellen. Nach der Aufgabe sollen alle in Loesungsmitteln noch loeslichen Polymere, wie Lack- und Klebstoffrohstoffe mit fuer den Verband eingesetzt werden koennen. Erfindungsgemaess wird vorgeschlagen, dass eine Traegerfolie einseitig nach dem Nasskaschierverfahren unter Einsatz von Trockenkaschierklebstoffen, textilen Beschichtungsmassen, Lacken und/oder anderen polymeren Loesungen, gegebenenfalls auch mit einem reaktiven Haerter und mit guter Adhaesions- und/oder Kohaesionsfaehigkeit kaschiert wird, wobei eine Steuerung der Auftragsdicken ueber ein viskositaetsregelndes Umlaufsystem erfolgt, auf die ungetrocknete beschichtete Bahn ein Textilbelag zugefuehrt und anschliessend die Trocknung durch die textile Flaechenbahn hindurch gemeinsam am Laminat vorgenommen wird.

Description

Verfahren zur Herstellung ρlast folienverstärkter textiler Flächengebilde
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung plastfolienverstärkter textiler Flächengebilde, beispielsweise für den Einsatz als selbsttragendes Flächengebilde zur Herstellung von verschweiß-, näh- und/oder klebbaren Bahnen für Zelte, Segel, Planen uswo
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach DD-PS 206 546 ist es bekannt, plastfolienverstärkte textile Gewebe oder Flächengebilde mittels Trockenkaschierklebstoffen nach dem Trockenkaschierverfahren herzustellen.
Nachteil dieser Verfahrensweise ist es, daß nur Klebstoffe mit relativ niedermolekularen unvernetzten Polymerrohstoffen verwendet werden können, da anderenfalls die bei der !-aminierung erforderliche Haftklebrigkeit verlorengeht und auch durch hohen Auftrag, großen Kalanderdruck und hohe Temperaturen nicht zur völligen Benetzung der Textilbahn und damit höchster Verbundhaftung führen,, Ferner haftet diesen Polymerwerkstoffen der Nachteil geringer UV-Stabilität und Wetterbeständigkeit an, da die bei Raumtemperaturen verlaufende Vernetzung und die hierfür geeigneten PLR-Systerne diesbezüglich wenig optimal sind .
r j η Ο 1
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, mit dem Verfahren plastfolienverstärkte textile Flächengebilde herzustellen, die sich durch eine hohe Flexibilität, gute UV-Stabilität und Wetter- und Chemikalienbeständigkeit auszeichnen«
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung plastfolienverstärkter textiler Flächengebilde zu entwickeln, bei welchen alle in Lösungsmitteln noch löslichen Polymere, wie Lack- und Klebstoffrohstoffe, mit für den Verband eingesetzt werden können, um damit die verwendbare Rohstoffpalette zu erweitern. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Trägerfolie vorzugsweise einseitig nach dem Naßkaschierverfahren unter Einsatz von Trockenkaschierklebstoffen, textilen Beschichtungsmassen, Lacken und/oder anderen polymeren Lösungen, gegebenenfalls auch mit einem reaktiven Härter und mit guter Adhäsions- und/oder Kohäsionsfähigkeit kaschiert wird, wobei eine Steuerung der Auftragsdicken über ein viskositätsregelndes Umlaufsystem erfolgt, auf die ungetrocknete beschichtete Bahn ein Textilbelag zugeführt und anschließend die Trocknung durch die textile Flächenbahn hindurch gemeinsam am Laminat vorgenommen wird·
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren, bei welchem die Kleb- bzw. Beschichtungspolymere so auf die nichtsaugende Substratseite, vorzugsweise Polyesterfolie, aufgetragen und das Gewebe vor dem Abtrocknen auf der 3ahn aufgelegt und mitgeführt wird, wodurch die Verkle-
bung während des Abtrocknens der Lösungsmittel durch den textlien Träger hindurch erfolgt. Die höchsten Werte hinsichtlich Verbundhaftung werden dabei dadurch erreich^ daß der Auftrag des Klebpolymeren so gesteuert wird, daß entsprechend der Saugfähigkeit und Dicke des Textilmaterials in Abhängigkeit von Viskosität und Absorptionsverhalten der Lösung am Punkt der Gewebeauflage ein ca. 60 - 80 /oiges Eindringen der Polymerlösung in das Textilmaterial erfolgt, wodurch überraschenderweise neben Polyimidseide auch andere textile Grundstoffe verwendet werden können, was durch Einsatz von viskositätsregelnden Klebstoffumlaufsystemen abgesichert werden kann. Entgegen der Vermutung, daß dem Prinzip der Trockenkaschierung gemäß erst die Abtrocknung der Lösungsmittel erfolgen muß, bevor die zweite Bahn zur Laminierung zugeführt wird, konnte eine ausreichende Trocknung der Trägerfolie und extrem hohe Verbundwerte über 20 N/1,5 cm Breite erreicht werden, wenn entsprechend hochmolekulare Systeme, wahlweise mit restfunktionellen Gruppen für eine weitere vollständige Vernetzung mit Härtersystemen verwendet werden, wobei zu vermuten ist, daß die Kapillarkräfte der Textilbahn den Trocknungsprozeß derart intensiv unterstützen, daß der Kaschiertrockenvorgang selbst durch sehr dicht gewebte Materialien hindurch nach dieser Technologie vorgenommen werden kann. Der Vorteil ist die an der Oberfläche des Textilmaterials erreichbare extrem gute mechanische Verankerung, wodurch die Auswahl des Klebstoffsystems lediglich unter dem Aspekt der Haftung an der Trägerfolie erfolgen kann und auf diese orientiert weiter optimiert werden kann, was die Möglichkeiten auch bezüglich anderer angestrebter Parameter wesentlich erweitert.
Mit dem Verfahren wird die Ausvvahlmöglichkeit der Klebsysteme in fachunüblicher Weise erweitert und die Ver-
bundhaftung wesentlich erhöhte
Novität stellt die Verfahrensweise dar, textile Bahnen einseitig auf Polymer folien aufzukaschieren, indem diese bereits vor dem Abtrocknen der Lösungsmittel der Bahn zugeführt und im Kaschierkalander bereits fest verbunden und getrocknet angelangen«,
Au sführunqsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Eine Polyethylenterephthalat folie der Schichtdicke 0,015 - 0,2 mm wird mit einem Zweikomponentenkleber hohen Molekulargewichts und hoher Kohäsionsfestigkeit mit 15 - 30 ,um Schichtdicke, Kreisumlauf viskositätsgeregelt beschichtet. Unmittelbar nach dem Auftrag des Klebers
2 wird das Polyestergewebe der Grammatur von 40 - 120 g/m der Bahn zugeführt. Anschließend wird in einem Kaschiermaschinen-Trockenkanal bei 80 - 100 C die beschichtete Bahn getrocknet und danach zur weiteren Verfestigung über das gleichzeitig als Zugwalzenpaar dienende Kalanderwalzenpaar der Maschine bei 80 - 110 0C verpreßt und zur Aufwicklung einer Rollenaufwicklung zugeführt. Nach 48 h ist die Vernetzung beendet und eine Weiterverarbeitung mögliche

Claims (1)

  1. Erfindunqsanspruch
    Verfahren zur Herstellung plastfolienverstärkter textiler Flächengebilde, gekennzeichnet dadurch, daß eine Trägerfolie vorzugsweise einseitig nach dem Naßkaschierverfahren unter Einsatz von Trockenkaschierklebstoffen, textlien Beschichtungsmassen, Lacken und/oder anderen polymeren Lösungen, gegebenenfalls auch mit einem reaktiven Härter, mit guter Adhäsions- und/oder Kohäsionsfähigkeit kaschiert wird, wobei eine Steuerung der Auftragsdicken über ein viskositätsregelndes Umlaufsystem erfolgt, auf die ungetrocknete beschichtete Bahn ein Textilbelag zugeführt und anschließend die Trocknung durch die textile Flächenbahn hindurch gemeinsam am Laminat vorgenommen wird.
DD26837484A 1984-10-15 1984-10-15 Verfahren zur herstellung plastfolienverstaerkter textiler flaechengebilde DD227384A1 (de)

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